Alex Müller

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor einem Tag Kommentar zu
Von Äpfeln und der Weissen Rose
Herr Adolf, das finde ich auch. Für eine Eidgenössische Abstimmung, Begebenheiten aus der unrühmlich Nazizeit heranzuziehen, macht hier keinen Sinn. Und gibt wenig her als Argument.
Ebenso wenig, wie jetzt Schlachtenfeiern stattfinden, welche dazu benutzt werden, die "Freiheit" in die Welt zu posaunen. Wir haben die Schweiz nicht "selbst allein" erfunden. Ein Schritt geschah am Wienerkongress und ein anderer Schritt war der starke Einfluss von Napoleon, von welchem wir eine sehr liberale und moderne Verfassung (verpasst) bekamen. gleichzeitig hat er den Eidgenossen freigestellt, wie sie das Welschland in Kantone aufteilen wollten. So kam z.B. Neuenburg zur Eidgenossenschaft. Also nichts von "Wiege der Eidgenossenschaft" nach der Schlacht von Sempach..
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Vor einem Tag Kommentar zu
Vertreten Gewerkschaften die Arbeitenden?
Lieber Herr Marcel Adolf,
Hier ein Kapitel der Sozialgeschichte der Schweiz. (Sozialgeschichte umschreibt die Entwicklung einer Gesellschaft).
Gewer​kschaften sind aus sogenannten Arbeitervereinen des 18.Jahrhunderts entstanden. Hier ein Besispiel von sogenannten Errungenschaften, über welche die Fabrikarbeiter des Kantons Glarus an der Landgemeinde abgestimmt wurde:
Pioniertat
E​s ist Sonntag, der 22. Mai 1864, die Sonne hat sich gegen den Nebel durchgesetzt, und die Glarner Landsgemeinde vollbringt eine Pioniertat zum Schutz der Arbeitnehmenden. Ihre deutliche Zustimmung zum Fabrikgesetz, das eigentlich «Gesetz über die Fabrikpolizei» heisst, setzt Massstäbe. Die tägliche Arbeitszeit ist nun auf höchstens 12 Stunden reduziert, die Nachtarbeit abgeschafft, die Fabrikarbeit für schulpflichtige Kinder verboten, und «Frauenspersonen» sind vor und nach der Niederkunft während sechs Wochen von der Fabrikarbeit dispensiert."
Intere​ssant ist auch: Die Glarner wollten, dass die Frauen nachts -wegen der Kinder- nicht arbeiten mussten. Das Verbot der Kinderarbeit wurde sogar vom Landrat unterstützt mit der Begründung: .. die Kinder sollen die Schule besuchen und sich ausbilden können ... damit sie in der nächsten Generation noch in der Lage sind, unsere gut gehende Industrie weiterzuführen. Zit. Ende. Das Glarner Fabrikgesetzt war das erste in der Schweiz. Der Kanton Zürich kam erst Jahre hintennach.
Meine Interpretation zu heutigen Gewerkschaftsaufgaben​. Die Zeit hat sich geändert. den klassischen angelernten "Fabrikarbeiter" gibt es in der Schweiz -mangels Schwerindustrie- nicht mehr. Die Errungenschaften (Arbeitssicherhei SUVAt, AHV, ALV, bezahlte Ferien, gesetzliche Feiertage, GAV)sind etabliert . Man könnte meinen, es gebe für die ewerkschaften nichts mehr zu tun. Aber es tauchen immer wieder neue "Erfindungen" von seiten der Arbeitgeber auf, welche beobachtet werden müssen: Lohndumpin, durch Sub- unter-unter-Verträge auf Baustellen. Unterbezahlte Scheinselbständigkeit​. Z.B. Gibser, aus Polen, welche sich hier als Selbständige Gibser ausgeben, aber durch eine Vermittlung herkamen. Ihr Lohn wird dann zu polnischen Löhnen ausbezahlt. (Stattgefunden in Davos bei einem Hotelbau). Oder H&M sucht "Hausfrauen, welche eine Nebenverdienst suchen. Der Trick. Niemand wird über 50% angestellt, sonst würde man ja merken ,dass man von den 100% des Lohnes gar nicht leben könnte. Anderes Bespiel. OPEL Deutscchland hat ca 20% ihrer Belegschaft "auwgegliedert" und gleich wieder durch eine Arbeitsvermittlerfirm​a zu niedrigem Lohn angestellt. Sie arbeiten auch am gleichen Arbeitsplatz in der Fabrik. Dafür gibt es jetzt für die gleiche Arbeit zwei verschiedene Löhne. (Zur öffentlichen Erniedrigung, tragen die ausgegliederten Arbeiter auch eine andere Farbe Übergwändli).
