Beat Flach GLP , Nationalrat

Beat Flach
Beat Flach GLP
Wohnort: Auenstein
Beruf: Jurist MLaw/SIA
Jahrgang: 1965

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Armee ja - Gripen nein
Wir Grün­li­be­ra­len leh­nen die Be­schaf­fung des Gri­pen ab; dies nicht, weil wir die Armee schwä­chen wol­len. Ganz im Ge­gen­teil: Wir wol­len, dass die Armee im Rah­men des schwei­ze­
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Wer sich um­schaut, sieht es täg­lich: Un­sere Land­schaft wird mehr und mehr ver­baut. Wo vor kur­zem noch grüne Wie­sen wa­ren, oder He­cken blüh­ten, wu­chern Tank­stel­len, Park­plät­ze,
Klare Zeichen setzten in der Energiepolitik
Die vorberatende Kommission des Ständerates unterstützt die Energiepolitik des Bundesrates nur zaghaft und lässt der Atomlobby die Tür einen Spalt weit offen. Das ist bedauerlich, setzt

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Kommentar
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
2
Bei Genehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht soll der Nachrichtendienst des Bundes den Post-, Telefon- und Emailverkehr überwachen dürfen.

 

 
3
Bei Kriminaldelikten soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von gemeinnütziger Arbeit und Geldstrafen ausgesprochen werden.

 
Kurze Freiheitsstrafen machen nur Sinn, wenn Delinqu... alles anzeigen

 
4
Der Truppenbestand der Schweizer Armee wird bis 2017 nicht wie geplant auf 100'000 Mann, sondern auf 80'000 Mann reduziert.

 

 
5
Damit die Luftwaffe den Luftpolizeidienst rund um die Uhr sicherstellen kann, soll die alternde F-5 Tiger-Flotte der Luftwaffe mit moderneren Kampfflugzeugen ersetzt werden.

 

 
6
Der Zivildienst soll gleich lang wie der Militärdienst dauern, anstatt wie heute eineinhalb Mal so lange.

 

 
7
Das Stimmrechtsalter für das 
aktive Stimmrecht
soll auf Bundesebene auf 16 Jahre gesenkt werden.

 

 
8
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 50'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
9
Der Bund soll den Filmstandort Schweiz mit 6 Millionen Franken pro Jahr fördern, sodass Schweizer Filme möglichst umfassend in der Schweiz hergestellt werden können.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
10
Der Bund soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
11
Ausländer, die seit 10 Jahren in der Schweiz leben, sollen das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
auf Kantonsebene erhalten.

 

 
12
Ausländer dritter Generation sollen automatisch eingebürgert werden.

 
Ausländer/innen der dritten G... alles anzeigen

 
13
Staatliche Entwicklungshilfen sollen an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 
Das ist eine unerfüllbare Forderung und wenn eine "... alles anzeigen

 
14
Die Schweiz soll mehr Flüchtlinge direkt aus den Krisengebieten aufnehmen (Kontingentsflüchtlinge).

 

 
15
Die Schweiz soll der EU beitreten.

 

 
16
Falls die EU aufgrund der Einführung von Einwanderungskontingenten für EU-Bürger und Inländervorrang die 
Bilateralen I
kündigen möchte, sollen die Bilateralen I zugunsten von Einwanderungskontingenten und Inländervorrang aufgegeben werden.

 

 
17
Im Zuge der Einführung eines institutionellen 
Rahmenabkommens
mit der EU soll die Schweiz anstelle des EU-Gerichtshofs den 
EFTA-Gerichtshof
als Instanz bei CH-EU-Streitigkeiten akzeptieren.

 
Wichtig ist nicht die Frage "fremde Richter oder eigene Richter", sonder d... alles anzeigen

 
18
Schweizer Armeeangehörige sollen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
19
Die Schweiz soll für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat kandidieren.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Die Sozialhilfe für Familien mit 4 Personen oder mehr soll gesenkt werden.

 

 
21
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
22
Der Bund soll in allen Branchen, in denen heute noch keine Gesamtarbeitsverträge mit Minimallöhnen abgeschlossen wurden, solche einführen.

 

 
23
Bei Neueinzonungen sollen mindestens 30% der anzurechnenden Geschossfläche für den preisgünstigen Wohnungsbau reserviert werden, die den 
Genossenschaften
zur Verfügung gestellt werden soll oder in der öffentlichen Hand für den preisgünstigen Wohnungsbau bleiben soll.

 

 
24
Um die Frage nach dem Rentenalter zu entpolitisieren, soll das Rentenalter automatisch bei 
80% Lebenserwartung
berechnet werden.

