Andrea Mordasini

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

July 2012 Kommentar zu
Tot auf dem Zebrastreifen
Als Mutter und Fussgängerin bin ich froh und erleichtert über Massnahmen zur Fussgängersicherheit.​ Die vielen tragischen und teils gar tödlichen Unfälle auf Zebrastreifen gaben und geben mir sehr zu denken. Neben besser positionierten, besser markierten, speziell beleuchteten Streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhten und Mittelinseln braucht es längere Grünphasen für Fussgänger und Temporeduktionen vor Kindergären und Schulen! JEDER Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velofahrer, Automobilist) ist gleichermassen gefordert und muss vor-, rück und nachsichtig sein und bei Missachtung der Regeln bestraft werden. Ich bin jedoch ganz klar gegen die Aufhebung des Vortrittsrechts, denn so blieben die Fussgänger einmal mehr wortwörtlich auf der Strecke und die Autolenker im Glauben, ohne schauen und anhalten zu müssen, über die Fussgängerstreifen fahren zu dürfen... Doch trotz Vortrittsrechts: dieses niemals erzwingen, immer altbewährtes "warte, luege, lose, loufe", stets Blickkontakt zum Fahrer halten, Handzeichen geben und bei Dunkelheit Warnwesten und/oder Leuchtbänder tragen. Mit etwas mehr Rück-, Vor- und Nachsicht, Aufmerksamkeit, Geduld, Respekt, Toleranz, Anstand, Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf ALLEN Seiten kommt jeder vorwärts und unfallfrei ans Ziel, auch der Gestresseste :)!
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July 2012 Kommentar zu
Fussgängerstreifen und Unfälle
Als Mutter und Fussgängerin bin ich froh und erleichtert über Massnahmen zur Fussgängersicherheit.​ Die vielen tragischen und teils gar tödlichen Unfälle auf Zebrastreifen gaben und geben mir sehr zu denken. Neben besser positionierten, besser markierten, speziell beleuchteten Streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhten und Mittelinseln braucht es längere Grünphasen für Fussgänger und Temporeduktionen vor Kindergären und Schulen! JEDER Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velofahrer, Automobilist) ist gleichermassen gefordert und muss vor-, rück und nachsichtig sein und bei Missachtung der Regeln bestraft werden. Ich bin jedoch ganz klar gegen die Aufhebung des Vortrittsrechts, denn so blieben die Fussgänger einmal mehr wortwörtlich auf der Strecke und die Autolenker im Glauben, ohne schauen und anhalten zu müssen, über die Fussgängerstreifen fahren zu dürfen... Doch trotz Vortrittsrechts: dieses niemals erzwingen, immer altbewährtes "warte, luege, lose, loufe", stets Blickkontakt zum Fahrer halten, Handzeichen geben und bei Dunkelheit Warnwesten und/oder Leuchtbänder tragen. Mit etwas mehr Rück-, Vor- und Nachsicht, Aufmerksamkeit, Geduld, Respekt, Toleranz, Anstand, Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf ALLEN Seiten kommt jeder vorwärts und unfallfrei ans Ziel, auch der Gestresseste :)!
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July 2012 Kommentar zu
Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen
Als Mutter und Fussgängerin bin ich froh und erleichtert über Massnahmen zur Fussgängersicherheit.​ Die vielen tragischen und teils gar tödlichen Unfälle auf Zebrastreifen gaben und geben mir sehr zu denken. Neben besser positionierten, besser markierten, speziell beleuchteten Streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhten und Mittelinseln braucht es längere Grünphasen für Fussgänger und Temporeduktionen vor Kindergären und Schulen! JEDER Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velofahrer, Automobilist) ist gleichermassen gefordert und muss vor-, rück und nachsichtig sein und bei Missachtung der Regeln bestraft werden. Ich bin jedoch ganz klar gegen die Aufhebung des Vortrittsrechts, denn so blieben die Fussgänger einmal mehr wortwörtlich auf der Strecke und die Autolenker im Glauben, ohne schauen und anhalten zu müssen, über die Fussgängerstreifen fahren zu dürfen... Doch trotz Vortrittsrechts: dieses niemals erzwingen, immer altbewährtes "warte, luege, lose, loufe", stets Blickkontakt zum Fahrer halten, Handzeichen geben und bei Dunkelheit Warnwesten und/oder Leuchtbänder tragen. Mit etwas mehr Rück-, Vor- und Nachsicht, Aufmerksamkeit, Geduld, Respekt, Toleranz, Anstand, Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf ALLEN Seiten kommt jeder vorwärts und unfallfrei ans Ziel, auch der Gestresseste :)!
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July 2010 Kommentar zu
Arroganz der Mütter?
Guten Tag Frau Schmid Federer

Besten Dank für Ihren Bericht, Sie bringen es auf den Punkt! Den unter anderem im „Mamablog“ auf www.tagesanzeiger.ch erschienenen provokativen Artikel von Bettina Weber sowie die zum Teil sehr kinder- und familienfeindlichen Kommentare einiger Leser und leider auch Leserinnen habe ich als zweifache Mutter mit grossem Befremden und Kopfschütteln gelesen.

