Alex Müller

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Vor 5 Stunden Kommentar zu
Wo bauen wir das nächste Kernkraftwerk?



Ich denke, die Energiestrategie ist ein nationales Projekt für unser Lande. Das wird uns auch etwas kosten. Und - es ist ein langfristig angelegtes Projekt. Man muss also nicht hektisch agieren, sondern jeden Schritt gut überlegen.

Dabei geht es nicht nur um die Fragen rund um die Atomkraftwerke - und deren Rückbaukosten), sondern um eine Abwägen des Einsatzes der heute bekannten Technologien zur Stromherstellung. Natürlich leistet gut isolierter Hausbau, wie er heute geschieht, eine wichtige Rolle bei der Einsparung beim Heizleistung (Oel, Gas, Kohle). Auch die Erneuerung von alter Haustechnik hilft dabei mit.
So wie die Forschung an der Verbesserung von Technologien arbeitet, tut es auch die innovative Industrie. Ich bin darum überzeugt, dass wir in einem Jahrzehnt erleben werden, dass Erfindungen zum Beipiel dazu führen werden, uns nochmals mit der Frage von Kernenergie oder Wasserstoffenergie zu befassen. Eben weil die Erfinder auch heute nie aufgeben, das bestehende zu revolutionieren. Darum stimme ich Ja. Man soll jetzt damit beginnen - aber mittelfristig laufend Korrekturen anbringen.
Ganz schlecht ist es aber, wenn die Stromproduzenten sich, so wie jetzt , gegenseitig bekriegen, so dass es zu dem Preiszerfall gekommen ist. Wir sollten einen anständigen Preis für den unverzichtbaren und bequemen Strom bezahlen, der die Herstellungskosten deckt, sonst verlieren wir vielleicht gut funktionierende Kraftwerke. Man stelle sich vor, Kraftwerke wie Grand Dixens, Lindt-Limmern, Verzasca , Ritom , Grimselwerke oder Rheinfelden müssten stillgelegt werden, nur weil wir Konsumenten wegen ein paar Rappen den (noch billigeren), Kohlestrom in Deutschland kaufen.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Heute ist die Abstimmungsunterlage um Energiegesetz angekommen (63Seiten). Bundesrat und Parlament haben seit 2011 daran gearbeitet. Im Parlament sitzen ja eine schöne Anzahl Räte, welche mit der Stromwirtschaft verbandelt sind. So werden diese auch bemüht gewesen sein, ein für sie günstiges Gesetz zu entwerfen. Aber das ist in der Schweiz Teil der Politik. Und muss nicht immer zum Nachteil der Bevölkerung sein.
Man kann natürlich etwas kritisch sein, zu den vorgesehenen Förder- und Netzgelder und der Unterstützung der Grosskraftwerke. Aber auf lange Sicht kann ein günstiger Effekt entstehen. Und die Stromhersteller sitzen wegen dem Preiszerfall in der Klemme. Strom ist aber für das funktionieren unabdingbar. Also sehe ich das Ganze als eine „Nationales Projekt zur Aufrechterhaltung der Stromproduktion“.

In der NZZ vom 25.4.17 sind zwei Artikel zum Thema erscchienen:
Einer in zustimmenden Sinn von Ruedi Noser , Ständerat ZH. Er beschreibt die Vorteile der Energiestrategie, welche uns für die Zukunft rüste und keine Verbot von neuen Energien bedeuten werde. Also ein Ja.

Silvio Borner, Professor für Volkswirtschaft in Basel, möchte die Energiedebatte entpolitisiert wissen. Der Stromhandel und die Verteilung seien zu liberalisieren. Die jetzige Zustand sei genügend gut. Nach einer Ablehnung hätte man keine Eile. Wir könnten vorurteilslos – aber mit neuen Leuten – nochmals von vorne anfangen, denn der jetzige Entscheidungsprozess sei opportunistisch und interessenpolitisch geführt worden. Die Forschung müsse wissenschaftlich sein und ihre Anwendung auf den markt und nicht auf politische Befehle ausgerichtet sein. Diktate von oben über Verbrauchsreduktionen​ und Mengenvorgaben sei Wissensanmassung und planwirtschaftliche Bevormundung.Also Nein.

