Andreas Fischer Parteilos

Andreas Fischer
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

March 2014 Kommentar zu
Ukraine: Die Schweiz muss strikt neutral bleiben.
Sie haben mein Interesse geweckt Herr Limaa, ich werde mich wohl etwas näher mit dem Thema auseinandersetzen.
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March 2014 Kommentar zu
Ukraine: Die Schweiz muss strikt neutral bleiben.
Ja, das Problem der Neutralität der Schweiz. Was halt sehr zu Diskussionen führt ist der imens grosse Handlungsspielraum des Bundesrates was Sanktionen angeht. Dazu empfehle ich die "Broschüre "Die Neutralität der Schweiz" - VBS - admin.ch". Ich war und bin sehr erstaunt, wie wenig konkret die Neutralität in der Schweiz verankert ist...
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March 2014 Kommentar zu
Ukraine: Die Schweiz muss strikt neutral bleiben.
Wir hatten diese Diskussion ja schon mal an anderer Stelle Herr Limaa. Herr Barner hat es so ziemlich auf den Punkt gebracht und ich werde auch nicht weiter versuchen Sie von der abschliessenden Richtigkeit des 2+4 Vertrags zu überzeugen. Wa​s mich persönlich interessieren täte ist nur, was der Hintergrund Ihrer Haltung gegenüber der BRD ist. Sind Sie tatsächlich ein Sympatisant der "Reichsbürgerbewegun​g"?
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March 2014 Kommentar zu
Ecopop- und Einwanderungsinitiati​ve: Wo ist das Problem?
Werter Herr Limaa Weils grad wegen der aktuellen Lage europapolitisch interessant ist: haben Sie da irgendwelche gesicherten Quellen für diese "Nachrichten" oder handelt es sich dabei um unbestätigte Gerüchte?
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Da bin ich absolut ihrer Meinung Herr Knall.
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Das stimmt, Herr Knall, es ist auch optimal so.

Ich denke, sie werden mir aber auch zustimmen, wenn ich einwende, dass es für die ganze Gemeinschaft kritisch wird, wenn sich zwei fast gleich grosse Gruppen bilden, welche, jede für sich genommen gross genug ist dem Einzelnen die Sicherheit zu bieten die er braucht. Unt genau da ist dann das Führungssytem entscheidend für die weitere Entwicklung und den Zusammenhalt der Geminschaft.
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Liebe Frau Habegger
Noch einmal, ich versuche weder die Demokratie zu unterwandern noch diese abzuschaffen und bin auch grundsätzlich gegen das Gebilde EU, da es wie schon oben geschrieben meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt ist. Basierend auf welchen meiner Aussagen genau nehmen sie den Grund ihrer Unterstellung?

Auc​h hat meine Aussage nichts mit SP oder SVP oder sonst welchen politischen Gruppierungen zu tun.

Und ja, Frau Habegger, einen Mehrheitsentscheid hat die "Obrigkeit" zu akzeptieren und umzusetzen, dazu braucht sie aber den Rückhalt der ganzen oder dem grössten Teil der Gemeinschaft.

Wie soll die Führung damit umgehen wenn sich die "Minderheit" einfach weigert dabei mit zu helfen? Wie würden sie darauf reagieren?

Dmit ich richtig verstanden werde, ich beschreibe vorallem, dass sich ein Führungssystem im Laufe der Entwicklung einer Gruppe und derem Umfeld verändert. Das ist nicht wertend sondern einfach eine Tatsache.
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Werter Herr Rohner
Ich bin in meinem Beitrag bewusst nicht zu sehr ins Erklärungsdetail gegangen, weil es ihn dadurch zu sehr in die Länge gezogen hätte. Ich versuche Ihnen den Kern näher zu bringen.