 

 
25
Der Mehrwertsteuersatz soll zur Finanzierung der AHV um 1 Prozentpunkt erhöht werden und soll eine Option auf eine weitere Erhöhung um 0.5% haben, wenn es die Finanzierung der AHV erfordert.

 

 
26
Es soll gesetzlich verankert werden, dass die Renten von Personen, die lange erwerbstätig waren, bei frühzeitiger Pensionierung weniger stark gekürzt werden als bei Personen, die weniger lange erwerbstätig waren wie beispielsweise Studierte.

 

 
27
Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der tiefen Zinsen soll der 
Umwandlungssatz
der Pensionskassen von 6.8% jährlich um 0.2% bis auf 6.0% reduziert werden.

 

 
28
Der obligatorische Leistungskatalog der Krankenkassen soll in Anbetracht der hohen Gesundheitskosten eingeschränkt werden.

 

 
29
In der Schweiz soll die 
direkte aktive Sterbehilfe
durch einen speziell autorisierten Arzt erlaubt werden.

 

 
30
Die heutigen Beiträge des Bundes an die 
Jugendverbände
in Höhe von 7.60 Fr. pro Kind und Lagertag sollen für die nächsten 4 Jahren garantiert werden, was jährlich Mehrkosten von rund 17 Millionen Franken bedeutet.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Sexualkunde soll alters- und stufengerecht im Kindergarten obligatorisch unterrichtet werden.

 

 
32
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
33
In der Primarschule soll neu nur 
eine Fremdsprache
gelehrt werden.

 

 
34
Die Schüler sollen als 
erste Fremdsprache
eine Landessprache lernen.

 

 
35
Anstelle von Stipendien sollen mehrheitlich zinslose Darlehen vergeben werden.

 
Hier sollte ein guter Mix zwis... alles anzeigen

 
36
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen sowohl Stiefkinder als auch fremde Kinder adoptieren dürfen.

 

 
37
Mit der "Ehe-Light" soll eine neue zivilrechtliche Partnerschaft für Paare eingeführt werden, die nicht heiraten wollen. In der Ehe-Light soll die hälftige Aufteilung der Pensionskassen-Ersparnisse und AHV-Renten bestimmt werden.

 

 
38
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
39
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
40
Die Eltern, die das Angebot von Tagesstrukturen in Volksschulen nutzen, sollen nicht mehr als die Hälfte der Kosten tragen. Die restlichen Kosten tragen die Kantone und Gemeinden.

 

 
41
Statt einzelne Kinderkrippen und Kindertagesstätten zu unterstützen, können erwerbstätige Eltern 
Betreuungsgutscheine
von der Gemeinde beziehen.

 

 
42
Anstelle eines Kinderabzugs von 6'400 Fr. pro Kind soll bei der Bundessteuer eine 
steuerfreie Gutschrift
pro Kind eingeführt werden, die vom Einkommen unabhängig ist. Die Höhe der Kindergutschrift soll so gestaltet sein, dass sie haushaltsneutral ist.

 

 
43
Die Obergrenze der abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung soll in der Bundessteuer von 10000 auf 
24000 Franken
erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Der Bund soll eine 
zweite Röhre
beim Gotthard Strassentunnel bauen und finanzieren, es soll jedoch nur eine Fahrspur pro Röhre betrieben werden dürfen.

 

 
45
Der Eigenfinanzierunggrad des Personen-Schienenverkehrs beträgt heute ca. 40%. Dieser soll durch nachfrageorientierte Preise schrittweise erhöht werden.

 

 
46
Die Mineralölsteuererträge sollen ausschliesslich für den Strassenverkehr genutzt werden und vollständig in einen unbefristeten, zweckgebunden Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) fliessen. Enthält der Fonds mehr als 3 Milliarden Franken, soll der Preis für die Autobahnvignette gesenkt werden.

 

 
47
Beim Flughafen Zürich soll die Ost-West-Piste ausgebaut werden, sodass diese Piste auch für den Start und die Landung von interkontinentalen Flügen genutzt werden kann.

 

 
48
Der Bund soll ein 
Mobility Pricing
einführen, bei dem pro zurückgelegten Kilometer auf Strasse und Schiene ein bestimmter Betrag erhoben wird. Dafür sollen andere Verkehrsabgaben wie die Autobahnvignette oder Billetpreiserhöhungen abgeschafft werden. Die Einnahmen aus dem Mobility Pricing sollen dazu genutzt werden, Erweiterungsbauten, Betrieb und Unterhalt der beiden Verkehrstypen Strasse und Schiene sicherzustellen.

