Alex Müller

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Wird sich Deutschland demontieren?
Herr Eberhart, Sie halten ebenfalls nicht viel von Ranglisten unter den Schulen .
Wenn aber in Asien ( Japan , China, Südkorea?) " Drill" herrscht, so wird damit gemeint sein, dass die Schüler ein bestimmtes "Soll" erreichen müssen, um zu den" Besten der Besten" zu gehören, die dann in eine berühmtere oder weniger berühmte Universität eintreten dürfen. Das heisst , es gibt einen "Bildungs-Wettbewerb"​ unter den Schülern, der in einer Rangliste endet. Und wohin gehen dann die Guten, die zwar allen Stoff geschafft haben aber keinen Platz an der "Besten UNI" erhalten? Gibt es dort einen Numerus clausus - also ein Oberbegrenzung der Studienplätze für bestimmte Studienriechtungen? Oder könnte es vielleicht sein , dass einflussreichere Familien - bei gleicher Leistung ihrer Sprösslinge - "eher" einen Studienplatz erhalten, weil sie die UNI sponsern?
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Österreich: Integrationsgesetz bereits in Kraft getreten
Integrationsvertrag! Das tönt zwar gut nach Demokratischen Regeln. Die Praxis wird wahrscheinlich etwas komplizierter. Denn um den Vertrag zu unterschreiben, müssten die Vertragsinhalte auch für jemanden einleuchtend sein, der selber nicht lesen und schreiben kann. Und davon gibt es - auch in Oesterreich - noch ziemlich viele.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Wird sich Deutschland demontieren?



Die Mode, für alles Ranglisten zu erstellen, bringt keine Verbesserung. Man rennt einem Nirvana nach , dass man nie erreichen kann, weil nämlich schon bei der nächsten Messung ein anderer der Beste oder schlechteste sein wird. Und niemand weiss warum - und ob das Ranking überhaupt einen Sinn ergibt.
Die Parteien suchen dann rasch nach Gründen, warum das so kam.. Natürlich "orten" sie bald "Schuldige", gefärbt je nach Parteiprogramm. Nur diejenigen, welche es angeht, Lehrer, Schüler, werden in dieser Auseinandersetzung eher nicht einbezogen.
Es geht bei den Schulen auch um Infrastruktur. Es fehlt zum Beispiel an Geld, um die Schulhäuser in Stand zu halten. Es gab schon - vor Jahren eine kleinere Gemeinde, wo Eltern und Handwerker aus dem Dorf zusammen Schulzimmer und Schulzimmermöbel renovierten, Solch solidarischer Einsatz für die eigene Schule motiviert sicher auch Schüler und Lehrer zu freudigerem Einsatz.

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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Weiterhin hohe Zuwanderung
Herr Meyer, Zahlen können verschieden interpretiert werden. Darum bezweifle ich etwas dass mit der Zuwanderung exakt dieses Ausmass an Bedürfnissen gedeckt werden muss. Aus der Zahl des Zuwanderungssaldos kann man ja nicht ersehen, aus welchen Personen die Einwanderer bestehen (Männer, Frauen, Kinder) und ob es denn so viele neue Schulen und Lehrer oder genau so viele Spitäler mit Personal braucht. Wenn wir jetzt fragen, woher kommt denn das Personal für die wachsenden Aufgaben, so wäre meine Antwort: Sie sind in der Population der Zuwanderer enthalten. Denn die Zuwanderer werden ja mehrheitlich " gerufen" als Fachleute, Geworben von Schweizer Arbeitgebern.

