Zusammenfassung der Abstimmung vom 24.09.2017

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Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit

Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit

Ziel dieser Vorlage

Die Vorlage möchte den Begriff der Ernährungssicherheit in der Verfassung verankern und so die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung langfristig sicherstellen.

Was wird geändert?

Die Ziele sollen mittels Festlegung folgender fünf Pfeiler erreicht werden:

  • Sicherung der Grundlagen für die landwirtschaftliche Produktion
  • Standortangepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion
  • Auf den Markt ausgerichtete Landwirtschaft
  • Grenzüberschreitende Handelsbeziehungen
  • Ressourcenschonender Umgang mit Lebensmitteln

Da das bestehende Recht bereits ähnliche Bestimmungen umfasst, hätte ein Ja keine direkten Auswirkungen auf die bestehende Agrarpolitik.

Argumente dafür

  • Die Initiative garantiert ein umfassendes, Konzept für die Ernährungssicherheit und berücksichtigt sämtliche Stufen der Lebensmittelkette – vom Feld bis auf den Teller.
  • Sowohl eine Ausrichtung auf den Markt und die Konsumentenbedürfnisse als auch ein Bekenntnis zum Kulturland, Naturschutz und zum schonenden Umgang mit Lebensmitteln werden verankert.
  • Der internationale Handel mit Lebensmitteln aus fairer und nachhaltiger Produktion wird gefördert.

Argumente dagegen

  • Die Vorlage ist überflüssig dient dem Bauernverband einzig dazu, sein Gesicht zu wahren. Dessen ursprünglich eingereichte Initiative «Für Ernährungssicherheit» hätte an der Urne keine Chance gehabt.
  • Bestehende politische Kurse sollen nicht mittels Volksabstimmung und Verankerung in der Verfassung bestärkt werden.
  • Stimmbürger werden durch solche Abstimmungen zu oft an die Urne gebeten und abstimmungsmüde. Zudem entstehen unnötige Kosten.


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Reform Altersvorsorge 2020

Reform Altersvorsorge 2020

Ziele der Reform

Die beiden Vorlagen sollen für eine umfassende Reform der 1. und 2. Säule sorgen, um die Altersvorsorge in der Schweiz für das nächste Jahrzehnt zu sichern.

Was wird geändert?

Das Bundesgesetz regelt Massnahmen wie die Erhöhung des Rentenalters für Frauen, einen flexiblerer Rentenbezug, eine Erhöhung der Bundesbeiträge zur AHV und die Senkung des BVG- Mindestumwandlungssatzes. Zur Kompensation der Senkung sind Ausgleichsmassnahmen wie die Erhöhung der AHV-Rente um 70 Franken und Möglichkeiten zur Vergrösserung des Altersguthabens in der 2. Säule vorgesehen. Der Bundesbeschluss stellt ebenfalls eine Massnahme zur finanziellen Entlastung der AHV dar.

Argumente der Befürworter

  • Die Massnahmen sind geeignet, die Höhe der Renten zu sichern sowie die Pensionskassen und die Finanzierung der AHV im nächsten Jahrzehnt zu stabilisieren.
  • Die Reform sorgt für eine bessere Ausrichtung des Vorsorgesystems auf gesellschaftliche Veränderungen.
  • Insgesamt ist die Reform ein fairer und ausgewogener Kompromiss, bei dessen Ablehnung ein rasches Anwachsen der Defizite in der AHV sowie ein Bestehen der Probleme bei der beruflichen Vorsorge drohen.

Argumente der Gegner

  • Die Vorlagen ist eine Scheinreform, da sie die Zielsetzung vollständig verfehlt. Die strukturellen Probleme der AHV werden hinausgeschoben und sie schreibt bereits ab 2027 Defizite.
  • Die Reform ist ungerecht und bricht den Generationenvertrag, da junge Personen, die für die Reform einen hohen Preis zahlen müssen, zukünftig nicht vom versprochenen Rentenniveau profitieren können.
  • Die Erhöhung der AHV für Neurentner ist unfair, da damit eine Zweiklassen-AHV entsteht.


