Adrian Schärli

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April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Bravo Martin Candinas. Einerseits finde ich es grossartig, dass Martin Candinas sich nicht einfach einseitig für ein Familienmodell einsetzt, sondern als Politiker einer Familienpartei sich allen Familienformen annimmt. Andererseits hatte er den Mut, für die SVP-Initiative zu stimmen, obwohl diese in seiner Partei keineswegs unumstritten ist. Angst, dass die eigene Initiative deswegen scheitern könnte macht die Runde. Ungeachtet dessen, setzt er sich für die Sache und nicht für Parteipolitik ein, bravo. Das musste jetzt einfach mal gesagt werden.

Nun, grundsätzlich muss man sich ja wirklich einmal die Frage stellen, ob der Staat die Familien fördern will oder nicht. Sozialpolitisch wäre es ja ein Desaster, würde man sich dagegen entscheiden. Denn dann wäre ein Kind kein Wunder mehr, keine neue Facette unserer Gesellschaft, keine Wesen, dem nicht nur wir, sondern das uns eine Perspektive gibt, sondern es wäre nur noch eine Last. Ein Privileg für reiche Eltern, die sich das Halten von Kindern leisten könnten.

Welches Modell soll unterstützt werden? Aus den Strömungen von Gleichheit zwischen Mann und Frau entstand auch die Idee, dass es jeder Frau möglich sein muss, unbehelligt von Geburt und dem Aufziehen von Kindern, Karriere zu machen. Den Grundgedanken finde ich ja nicht so schlecht. Doch keine Gesetz wird verhindern können, dass die Frau die Kinder zu Welt bringt. Dass die Frau vor und nach der Geburt der Wirtschaft kurzfristig nicht den optimalen Profit bringt (muss sie auch nicht) und dass aus meiner Überzeugung (andere Überzeugungen respektiere ich aber auch), ein Kind in seinen ersten Jahren eine feste Bezugsperson benötigt, um in einem sicheren Hafen aufzuwachsen.

Daru​m finde ich es gefährlich, wenn man nur Krippen finanziell unterstützt (was auch ohne Familienartikel vom 3.3. geschieht), Eltern steuerlich entlastet, die Kinder zur Krippe bringt und schlussendlich der Bevölkerung die Freiheit der Frau, Karriere zu machen, aufzwingen will. Es ist wie mit den Hühnern welche in der Freilandhaltung leben (das soll kein bösartiger Vergleich zu den Frauen sein), wenn die Tür beim Stall offen ist, sind es Freilandhühner, auch wenn sie lieber im Stall bleiben!

Meine Familie und ich lassen uns weder von der Politik noch von der Gesellschaft diktieren, wie wir unsere Kinder aufziehen. Ich finde, es ist mit 3 Jahren noch früh genug, dass mein Sohnemann in die Spielgruppe kommt. Ich bin der Meinung, meine Frau leistet tolle Arbeit mit den Kindern. Auch diese Arbeit soll entsprechend gewürdigt werden.

Darum wäre ich dafür, dass man pauschal pro Kind eine Steuererleichterung erhält, egal ob es in eine Krippe geht oder zu Hause aufwächst. Viel Bürokratie könnte gespart werden.
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April 2013 Kommentar zu
Ja zu Steuerabzüge für alle Familien
Nun, wenn Sie mit dem Velo zur Arbeit fahren, können Sie den Weg, sofern ein Auto dafür adäquat wäre, trotzdem von den Steuern abziehen.

Nun, ob man ein Kind in einer Krippe betreuen lässt, oder sich selber um das Kind kümmert, ist in der Tat Privatsache. Es kann aber nicht sein, dass man alles dafür tut, um jene Familien zu unterstützen, die es in eine Krippe gibt, jene Familien aber bezüglich Sozialleistungen, Steuern und Einkommensverlust in den saueren Apfel beissen müssen, die Ihre Kinder selber aufziehen. Darum erachte ich den Steuerabzug für Einverdienerfamlilien​ durchaus für gerechtfertigt!
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