Drei​ Beispiele:
- Ich war kürzlich für zweieinhalb Tage im Universitätsspital Zürich für eine Operation. Aerzte , Pflege- und Hotelleriepersonal bestehen aus Menschen von hier und aus ganz Europa. Alle topausgebildet , kompetent arbeitend, freundlich und mehrsprachig.
- In unserem Haus habe ich das Bad in eine Dusche umbauen lassen. Das hiesige Baugeschäft gehört einem Schweizer italiensicher Herkunft. Die zwei Arbeiter waren Italiener, welche schon einige Jahre hier arbeiten und leben. Beim Sanitär ist der Chef Schweizer, der Sanitärmonteur Deutscher und der Lehrling im dritten Lehrjahr - Secondo - also hier geboren und die Schulen absolviert.
- Beim öffentlichen Busbetrieb in Horgen gibt es ebenfalls Chauffeure anderer Nationalität, die vielleicht einmal Schweizer werden können wenn sie wollen. Wichtig ist, der Busbetrieb
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Zersiedelungsinitiati​ve: Warum wird die Schweiz zersiedelt?
Das ist ein sehr breites Thema, Herr Schneider. Was mir dabei alles in den Sinn kommt:
- Die Schweiz ist schon zersiedelt. Das begann schon viele Jahre früher, als es in der Schweiz noch keine Raumplanung, Regional- und Verkehrsplanung gab. Und jede Gemeinde die Bau und Zonenordnung selber bestimmte. Darum gibt es heute Gemeinden, welche sich selber mit Hilfe von weitsichtigen Bauplanern intelligent einrichteten, so dass auch heute das Wohnen, Arbeiten und Verkehrswege sinnvoll angelegt sindt. Andere haben die chaotische Art gewählt - wer im Dorf das Sagen hatte, machte was er wollte. so im Stil - Extragenehmigung, überall Häuser verteilt und zu jedem eine eigene Strasse . Das hat Landwirtschaftsland zerstückelt und verkleinert.
- Wenn heute Leute sagen, ich will aus der Stadt aufs Land, dann bringen sie "die Stadt mit". Das heiss das überspitztt: kein Hausgarten mehr, Beton- Steinplatten ums Haus, zwei Autos, Kampfansage an die Kuhglocken, tagsüber am arbeiten in der Stadt. Anders gesagt, es gibt einfach mehr Pendler.
- Zur Regionalplanung gehören auch Waldwirtschaft, Gewässer, Trinkwasser (Quellen) und Rebkataster.
- Es ist auch zu erwähnen, dass in Tourismuszonen andere Wünsche entstanden sind als in Städten mit viel Industrie. In Walliser Bergen kann man sehen, wie künstliche Ferien- Dörfer entstanden sind, welche irgendwann aufs Mal ersetzt werden müssen, weil die Häuser auch gleich alt sind. Wenn die Besitzer kein Geld auf die Seite gelegt haben, gehen sie Konkurs.
- Man kann sich auch fragen, ob es sinnvoll ist ein Hochhaus mit Helikopterlandeplatz in ein ruhiges Bergtal zu setzen, wie es in Davos geschehen und in Vals geplant ist. Beide Projekte sind nur für Betuchte Feriengäste gedacht.
- Wenn man heute von "verdichteter Bauweise" spricht, so gibt es viele Möglichkeiten den "Raum", den wir in der Schweiz zur Verfügung haben gescheiter zu nutzen, ohne dass die Wohnqualität darunter leidet. Zum Beispiel: Ausbau von grossen Dachgeschossen zu modernen Wohnungen. Höhere Neubauten, dafür mehr Abstand für Gärten, Sport- u.Spielplätze,, Haltestelle für den öV, Sektoren für Läden. Das ist sinnvoller als viele kleine zweigeschossige Wohnblöcke mit wenig Freifläche.
- Städte wie Zürich wachsen langsam mit der Agglomeration zusammen. Das bedingt eine gemeinsame Raumplanung für alle Bereiche (Verkehrkonzepte mit Strassen, Bahn, Tram, Busse, Wasser, Abwasser, Energie, Schulen, Spitäler ,Werkhöfe, Notfallkonzept etc).
- Und - es steht nie still, sondern es bewegt sich stets überall etwas. Allein die Energiefrage hat das ganze Denken im Bauwesen verändert. Daran arbeiten auch Hochschulen in verschiedenen Disziplinen.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Nicole Rütti Ruzicic und Heidi Gmür von der "NZZ" gewidmet
Herr Marquis,

Äxgüsi, ich bin Rentner und beobachte seit 50 Jahren sehr genau, wie sich die Industrie in der Schweiz verändert hat und entwickelt:

