Alex Müller

Alex Müller
Alex Müller
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: -

Facebook Profil








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 5 Stunden Kommentar zu
An Alle, die an der Euro-Zukunft interessiert sind!

Wie die EU ihr Budget gestaltet, ist ihre Sache. Die Konzentrierung der EU auf nur eine Sache - das Geld - ist aber aus meiner Sicht das kleinere Problem. Das grössere Problem ist der Umgang untereinander. Die Menschen verspüren, dass die Frage der Zusammenarbeit unter den EU-Ländern auch sie etwas angeht. Das nutzen einige Politiker gehörig zu ihren Gunsten aus:
- Engalnd hat knapp beschlossen, aus der EU auszutreten. Die Folgen sind längere Unsicherheit. - auch in Europa.
- Andere Staatschefs machen vermehrt auf "Nationalismus" und Abschottung:
- Ungarn hat die Verfassung so abgeändert, dass die unabhängige Justiz abgeschafft wird. Innenpolitisch herrscht Einfalt. Zeitungen werden geschlossen, Theater und Oper müssen jetzt unter ihren "parteitreuen" neuen Direktoren ihre Spielpläne vom Innenminister "absegnen" lassen. Möglichst " ungarisch" soll die Auswahl sein. Es sollen weniger fremde Gastspiele stattfinden. Die Schulen erhielten neue Schuldirektoren und viele Lehrer wurden " entfern"t. Jetzt wird auch mit einem andern Geschichtsbuch Geschichte geleert. (Unangenehmes aus der jüngsten Geschichte des 2.Weltkrieges wurde gestrichen. " Helden" aber hervorgehoben.). Eine unabhängige erfolgreiche private Universität wird von Viktor Orban bekämpft und er will sie schliessen lassen. (Dabei bekam er von dieser Uni einst einen Gratis-Studienplatz).​
Die Justiz ist nicht mehr unabhängig. Der Justizminister kann jetzt alle Richterstellen selber besetzen , das Volk hat - ausser die einzige Partei wiederzuwählen - nichts mehr zu sagen.
- Griechenland wurde durch die Militärdiktatur ins Verderben geritten. Jetzt soll das verarmte demokratische Griechenland die damaligen Schulden (Waffenkäufe aus Deutschland) zurückzahlen. Es findet keine Berücksichtigung statt, was Griechenland zu bieten hat: Tourismus, Die Griechische Geschichte, ihre Philophischen Schulen, Ihre Dichter und Denker, ihre Musik., ihre Lebensmittel, Nein, es geht nur um Geld. Das Volk zahlt und gibt sich zum Glück trotzig gegen die "Troika".
- Rumänien - einst die Kornkammer Europas - liegt heute "brach". Sie möchten der EU zwar beitreten. Kann aber die vorgegebenen Strukturen nicht vorweisen. Mit Hilfe der EU würden sie wenigsten weiterkommen und ihre Institutionen modern aufbauen können. Aber das ist vielleicht von der EU gar nicht erwünscht.
- Portugal: Vor 1973 noch eine Diktatur der harten Art, hat sich auf die Socken gemacht, hat von der EU profitiert. Konnte Verkehrsstrukturen , Landwirtschafts- und Weinbaustrukturen aufbauen. Zahlt die Schulden ab. Heute ein gern besuchtes Touristenland. Gern gesehene Fremdarbeiter.
- Tschechei: Einheitspartei welche von Parteivorsitzenden Kasczinky fast allein gesteuert wird. Nationalistisch. Verfolgt politische Gegner und Kritiker. Partei hat im Parlament immer die Mehrheit. Ämter werden an Parteimitglieder vergeben. Gefahr der Vetternwirtschaft. Meinungseinfalt. Die EU kann zwar anmahnen, dass die Justiz nicht mehr unabhängig sei . Aber ob sie auch durchdringen kann, ist unsicher.

Doch die EZB-Führung kümmert alles Politische weniger. Sie schauen auf ihre Zahlen. Das kann einst teuer werden!

-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
IS - Hilfloses, dümmliches Merkel-Geschwätz
Wenn die Ideologen von IS, Al Kaida etc. die Menschheit in zwei Teile teilt: Nämlich jene welche "richtig glauben" und alle andern die "Ungläubige" sind und damit viele dazu bringen können, "Allahs Krieger" zu werden, , ist es nicht leicht, gegen diese Art der terroristischen Attentate das richtige Rezept zu finden. Denn die Täter sind radikalisiert. Sie glauben an ihren Auftrag, "Ungläubige zu töten und haben durch die "Ausbildung" erfahren, dass sie "auserwählt" seien, als " Märtyrer" einen Platz im Paradies zu erhalten. Falls sie bei einem Attentat sterben sollten.
Wir können also nicht ausschliessen, dass dieses eingleisige, kritiklose Denken sich auch fortsetzen wird, wenn es einst Al Kaida oder IS offiziell nicht mehr geben sollte.
Schwieriger ist die Frage, wie können Attentäter vor der Tat angehalten werden.
Das Beispiel Spanien zeigt, dass eine Prävention Attentate nur beschränkt verhindert.
Gegen diese im Untergrund agierenden Leute, sind die Institutionen (Polizei, Geheimdienste, Armee) nicht voll wirksam.