NOoch ein letzter Satz: Der langjährige Nationalrat Helmut Hubacher schreibt in seinem Buch "Das habe ich gerne gemacht" (Zytgloggeverlag 2016):Seite 285:... 40 Prozent der Arbeiter wählen SVP, nur 19% die SP. Sie können sich dennoch auf die SP verlassen.Bei der AHV, beim Krankenversicherungsg​esetz oder anderen Sozialanliegen ergreift die SP dann das Referendum, wenn die vorlage schlecht ist für die Lohnabhängigen. Dann stimmen die SVP-Arbeiter für das Referendum. so haben si "Figgi und Müli"..Zitat ende.
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Vor einem Tag Kommentar zu
Einbürgerung vor Integration?
Herr Knall , ich muss widersprechen.
- Ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, dass wir zwar bei "Deutschen" gerne motzen, weil sie den "Diialekt" nie richtig können, aber nie hört man etwas über Amerikaner, Oel-Saudis, welche hier zwar Geschäften und Liegenschaften besitzen, aber nicht im Traum daran denken, sich zu integrieren.
- Wenn sie so erpicht wären, dass eine "integrierter Ausländer von einem Schweizer nicht mehr unterschieden werden kann, dann würden also ausländischen Sportler, welche für die Schweiz kämpfen, den Pass nie erhalte ,bevor sie sprachlich und farblich "nicht mehr unterschieden werden können".
Nun aber kann ich selber nie " Schweizer" werden. Denn als geborener Bündner, der in Chur, am Zürichsee die Ausbildung absolviert und dann 20 Jahre lang im Tessin gearbeitet hat, bin trotzdem nur auf dem Papier ein Schweizer. Kulturell habe ich aber Teile der Bündner und der Züricher-Art. Aber niemals der Tessiner oder der Welschen. Als was macht es für sie denn aus, dass man als echter Schweizer/Schweizerin​ "nicht mehr unterschieden werden kann" ? An den Namen kann es wohl nicht liegen.
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Vor einem Tag Kommentar zu
Einbürgerung vor Integration?
Die erleichterte Einbürgerung wie die Abstimmungsvorlage es beschreibt, erscheint sinnvoll. Die Vorgaben sind sogar sehr streng. Es werden Aufenthaltsrecht von Grosseltern oder deren Geburt in der Schweiz verlangt. Eltern müssen eine Niederlassungsbewilli​gung vorweisen können, müssen 10 Jahre in der Schweiz gelebt haben inkl. 5 Jahre hier besuchter Schule. Also was will man noch mehr an Integration?

>Im Gegensatz dazu: Hier am Zürichsee und Umgebung gibt es Amerikanische und englische Firmen, die sprechen in ihrer Firma nur Englisch. Deren Kinder gehen in eine private International-School.​ Wenn diese Kinder im Zug sitzen, kann man (leider) feststellen, dass sie nur rudimentäre Sätze auf Deutsch sagen können. Das heisst: Sie bleiben bei uns aber unter sich.
Zweites Beispiel: ich habe 20 Jahre im Tessin gearbeitet und kann anständig Schrift- Italienisch, aber spreche keinen der Tessiner Dialekte. Konnte aber im Quartierverein Rivapiana in Minusio mitmachen und kam so mit lokaler Kultur und Lokalpolitik in Kontakt. Trotzdem werde ich dadurch nicht zu einem "Tessiner". Das wäre erst der Fall, wenn meine Kinder die Schulen im Tessin durchlaufen hätten. Und - die Tessiner haben im Schulsystem eingebaut, dass man mit den Kindern ab Kindergarten Schriftitalienisch spricht. So wird die Italienische Sprache auch von Ausländern schneller und gründlicher erlent. Dialekt erlernen sie vom Pausenplatz und in Vereinen.
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Vor einem Tag Kommentar zu
Falsche Anreize im Bürgerrecht
Herr Schenker,
Hier die Antwort auf Ihre Frage nach dem Doppelbürgerrecht: Zitat > admin.ch
In der Schweiz ist das Doppelbürgerrecht ohne jede Einschränkung erlaubt. Die Frage, ob ich die bisherige Staatsangehörigkeit nach der Einbürgerung beibehalten kann, richtet sich somit einzig und allein nach dem Recht desjenigen Staates, dessen Staatsangehörigkeit ich besitze. Detaillierte Auskünfte erteilen die zuständigen Behörden des anderen Staates, in der Schweiz somit die Botschaften oder Konsulate.
