Willy Burgermeister
Meine politischen Ämter und Engagements
Meine neusten Kommentare
April 2012 Kommentar zu
Die Geschichte der drei Affen geht weiter
Sehr geehrte Frau Fässler,
In den vergangenen 15 Jahren wurden wir alle Zeuge einer stillen Revolution, die offenbar linken Kreisen – aus welchen Gründen auch immer – verborgen blieb: Mehr als eine Milliarde Menschen sind Teil einer wachsenden, globalen Mittelschicht geworden. Sie haben der Armut den Rücken gekehrt und verfügen heute über Zeit und Geld für mehr als das blosse Überleben – eine Erfolgsgeschichte der Menschheit, die ohne weltumspannenden Handel nie hätte errungen werden können.
Einverstanden, die Politik muss den Rahmen für die Wirtschaft vorgeben, darf aber nicht ins Wirtschaften hineinreden. Wir sollten nicht überall nach dem Staat schreien, denn der Staat besteht auch nur aus Politikern, die zudem auf Zeit gewählt sind und die Verantwortung nicht weitertragen.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Die Geschichte der drei Affen geht weiter
Sehr geehrte Frau Fässler,
In den vergangenen 15 Jahren wurden wir alle Zeuge einer stillen Revolution, die offenbar linken Kreisen – aus welchen Gründen auch immer – verborgen blieb: Mehr als eine Milliarde Menschen sind Teil einer wachsenden, globalen Mittelschicht geworden. Sie haben der Armut den Rücken gekehrt und verfügen heute über Zeit und Geld für mehr als das blosse Überleben – eine Erfolgsgeschichte der Menschheit, die ohne weltumspannenden Handel nie hätte errungen werden können.
Einverstanden, die Politik muss den Rahmen für die Wirtschaft vorgeben, darf aber nicht ins Wirtschaften hineinreden. Wir sollten nicht überall nach dem Staat schreien, denn der Staat besteht auch nur aus Politikern, die zudem auf Zeit gewählt sind und die Verantwortung nicht weitertragen.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

April 2012 Kommentar zu
Von Mythen und Märchen zum Bankgeheimnis
Sehr geehrter Herr Wermuth,
Sie scheinen ein begnadeter Märchenerzähler zu sein. Allerdings zweifle ich an Ihren Fähigkeiten als Nationalrat. Statt unseren Rechtsstaat gegen aussen abzuschirmen, höhlen Sie ihn an der Flanke aus, damit die Kavallerie des deutschen SPD-Politikers Steinbrück mühelos eindringen kann.
OECD, EU, USA – zahlreiche Staaten und Organisationen üben Druck auf unser Land aus, so genannte Steuerflüchtlinge dem Fiskus ihrer Heimatländer auszuliefern. Geltende Verträge oder persönliche Rechte der Betroffenen werden dabei beiseite gewischt. Die Schweiz wird zum bösen Buben der internationalen Fiskalpolitik gestempelt. Zu Recht? Daniel Mitchell, Senior Fellow am Cato Institute sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Steuerwettbewerb, argumentiert, die Ursache des Steuerstreits mit den USA liegt in der dortigen Finanzpolitik. Die finanziell verzweifelte Lage der US-Regierung habe ein imperialistisches Steuersystem entstehen lassen, das notwendigerweise Konflikte mit anderen Ländern erzeuge.
Unser System des ungebrochenen Vertrauens in den mündigen, verantwortungsbewussten Bürger weicht einer fatalen Kultur des ungebremsten Misstrauens.
Vielleicht sollten wir auch einmal darüber nachdenken.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Von Mythen und Märchen zum Bankgeheimnis
Sehr geehrter Herr Wermuth,
Sie scheinen ein begnadeter Märchenerzähler zu sein. Allerdings zweifle ich an Ihren Fähigkeiten als Nationalrat. Statt unseren Rechtsstaat gegen aussen abzuschirmen, höhlen Sie ihn an der Flanke aus, damit die Kavallerie des deutschen SPD-Politikers Steinbrück mühelos eindringen kann.