Wir sind mit der aktuellen Demokratieform in der Schweiz an einem kritischen Punkt angelang. Was ist Demokratie nüchtern betrachtet (ohne Staatskunde Erklärung): Jemand in einer Gemeinschaft hat eine Idee zur Gestaltung der Gruppe, also versucht er möglichst viele andere in der Gruppe davon zu überzeugen, dass ihnen diese Idee einen Nutzen bringt und darum umgesetzt werden sollte. Wenn er es schafft, dass die Mehrheit der Gruppe seine Meinung/Idee teilt, lässt er die Gruppe darüber abstimmen. Das ist dann der Mehrheitswille und der wird durchgesetzt. Je grösser der Anteil der Mehrheit ist, desto einfacher ist es für die Führung den Entscheid durch zu setzen.
Besteht die Mehrheit bei wichtigen Entscheidungen, welche eine einschneidende Folge für die Gruppe hat, nur aus wenig mehr als der Hälfte der Gruppe wird die Durchsetzung der Mehrheitsentscheidung​​ schwierig.
Ein einfaches Beispiel: Die Gruppe "A" (11 Menschen und 1 Führer) stimmt darüber ab gegen Gruppe "B" ein Seilziehen zu veranstalten. Wenn 9 Menschen dafür und 2 dagegen sind, ist es relativ einfach den Entscheid durch zu setzen, dass alle 11 mit aller Kraft am Seil ziehen, da die 2 Gegner fürchten müssen aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden wenn sie nicht mitmachen, was für die 2 einen Sicherheitsverlust bedeutet, also werden sie nach Kräften am Seil ziehen, da ihr Nutzen der Fortbestand der eigenen Sicherheit ist, auch wenn sie eigentlich gegen das Seilziehen waren. Somit ist die Gewinnchance der Gruppe intakt.

Was passiert aber, wenn 6 für das Seilziehen und 5 gegen das Seilziehen sind? Wie bringt der Führer die 5 dazu mit aller Kraft am Seil zu ziehen, wenn diese keinen Nutzen darin sehen? Was wenn sich die 5 einfach weigern am Seil zu ziehen und die Gewinnchance der Gruppe dadurch gegen Null sinkt?

Jetzt steht der Führer vor einem heiklen Problem. Soll er den Willen der Mehrheit nötigenfalls mit Gewalt durchsetzen oder soll er versuchen der ablehnenden Gruppe einen anderen Nutzen anzubieten, der sie motiviert doch am Seil zu ziehen? Da die unterlegene Gruppe fast gleich gross ist wie die Mehrheit muss bei einer gewaltsamen Durchsetzung befürchtet werden, das es zum offenen Konflikt innerhalb der Gruppe kommt, dessen Ausgang aufgrund der ausgeglichenen Kräfteverhältnisse völlig offen ist. Wenn der unterlegenen Gruppe ein anderer Nutzen angeboten wird, ist zu befürchten das die "Mehrheitsgruppe" sich gegen den Führer wendet, weil die Durchsetzung des Mehrheitswillen dadurch aufgeweicht wird.
Und das ist dann meistens der Punkt an dem sich das bis anhin gelebte Führungssystem wandelt. Das muss nicht gleich ein radikaler Wechsel des Systems sein, aber es wird eben auch nicht mehr ganz so sein wie es bisher war. Und die Schweiz steht nach meiner Meinung eben genau an diesem kritischen Punkt, an dem sich die Führung ernstafte Gedanken darüber machen muss, wie sie die, anzahlmässig oft fast gleich grosse Gruppe der Gegner der Mehrheitsentscheide dazu bringt mit ganzer Kraft am gleichen Seil zu ziehen.

Ich hoffe ich konnte ihnen damit den Kern meines Beitrags dadurch besser erläutern.
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Frau Habegger, ich bin nicht sicher ob sie meine Antwort gelesen und verstanden haben. Wenn ja, hae ich leider keine Ahnung was genau Sie mir mit ihrem Beitrag mitteilen wollen, oder was für ein Bezug zu meinem Beitrag gemeint ist?
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Ich rede nicht von der EU als Option, Frau Habegger, auch das Gebilde EU wird aus oben genannten Gründen auf Dauer nich überleben.
Jedoch bröckelt halt auch die Demokratieform der Schweiz, wenn man bedenkt wie Wenige tatsächlich daran teilnehmen und wie ausgeglichen uneinig die Teilnehmenden sind.
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