Iich selber bin aber für ein Ja.
Nicht etwas weil ich denke, dass die Vorgaben genauso eintreffen sollen, sondern weil ich denke, dass man auch irgendwann beginnen muss, die Zukunft der Energie an die Hand zu nehmen. Wenn wir sehen, wie rasch sich die Technik entwickelt, kann es sein, dass wir wegen neuen Erfindungen, unsere Energiestrategie „unterwegs“ anpassen wollen, weil es für alle Vorteile haben kann. Es wird Verbesserungen in der Übertragung, der Netzwerke, der Pufferung und Speicherung und es wird andere Energieformen geben.

(Beispiel: Hätte ich 1985 schon gedacht, dass wir heute unsere Räume mit LED-Technik taghell erleuchten können für einen Bruchteil des Stromverbrauchs? Oder hätte ich 1980 geglaubt, dass heute jeder Goof mit seinem Smartfon farbige Filme in Topbildqualität herstellen und überall hinschicken könnte und gleichzeitig seine Hausufgaben mit dem Lehrer bespricht? nein.) .
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Das Rédtuit ein Mythos?
Herr Knall,
wenn man es so betrachtet, dass es der Schweiz gelungen ist, über sehr lange Zeit vor Krieg verschont gewesen zu sein, ist geschichtlich gesehen richtig. Und wir müssen uns nicht dafür schämen. Aber für dieses "Resultat" sehr viele Faktoren verantwortlich.
Zum 2.Weltkrieg gibt es ausserordentlich viele Dokumente und Quellen. Öffentliche Archivquellen werden meist nach ca 50 Jahren freigegeben. Und so darf man auch etwas selbstkritisch darauf hinweisen, dass dieses Glück, vom Nationalsozialismus nicht überrannt worden zu sein, nicht nur an unserer "aktiven" eidgenössischen Politik lag, sondern auch an "passiven" . Nämlich, dass Deutschland abgewogen hat, was ihr mehr nützt. Die "Dienstleistungen" einer unversehrten Schweiz oder die Nachteile einer bombardierten und besetzten Schweiz.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Herr Hottinger,
- Wenn ich zum Energiegesetz eine Unterlage erhalten haben werde, kann ich meine Meinung noch äussern.
- Wir haben auch unser Haus isoliert, aber mit Steinwolle. Die sollte eigentlich nicht brennen.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Ja , Sie haben mit der energetischen Sanierung Ihres Hauses einen Beitrag geleistet. In der Schweiz ist das Verhältnis zwischen Vermietern und Mietern etwa 30% zu 70%. Die 70 Mieter können also nur wenig beitragen, indem sie z.B. beim Stromverbrauch auf LED umstellen oder 1 Grad weniger Heizen etc..
Die Hausbesitzer können mit Investitionen in die Gebäudetechnik sehr viel beitragen. Fassaden- und Dachisolation, Ersetzen von veralteten Heizungen, Warmwasser mit Sonnenenergie. Einbau von Heizzählern für die Mieter. Der Spareffekt durch Isolation der Fassaden und Dächer und modernen isolierten Fenstern bringt am meisten an Wohnkomfort und Energieeinsparung.
In der Schweiz - so habe ich gelesen - ist der Anteil von alten,noch nicht isolierten Gebäuden etwa um 70%. Es gibt also einen grossen Sanierungs- Nachholbedarf. Aber - es kann sein, dass das Thema " Energiefragen" noch nicht bei allen privaten Hausbesitzern so richtig angekommen ist. Bei den Immobilieninvestoren wird es solche geben, die den Wert von modernen Gebäuden erkannt haben aber auch solche, welche nicht gerne auf eine hohe Ausschüttung verzichten wollen und daher Renovationen eher hinauszögern. (D.h. die Mieter zahlen den Wärmeverlust mit hohen Heizrechnungen).