OECD, EU, USA – zahlreiche Staaten und Organisationen üben Druck auf unser Land aus, so genannte Steuerflüchtlinge dem Fiskus ihrer Heimatländer auszuliefern. Geltende Verträge oder persönliche Rechte der Betroffenen werden dabei beiseite gewischt. Die Schweiz wird zum bösen Buben der internationalen Fiskalpolitik gestempelt. Zu Recht? Daniel Mitchell, Senior Fellow am Cato Institute sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Steuerwettbewerb, argumentiert, die Ursache des Steuerstreits mit den USA liegt in der dortigen Finanzpolitik. Die finanziell verzweifelte Lage der US-Regierung habe ein imperialistisches Steuersystem entstehen lassen, das notwendigerweise Konflikte mit anderen Ländern erzeuge.
Unser System des ungebrochenen Vertrauens in den mündigen, verantwortungsbewussten Bürger weicht einer fatalen Kultur des ungebremsten Misstrauens.
Vielleicht sollten wir auch einmal darüber nachdenken.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

März 2012 Kommentar zu
Besonnenheit auch in der Energiepolitik
Sehr geehrter Herr Fluri,
Besonnenheit auch in der Energiepolitik, einverstanden – allerdings verwandelte sich der Atomausstieg in der Zwischenzeit zu einer Frage von Ethik und Gewissen und mir scheint, dass die Politik eine derart gelagerte Auseinandersetzung nie wird entwirren können. Eine Ernüchterung macht sich also breit. Wir sind uns wohl alle einig, dass die Energiewende nur mit einer gemeinsamen Anstrengung auf allen Ebenen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft gelingen wird. Diesen Gedanken eines Gemeinschaftswerkes an den Anfang aller Überlegungen zu stellen, wie die Energieversorgung in unserer Volkswirtschaft in den kommenden Jahren ohne Kernkraftwerke zu bewerkstelligen ist, ist alles andere als abwegig. Denn unabhängig von einzelnen Lösungsansätzen steht eines klar und deutlich fest: Den Folgen wird sich niemand entziehen können. Die Energiewende betrifft jeden – wahrscheinlich sogar härter als viele glauben. Schafft es die Politik nicht, die „Herzen und Hirne“ der Menschen zu erreichen und die Bevölkerung zum Mitmachen zu animieren, wird das ganze Projekt scheitern.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Besonnenheit auch in der Energiepolitik
Sehr geehrter Herr Fluri,
Besonnenheit auch in der Energiepolitik, einverstanden – allerdings verwandelte sich der Atomausstieg in der Zwischenzeit zu einer Frage von Ethik und Gewissen und mir scheint, dass die Politik eine derart gelagerte Auseinandersetzung nie wird entwirren können. Eine Ernüchterung macht sich also breit. Wir sind uns wohl alle einig, dass die Energiewende nur mit einer gemeinsamen Anstrengung auf allen Ebenen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft gelingen wird. Diesen Gedanken eines Gemeinschaftswerkes an den Anfang aller Überlegungen zu stellen, wie die Energieversorgung in unserer Volkswirtschaft in den kommenden Jahren ohne Kernkraftwerke zu bewerkstelligen ist, ist alles andere als abwegig. Denn unabhängig von einzelnen Lösungsansätzen steht eines klar und deutlich fest: Den Folgen wird sich niemand entziehen können. Die Energiewende betrifft jeden – wahrscheinlich sogar härter als viele glauben. Schafft es die Politik nicht, die „Herzen und Hirne“ der Menschen zu erreichen und die Bevölkerung zum Mitmachen zu animieren, wird das ganze Projekt scheitern.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

März 2012 Kommentar zu
Schon wieder Sommerzeit-Umstellung!
Sehr geehrte Frau Estermann,
Zwicken uns wirklich keine schwerwiegenderen Probleme? Wenn nein, dann geht es der Schweiz blendend und wir können uns getrost mit der Sommerzeit auseinandersetzen
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Schon wieder Sommerzeit-Umstellung!
Sehr geehrte Frau Estermann,
Zwicken uns wirklich keine schwerwiegenderen Probleme? Wenn nein, dann geht es der Schweiz blendend und wir können uns getrost mit der Sommerzeit auseinandersetzen
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

März 2012 Kommentar zu
Ja zu einer eidgenössischen Erbschaftssteuer
Sehr geehrte Frau Streiff,
Wie viele Male wollen Sie den hart erarbeiteten Franken denn noch besteuern?
