Alex Müller

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 23 Tagen Kommentar zu
Unabhängigkeit als wichtigste Staatssäule
1. Ohne den Wiener-Kongress und dem Einfluss eines Russischen Komissärs an diesem Kongress gäbe es die Schweiz gar nicht.
2. Die erste demokratische Verfassung hat uns Napoleon "aufgedrängt".
3. Der Begriff "Unabhängikeit" gibt es nicht ohne sein Gegenstück, die "Abhängigkeit". Wenn wir internationale Abmachungen nutzen wollen, müssen wir auch dabeisein. Beispiel: Stromstärke, Stromhandel, Eisenbahnnetz, Eisenbahnbaunormen, Strassennetz, Strassenbaunormen, Transportgesetze .Eintrittsvoraussetzu​ng für Hochschulbildung, Forschungszusammenarb​eit. Dasselbe bei Luftverkehr, Telekomunikation, Zollabmachungen, Grenzverkehr, Handel.
Und übrigens: Auf Blochers Ansichten verzichte ich - ganz unabhängig.
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September 2015 Kommentar zu
Verwaltung ausser Rand und Band
Es sit zwar Mode, im Wahlkampf irgendwelche - von PR-Beratern aufgestellte Argumentarien aufzutischen. Ich glaube Ihnen und auch andern Kandidaten nicht. Sie sagen alle fast das gleiche. Sprüche, welche höchstens die Stammtisch-Stimmung bedienen und mit dem Alltag in der Verwaltung wenig gemeinsam haben. Welche Verwaltung meinen Sie denn? Das VBS, die Justiz, die Grenzwacht, die Polizeien, die Schulen, die Universitäten, die Gemeindewerke, die Steuerämter, oder die Lebensmittelkontrolle​, die Spitäler, die EMPA, die Verkehrsbetriebe, die SBB, die Post oder der Ombuzmann und die Friedhofsämter?
Gesetzte Kontrolle braucht es leider. Qualität der Produkte und Sicherheit am Arbeitsplatz kommt nicht von selbst. Schummeleien aber wie bei VW aber kommen bei der Industrie und im Bauwesen stets von ganz oben.
Nein nein - ich bin nicht links. Aber ich habe meinen Betrieb redlich und trotzdem erfolgreich geführt.
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September 2015 Kommentar zu
Die Altersvorsorge: Anlage im Eigenheim, Vor- oder Nachteil?
Wir haben uns anders eingerichtet. Das kleine Haus hat zwei Wohnungen. Im Parterre wohnen meine Frau und ich. I Obergeschoss und dem ausgebauten Dachstock ist die Familie unserer tochter mit Kindern. Sie sind Mieter. Die beiden Mieten tragen das Haus schon in der dritten Generation. Es reichte stets für Erneuerungen, Renovationen, Unterhalt. Klar besteht eine Hypothek, welche aber seit Jahren wenig Zins kostet.
In einem Punkt kann ich Ihre Besorgnis verstehen, wenn Sie denken, dass die Bank eines Tages die Hypothek kündigen könnte. Dies kann eintreten, wenn Sie sterben und Ihre Frau mit weniger Pension pro Monat auskommen muss. So dass es den Anschein hat, es reiche nicht, die Hypozinsen zu zahlen. Darum ist es besser, man kann durch Vermietung einnahmen generieren. Notfalls zieht man in eine kleinere Wohnung um und vermietet das Haus.
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September 2015 Kommentar zu
die lebensnotwendige Schönheit der Architektur
Liebe Frau Seiler,
als Mieter können sie natürlich nicht verlangen, dass der Hausbesitzer Ihnen ein Fenster "50cm nach links veschiebt" - das ist Polemik. Als Hausbesitzer können Sie auch nur im Rahmen der geltenden Bauordnung, umbauen. Aber genau am Riegelhaus auf ihrer Foto geht eine Vergrösserung eines Fensters oder Verschiebung eben nicht, weil die Konstruktion des Hauses das unmöglich macht und die Auflagen des Heimatschutzes dies nicht erlauben.
Ich bin aber damit einverstanden, dass man sich in sehr alten Gebäuden - die renoviert werden konnten und mit moderner Technik versehen sind - wohl fühlen kann.