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Formulierte Gesetzesinitiative «Für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat» vom 3. August 2012

Formulierte Gesetzesinitiative «Für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat» vom 3. August 2012

Ziel dieser Vorlage

Das Personalgesetz des Kantons soll flexibler werden . So kann der Kanton seine Personalpolitik besser der aktuellen Lage entsprechend gestalten.

Was wird geändert?

Das neue Personalgesetz verlangt, dass der Kanton für flexible und effiziente Verwaltungsstrukturen zu sorgen hat. Neu kann ein Arbeitsverhältnis beidseitig ordentlich gekündet werden. Bisher konnte der Kanton nur in gewissen im Gesetz definierten

Fällen kündigen. Ein Teil der Initiative, welche die Löhne des Personals von der finanziellen Lage des Kantons abhängig machen wollte, wurde für ungültig erklärt.

Argumente dafür

  • Der Kanton erhält einen klareren Rahmen bei der Ausgestaltung seiner Personalpolitik.
  • Der Arbeitnehmerschutz wird dem gesetzlichen Minimum angepasst und führt damit zu mehr Flexibilität für den Kanton als Arbeitgeber.
  • Die gesetzliche Regelung der Kündigungsgründe ist veraltet. Eine Kündigung war bisher fast nicht möglich. Dies stellt einen Nachteil im Vergleich zur Privatwirtschaft dar. Dort können Kündigungen auch aufgrund der wirtschaftlichen Lage ausgesprochen werden.

Argumente dagegen

  • Die bisherige Personalpolitik hat gut funktioniert und zu einer stabilen Verwaltungsstruktur geführt.
  • Kantonsangestellte stehen in der öffentlichen Kritik und führen zum Teil heikle Aufgaben aus. Ein höherer Kündigungsschutz schützt die Arbeitnehmer besser vor nicht gerechtfertigten Kündigungen.
  • Die ordentliche Kündigung für beide Parteien schwächt den bisherigen Arbeitnehmerschutz, welcher zur Attraktivität des Kantons als Arbeitgeber beigetragen hat.

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Formulierte Verfassungsinitiative «Für gesunde Staatsfinanzen ohne Steuererhöhung» vom 9. Januar 2014 mit Gegenvorschlag des Landrats vom 1. und 15. Juni 2017 sowie das Finanzhaushaltsgesetz, vom 1. Juni 2017

Formulierte Verfassungsinitiative «Für gesunde Staatsfinanzen ohne Steuererhöhung» vom 9. Januar 2014 mit Gegenvorschlag des Landrats vom 1. und 15. Juni 2017 sowie das Finanzhaushaltsgesetz, vom 1. Juni 2017

Ziel dieser Vorlage

Die Initiative und der Gegenvorschlag führen zu einer Totalrevision des Finanzhaushaltsgesetzes mit dem Ziel, die Steuerung der Staatsfinanzen zu verbessern.

Was wird geändert?

Mit dem neuen Finanzhaushaltsgesetz wird ein vierjähriger Aufgaben- und Finanzplan eingeführt, die Ausgabenkompetenz der Regierung erhöht und die bestehende Defizit- in eine Schuldenbremse umgewandelt. Die Erfolgsrechnung muss über acht Jahre ausgeglichen sein, sonst sind zuerst die Ausgaben zu kürzen, bevor die Steuern erhöht werden. Die Initiative fordert zusätzlich zu diesen im Gegenvorschlag enthaltenen Änderungen, dass das Volk über jede neue bzw. erhöhte Steuer entscheidet.

Argumente dafür

  • Die Schuldenbremse verbessert die Steuerung der Kantonsfinanzen. Anstelle sofort die Steuern zu erhöhen, macht es Sinn, zuerst das Budget zu prüfen und die Ausgaben zu kürzen.
  • Das Volk kann über jede Änderung des Steuerfusses abstimmen, indem es aktiv das fakultative Referendum ergreift. Eine obligatorische Abstimmung, wie es in der Initiative vorgesehen wäre, ist unnötig.
  • Die erhöhte Finanzkompetenz ist zeitgemäss und stufengerecht, was eine schnellere Entscheidung ermöglicht.