Demographiefragen gekoppelt an den Umgang mit natürlichen Ressourcen werden unsere Gesellschaft in den nächsten 10 bis 20 Jahren ganz gehörig durch die Mangel drehen und uns mit Notlagen konfrontieren, für deren Bewältigung wir auf keine Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen können.
Wir befinden uns in einer alle sozialen Dimensionen (Politik, Ökologie, Ökonomie, Bildung, Erziehung, Religion, Gesundheit und Kultur) umfassenden Umwälzung unserer Gesellschaft. Gleichzeitig mangelt es uns an dynamischem, nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum. In den Sozialwerken ist eine zukunftsträchtige Lösung, die Ausgaben und Einnahmen wieder langfristig ins Lot bringen, kaum in Sicht. AHV – trotz der von Ihnen vorgeschlagenen Erbschaftssteuer – und Pensionskassen leben weiter auf Kosten künftiger Generationen. Das Prinzip Nachhaltigkeit taucht in den sozialen Bilanzen unserer Politiker nur noch als nebliger Erinnerungswert auf.
Ein OECD-Vergleich zeigt, dass die Fiskalquote in der Schweiz seit 1965 überdurchschnittlich steigt.
Auf immer noch mehr Steuern zu setzen, um die auf uns zurollenden Herausforderungen meistern zu können, scheint mir ein Unding.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Ja zu einer eidgenössischen Erbschaftssteuer
Sehr geehrte Frau Streiff,
Wie viele Male wollen Sie den hart erarbeiteten Franken denn noch besteuern?
Demographiefragen gekoppelt an den Umgang mit natürlichen Ressourcen werden unsere Gesellschaft in den nächsten 10 bis 20 Jahren ganz gehörig durch die Mangel drehen und uns mit Notlagen konfrontieren, für deren Bewältigung wir auf keine Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen können.
Wir befinden uns in einer alle sozialen Dimensionen (Politik, Ökologie, Ökonomie, Bildung, Erziehung, Religion, Gesundheit und Kultur) umfassenden Umwälzung unserer Gesellschaft. Gleichzeitig mangelt es uns an dynamischem, nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum. In den Sozialwerken ist eine zukunftsträchtige Lösung, die Ausgaben und Einnahmen wieder langfristig ins Lot bringen, kaum in Sicht. AHV – trotz der von Ihnen vorgeschlagenen Erbschaftssteuer – und Pensionskassen leben weiter auf Kosten künftiger Generationen. Das Prinzip Nachhaltigkeit taucht in den sozialen Bilanzen unserer Politiker nur noch als nebliger Erinnerungswert auf.
Ein OECD-Vergleich zeigt, dass die Fiskalquote in der Schweiz seit 1965 überdurchschnittlich steigt.
Auf immer noch mehr Steuern zu setzen, um die auf uns zurollenden Herausforderungen meistern zu können, scheint mir ein Unding.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

Februar 2012 Kommentar zu
Der EU beitreten heisst Souveränität gewinnen
Sehr geehrter Herr Fehr,
Die entscheidende, zukunftsweisend Frage für unsere exportabhängige Schweiz lautet doch: Welche Rolle wollen wir in dieser vernetzten Welt überhaupt spielen? Selbstverständlich müssen wir dabei auch unser Verhältnis zur EU neu überdenken und ausloten.
Blicken wir über unsere Grenzen in den EU-Raum, dann sehen wir Regierungen, die unter horrenden Schulden ächzen und stöhnen, die nicht mehr wissen, wo ihr Kopf steht. Wir stellen aber auch mit Schrecken fest, dass sich heute viele Politiker als wirtschafts- und wettbewerbsfeindlich offenbaren.
Nüchtern gesehen, erkennen wir, dass in der EU, Bonn mit Angela Merkel und in deren Schlepptau Paris mit Nicolas Sarkozy, das Szepter schwingen. Die anderen Staaten sind mehr oder weniger zum Schweigen verdammt. Kein Wunder, dass sich viele Bürger gegenüber der EU-Politik ohnmächtig fühlen. Der Ruf nach mehr Demokratie in der EU wird lauter. Dazu gehört auch die Forderung nach europaweiten Volksabstimmungen, so eine Analyse für die Heinrich-Böll-Stiftung.