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Das Rédtuit ein Mythos?
Danke Herr Frick für Ihre umfassenden Militär- geschichtlichen Kenntnisse. Ich lese daraus, dass bei der Beurteilungen von Strategien welche die deutschen, russischen und allierten Kräften über die "gerüstete" Schweiz tätigten, doch die Einschätzung der moralischen und psychologischen "Stärke" der Schweiz, eine wichtige Rolle gesielt haben müssen, um einen Feldzug durch die Schweiz "abzuwägen". In diesem Sinne waren die zahlreichen Festungsanlagen ein wichtiger Teil der Wehrbereitschaft.
He​ute ist alles anders. Elektronik , Fernlenkwaffen, Schiessroboter, Cyberkrieg, machen alles unberechenbar. Es ist für unsere Armee wahrscheinlich sehr komplex, festzulegen, welche Art von Verteidigung möglich wäre. Besonders, weil in heutigen Kriegen die Zivilbevölkerung meist mehr Verluste schreibt, als die Armee. Und weil Krieg immer auch Wirtschaftskrieg bedeutet.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Das schwierige Verhältnis mit der EU
Ich teile die Ansicht von Herr Hagmann weitgehend. In der Schweiz ist der Kauf , Besitz und die Verwendung einer Waffe weitgehend geregelt. Eine Einengung wegen der Idee, damit den "Terrorismus" eindämmen zu können, halte ich nicht für praktikabel.
Als ehemaliger Unteroffizier mit Schiesserfahrung mit Sturmgewehr und 9mm Pistole möchte ich aber gleich beifügen. Die Wirkung einer Pistole hilft jetzt auch nicht gegen den Terrorismus. Es ist eher ein psychologisches Moment, dass man sich sicher "fühlt".
Wenn wir aber die Verteilung von Handfeuerwaffen auf der Welt eindämmen möchten, sollten zuerst die Armeen dieser Welt, alte Waffenbestände einstampfen und nicht an Waffenhändler billig weiterverkaufen. Denn dann gelangen diese Dinger wieder dorthin, wo Kriege entstehen. Denn - auch ältere Sturmgewehre aller Marken sind robust und langlebig.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Ivanka Trump hat Trump zu Bombenangriff auf Assad gedrängt
Lieber Herr Bernasconi,
alles klar, Ich dachte schon, es könne sich nur um eine Verwechslung handeln.
Also wenden wir uns wieder der politischen Diskussion zu.
Mit freundlichem Gruss
Alex Müller
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Ivanka Trump hat Trump zu Bombenangriff auf Assad gedrängt
Lieber Herr Bernasconi,
da ich mich an die Diskussionsregeln halte (s.Diskussionsregeln)​ gibt es mich nur einmal und mein Name ist der richtige Name. Ich denke, "Detektivspiele" haben in vimentis nichts zu suchen. Die Erwähnten Oberli und Wildenstein müssen ebenfalls je eine andere Person sein.
Mein Alter ist 75 Jahre. Den Wohnort trage ich nicht ein. Ich möchte keine Post.
Ich habe, Ihren Beitrag darum als Verstoss gemeldet mit der Bitte an die Redaktion, zu bestätigen, dass es mich nur einmal gibt.
Mit freundlichem Gruss
Alex Müller
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Ivanka Trump hat Trump zu Bombenangriff auf Assad gedrängt
Herr Jossi, ich schreibe immer unter meinem echten Namen und es gibt mich nicht zweimal.
Im übrigen werde ich hier den Namen des Zitierten nicht nennen. Er arbeitet schliesslich hier in einer Amerikanischen Firma und hat nicht im Sinn, in einem Schweizer Blog mitzuschreiben.
Und - seine Aussage bleibt so. Ob man das in der Schweiz komisch findet oder nicht. Ich werde also nichts am Text ändern.
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