 

 
49
Der Pendlerabzug soll auf nationaler Ebene abgeschafft werden.

 

 
50
Der CO2-Ausstoss von Brennstoffen soll mit einer Lenkungsabgabe besteuert werden. Die Einnahmen sollen gleichverteilt an die Bevölkerung/ Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
51
Kulturland soll nur eingezont werden dürfen, wenn dieses gleichzeitig 1:1 an einem anderen Ort ausgezont wird.

 

 
52
In der Schweiz sollen ab 2017 gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen.

 

 
53
Die Grossraubtiere Bär, Wolf und Luchs sollen nur getötet werden dürfen, wenn sie eine Gefahr für das menschliche Leben darstellen.

 

 
54
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz sollen zum Ende ihrer Laufdauer zur Sicherstellung des Energiebedarfs durch neue ersetzt werden.

 

 
55
Der Bund soll die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) 2025 abschaffen, das heisst den Produzenten von erneuerbaren Energien soll kein Preis mehr in der Höhe ihrer Produktionskosten garantiert werden.

 

 
56
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher selbst bestimmen kann, von welchem Stromanbieter auf dem schweizerischen Markt er den Strom beziehen will.

 

 
57
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 sollen die zulässigen 
CO2-Emissionszielwerte
für Fahrzeuge bis 2020 reduziert werden.

 

 
58
Der Bund soll in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und die Billaggebühren sollen entsprechend abgeschafft werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen schweizweit vollständig liberalisiert werden (alle Geschäfte können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).

 

 
60
Für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern soll in der Geschäftsleitung eine Frauenquote von 30% eingeführt.

 

 
61
Der Schweizer Tourismus soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens mehr staatliche Unterstützung erhalten.

 

 
62
Die Wechselkursstabilität soll als Ziel der SNB in der Verfassung verankert werden.

 

 
63
Der Bund fördert die Erstellung eines Innovationsparks auf dem ehemaligen Militärflughafengelände Dübendorf.

 

 
64
Die Schweiz soll ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU einführen.

 

 
65
Lebensmittel sollen nicht automatisch in der Schweiz zugelassen werden, wenn diese im EU-Raum zugelassen sind (Ausnahme vom 
Cassis-de-Dijon-Prinzip
).

 

 
66
Die Schweiz lockert das 
Bankkundengeheimnis
für Schweizer Staatsangehörige, indem es den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und der Schweizer Steuerbehörden einführt.

 

 
67
Die 
Pauschalbesteuerung
von vermögenden ausländischen Steuerzahlern soll in der Schweiz verboten werden.

 

 
68
Personen mit einem Vermögen grösser 1 Mio. Fr. sollen höhere Steuersätze bezahlen als heute, dafür sollen die Vermögenssteuersätze für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden (Erhöhung der Steuerprogression).

 

 
69
Um zu verhindern, dass besonders mobile, internationale Firmen aus der Schweiz abwandern, sollen im Zuge der 
Unternehmenssteuerreform III
international anerkannte Steuererleichterungen eingeführt werden. Die daraus resultierenden Steuerausfälle sollen durch ein entsprechendes Sparpaket kompensiert werden.

 

 
70
Der Bund soll kantonale Mindeststeuersätze für die Gewinnsteuer bei Unternehmen erlassen, um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen.

 

 
71
Der Bund soll eine 
Kapitalgewinnsteuer
einführen.

 

 
72
Das Ausgabenwachstum des Bundeshaushalts soll gleich hoch oder kleiner sein als das Wirtschaftswachstum.

 

 
73
Die 
Schweizer Entwicklungshilfe
im Ausland soll ausgeweitet werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton Aargau
Partei: GLP
Liste: GLP – Grünliberale Partei
Listenplatz: 7a.1
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 18.11.2015
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Für eine nachhaltige Politik: Für eine gesunde und intakte Umwelt, und eine Wirtschaft, die jene mit Erfolg belohnt, die anständig geschäften und unsere Lebensgrundlage, die Erde, schützen, statt sie auszubeuten.



Das habe ich erreicht

Verschiedene kleine Erfolge fügen sich zu einer wirksamen Arbeit in Bern zusammen. Mehrere Kompromisse in Fragen des Rechts darf ich meinem Bestreben zurechnen, aber alleine erreicht man nichts. In der Politik braucht es Mehrheiten und diese konstruktiv zu finden und zu bilden ist die Kunst, nach der ich strebe.



Meine politischen Ämter und Engagements


2011- Nationalrat
2009-2011 Grossrat


Hobbies / Interessen

Natur- und technikbegeisterter Mensch. Raumplanungs-, Energie-, Sicherheitspolitik zählen zu meinen Interessen.