- Die Schwerindustrie (Giessereien, Glasherstellung, Maschienenbau, Schiffsmotorenbau, Grossgetriebebau, Textilmaschinenbau, Lokomotiven) sind z.T. Verschwunden, ausgewandert oder ausgelagert worden. Haushaltgeräte , elektrische Handwerkzeuge haben starke Konkurrenz aus dem Ausland. Es gibt aber noch wenige inländische Hersteller. (Wenn auch die Fertigung der Komponenten nicht immer hier stattfindet.)
- Die Elektrowirtschaft mit dem berühmten Kraftwerkbau arbeitet noch im Ausland (Brown-Bovery). Die Fehlentscheidung der hiesigen Kraftwerksbesitzer, mit Pumpspeicherkraftwerk​en teuren Mittagsstrom nach Deutschland verkaufen zu können, macht sich negativ bemerkbar. Wegen der starken Zunahme von Wind- und Sonnenstrom in Deutschland (+13%), brauchen die unseren Mittagstrom nicht mehr. Das Geschäft rendiert also nicht. Die Kraftwerke können auch aufhören, von Stromknappheit zu sprechen. Dass nun die Kraftwerke die Frechheit haben, für ihren gesunkenen Gewinn noch Subventionen zu verlangen, spricht nicht gerade für moderne Geschäftsführung.
- Die Aluminiumherstellung wurde von Ebner und Blocher zerschlagen . Die guten Stücke verkauft.
- Beim Eisenbahnbau gibt es in Europa zwei grosse Firmen (Siemens und Bomabardier), welche den Markt teilen. Dazu erfreulicherweise die Firma Stadler-rail, welche überall hin Züge liefern kann. Aber auch hier geht es nur mit der Teil-Auslagerung der Produktion ins Ausland. Dies wegen den Kosten aber auch weil die Käufer verlangen, dass bei ihnen im Landproduziert wird, wenn sie bei Stadler Züge bestellen.
- Beim Bauhauptgewerbe gab es eine Konzentration auf weniger kleine, und einige ganz grosse Baufirmen, die auch international tätig sind. Z.B. Der Gotthard Basistunnel wurde von einen internationalen Konsortium mit Schweizer Leitung und Beteiligung gebaut.
- Ende der fünfziger Jahre haben wir aufgehört in Biel Autos und in Arbon Sauerer Lastwagen zu bauen. Immerhin bestehen im Sektor Landmaschinenbau noch einige sehr gute Firmen (Aebi) , die auch dank Aufträgen des Militärs sich weiter entwickeln konnten.
- Die Uhrenindustrie hat sich ab den Achzigern mit Hilfe des innovtiven Swatch-Erfinders Hayek aus dem Tief herausarbeiten können. Daraus konnten auch die mechanischen Uhrwerke andere Marken im teuren Segment wieder verstärkt produzieren.
- Nach wie vor spielt der lebensmittel-Multi Néstle eine bedeutende Rolle, könnte aber wegen der überbordenden Gewinnforderungen einiger Investoren auch „zerschlagen“ werden.
- Die Pharma einst ( Roche, Ciba-Geigi Givaudan etc) hat sich stets gewandelt aber auch durch Fusionen gut gehalten. ein Teil des Gewinns entsteht durch die günstigeren Löhne der Grenzgänger.

- Was manchmal fast „unsichtbar“ ist, sind Betriebe, welche Spezialartikel herstellen und sich bis heute recht gut halten ( Medizinaltechnik, Chipsherstellung, Bergbahnbau, Liftbau, Werkzeugmaschinen, Raketenbestandteile, Flugzeugbau in Stans, Glasartikel, Holztragkonstruktione​n, Kunstoffteile, Elektrokabel, Messtechnik, Seilbahnkabel, Klärwerkbau, Wasseraufbereitungsan​lagen, Steuerungsanlagen, Forschungslabors u.a.m.).

- Die grösste Entwicklung hat wahrscheinlich die Finanzbranche durchgemacht, welche sich von früheren Dienstleistungsbetrei​ben zu einem alles beherrschenden Machtfaktor emporgearbeitet hat. Die Finanzkrise von 2008 hat gezeigt, dass dieser Sektor alle mit sich in den Abgrund reissen kann. Sanktionen gab es für diesen Crash hierzulande keine. Amerika hat als Einziges Land aber von allen Akteuren, welche ihre Gesetze verletzt haben, Bussen eingezogen. Die Milliardenverluste der Anleger sind aber kein Diskussionsthema in dieser Finanzwelt.
>> Schauen wir weiter wie sich unser Land entwickelt. An Ausbildungsmöglichkei​ten fehlt es nicht. Und als Rentner gehören wir pensionierten Fachleute zu jenen, welche mitgeholfen haben, dass wir heute gut dastehen. Die Pension geben wir aus und konsumieren fleissig.

