Beat Reuteler

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November 2013 Kommentar zu
Die Familieninitiative schafft Ungerechtigkeiten
Hr. Moos, geneigte Leser: Sie vergessen etwas Fundamentales: Wenn ich nicht pendle spare ich Zeit, nicht nur Kosten. Dass es niemandem Einfällt deswegen für nicht - Pendler einen besonderen Nicht - Pendler - Abzug zu fordern ist also nachvollziehbar und hat mit der Thematik der Abstimmung nichts zu tun.
Anders verält es sich mit den Personen, die sich entschliessen die Kinder selber zu betreuen. Es ist zwar richtig dass sie auch Kosten sparen, nämlich die Betreuungskosten, aber sie gehen auch etwas ein, was die anderen Familien nicht eingehen: Sie nehmen nämlich in Kauf sogenannte Opportunitätskosten zu haben. Das sind zwar keine direkten Ausgaben die im Kassabuch erscheinen, es sind vielmehr die Entgangenen beruflichen Möglichkeiten der betreuenden Person.

Nun ist es zwar richtig dass es viele Situationen im Leben gibt wo opportunitätskosten entstehen ohne dass sie abgezogen werden können. Aber durch die Einführung des Abzugs für Drittbetreuungskosten​ wurde halt eine schreiende Ungerechtigkeit geschaffen indem es diesen Eltern erlaubt ist die Kosten der Drittbetreuung abzuziehen, obwohl diesen Kosten eigentlich massive Einsparungen an Opportunitätskosten gegenüberstehen.
Noc​h dazu bezahlen die Eltern mit Selbstbetreuung mit ihren Steuern die Subventionen stärker mit und noch dazu die Steuerausfälle die durch den Abzug der Drittbetreuung entstanden sind.
Deshalb stimme ich JA obwohl ich rein nichts spare. (Die Vorlage kommt für mich zu spät) Es genügt mir dass heutige junge Familien dank dieser Initiative ein gerechteres Steuersystem haben werden.
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