Meine neusten Kommentare

March 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Entschuld​igen Sie, dass ich Ihre Frage nicht beantwortet habe. Ich hielt es eher für eine rhetorische Frage.

Ich wohne mit meiner Familie seit bald 20 Jahren auf 77 m2 (plus Keller und 16 m2 Büro)! Unser Häuschen wird grad umgebaut (aufgestockt) und aus dem kleinen Einfamilienhaus wird so ein Zweifamilienhaus. Ich werde also eine Wohnung an jemanden vermieten können, der eine Wohnung sucht und weiterhin gleich viel Land brauchen wie vorher. Das ist Verdichtung: zwei Wohnungen auf der Landfläche von einer, mit Qualitätssteigerung beim Wohnen! Wenn dann dereinst die Ausnützungsziffer aufgehoben wird und man statt dieser Ziffer Baumassen- oder Baulinienberechnungen​ einführt, kann sogar noch eine kleine Mansardenwohnung realisiert werden. Übrigens wird unser Daheim dann auch energetisch auf einem hervorragenden Stand sein, ein Plus-Energiehaus! Sie können dann gerne mal vorbeikommen und ich lade Sie zu einem Glas Wein ein!
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Ist das nun als Realsatire zu verstehen? Sie dichten den rot/grünen (ich zähle mich als grünliberaler da übrigens nicht dazu) Gigantismus an, obwohl doch die Rechtsbürgerlichen und dort allen voran die SVP und die FDP es sind, die immer predigen, es brauche ständiges Wachstum, um unseren Wohlstand zu sichern?! Wir grünliberale vertreten dagegen seit unserer Gründung die Meinung, dass Wachstum nicht das Zukunftsrezept ist. In Ihrem vorigen Text hatten Sie die Befürchtung geäussert, dass jeder Grashalm zubetoniert werde? Ich teile Ihre Befürchtung. Dann tun Sie aber etwas dagegen und stoppen Sie diese Zubetonierpolitik und stimmen Sie dem RPG zu!
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Sägesser

Die Mobilität ist ein wichtiger (meiner Meinung nach der stärkste) Faktor in der Raumentwicklung. Mit der immer günstigeren Mobilität und vor allem mit der massiv gestiegenen Geschwindigkeit der Verbindungen haben wir die Zersiedlung erst so richtig angeheizt. Wir sind heute nicht länger von Wohnort zu Arbeitsort unterwegs, als vor 40 Jahren. Aber wir legen in der selben Zeit mehr als vier mal so viel Strecke zurück. Das heisst, dass jeder Einzelne vier mal mehr Strasse oder Bahntrasse, als damals braucht. Und zwar in der selben Zeitspanne. Die Entwicklung kann aber nicht mehr so weiter gehen. Uns fehlt nicht nur das Geld, sondern auch der Platz, um immer neue Umfahrungen und Tunnels zu bauen. Die Geschwindigkeits- und Kostenersparnis in der Mobilität ist an ihre Grenze gelangt. Das wird dazu führen, dass die Pendeldistanz-Ausdehn​ung der vergangenen Jahre (bis af wenige Regionen) zum Stillstand kommt. Es wird also immer wichtiger, dass die Landreserven, die in den Agglomerationen zur Verfügung stehen, auch genutzt werden. Die gemeinden erhalten mit dem RPG endlich die Möglichkeit, bei Einzonungen nicht nur festzuschreiben wie gebaut werden darf, sondern dass es auch ausgeführt werden soll. Ebenso können die Gemeinden, auf dem Weg der üblichen demokratischen Mitwirkung durch die Bevölkerung, festschreiben, dass z.B. ein bestimmter Anteil dieser Flächen für das Wohnen für tiefe Einkommen zur Verfügung stehen sollen.
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Vieles was Sie anprangern, ist eben gerade eine Folge des unzureichenden, geltenden Raumplanungsgesetzes.​ Wobei nach meiner Meinung die Stadt Bern sehr vieles besser gemacht hat als andere Gemeinden. Das neue RPG schafft aber den Gemeinden eben mehr Möglichkeiten, sich nachhaltig zu entwickeln. Das Raumplanungsgesetz ist ein Rahmengesetz, dass den Kantonen einige wenige Ziele vorgibt, die Umsetzung ihnen aber überlässt. Typisch der schweizerischen Demokratie angepasst.
Warum sind Sie eigentlich gegen die Sanierung von verlotterten Spielplätzen? Das ist doch eine kluge Investition; auch wenn ich zu den Kosten natürlich keine Aussage machen kann. Auch ein Autofreier Sonntag ist doch eigentlich eher etwas, was das Wohnen im Quartier angenehmer und lebenswerter machen kann. Ich bin halt der Meinung, dass auch die Strassen in den Wohnquartieren zu unserem Lebensraum gehören und dieser nicht am Garagentor endet.