Italien erlaubt auch das Doppelbürgerrecht.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Falsche Anreize im Bürgerrecht
Nun, es gibt immer Argumente, welche besser daherkommen als andere.
Hingegen möchte ich Ihre Abneigung gegen Doppelbürgerschaft stark in Frage stellen. In meiner Verwandtschaft gibt es das. Eine mit einem italienischen Architekten verheiratete Schweizer Kindergärtnerin. Sie haben zwei erwachsene Kinder. Beide Kinder haben in Italien die Mittelschulen besucht, können Zürcher Mundart und natürlich perfekt Italienisch und Deutsch. Das führte bei beiden zu Weiterbiildungen und Anstellungen in der Deutschschweiz, wo besonders die Zweispachigkeit gefragt war. Die Mutter entwickelte mit dem Vater in ländlichen Gegenden der Toscana verschiedene kulturelle Projekte in, welche heute selbständig weiterbestehen. So zeigt sich das Doppelbürgerabkommen mit Italien von der praktischen Seite. Die jungen können ungehindert in beiden Ländern ihr Leben weiterentwickeln, was auch beiden Ländern einen Nutzen erbringt. (Übrigens, der Junge hat den Militärdienst hier abgeleistet).
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz hält, was sie verspricht!
Nun es gibt einen Unterschied, zwischen dem früheren "Zehnten" und dem heutigen Steuersystem in der Schweiz. Steuersätze der heutigen Zeit sind Abmachungen, die durch Volksabstimmungen und Abstimmungen in Parlamenten ihre Legitimität haben. Bei uns bestimmen wir z.B. an der Gemeindversammlung noch das Budget und den Steuerfuss .Also die Gemeindeversammlung bestimmt über die Verwendung des Steuergeldes.
Und im Gegensatz zu früheren Kaisern, können sich unsere Bundesräte nicht selbst bereichern, wie das heutige Afrikanische Regierungschefs so zu tun pflegen.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Live Casino aus Luzern wehrt sich gegen China Investor
Liebe Frau Wagner,
Andernorts war zu lesen, dass Herr Gao, Anteile am Casino möchte, weil er dadurch mehr chinesische Gäste in seine Hotels bringen kann. Und er sagte, Chinesen spielen gerne. Also könnte das Casino mit seinen "Kleinaktionären" durchaus profitieren, wenn Herr Gao diese 5% Aktien als Eigentümer besitzt.
Luzern war wahrscheinlich froh, wenn irgendjemand das Hotel Palace übernehmen wollte. Solche "alten Kästen" gibt es da und dort in der Schweiz.
Ob für die Gesellschaft, Spielcasinos überhaupt nötig sind, ist eine andere Frage. Ich habe noch nie einen Roulette-Tisch besucht. In Zürich wurde im ehemaligen "OBER" Warenhaus ein Casino eingebaut. Es dümpelt so vor sich hin und machte in den ersten Jahren Verlust. Und das in der grössten Stadt der Schweiz.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Ja zur Unternehmenssteuerref​orm III – Ja zu Arbeitsplätzen!
Jetzt sind die Abstimmungsunterlagen​ angekommen und ich werde versuchen mir ein Bild zu machen.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Gesamtreform statt Pflästerli-Politik



Ich denke auch, dass diese grosse Errungenschaft der Schweiz - die AHV - nicht totgeschwatzt sollte. Dass die bürgerlichen Parteien auf Grund ihrer Parteipositionen stets nach Abbau von AHV und Renten rufen und viel Werbekosten dafür aufbringen, gehört zu unserer Demokratie. Dazu präsentieren sie immer wieder das unsinnige "Heilmittel" > höheres Pensionierungsalter. Wenn aber schon im Alter von z.B. 55 Jahren niemand mehr angestellt wird, kann die Rentenkasse nicht aufgefüllt werden. Das ist ein Widerspruch, auf den man diese Parteien hinweisen darf.
Die Idee, dass von Umsätzen 0,02 % für die AHV abgezweigt werden könnte, ohne dass es jemandem wehtut, erinnert mich an jenen Bankangestellten (aus den 60er Jahren). Der richtete sich in seiner Bank ein Konto ein, darauf zweigte er alle Beträge unter einem Rappen ab, welche sich z.B. bei Zinsberechnungen ergaben und normalerweise "abgerundet" wurden. Das brachte ihm ein hübsches "Nebeneinkommen", welches buchhalterisch überhaupt nirgends sichtbar war. Obschon sein Handeln weder strafrechtlich oder schädigend wirkte, wurde es von seinem Arbeitgeber nicht positiv gewürdigt.
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