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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

May 2015 Kommentar zu
Weniger Experimente - mehr Unterricht
Herr Riedi scheint vergessen zu haben, dass der Souverän den Bildungsartikel 2006 mit über 85% angenommen hat. Dieser schreibt vor, dass die Kantone ihre Bildungssysteme vereinheitlichen. Ohne kantonsübergreifende Lehrpläne ist das nun mal nicht möglich. Es erstaunt, dass gerade ein SVP-Politker einen Volksentscheid lieber unter den Teppich kehren will.

Was Herr Riedi zur Kompetenzorientierung​ schreibt, lässt mich vermuten, dass er den Lehrplan 21 wohl nicht gelesen hat. Ich empfehle die Lektüre der einleitenden Kapitel, welche das Kompetenzmodell des Lehrplans erläutern. Der grosse Wurf ist doch, dass 21 kantonale Lehrpläne in einen einzigen vereint werden konnten.

Unter dem Strich ist dieser Blogbeiträg eine eher ärmliche Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema.
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May 2012 Kommentar zu
Mogelpackung «Managed Care»
Frau Fehr, Sie informieren in diesem Beitrag nicht lückenlos und ziehen einige Schlüsse, die ich nicht nachvollziehen kann. Alle stören sich an den jährlich steigenden Prämien für Krankenversicherungen​. Managed Care ist ein Modell, diese Kosten gerechter zu verteilen. Sie reden es schlecht, bringen aber keine besseren Vorschläge hervor.

Sie schreiben, dass ich in einem Netzwerk gar nichts sparen kann im Vergleich zu heute. Der Selbstbehalt bleibt zwar bei 10%, aber das jährliche Maximum wird von 700 auf 500 Franken reduziert. Ich spare also 200 Franken!

Sie erwähnen saftige Ausstiegsprämien, sagen aber nicht, wie hoch die tatsächlich sind. Wenn ich einen Mobilfunkvertrag über mehrere Jahre abschliesse, profitiere ich von Vergünstigungen. Steige ich früher aus, so muss ich dafür bezahlen. Ich halte das für legitim, auch bei Krankenversicherungen​. Kann es denn sein, dass wir künftig mehrjährige Verträge abschliessen, die Vergünstigungen einstecken und dann nach einem halben Jahr den Anbieter wechseln? Krankenkassen, welche unvorteilhafte Mehrjahresverträge ausstellen, werden Kunden verlieren. Die Vielfalt an Kassen garantiert einen Wettbewerb, der für Kunden attraktive Rahmenbedingungen begünstigt.

Wenn ich mit einem Ärztenetzwerk zufrieden bin, warum sollte ich dann die zusätzlichen Kosten jener mittragen, welche ihre Ärzte von Fall zu Fall frei wählen wollen?

Der Nachteil des Budgetdrucks ist doch ein Phantom. Eine Behandlung, die nur mit Blick auf die Kosten gewählt wird, kann Nachbehandlungen nach sich ziehen, welche die Gesamtkosten massiv steigern. Netzwerke, welche durch solche Praktiken auf sich aufmerksam machen, verlieren ihren Ruf und das Vertrauen der Patienten. Das will kein Arzt riskieren.

Sie warnen Chronischkranke, weil Sie davon ausgehen, dass ihre Ärzte per se sich nicht einem Netzwerk anschliessen werden. Fakt ist doch, dass jeder Arzt sich überlegen muss: "Will ich unabhängig, ohne Netzwerk arbeiten und damit einen Grossteil meiner Patienten verlieren?" Warum denken Sie, dass die meisten dieser Ärzte sich nicht einem Netzwerk anschliessen werden? Auf der anderen Seite: Chronischkranke schöpfen ihre Franchise in der Regel aus. Sie können ihren Arzt frei wählen und bezahlen im Vergleich zu heute 300 Franken mehr pro Jahr. Wem diese Wahlfreiheit wichtig ist, wird sich wegen 300 Franken nicht aufhalten lassen.
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January 2012 Kommentar zu
Nein zu weiterer Verstaatlichung des Gesundheitswesens
Mir gefällt das Schlagwort Verstaatlichung in diesem Zusammenhang nicht. Was hat die Grundversicherung denn mit Privatwirtschaft zu tun? Das Angebot wird vom Staat festgeschrieben, die Kunden werden zum "Konsum" gezwungen, dafür gibt's staatliche Unterstützung (Prämienverbilligung)​ und staatlich verordneter Risikoausgleich.

A​us meiner Sicht ist die Grundversicherung bereits ausserordentlich staatlich und das ist auch richtig so. Es gibt Billigkasten, welche die Patienten zwingt, ihre Medikamente in der Apotheke bar zu bezahlen. Damit sollen chronisch Kranke mit teuren Medikamenten zur Konkurrenz abgeschoben werden. Gehört das zur hochgelobten Privatwirtschaft?
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