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September 2015 Kommentar zu
Pendlerabzüge abschaffen - zu Fuss arbeiten gehn
Nicht der "Staat" (der wir selber sind) hat das pendeln erfunden, sondern die Arbeitswelt, welche die Arbeitnehmer herumreisen lässt. Beispiel: vor wenigen Jahren mussten einige tausend UBS-Mitarbeiter Büros in der Stadt mit Fremdvermietung besser rendierten. Jetzt sind sie wieder zurückgezügelt worden in die neuen Grossbüros beim Hauptbahnhof, wo keiner mehr einen festen Arbeitspatz im Haus hat , sondern jeden Morgen seinem abschliessbaren Bürorolli an irgendeinen einen Tisch rollt und den PC dort einsteckt. Die S-Bahn brachte aber den Vorteil, das der Arbeitnehmer heute eine Stelle an einem Ort antreten können, wo es vorher keine vernünftige Verbindung gab und nur das Auto zur Verfügung stand.
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September 2015 Kommentar zu
die lebensnotwendige Schönheit der Architektur
Interessantes Thema: Als mein Grossvater als Architekt die erste Börse in Zürich bauen durfte, baute er das Gebäude mit Stil-Elementen der Historistik. und zum Jugensstil. Auch die Villen, die er für "Textilbarone" am Zürichsee baute, waren innen und aussen komplet vom Architekten gestaltet, sogar die Treppengeländer, Böden Gipsdecken, Einbaumöbel, und Möbel wurde von ihm gezeichnet. Selbst die Gartenanlagen mit Wegen, Sitzplätzen, Stelen, Fiiguren, Gartenhäuschen gehörten zum Auftrag des Architekten.
Trotzde​m bin ich nicht gegen moderne Architektur von heute. Sie mag etwas schmucklos daherkommen. Aber das hat einen Gründe , die erwähnt werden müssen.. Grob gesagt richtete sich die die frühere Architektur richtete sich Architektur nach "aussen". Das ausgewogene Aussehen hatte Gewicht. Es erfüllte die Funktionen (Raumprogramm) repräsentierte die Bewohner. Heutige Architektur nutzt zuerst die mögliche Ausnutzungsziffer und überlässt dem Bewohner den Innenraum zur freien Gestaltung. Das leuchtet ein.
Noch ein Wort zum "Riegelhaus". Diese Bauform ergab sich aus der Konstruktions- und Statikmöglichkeit (Holzriegel mit Mauerziegeln oder Lehmziegel ausgefüllt und verputzt.) Heute erlebt diese Bauform eine Renaissance in Form der modernen Fertigbauhäuser aus Holzelementen, die dem Riegel gleichen, aber äusserst präzise sind und nicht auf der Baustelle entstehen, sondern in hochmodernen Werkhallen.
Ob das dann gemütlich oder fade aussieht, ist jedem selber überlassen. Die Aufgabe, für alle genügend Wohnraum zu erschaffen bleibt.
Die 40% Einpersonenhaushalte in der Stadt Zürich sind klar unsozial. Aber neuerdings entstehen recht viele Mehrgenerationenhäuse​r, wieder näher beisammen sein will. Und auch, weil wegen der besseren Gesundheit der Alten, diese auch wieder eher zuhause sterben.
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September 2015 Kommentar zu
schütze Deine Gesundheitsdaten - zahle bar!
Ich bin mit ihnen einverstanden. Es ist sogar noch schlimmer. Die Krk-Kassen möchten schon lange totalen Einblick in die Aerztedossiers. Dies damit sie Einfluss auf die Aerzte und die Patienten gewinnen können. Zum Glück haben wir aber so ein Ansinnen an der Urne abgelehnt.
Trotzdem werden die Kassen weiterhin versuchen, die Leistungen zu begrenzen und die Gewinne erheblich zu steigern. Patienten müssen Gewinn abwerfen.So will es die Geschäftslogik.
Ein Trick ist zum Beispiel, dass Kassen Medikamente von der Rezeptpflicht "befreien", dann zahlen wir sie einfach selber in der Apotheke.
Der nächste Schritt wird sein, dass man versucht "Linien" zu ziehen für eine "Behandlungsberechtig​ung". Wer eine Alterslimite erreicht hat, wird ausgemustert . (Etwas überspitzt)
Datenhan​del ist vorstellbar von Krankenkassen in Richtung Arbeitgeber. Die könnten dann Druck ausüben - die Anstellung verweigern - keine Festanstellung abmachen - weniger Lohn geben. Und - der Arbeitnehmer weiss nicht warum!
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September 2015 Kommentar zu
Warum legen wir den Schleppern nicht das Handwerk?