-
Vor 3 Tagen Kommentar zu
Wer ist gefährlich; Duldung oder Kampf gegen den Terror ?
Herr Knall,
ich unterscheide Muslime und Islamisten klar von einender. Nicht "der Islam" oder die Muslime wollen die Vernichtung der "Ungläubigen" , sondern die Leute vom "Islamischen Staate, welche physisch kein Staat sind, sondern an vielen Orten aktiv sind. Die Schwierigkeit, diese Krake IS zu fassen zu kriegen, liegen auf der Hand. Man weiss gar nicht wo sie ihre Komandostrukturen haben, von wo der Nachschub kommt und personell sind nur wenige bekannt. Der Anreiz, da mitzumachen besteht möglicherweise darin, auch einmal "bei etwas so geheimnisvollem und furchteinflössendem dabei zu sein".Ich glaube, Religion ist nur die Fassade, welche das Kriminelle verschleiern soll.

Nazi-Deutschland hingegen war ein Land mit einem Führer der den zweiten
Weltkrieg anzettelt und nebenbei die "Endlösung der Judenfrage " beschlossen hatte. Seine Theorie dahinter war zwar kein Glaube aber die wahnwitzige Idee, dass man die Menschen in Arier (Herrenmenschen) und Nichtarier (z.B Slaven, Juden, Jenische, Farbige) zu teilen habe. Die "arische" Rasse sollte die Welt- Herrschaft übernehmen über alle andern. (s.Hitler "Mein Kampf"). Die Juden, welche dann auch in allen eroberten Ländern verfolgt und für die Vernichtung ausersehen waren, hatten zu spät erkannt, dass sie als Bürger von der eigenen Regierung nicht sicher waren. An Untergrundwiderstand war bei der führerhörigen Bevölkerung wohl gar nicht mehr zu denken. Die geflohenen Juden konnten aber in alliierten Truppen hilfreich eingesetzt werden bei der Besiegung von Nazideutschland /Italien/Japan.
-
Vor 3 Tagen Kommentar zu
Nochmals etwas zu meiner Erfahrung mit der Post Schweiz AG
Sehr interessant die Werbe- Theorien von heute zu lesen. Mein Schwiegervater, welche bis 1972 ein eigenes Werbebüro betrieb, hatte zwar auch gute Tipps aber lange nicht so wissenschaftlich ausgeklügelte Strategien, wie hier zu lesen sind. Ob Werbung wirkt, zeigt sich ja nicht sofort. Doch die Macher der Werbung verstehen ihr "Handwerk" oder besser gesagt die "Manipulation" des Kunden beängstigend gut.
-
Vor 3 Tagen Kommentar zu
Kennen Sie die Hornkuh-Initiative? Nein! Lesen Sie hier!
Danke für das Thema, Herr Meyer
Ihrer Zusammenstellung habe ich einiges entnommen, was mir bisher nicht bekannt war.
Und es wird nicht leicht sein, die Enthornung rückgängig zu machen, denn wenn heute die Ställe auf dieses Regime hin bauliche Normen erhielten, könnten die Stallanlagen nicht einfach vergrössert werden und die Senkung der Haltungszahl bringt dem Bauern Verluste. Ich weiss auch nicht, wann der Vorgang der Enthornung einst begann und ob der Beschluss des Bauernverbandes in einem Gesetz festgelegt worden sind.
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Der Überwachungstaat der Frau Sommaruga
Das Internet ist eine "Technik", welche von allen genutzt werden kann. Millionen von Webseiten in allen Sprachen sind eingerichtet worden. Private, wie auch die Geschäftswelt nutzen diese Technik.
Darin sind neue Akteure entstanden, welche auf eine ganz neue Art Angebote machen: Facebook, Twitter, Amazon, Uber, airbnb, Bitcoin etc. Die Entwicklung wird nicht stillstehen.
Wenn nun in Bern versucht wird, z.B. die Erreichbarkeit von Glückspielen "einzudämmen", weiss man nicht ob es um den Schutz vor Spielsucht geht oder um den Schutz der hiesigen Spielcasinos. Frau BR Sommaruga ist darum keine, die das Internet zensurieren möchte. Sie hat halt auf die jammernden Casinobetreiber gehört und möchte etwas nützliches tun. Also da sehe ich mich nicht Gefahr, eingeschränkt zu werden.
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Wer ist gefährlich; Duldung oder Kampf gegen den Terror ?