Argumente dagegen

  • Beim Gegenvorschlag ist für eine Steuererhöhung nur die Zustimmung von 51 Prozent des Landrats nötig. Die Initiative fordert die Zustimmung von 2/3 und stellt somit eine höhere Hürde dar.
  • Die Initiative fordert ein obligatorisches Referendum, welches das Volk automatisch über neue bzw. erhöhte Steuern abstimmen lässt. Im Gegenvorschlag ist nur das fakultative Referendum vorgesehen.
  • Die erhöhte Ausgabenkompetenz der Regierung ist im interkantonalen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

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Änderung des Bildungsgesetzes vom 6. April 2017 betreffend Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen

Änderung des Bildungsgesetzes vom 6. April 2017 betreffend Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen

Ziel dieser Vorlage

Der Beitrag des Kantons an den Besuch von Privatschulen soll gestrichen beziehungsweise nur noch an einkommensschwache Familien bezahlt werden.

Was wird geändert?

Bisher wird der Besuch von privaten Schulen mit einem pauschalen Betrag von 2500.- Franken unterstützt. Bei Annahme der Vorlage soll er neu stufenweise ausfallen, abhängig vom Einkommen und Vermögen der Familie. Zudem wird nur der Besuch von Privatschulen mit kantonaler Betriebsbewilligung unterstützt. Der Beitrag wird an Schüler, die den Beitrag bisher erhalten haben, noch zwei Jahre weiterbezahlt.

Argumente dafür

  • Die Abstufung sorgt dafür, dass die finanzielle Lage der Haushalte berücksichtigt wird und somit nur die Personen unterstützt werden, welche darauf angewiesen sind.
  • Finanziell Bessergestellte können sich den Besuch von Privatschulen so oder so leisten. Die Beiträge helfen somit, die Chancengleichheit und Bildungsvielfalt zu stärken.
  • Mit der Abstufung anhand von Einkommen und Vermögen wird das Budget des Kantons geschont, was aufgrund der momentanen finanziellen Lage nötig ist.

Argumente dagegen

  • Die Entscheidung für den Besuch einer Privatschule ist gemäss Landrat nur in wenigen Fällen von den Beiträgen abhängig.
  • Ausser dem Kanton Basel-Land richtet nur noch der Kanton Zug Beiträge für den Besuch von Privatschulen aus. Alle anderen Kantone verzichten bereits heute auf solche Beiträge.
  • Bei den öffentlichen Schulen muss aufgrund der Finanzlage des Kantons gespart werden. Zusätzlich den Besuch von Privatschulen zu unterstützen, ist nicht zu rechtfertigen.

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Landratsbeschluss vom 9. Februar 2017 betreffend Realisierungskredit für die Tramverbindung Margarethenstich

Landratsbeschluss vom 9. Februar 2017 betreffend Realisierungskredit für die Tramverbindung Margarethenstich

Ziel dieser Vorlage

Es soll eine Tramverbindung Dorenbach-Margarethen gebaut werden.

Was wird geändert?

Die Gesamtkosten für diese Verbindung betragen 21 Millionen Franken, wobei der Kanton Basel-Stadt einen Drittel (7 Millionen Franken) übernimmt. Die Regierung vom Kanton Basel-Landschaft möchte einen Kredit von brutto 14 Millionen Franken sprechen. Er erhält jedoch maximal 4.4 Millionen Franken vom Bund und 2 Millionen Franken von der Baselland Transport AG, womit der restliche Nettoaufwand bei 7.6 Millionen Franken liegt, welcher mit dieser Vorlage gesprochen würde.

Argumente dafür

  • Die neue Linie schliesst eine Lücke in der Verbindung des ÖV-Netzes zwischen Basel-Stadt und Basel-Land. Zudem wird die Reisezeit vom Leimental zum Bahnhof Basel um 5 Minuten verkürzt.
  • Durch die Fahrzeitverkürzung wird die Attraktivität des ÖV erhöht und eine Verlagerung von geschätzt rund 1000 Personen von der Strasse auf den ÖV erreicht. Das entlastet den Strassenverkehr.
  • Beim Bau werden der Umweltschutz und das Ortsbild berücksichtigt und zwei Haltestellen behindertengerecht gestaltet.