Wirtschaftsflüchtling​e gab es schon immer. Im 18.Jahrhundert zahlten Schweizer Behörden jungen einheimischen Tessinern eine grosse summe Geld, damit sie nach Übersee auswandern und nicht mehr zurückkommen. Der Grund war ganz klar und einfach: Der karge Boden im Tessin konnte nicht mehr alle ernähren. Auch die Reisläuferei hatte den selben Grund - nämlich die Armut.
Wenn nun Millionen Menschen aus Ländern flüchten, weil sie ihr Leben retten wollen, kann man das nachvollziehen. In Syrien funktionieren die Staatlichen Institutionen schon lange nicht mehr. Assad bombardiert seine eigene Bevölkerung mit Fassbomben und Chlorgas. Niemand scheint in der Lage die IS-Kämpfer, die auch dort operieren in den Griff zu bekommen.
Für die Schweiz heisst das : Wir sollen tun, was wir schon bei der Aufnahme von Ungaren)(1956: 30000), Tschechen, Tamilen, Tibeter gemacht haben. Wir sollen eine grosse Zahl Familien aus Syrien aufnehmen. Und - was wir auch schon immer getan haben - das berufliche Können dieser Leute für die Integration nutzen.
>Wenn jede Schweizer Gemeinde zwei Familien zu vier Personen aufnimmt sind das 2600 Gemeinden x 8 Personen = sind das 20'800 Personen.
Ich sehe keinen Grund , warum man so ein Theater daraus macht. In meiner Gemeinde gibt es schon lange eine einfache, zweckmässige Wohnbaracke im Dorf, welche genau zu diesem Zwecke benutzt werden kann. Es gab noch nie Probleme. Und sie ist seit Jahren stets wechselnd bewohnt.
Auch die Angebote aus der Bevölkerung sind schon an Behörden gelangt. Also nutzen wir das doch!
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September 2015 Kommentar zu
Drama in der Schweiz verhindern – Schlepperunwesen austrockn
Eine aktive Flüchtlingspolitik ist jetzt nötig
In der jetzigen Weltsituation kann die Schweiz einen guten praktischen Beitrag leisten. Wir haben darin lange Erfahrung. Denken wir zurück an die Kriegszeiten 1939-45, an 1956 an die Ungarnkrise 1956, Tschechien 1962/63, dann die Tibeter, die Tamilen, dann der Balkankrieg. Und immer waren es politische Verfolgte, welche um ihr Leben rennen mussten. So auch jetzt die SyrierInnen, welche vor Assad und dem Isis flüchten. Heute leben die ersten Flüchtlinge in der bald dritten Generation bei uns und sind eingebürgert worden. Wir haben es also gut gemeistert. Der Bundesrat erwartet für 2016 30000 Flüchtlinge. Meine Rechnung: Wenn jede der 2352 politischen Gemeinden der Schweiz 3 Familien à 4 Personen aufnimmt, haben wir 37000 aufgenommen. Da die Welt nie friedlich wird, könnte jede Gemeinde ständig einige Flüchtlingswohnungen bereithalten, um die wechselnde Belegung gut zu meistern. Beispiel: Der Kanton Glarus hat 3 Gemeinden > total 30000 Einwohner. er müsste für 3x12=36 Personen Raum schaffen. So wird Integration so einfach wie vor Jahren auch. Ganz ungeeignet sind Bunker und Verbannung auf einen Bergpass.
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July 2015 Kommentar zu
Statt rückwärts in die Vergangenheit:Aufbruc​h in die Zukunft
Sehr geehrter Herr Rechsteiner. Ich finde Ihren Überblick über die Entstehung der modernen Schweiz und die demokratisch entstandenen Errungenschaften sehr gut. Die kantonalen Hoheiten haben z.B. auch dazu geführt, dass der Kanton Glarus als erster Kanton eine Fabrikgesetz schuf, welches die Nachtarbeit der Frauen in den Textilfabriken verbot und die Kinderarbeit in den Fabriken abgeschafft wurde mit der einleuchtenden Begründung ".. die Kinder sollen in die Schule und eine Ausbildung machen, damit die nächste Generation die Fabriken und Betriebe weiterführen kann...". Der Kanton Zürich kam zog erst nach rund dreissig Jahren mit einem verbesserten Fabrikgesetzt nach. Bei der Gemeindezusammenlegun​g hat wiederum Glarus die Nase vorn. dort gibt es nur noch drei politische Gemeinden.
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