Eigenständigkeit zeichnet den souveränen Charakter aus und diese Eigenständigkeit versandet in der EU. Wird der Zugriff der EU-Staaten auf das Eigentum ihrer Bürger und Steuerzahler zunehmen? Können Sie mir diese Frage beantworten?
Aufgrund ihrer „Überforderung auf offener Bühne“ (Peter Sloterdijk) fallen die Regierungen der führenden EU-Staaten bei der Bekämpfung der Überschuldungskrise in vormoderne Politikmethoden zurück, die das Heil einzig in mehr Zentralisierung und politischem Zwang von oben suchen. Dabei vernachlässigen sie die europäische Freiheitsidee (Frank Schäffler).
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Der EU beitreten heisst Souveränität gewinnen
Sehr geehrter Herr Fehr,
Die entscheidende, zukunftsweisend Frage für unsere exportabhängige Schweiz lautet doch: Welche Rolle wollen wir in dieser vernetzten Welt überhaupt spielen? Selbstverständlich müssen wir dabei auch unser Verhältnis zur EU neu überdenken und ausloten.
Blicken wir über unsere Grenzen in den EU-Raum, dann sehen wir Regierungen, die unter horrenden Schulden ächzen und stöhnen, die nicht mehr wissen, wo ihr Kopf steht. Wir stellen aber auch mit Schrecken fest, dass sich heute viele Politiker als wirtschafts- und wettbewerbsfeindlich offenbaren.
Nüchtern gesehen, erkennen wir, dass in der EU, Bonn mit Angela Merkel und in deren Schlepptau Paris mit Nicolas Sarkozy, das Szepter schwingen. Die anderen Staaten sind mehr oder weniger zum Schweigen verdammt. Kein Wunder, dass sich viele Bürger gegenüber der EU-Politik ohnmächtig fühlen. Der Ruf nach mehr Demokratie in der EU wird lauter. Dazu gehört auch die Forderung nach europaweiten Volksabstimmungen, so eine Analyse für die Heinrich-Böll-Stiftung.
Eigenständigkeit zeichnet den souveränen Charakter aus und diese Eigenständigkeit versandet in der EU. Wird der Zugriff der EU-Staaten auf das Eigentum ihrer Bürger und Steuerzahler zunehmen? Können Sie mir diese Frage beantworten?
Aufgrund ihrer „Überforderung auf offener Bühne“ (Peter Sloterdijk) fallen die Regierungen der führenden EU-Staaten bei der Bekämpfung der Überschuldungskrise in vormoderne Politikmethoden zurück, die das Heil einzig in mehr Zentralisierung und politischem Zwang von oben suchen. Dabei vernachlässigen sie die europäische Freiheitsidee (Frank Schäffler).
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

Februar 2012 Kommentar zu
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Liebe Frau Keller,
Ich versuche nicht, Sie irgendwie zu überzeugen. Allerdings dürfen wir nicht in rabenschwarzen Pessimismus verfallen. Wenn der Mensch zur Wand steht, findet er eine Lösung.
Zu den Konsequenzen: Ich vermute, dass die Menschheit nie zu einem Einverständnis kommen wird. Die Interessenlagen sind zu verschieden.
Die Wirtschaft wird in den aufwachenden Schwellenländern wachsen. Die westlichen Industriestaaten werden den Gürtel enger schnallen müssen. Die Folgen: Sie werden den überlasteten Sozialstaat nicht mehr so finanzieren können wie in der Vergangenheit.
So, das wär's
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Liebe Frau Keller,
Ich versuche nicht, Sie irgendwie zu überzeugen. Allerdings dürfen wir nicht in rabenschwarzen Pessimismus verfallen. Wenn der Mensch zur Wand steht, findet er eine Lösung.
Zu den Konsequenzen: Ich vermute, dass die Menschheit nie zu einem Einverständnis kommen wird. Die Interessenlagen sind zu verschieden.
Die Wirtschaft wird in den aufwachenden Schwellenländern wachsen. Die westlichen Industriestaaten werden den Gürtel enger schnallen müssen. Die Folgen: Sie werden den überlasteten Sozialstaat nicht mehr so finanzieren können wie in der Vergangenheit.
