Willy Burgermeister
Meine politischen Ämter und Engagements
Meine neusten Kommentare
| Vor 2 Tagen, Kommentar zu: Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,.... |
| Liebe Frau Keller, Ich versuche nicht, Sie irgendwie zu überzeugen. Allerdings dürfen wir nicht in rabenschwarzen Pessimismus verfallen. Wenn der Mensch zur Wand steht, findet er eine Lösung. Zu den Konsequenzen: Ich vermute, dass die Menschheit nie zu einem Einverständnis kommen wird. Die Interessenlagen sind zu verschieden. Die Wirtschaft wird in den aufwachenden Schwellenländern wachsen. Die westlichen Industriestaaten werden den Gürtel enger schnallen müssen. Die Folgen: Sie werden den überlasteten Sozialstaat nicht mehr so finanzieren können wie in der Vergangenheit. So, das wär's Mit freundlichen Grüssen, Willy Burgermeister |
| Vor 2 Tagen, Kommentar zu: Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,.... |
| Sehr geehrte Frau Keller, Sedlacek, ohne Zweifel ein bedeutender Ökonom, sieht in der Unzufriedenheit der Menschen den Motor für Fortschritt. Dem können wir wahrscheinlich alle beipflichten. Allerdings müssen wir uns dann aber auch bewusst sein, dass Unzufriedenheit in jedem Menschen wurzelt und kaum auszurotten sein wird. Zweitens, unser System gründet auf Kredit und Wachstum. Nun schlägt Sedlacek vor, dass wir lernen müssen, ohne Schulden zu leben. Auch dem können wir, ohne zu zögern, zustimmen. Wenn wir allerdings beginnen, die Schulden nachhaltig zu trimmen, leiden Wachstum, Löhne, Gewinne, die Arbeitslosigkeit (Jugend) steigt und unsere gesamte Gesellschaftsordnung kommt ins Wanken. Ich sage nicht, das sei falsch, nur müssen wir uns über die Konsequenzen eines solchen Schrittes klar werden. Wie immer sich Europa aus diesem Schuldenmorast befreit, der Weg wird hart und steinig und wir in der Schweiz werden dies zu spüren bekommen. Mindestlöhne und 6 Wochen Ferien für alle helfen dabei wenig – im Gegenteil. Mit freundlichen Grüssen, Willy Burgermeister |
| Vor 3 Tagen, Kommentar zu: BDP schreibt Geschichte und schaut nach vorne |
| Sehr geehrter Herr Grunder, Auch einer Kleinstpartei mag ich den Erfolg neidlos gönnen. Doch die Zeit des „Sich auf die Schulterklopfens“ gehört nun aber der Vergangenheit an und der BDP steht die Nagelprobe erst noch bevor. Bern spiegelt ein seltsames Bild, frei von Leidenschaft, Energie und Charisma. Brave Moderatoren, wahrscheinlich auch tüchtige Administratoren, alles in allem aber doch eher inspirationsarme Manager der politischen Vorgänge. Uns fehlt es an allen Ecken und Enden an visionären Vordenkern. Umarmt und umgarnt von den „Vereinigten Schuldnern von Europa“ schlingert unser Schiff mit einer „hilflosen“ Crew orientierungslos einer ungewissen Zukunft entgegen. Um die schwerwiegenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft scheint sich niemand ernsthaft zu kümmern. Wir starren auf kaum je erahnte Veränderungen in der Weltwirtschaft, ja in der Weltordnung. Wir stossen an harte Grenzen in einer Welt im Umbruch, geopolitisch, gesellschaftlich, technologisch und wirtschaftlich. Und ich frage mich: Wie gehen wir eigentlich mit unserem Anspruch auf Gleichheit und Gerechtigkeit einerseits und der real existierenden Ungleichheit andererseits um? Die Welt von morgen, braucht unsere Antworten heute. Überall kriselt es bedenklich, doch unsere politischen Eliten scheinen ohne entscheidenden Plan weiter vor sich hin zu wursteln. Wo bleiben die wegbereitenden Zukunftsentwürfe? Mit freundlichen Grüssen, Willy Burgermeister |
| Vor 3 Tagen, Kommentar zu: Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,.... |
| Sehr geehrte Frau Fehr, Für jeden Wähler und Bürger dieses Landes zählt der soziale Frieden zu den bedeutsamsten Errungenschaften der Schweiz. Nur müssen die Löhne, die ausbezahlt werden, erst einmal verdient werden. Diese simple Tatsache scheinen viele von uns einfach zu vergessen. In unseren Sozialwerken klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit schwer auseinander. Wann schaffen wir es endlich, Einnahmen und Ausgaben wieder nachhaltig ins Lot zu bringen? Wir leben weiterhin auf Kosten der kommenden Generationen und das ist – aus meiner Sicht betrachtet – alles andere als sozial. Wir werden uns in den kommenden Jahren mit einem verschärften Wettbewerbsdruck auf den Weltmärkten herumschlagen müssen. Keine leichte Aufgabe für eine Exportnation wie die Schweiz! Was tun wir eigentlich um unsere Wettbewerbsfähigkeit anzukurbeln? Wir dürfen – das möchte ich Ihnen doch sehr ans Herz legen – unsere Wünsche nicht überdrehen. Die uns erwartende, alternde Gesellschaft wird alles von uns abfordern. Mit freundlichen Grüssen, Willy Burgermeister |
| Vor 8 Tagen, Kommentar zu: Initiative "6 Wochen Ferien" für alle: nötiger denn je |
| Sehr geehrter Herr Corrodi, Soll ich lachen, mich ärgern oder weinen? Ihre Argumentation ist so hanebüchen, dass es dem Leser fast die Stimme verschlägt. 6 Wochen Ferien oder gar noch mehr….Wer soll das bezahlen? Wenn ich Sie beim Wort nehme, dann frage ich mich, wie wir in einer auf uns zu zukommenden, alternden Gesellschaft unsere Sozialwerke finanzieren werden? Was verstehen Sie eigentlich unter mehr sozialer Kontakte und Selbsterfüllung? Die verheerende Verschuldungskrise der Industriestaaten, die Energiewende - die Abkehr vom nuklear-fossilen Zeitalter ist kein Selbstläufer - , Klimawandel, aufwachende, dynamische Schwellenländer, die aufkeimende Störanfälligkeit der Weltwirtschaft, neu zusammengesetzte Machtkonstellationen, die Verknappung von lebenswichtigen Ressourcen - eine ungewohnte Verdichtung globaler Trends wird in eine Phase tiefgreifenden Wandels münden. Statt über mehr Ferien zu debattieren, sollten wir darüber nachdenken, wie wir uns auf diese herausfordernde Zukunft einstellen. Irgendjemand muss schliesslich auch die zu erwartenden Arbeiten verrichten. Allerdings – wenn man schon alles hat, versiegt die Energie, die Zukunft zu gestalten. Mit freundlichen Grüssen, Willy Burgermeister |