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Vor 9 Tagen Kommentar zu
Alle gegen die AfD, Meinungsfreiheit ade
Herr Knall,
ja - dieses Taktieren und die reine Pflege des" politischen Kalküls" verdriesst das Deutsche Volk zusehends. Es scheint, als ob der Bundestag und die Regierungsparteien sich nur noch mit sich selbst beschäftigen. die AfD bekommt jetzt auch "Diäten" und hat somit Geld für kommende Kampagnen. In einem Jahr , wenn sich alle neuen auf ihren Stühlen "eingesessen" haben, werden wir sehen, was gearbeitet wurde.
Nur - hochnäsig dürfen wir in der Schweiz nicht werden. Denn auch hier sind nicht alle Nationalräte fleissig für das Schweizervolk tätig. Dafür wuseln geschäftige Lobbyisten in den Wandelhallen umher und beliefern die Räte mit fertig verfassten "Vorstössen", und Gesetzesänderungsantr​ägen , was einen Auftritt im Rat erheblich erleichtert.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Alle gegen die AfD, Meinungsfreiheit ade
- Die AfD wird jetzt im Deutschen Bundestag ihre Rolle als Oppositionspartei wohl ablegen müssen. Denn jetzt geht es um viele Dossiers, welche studiert und bearbeitet werden müssen. Die Wähler erwarten jetzt von ihren recht vielen AfD- Bundestagsabgeordnete​n vertiefte Arbeit im Parlament. Möglich ist sogar ein Ministerposten - wer weiss!
- Lieber Herr Hottinger, die Vorstellung - Herr NR Köppel als Bundespräsident - wäre nicht gerade mein Traum - eher ein Alptraum. Und -" die Schweiz muss nicht gesunden", unsere Demokratie braucht keinen an der Spitze, der mit "Stichentscheiden" regiert. Es ist Ständerat und Nationalrat, welche die Geschäfte schliesslich verabschieden. Oder es kommt zu Referenden und Initiativen zu Abstimmungen.
Natürlich sind wir nicht immer zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis oder den entscheiden der Räte. Aber diese etwas schwerfällige Arbeitsweise hat sich trotzdem bewährt.
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
Warum ist die AfD im Osten stärkste / zweitstärkste Partei?
Zum obigen Text gibt es von mir aus nicht viel zu ergänzen. Ausser vielleicht meine Eindrücke von Ferienbesuchen auf Usedom: Die Insel mit ihren "Kaiserbädern" und dem kleinen Flugplatz Heringsdorf. dazu die die erneuerte Eisenbahn (die Züge sind von Stadler-Rail gebaut) mit sehr schönen alten Bahnhöfen aus rotem Ziegelstein. In Zinnowitz waren wir in einem 7-stöckigen modernisierten Hotel aus der DDR-Zeit untergebracht. Die übergrossen Zimmer zeugen von der Zeit als die DDR-Arbeiter-Familie hier ein grosses Zimmer erhielten. Das Hotel nahe am endlos langen Strand Strand gelegen bietet einen sehr guten Service. Neben dem Hotel ist ein öffentliches Therma- und Sportbad angebaut. Es gibt dem Meer entlang schöne, schattige Wander und Velowege. Alles in allem bringt hier der Tourismus sicher etwas ein und es gibt auch Arbeitsplätze.
Nun zu gründen, welche die Usedomer Bevölkerung eher in die Hände der AfD treiben könnte.
- Die Usedomer-Bäderbahn durch Usedom fährt bis in die Stadt Swinemünde (Polen). Von dort kommen jeden Tag Grenzgänger zur Arbeit nach Usedom. Im genannten Hotel gab es auch Personel aus Polen. Gut ausgebildet. Perfekt Hoch-Deutsch sprechend. Es gibt sicher einen Lohnunterschied, welche die Hotelbetreiber nutzen.
- Auf der Seite von Polen entwickelt t sich die Touristik und der Bau von Ferienwohnungen viel stärker als auf Usedom. Warum? Deutsche Bürger kaufen den dort billigeren Boden und profitieren von niederen Baukosten. Polen hat nichts dagegen. Es bringt Devisen und Arbeitsplätze für die Polen.Die Vegetation und der Meeres- Strand ist derselbe.
- Die Usedomer haben gehofft, westdeutsche Investoren zu bekommen. Denn sie selber hatten ja aus der DDR-zeit fast niemand, der selber investieren konnte. Aber - ausser in Touristik gab es weniger neue Betriebe - als erhofft.
-Auch die grossen Werftanlagen von Wolgast sind nur noch ein Drittel Werftarbeiter. Es werden noch Spezialschiffe gebaut und Reparaturen gemacht. Aber die grossen Schiffe kommen heute von wo anders.
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Waffeneinsatz bei Schweizer Polizeicorps kommt nicht oft vor. Und wenn die Polizei zur Waffe greifen muss, wird der Vorgang automatisch von Staatsanwaltschaft nachuntersucht. In diesem Sinne ist das Machtmonopol des Staates demokratisch abgesichert.
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