Argumente dagegen

  • Für den Bau der neuen Tramlinie wird eine Stützmauer benötigt, deren Aussehen umstritten ist und Auflagen des Bundes unterliegt.
  • Der Ausbau führt zu einer 120‘000 Franken teuren Umsiedlung der Quendelschnecke, die auf der roten Liste der bedrohten Arten steht.
  • Gegner der Änderung bezweifeln die Kapazitätserweiterung und befürchten eine weitere Behinderung des Verkehrsflusses. Effizientere Projekte sind zu prüfen, auch wenn Basel-Stadt dieses Projekt bereits genehmigt hat.

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Volksinitiative „Eine Fremdsprache auf der Primarstufe“

Volksinitiative „Eine Fremdsprache auf der Primarstufe“

Ziel dieser Vorlage

Die Initiative will, dass in der Primarschule nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird.

Was wird geändert?

Heute wird im Kanton Luzern ab der 3. Klasse Englisch und ab der 5. Klasse Französisch unterrichtet. In Zukunft soll nur noch eine Fremdsprache in der Primarschule (1.-6. Klasse) unterrichtet werden. Ob es Englisch oder Französisch sein soll, lässt die Initiative offen. Die zweite Fremdsprache soll auf die Oberstufe verschoben werden.

Argumente dafür

  • Gleichzeitig zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu lernen überfordert viele Kinder. 40-60% erreichen die Lernziele nicht. Besser ist es, nur eine Fremdsprache zu lernen, dafür aber richtig.
  • Eine Harmonisierung des Fremdsprachenunterrichts hat es in der Schweiz nicht gegeben. Auch jetzt ist es schon in jedem Kanton unterschiedlich geregelt.
  • Es ist wichtig, die deutsche Sprache und mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer in der Primarschule zu stärken.

Argumente dagegen

  • Schüler, die nur eine Fremdsprache in der Primarschule lernen, können die zweite Fremdsprache in der Sekundarschule nicht mehr aufholen. Dies ist nur möglich, wenn dafür Naturwissenschaft und Mathematik vernachlässigt werden.
  • Der Lehrplan 21, der den Unterricht schweizweit harmonisieren will, sieht zwei Fremdsprachen vor.
  • Ein Umzug wird erschwert, da die Schulen in den umliegenden Kantonen zwei Fremdsprachen unterrichten. Luzerner Schüler sind so benachteiligt.

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Sozialhilfegesetz (Änderung vom 3. April 2017; Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene)

Sozialhilfegesetz (Änderung vom 3. April 2017; Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene)

Ziel dieser Vorlage

Vorläufig aufgenommene Personen (FAusweis) sollen mit den tieferen Ansätzen der Asylfürsorge unterstützt werden. Bisher wurde die Unterstützung durch die Sozialhilfe sichergestellt.

Was wird geändert?

Im Kanton Zürich leben 5‘300 vorläufig Aufgenommene für die es unzumutbar ist, in die eigene Heimat zurückzukehren. 80-90% bleiben langfristig in der Schweiz. Sie bzw. die Gemeinde, in der sie leben, erhalten 900 Franken pro Monat. Neu sollen sie durch die Asylfürsorge unterstützt werden und erhalten so noch 360 Franken pro Monat. Damit spart der Kanton 10 Millionen Franken jährlich.

Argumente dafür

  • Mit der hohen Unterstützung der Sozialhilfe gibt es für die vorläufig Aufgenommenen keinen Anreiz zu arbeiten. Mit der Änderung des Sozialhilfegesetzes sind die Grundbedürfnisse und Unterkunftskosten nach wie vor gedeckt.
  • Die Unterstützungsbeiträge der Sozialhilfe locken weitere Asylsuchende an. Dies wird mit den tieferen Beiträgen der Asylfürsorge verhindert.
  • Vorläufig Aufgenommene bleiben nicht für immer in der Schweiz, deshalb sollen sie nicht von der Sozialhilfe profitieren.