So, das wär's
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

Februar 2012 Kommentar zu
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Sehr geehrte Frau Keller,
Sedlacek, ohne Zweifel ein bedeutender Ökonom, sieht in der Unzufriedenheit der Menschen den Motor für Fortschritt. Dem können wir wahrscheinlich alle beipflichten. Allerdings müssen wir uns dann aber auch bewusst sein, dass Unzufriedenheit in jedem Menschen wurzelt und kaum auszurotten sein wird.
Zweitens, unser System gründet auf Kredit und Wachstum. Nun schlägt Sedlacek vor, dass wir lernen müssen, ohne Schulden zu leben. Auch dem können wir, ohne zu zögern, zustimmen. Wenn wir allerdings beginnen, die Schulden nachhaltig zu trimmen, leiden Wachstum, Löhne, Gewinne, die Arbeitslosigkeit (Jugend) steigt und unsere gesamte Gesellschaftsordnung kommt ins Wanken. Ich sage nicht, das sei falsch, nur müssen wir uns über die Konsequenzen eines solchen Schrittes klar werden.
Wie immer sich Europa aus diesem Schuldenmorast befreit, der Weg wird hart und steinig und wir in der Schweiz werden dies zu spüren bekommen. Mindestlöhne und 6 Wochen Ferien für alle helfen dabei wenig – im Gegenteil.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Sehr geehrte Frau Keller,
Sedlacek, ohne Zweifel ein bedeutender Ökonom, sieht in der Unzufriedenheit der Menschen den Motor für Fortschritt. Dem können wir wahrscheinlich alle beipflichten. Allerdings müssen wir uns dann aber auch bewusst sein, dass Unzufriedenheit in jedem Menschen wurzelt und kaum auszurotten sein wird.
Zweitens, unser System gründet auf Kredit und Wachstum. Nun schlägt Sedlacek vor, dass wir lernen müssen, ohne Schulden zu leben. Auch dem können wir, ohne zu zögern, zustimmen. Wenn wir allerdings beginnen, die Schulden nachhaltig zu trimmen, leiden Wachstum, Löhne, Gewinne, die Arbeitslosigkeit (Jugend) steigt und unsere gesamte Gesellschaftsordnung kommt ins Wanken. Ich sage nicht, das sei falsch, nur müssen wir uns über die Konsequenzen eines solchen Schrittes klar werden.
Wie immer sich Europa aus diesem Schuldenmorast befreit, der Weg wird hart und steinig und wir in der Schweiz werden dies zu spüren bekommen. Mindestlöhne und 6 Wochen Ferien für alle helfen dabei wenig – im Gegenteil.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

Februar 2012 Kommentar zu
BDP schreibt Geschichte und schaut nach vorne
Sehr geehrter Herr Grunder,
Auch einer Kleinstpartei mag ich den Erfolg neidlos gönnen. Doch die Zeit des „Sich auf die Schulterklopfens“ gehört nun aber der Vergangenheit an und der BDP steht die Nagelprobe erst noch bevor.
Bern spiegelt ein seltsames Bild, frei von Leidenschaft, Energie und Charisma. Brave Moderatoren, wahrscheinlich auch tüchtige Administratoren, alles in allem aber doch eher inspirationsarme Manager der politischen Vorgänge. Uns fehlt es an allen Ecken und Enden an visionären Vordenkern. Umarmt und umgarnt von den „Vereinigten Schuldnern von Europa“ schlingert unser Schiff mit einer „hilflosen“ Crew orientierungslos einer ungewissen Zukunft entgegen. Um die schwerwiegenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft scheint sich niemand ernsthaft zu kümmern.
Wir starren auf kaum je erahnte Veränderungen in der Weltwirtschaft, ja in der Weltordnung. Wir stossen an harte Grenzen in einer Welt im Umbruch, geopolitisch, gesellschaftlich, technologisch und wirtschaftlich. Und ich frage mich: Wie gehen wir eigentlich mit unserem Anspruch auf Gleichheit und Gerechtigkeit einerseits und der real existierenden Ungleichheit andererseits um? Die Welt von morgen, braucht unsere Antworten heute.
Überall kriselt es bedenklich, doch unsere politischen Eliten scheinen ohne entscheidenden Plan weiter vor sich hin zu wursteln. Wo bleiben die wegbereitenden Zukunftsentwürfe?