Herr Eberhart,
Ihre Aufzählung kann man gut ergänzen mit einer anderen Terrororganisationen:​​
Die verschiedenen Clans von Mafiafamilien. Diese einst als Folge des zweiten Weltkriegs und der Alkoholprohibition in Amerika entstandenen "Kraken" sind heute überall tätig und haben sich in vielen Zweigen der Wirtschaft und von Verwaltungen eingenistet. Ihre Tätigkeitsfelder sind vielseitig: Schutzgelderpressung,​​ Morde, Umgehung von Gesetzen mit Hilfe von bestochenen Beamten, Menschenhandel, Schmuggel, Abfallkriminalität, Auftragsmorde. Heute schicken diese wohlorganisierten "Familien" ihre Nachkommen zum Studium, damit sie ihre "Geschäfte" später mit Fachwissen durchführen können ( Finanzgeschäfte, Monopobildung, Scheinfirmen für die Weisswäscherei, aber auch gefälschte Produktion von echten Markenkleidern Beispiel: nämlich in den gleichen Ateliers werden von gleichen Produkten mehr hergestellt als bestellt aber schwarz in echten Läden verkauft. Korruption ist ein anderes lukratives Marktfeld. Es betrifft öffentliche Aufträge (Strassenbau, Ausstellungsbau, Trinkwasserbau, Grossveranstaltungen wie Olympiaden, Bestattungsfirmen. Aber auch Giftmüllverschiebung , Drogenhandel, Waffenhandel, unfreundliche Übernahmen von Besitztümern.
Das alles habe ich gelesen im Buch des Napoletaner Schriftstellers Roberto Saviano, "Gomorrha". 2006 ISBN 978-3-446-20949-7.
-​​ Man darf annehmen, dass die Flüchtlingsströme nach Italien weitere lukrative "Geschäfte" für Mafiosi eröffnet haben.
-
Vor 5 Tagen Kommentar zu
Stärkung der AHV von Kurt Steudler



Vor einer Generation bezahlte man vom Lohn mehr für Lebensmittel als heute. Aber unterdessen sind die Bodenpreis unerhört gestiegen. Damit steigt die "Bodenrente". Das heisst die Mietzinse sind viel mehr gestiegen, als eine seriöse Bewertung der Liegenschaft zulassen würde. Es gibt auch keine Anbindung des Mietpreises an einen Index mehr. Jeder Vermieter macht was er will. Es heisst : der" Markt" regle das selber. Aber in Städten wie Zürich funktioniert der Markt eben nicht. Beispiele:
- Wenn in Zürich im Moment 70'000 m2 Büroflächen leer stehen, gehen die m2 Preise für die Miete nicht hinunter. Die Besitzer können es sich leisten Bürohäuser jahrelang leer stehen zu lassen. > Der Markt spielt nicht.
- An der Bahnhofstrasse Zürich wo 70% der Häuser im Besitz von Versicherungen und Banken sind, wird nicht mehr darauf geschaut, ob die Bahnhofstrasse als Ganzes attraktiv bleibt für die Kunden. Die Vereinigung Bahnhofstrasse befürchtet eine Verarmung der Vielfalt an Läden. Es gibt dort das Beispiel vom ehemaligen Warenhaus Ober (ein sehr schöner Jugenstilbau). Dem jetzigen Mieter Manor wurde einfach um 100% aufgeschlagen. Das verunmöglicht das Führen dieses Warenhauses. Die Zürich-Versicherung sieht halt mehr Gewinn durch Vermietung an Anwaltsbüros oder Internationale Firmensitze.
- Im Hauptbahnhof haben viele kleinere Läden aufgegeben, weil die SBB zu hohe Zinsen für die Lokale ansetzen. Die Argumentation, dass pro Tag hunderttausende Reisende durchgehen, stimmt nur bedingt. Denn Pendler kaufen nicht jeden Tag Waren ein.
Zurück zur AHV: Je nach Wohnort kann ich mehr oder weniger gut davon leben.
-
Vor 5 Tagen Kommentar zu
Stärkung der AHV von Kurt Steudler
Nein, es war nie die Absicht, dass AHV und Pensionskassen-Rente zusammen 100% des letzten Lohnes ergeben soll. Sondern nur ca . 60% ( bin nicht sicher ob diese Zahl stimmt.). Die Höhe der Pensionskassenrente ist abhängig von dem was einbezahlt wurde. Bei der AHV auch. Nur gibt es dort eine Minimalrente für solche, welche wenig einbezahlt haben. Das war ja auch die Idee dieses Solidaritätswerkes. Jene , welche auch noch freiwillig in die dritte Säule einbezahlt haben, können diese als verzinstes Kapital zurückbekommen, müssen aber zuerst eine Steuer mit festem Satz bezahlen.
-
Vor 5 Tagen Kommentar zu
Stärkung der AHV von Kurt Steudler
Hier ein Artikel zur Geschichte der AHV:

AHV
Die Geschichte
von Historiker Rolf Zimmermann (Zitate aus dem Artikel in WOZ Nr. 23.17.August 2017)

Seit der Gründung vor siebzig Jahren bekämpfen freisinnige ExponentInnen eine starke AHV und damit die sozialpolitische Konkordanz. Sie bleiben bei der Bevölkerung chancenlos.