Argumente dagegen

  • Durch den tieferen Beitrag fallen vorläufig Aufgenommene unter das Existenzminimum.
  • Es werden keine Kosten eingespart. Anstatt der Kanton, müssen die Gemeinden bezahlen, da sie gemäss Bundesgesetz zu einer Integrierung der vorläufig Aufgenommenen verpflichtet sind. Diese werden dann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich behandelt und gefördert.
  • 2011 haben die Stimmberechtigtendem revidierten Sozialhilfegesetz und der Verwendung für die vorläufig Aufgenommenen deutlich zugestimmt.

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Gesetz über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Änderung vom 23. Januar 2017; Heimfinanzierung)

Gesetz über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Änderung vom 23. Januar 2017; Heimfinanzierung)

Ziel dieser Vorlage

Die Kosten der Heimfinanzierung sollen weiterhin zwischen Kanton, Eltern und/oder Gemeinde aufgeteilt werden, was eine Anpassung des Kinder- und Jugendheimgesetzes verlangt.

Was wird geändert?

Kanton, Eltern und/oder Gemeinden haben jahrelang die Kosten für einen Kinderheimplatz geteilt. Das Zürcher Verwaltungs- und auch das Bundesgericht haben 2016 entschieden, dass diese Praxis nicht gesetzeskonform ist und der Kanton die Kosten alleine übernehmen muss. Die Vorlage will die jahrelang bewährte Praxis bis zur Reform des Kinder- und Jugendheimgesetzes als Übergangslösung gesetzlich verankern. Bei einem «Nein» muss der Kanton die gesamten Kosten übernehmen. Das sind jährliche Mehrkosten von 60 Mio. Franken.

Argumente dafür

  • Die Vorlage übernimmt nur ins Gesetz, was sowieso schon jahrzehntelange Praxis ist.
  • Die beste Lösung für das Kind muss im Vordergrund stehen. Neben Heimen gibt es noch andere Möglichkeiten, welche die Gemeinden selber bezahlen müssen. Wenn der Kanton die gesamten Heimkosten übernehmen muss, werden Gemeinde meistens diese, für sie günstigste Lösung wählen. Das führt zu hohen Mehrkosten für den Kanton.
  • Auch im neuen Kinder- und Jugendheimgesetz soll die Heimfinanzierung von Gemeinde und Kanton gemeinsam getragen werden Eine Übergangslösung, in der nur der Kanton bezahlt, verwirrt nur.

Argumente dagegen

  • Jahrzehntelang haben die Gemeinden zu viel bezahlt. Das Geld kann für wichtigere Gemeindeaufgaben dringend gebraucht werden. Der Kanton muss seine gesetzliche Verantwortung übernehmen.
  • Bei dieser Übergangslösung können die Gemeinden bei der Heimzuweisung nicht mitreden, müssen aber dennoch bezahlen.
  • Der Kanton muss bisher mehr bezahlen, wenn die Kosten für das Heim steigen. Bei Annahme dieser Vorlage wird dieses teure Vorgehen legalisiert. Das ebnet den Weg, dass es so auch im Kinder- und Jugendheimgesetz aufgenommen wird. Anstatt das passendste Heim für das Kind, wird dann das teuerste gewählt.

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Kantonsverfassung (KV) (Änderung vom 13. März 2017; Gegenvorschlag zur Anti-Stauinitiative)

Kantonsverfassung (KV) (Änderung vom 13. März 2017; Gegenvorschlag zur Anti-Stauinitiative)

Ziel dieser Vorlage

Die heutige Kapazität des Strassennetzes im Kanton Zürich soll nicht verringert werden. Dafür wird die Bedeutung des motorisierten Privat verkehrs in der Kantonsverfassung gestärkt und damit mit dem öffentlichen Verkehr gleichgestellt.

Was wird geändert?

Die Gesamtkapazität der Strassen darf in Zukunft nicht mehr abgebaut werden. Wenn beispielsweise eine Strassenspur an einem Ort abgebaut wird, muss sie an einem anderen Ort kompensiert werden. Da Massnahmen zur Verkehrsberuhigung, Busstreifen und Velowege die Strassenkapazität ebenfalls verringern, muss die Strasse auch in diesen Fällen an einer anderen Stelle ausgebaut werden. Der Abbau und die Kompensation müssen in der Nähe voneinander liegen, damit die Gesamtkapazität im Gebiet gleichbleibt.