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
BDP schreibt Geschichte und schaut nach vorne
Sehr geehrter Herr Grunder,
Auch einer Kleinstpartei mag ich den Erfolg neidlos gönnen. Doch die Zeit des „Sich auf die Schulterklopfens“ gehört nun aber der Vergangenheit an und der BDP steht die Nagelprobe erst noch bevor.
Bern spiegelt ein seltsames Bild, frei von Leidenschaft, Energie und Charisma. Brave Moderatoren, wahrscheinlich auch tüchtige Administratoren, alles in allem aber doch eher inspirationsarme Manager der politischen Vorgänge. Uns fehlt es an allen Ecken und Enden an visionären Vordenkern. Umarmt und umgarnt von den „Vereinigten Schuldnern von Europa“ schlingert unser Schiff mit einer „hilflosen“ Crew orientierungslos einer ungewissen Zukunft entgegen. Um die schwerwiegenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft scheint sich niemand ernsthaft zu kümmern.
Wir starren auf kaum je erahnte Veränderungen in der Weltwirtschaft, ja in der Weltordnung. Wir stossen an harte Grenzen in einer Welt im Umbruch, geopolitisch, gesellschaftlich, technologisch und wirtschaftlich. Und ich frage mich: Wie gehen wir eigentlich mit unserem Anspruch auf Gleichheit und Gerechtigkeit einerseits und der real existierenden Ungleichheit andererseits um? Die Welt von morgen, braucht unsere Antworten heute.
Überall kriselt es bedenklich, doch unsere politischen Eliten scheinen ohne entscheidenden Plan weiter vor sich hin zu wursteln. Wo bleiben die wegbereitenden Zukunftsentwürfe?
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

Februar 2012 Kommentar zu
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Sehr geehrte Frau Fehr,
Für jeden Wähler und Bürger dieses Landes zählt der soziale Frieden zu den bedeutsamsten Errungenschaften der Schweiz. Nur müssen die Löhne, die ausbezahlt werden, erst einmal verdient werden. Diese simple Tatsache scheinen viele von uns einfach zu vergessen. In unseren Sozialwerken klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit schwer auseinander. Wann schaffen wir es endlich, Einnahmen und Ausgaben wieder nachhaltig ins Lot zu bringen? Wir leben weiterhin auf Kosten der kommenden Generationen und das ist – aus meiner Sicht betrachtet – alles andere als sozial. Wir werden uns in den kommenden Jahren mit einem verschärften Wettbewerbsdruck auf den Weltmärkten herumschlagen müssen. Keine leichte Aufgabe für eine Exportnation wie die Schweiz! Was tun wir eigentlich um unsere Wettbewerbsfähigkeit anzukurbeln? Wir dürfen – das möchte ich Ihnen doch sehr ans Herz legen – unsere Wünsche nicht überdrehen. Die uns erwartende, alternde Gesellschaft wird alles von uns abfordern.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister
Wem der Soziale Frieden etwas wert ist,....
Sehr geehrte Frau Fehr,
Für jeden Wähler und Bürger dieses Landes zählt der soziale Frieden zu den bedeutsamsten Errungenschaften der Schweiz. Nur müssen die Löhne, die ausbezahlt werden, erst einmal verdient werden. Diese simple Tatsache scheinen viele von uns einfach zu vergessen. In unseren Sozialwerken klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit schwer auseinander. Wann schaffen wir es endlich, Einnahmen und Ausgaben wieder nachhaltig ins Lot zu bringen? Wir leben weiterhin auf Kosten der kommenden Generationen und das ist – aus meiner Sicht betrachtet – alles andere als sozial. Wir werden uns in den kommenden Jahren mit einem verschärften Wettbewerbsdruck auf den Weltmärkten herumschlagen müssen. Keine leichte Aufgabe für eine Exportnation wie die Schweiz! Was tun wir eigentlich um unsere Wettbewerbsfähigkeit anzukurbeln? Wir dürfen – das möchte ich Ihnen doch sehr ans Herz legen – unsere Wünsche nicht überdrehen. Die uns erwartende, alternde Gesellschaft wird alles von uns abfordern.
Mit freundlichen Grüssen,
Willy Burgermeister