Wenn es Ihnen wirklich darum geht, dass wir nicht wie die Legehennen in der Batteriehaltung leben, dann müssen Sie eindeutig Ja stimmen. Denn sonst gehts eben so weiter wie bisher. Und das scheint Ihnen ja auch nicht zu gefallen.
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Das ist selbstverständlich nicht so, wie Sie das darstellen! Die Siedlung nach innen zu verdichten, hat nichts mit Hüner-oder oder Kaninchenställen zu tun! Es heisst einfach, dass es im Dorf sinnvoll und erstrebenswert ist, wenigstens dörfliche Dichte und in der Stadt städtische Dichte anzustreben. Sie wollen ja sicher nicht sagen, dass die historischen Dorfkerne einem Leben einer Batterielegehenne gleichen!

Auch die Entwicklung in den Städten kann sehr wohl dichter und trotzdem qualitativ besser werden. Die Politik, die Dörfer im innern auszudörren und zu entleeren und gleichzeitig auf der grünen Wiese neue Einfamilienhauszonen zu schaffen kann nicht ewig so weiter gehen. Die Kosten für die Infrastrukturen zahlen wir alle und die negativen Folgen tragen wir alle. Ich kenne solche Siedlungen zur genüge! Die Läden im Dorfkern schliessen, weil die Zuzüger am Ortsrand sowieso das Auto brauchen, um einzukaufen. Da fahren sie gleich ins nächste Einkaufszentrum oder in den neuen Tankstellenshop am Arbeitsweg. Die Kinder werden bei der Gelegenheit auch mit dem Auto in die Schule gekarrt und lernen fürs Leben, dass man ein Auto braucht, wenn man ein Brot kaufen will. Dass der Wohnraum mit dem neunen RPG knapp und teuer wird, ist ebenso unwahr. Ein knappes Gut ist auf dem Markt immer teurer als ein unbeschränkt verfügbares. Da der Boden endlich ist, werden wir nie wieder zu Bodenpreisen kommen, wie in den 60er-Jahren. Aber daran kann ein Raumplanungsgesetz nichts ändern. Ein Gut das auch nicht unendlich verfügbar ist, ist die schweizerische Landschaft, unser aller Lebensraum. Er gehört uns allen - aber besonders unseren Kindern und Enkeln - und er hat keinen Preis. Dass er mehr wert ist, als wir zahlen können bemerken wir jeweils erst, wenn er verloren geht.

Übrigens sind die Wohnungen die in der Schweiz bis in die 90er-Jahre gebaut wurden im durchschnitt weniger als 100 m2 gross. Der Durchschnitt aller Wohnungen, die ab den 90er-Jahren gebaut wurden, beträgt deutlich mehr als 100 m2. Gleichzeitig ist die Wohnform des Einpersonenhaushalts,​ mit über 37% zur häufigsten gesellschaftlichen Lebensweise in unserem Land geworden. In den 70er-Jahren waren nur gerade 19% der Haushalte Einpersonenhaushalte.​) Oder anders dargestellt, hat die Schweizer Wohnbevölkerung seit den 70er-Jahren um 25% zugenommen, die Anzahl der Wohnungen aber um 81%! Das sind die Fakten. Mir ist noch in keinem Land ein Wohnen wie eine Legehenne begegnet und niemand will so etwas haben. Aber etwas dichter und vernünftiger müssen wir werden! Darum zurück zu einem gesunden Mass und JA zum RPG!
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September 2011 Kommentar zu
Klare Zeichen setzten in der Energiepolitik
So gross kann der Konflikt eigentlich nicht sein. Wenn wir endlich wieder die Hoheit über unsere eigenen Staatsbetriebe übernehmen und sie einer demokratischen Kontrolle zuführen, hat auch das Volk wieder die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. An der dezentralen Energieversorgung führt meiner Meinung nach so oder so kein Weg vorbei. Die Technologien dazu stehen bereit. Man muss sie nur zusammenführen und dafür sorgen, dass z.B. bei den Netzen einheitliche Normen für die Netztkommunikation gelten und die Kapazitäten geschaffen und verbunden werden. Kleine Hausnetzte, Kommunalnetzte, Regionalnetze, bis zu den Kontinentalnetzen müssen so verbunden werden, dass eine Vielzahl intelligenter, miteinander kommunizierender Netze entsteht. Die Aufgabe ist noch nicht gelöst. Aber die Aufgabe die man nie beginnt dauert bekanntlich am längsten.
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