Argumente dafür

  • Staus haben sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Gemäss einer Studie der ZKB betragen die Staukosten mehr als 140 Mio. Franken pro Jahr.
  • Investitionen in Sicherheitsmassnahmen verringern die Kapazität der Strassen. Bei Annahme des Gegenvorschlags wird sichergestellt, dass die Strassenkapazität auch dann gleichbleibt.
  • An der Förderung des öffentlichen Verkehrs ändert sich nichts. Zudem profitiert auch der öffentliche Verkehr von gut ausgebauten Strassen, da beispielsweise Busse durch Staus oft ihren Fahrplan nicht einhalten können.

Argumente dagegen

  • Massnahmen zur Verkehrsberuhigung oder Velowege werden in Zukunft sehr teuer und aufwändig, da sie nur noch umgesetzt werden dürfen, wenn die Strasse andernorts ausgebaut wird. Damit gerät die Sicherheit der Strassen aufgrund der Kosten langfristig in den Hintergrund.
  • Der Vorschlag greift massiv in die Autonomie der Gemeinden ein, Massnahmen können ohne Kompensation nicht mehr vorgenommen werden, auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung sie unterstützt.
  • Die Fläche des Strassennetzes wird mit dieser Vorlage sogar ausgebaut. Der Umwelt- und Lärmschutz wird damit vernachlässigt.

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Steuergesetz (Änderung vom 24. April 2017; Begrenzung des Arbeitswegkostenabzugs; Leistungsüberprüfung 2016)

Steuergesetz (Änderung vom 24. April 2017; Begrenzung des Arbeitswegkostenabzugs; Leistungsüberprüfung 2016)

Ziel der Vorlage

Die Vorlage will den Abzug für die Kosten des Arbeitsweges (Pendlerabzug) der Staats- & Gemeindesteuern auf 5‘000 Franken pro Jahr begrenzen.

Was wird geändert?

Der Pendlerabzug bei den Staats- & Gemeindesteuern wird ab 2018 auf 5‘000 Franken pro Jahr begrenzt. Bisher gab es keinen Höchstbetrag. Damit sind die Kosten für alle Zonen des Zürcher Verkehrsverbundes oder des 2. Klasse GA eingeschlossen. Pendler, die den ÖV nutzen, können nach wie vor die gesamten Abo-Kosten für die genannten Abos abziehen. Autofahrer können umgerechnet einen Arbeitsweg von ca. 15-18 km pro Strecke abziehen. Der Kanton rechnet mit 26 Mio. Franken Mehreinnahmen pro Jahr.

Argumente dafür

  • Der Strassenverkehr verursacht durch Schadstoffe Kosten von 400 Mio. Franken jährlich. Die Begrenzung des Pendlerabzugs macht längere Arbeitswege mit dem Auto weniger attraktiv. Dies reduziert die Luftverschmutzung und Kosten.
  • Die Strassen und öffentlichen Verkehrsmittel sind überlastet. Wer sich den Komfort eines Autos oder 1. Klasse-Abos leisten will, kann dafür auch bezahlen.
  • Die Ausgaben für den Bahninfrastrukturfonds von 120 Mio. Franken können mit dem Abzug teilweise kompensiert werden.
  • Bei der direkten Bundessteuer gibt es bereits eine Begrenzung von 3‘000 Franken.

Argumente dagegen

  • Viele Arbeitnehmende sind auf das Auto angewiesen, da es in der Nähe des Wohnorts nicht genügend Arbeitsplätze und ÖV-Verbindungen gibt.
  • Eine Begrenzung auf 5‘000 Franken ändert nichts, da der verringerte Abzugs das steuerbare Einkommen nur minim erhöht.
  • Jährlich fliessen 120 Mio. Franken in den Bahninfrastrukturfonds. Dennoch sind nicht die ÖV-Benutzer, sondern hauptsächlich die Autofahrer vom Steuerabzug betroffen.
  • Der Abzug diskriminiert Autofahrer. Während ÖV-Benutzer mit dem 2.-Klass-GA durch die ganze Schweiz pendeln können, reicht der Abzug für Autofahrer nicht einmal, um die Kosten von 20 Km pro Strecke von den Steuern abzuziehen.

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