Das erste AHV-Gesetz ist unter der Federführung des freisinnigen Bundesrat Walther Stampfli erarbeitet worden. 1944 hatte er es in seiner Neujahrsrede angekündigt. Das Ende des zweiten Weltkriegs schien nahe und die Niederlage Nazideutschlands bereits klar. Die SP wurde kurz zuvor bei den Wahlen mit 56 von 194 Sitzen stärkste Partei . Ernst Nobs schaffte die Wahl zum ersten SP Bundesrat.
Seit dem Generalstreit 1918 war die AHV zentrale Forderung des Gewerkschaftsbundes und der SP .Ihr Druck verstärkte sich ebenso wie die Angst der Bürgerlichen vor Nachkriegsunruhen. Es war somit freisinnige Einsicht, mit der linken zusammen eine Altersvorsorge zu schaffen. Dennoch ergriffen Arbeitgeber, Föderalisten und liberale Wirtschaftskreise das Referendum gegen das Gesetz und behaupteten – die AHV sei unbezahlbar. ...

Doch die Altersnot war zu sichtbar und die Zeit reif: Am 6.Juli 1947 stimmten 80% der stimmberechtigten Männer klar für die AHV. 6 Monate später erhielten alle über 65-jährigen die erste AHV-Rente zwischen 40.- und 125.- Fr. Doch die Privatversicherungen sorgten mit den bürgerlichen Parteien gleichzeitig dafür, dass existenzsichernde Renten chancenlos blieben. ...
Bei der 9.AHV-Revision ergriff der Gewerbeverband unter dem rechtsnationalen Nationalrat Otto Fischer das Referendum. Er wollte die Indexierung der AHV verhindern. AHV-Renten sollten knapp und unsicher bleiben..... Am 26.Februar 1978 stimmten jedoch 65% für die Revision und bestätigten, wie solide die AHV in der Bevölkerung verankert ist. ... Dass das Geld nicht für mehr RentnerInnen und höhere Renten reiche, entpuppte sich als leere Behauptung: Seit 1975 bleiben die Lohnbeiträge gleich hoch. ...
In ihrer Amtszeit von April 1993 bsi Dezember 2002 führte Ruth Dreifuss ein Dauerkampf für den Mischindex und andere Abbauanträge mit freisinnigem Absender. Trotzdem stimmten 1995 über 60% für die 10.AHV-Revision.
Bun​desrat Villigers Abbaukaskaden. Im Rahmen zur 11.AHV-Revision stellte er eine schier endlose Reihe von Spar- und Abbauanträgen. Doch Ruth Dreyfuss hat die errungenen AHV-Fortschritte gegen unzählige Abbauattacken erfolgreich verteidigt. ....
Nach Dreyfuss kamen 2003 freisinnige Bundesräte ins zuständige Departement. Die dann von Pascal Couchpain und Didier Burkhalter geprägten Abbaureformen sind kläglich gescheitert, weil diese die Bedingungen der hiesigen Konsensdemokratie unterschätzt oder missachtet hatten.
Mit der gleichen ideologischen Sturheit führen 2017 die FDP,SVP, Economiesuisse, und Arbeitgeber ihre Abstimmungskampagne gegen den Rentenkompromiss des Parlaments. Dies nur deshalb, weil die Reform die solidarische und staatliche AHV stärkt, die keine privaten Anlageprofite abwirft.
Die historische Erfahrung lehrt, dass die gegen die AHV gerichtete Fundamentaloposition bisher immer gescheitert ist und die StimmbürgerInnen mehrheitlich für sichere AHV-Renten stimmen. Der 24.Sept. Entscheidet über die Zukunft des sozialpolitischen Teils der Konkordanz.
Es gibt freisinnige Ausnahmeersccheinunge​n. Allen voran Christine Egerszegi. Sie begann zwar als Gegnerin der Mutterscchaftsversich​erung und mauserte sich mit fundiertem Dossierwissen bald zu einer lösungsorientierten sozialpolitiscchen Brückenbauerin. Zuletzt auch mit der Rentenreform 2020. (Zitat ende).
-