Die Bemerkung, dass Bettina Weber, die Autorin von „Die Arroganz der Mütter, kinderlos ist, wäre nicht nötig gewesen. Man merkt es auch so… Sie scheint (momentan) ziemlich frustriert zu sein. Ob neben Frust wohl auch ein wenig Neid dahinter steckt?

Ich verstehe diese Diskussion „Mütter gegen Kinderlose“ überhaupt nicht! Es soll doch jede/jeder das Leben leben dürfen, was ihm/ihr am besten behagt – und fertig. Wo liegt das Problem? Ich habe einfach grosse Mühe, wenn pauschalisiert und alle und jeder in ein und denselben Topf geworfen werden. So wie es bei den Müttern arrogante Menschen gibt so gibt es sie bei den Kinderlosen.

Ja, ich bin Mami zweier Kleinkinder im Alter von 3 und 1,5 Jahren und stolz, glücklich und dankbar. Ja, ich stehe zu diesen Gefühlen, zeige sie und rede auch gerne darüber. Mich und andere Mütter deswegen als arrogant zu bezeichnen ist eine Frechheit – und arrogant! Die Kinder gehören nun mal zu meinem Alltag, zu meinem Leben – ja sie bestimmen es und bilden den eigentlichen Mittelpunkt! Das ist nun einmal so und wird noch lange so bleiben. Was bitte soll daran nun so schlecht sein?! Die Kinder lassen sich nun mal nicht einfach so wegzappen, nur weil sie jemandem nicht in den Kram passen.

Zum Glück ist mein Umfeld, bestehend aus Kinderlosen und Eltern, sehr kinderfreundlich. Zusammen mit den Kindern bin ich gerne gesehen. Meine Freunde, Bekannten und Kollegen interessieren und fragen gerne nach dem Nachwuchs. Dementsprechend darf ich ohne Hemmungen über die Kleinen und die damit verbundenen Freuden und Sorgen sprechen. Und so wie mir zugehört wird, so interessiere ich mich andererseits für die Belange und die Nöten der Kinderlosen, wenn sie mir ihre Probleme mit dem Job, Stress mit dem Chef etc. erzählen. Es ist mir wichtig, auch die Kontakte zu Kinderlosen aufrecht zu erhalten. Schliesslich waren ihre Sorgen einst auch meine. Es ist zwar nicht mehr möglich sich so spontan und regelmässig zu treffen. Hauptsache ist doch, dass man dafür Verständnis hat, sich noch sieht und die Kontakte nicht abbrechen lässt! Man muss halt ein wenig flexibel sein ;-)

Natürlich diskutiere ich mit Kinderlosen nicht zwingend dieselben Probleme wie mit Gleichgesinnten und Betroffenen. Ob mein Ältester nun zweimal am Tag aufs Töpfchen geht interessiert so wenig wie ob die Jüngste durchgeschlafen hat oder nicht ;-). Dies alles ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes, nicht mehr und nicht weniger… Zudem bombardiere ich meine Gegenüber nicht bei der erstbesten Gelegenheit ungefragt mit den neusten Schnappschüssen der Jungmannschaft und halte meinen Freunden das Fotoalbum unter die Nase ;-).

Obwohl die Kids mein Leben bestimmen, sind sie nicht das einzige. Auch ich geniesse mal einen Abend ohne Kids, freue mich jede Woche auf den einen Arbeitstag. Auch mir tuts gut, ab und zu über anderes zu sprechen als Windel, Schoppen, Kinderkrankheiten etc. Als vielseitig Interessierte kommen bei mir auch Themen zu Politik, Sport etc. nicht zu kurz.

In einem Punkt pflichte ich Frau Weber jedoch bei. Nichts ist, vor allem für Kinderlose mit unerfülltem Kinderwunsch, schmerzlicher als die nervige Fragerei nach dem „wann und obs denn jetzt endlich soweit sei“. Mir käme es jedenfalls nicht in den Sinn, auch gute Freundinnen, mit diesen Fragen zu belästigen. Schliesslich weiss man ja selten wieso es nicht klappt mit dem Nachwuchs. Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung, gehöre ich doch mit knapp 35 beim ersten und gut 36 beim zweiten Kind eher zu den Spätgebärenden. Auch mir gingen diese Fragen mit der Zeit auf den „Wecker“. Es gelang mir jedoch, darüber zu stehen und mir ein dickes Fell zuzulegen. So gab ich meistens nur trocken zur Antwort: „Ihr erfahrt es schon noch, wenn so weit sein sollte“. Mit dieser Taktik hatte ich mehr oder weniger Erfolg.

So ist mein Motto dann auch: Leben und leben lassen – mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander! Mit ein wenig mehr Toleranz, ein bisschen mehr Rücksicht, etwas mehr Respekt, einer Handvoll mehr gesundem Menschenverstand, einer Prise mehr Gelassenheit und einer Portion mehr Lockerheit auf Seiten der Eltern UND der Kinderlosen – und das Leben mit und ohne Kinder kann friedlich, spannend und erfüllend sein :-)

Andrea Mordasini, Bern
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