Christine Ruegsegger

Christine Ruegsegger
Christine Ruegsegger
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Jahrgang: 1968

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

January 2014 Kommentar zu
Selbstbestimmung der Frauen
Hans Grimm, Sie bringen es auf den Punkt: Das Zauberwort heisst Eigenverantwortung. Mit unserem unsäglichen Solidaritätsprinzip, auf dem fast das ganze Versicherungswesen beruht, wird jedoch jeglicher Ansatz von Eigenverantwortung im Keim erstickt.

Wie so oft, wird auch im vorliegenden Fall über Syptome diskutiert und abgestimmt, anstatt das wirkliche Problem beseitigt.
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January 2014 Kommentar zu
Des Moralapostels neue Kleider
Herr Ling
Gilt die Krankenkasse wirklich als Sozialversicherung? Bisher ging ich wohl fälschlicherweise davon aus, dass es eine Individualversicherun​g ist.

Wie dem auch sei, aus meiner Sicht müssten ohnehin sämtliche Kosten aus selbstverschuldeten Fällen (Heilungs-, Rehabilitierungs- und Lebensrettungmassnahm​en) aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Jedes Kind lernt heutzutage bereits während der obligatorischen Schulzeit, wie man sich gesund ernährt und damit lebensgefährdende Gesundheitsrisiken mindert. Es wird uns allen immer wieder vor Augen geführt, welche schlimmen Folgen das Rauchen hat und wieviel gesundheitliche Risiken Extremsportler - oder solche die es gerne wären - eingehen und auch anderen anlasten. Für den vorliegenden Fall von ungewollten Schwangerschaften, gibt es adäquate Verhütungsmethoden, die allen Beteiligten zu Verfügung stehen (auch das lernen wir bereits in der Schule).

Das in der Schweiz hochgelobte Sozialversicherungspr​inzip, das auf solidarischer Basis Leistungen finanziert, ist längstens überholt und setzt zudem völlig falsche Anreize. Warum sollte ich vorsichtig sein mit dem was ich tue, wenn ohnehin ein anderer für den Schaden bezahlt?

Mit dieser Initiative werden die falschen Anreize nicht aus der Welt geschafft. (Sozial)Versicherungs​leistungen müssen generell auf dem Bonus/Malusprinzip basieren. Wer seine persönlichen Freiheiten in vollen Zügen geniessen will kann das gerne tun, zahlt in dem Fall aber auch eine entsprechende Risikoprämie. Denn wir alle wissen, dass es Freiheit nicht umsonst gibt.
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August 2013 Kommentar zu
Frauen als Freiwild und Männer als Triebtäter?
Zitat Frau Feri:
"Stereotype Geschlechterrollen und sexuelle Gewalt haben einen Zusammenhang. Diesen hat die UN-Kommission zur Stellung der Frau in ihrem Schlussdokument vom März 2013 klar herausgearbeitet[3]. Wenn geschlechtsspezifisch​e und sexuelle Gewalt bekämpft werden soll, müssen demzufolge auch Geschlechterstereotyp​en und Rollenbilder in unserer Gesellschaft hinterfragt und verändert werden. Internationale Normen verpflichten Staaten, ihre BürgerInnen vor Gewalt zu schützen."

Frage an Frau Feri: Würden Sie mit diesem Referat auf den Tahrirplatz stehen, es vortragen und die internationalen Normen durchsetzen wollen? Es muss nicht der Tahrirplatz sein, es kann auch eine geheimgehaltene Mädchenschule in Afghanistan sein, oder auch anlässlich eines Beschneidungsrituals in Somalia?

Was der Situation dieser Frauen gegenübergestellt wird (Beitrag Blick am Abend) ist ein absolut selbstverschuldetes Luxusproblem und eine Ohrfeige gegenüber allen von effektiver Gewalt betroffenen Frauen. Dafür eine, vom Steuerzahler berappte, Schaffung einer zentralen Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en?
Das können Sie nicht ernst meinen.

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August 2013 Kommentar zu
Frauen als Freiwild und Männer als Triebtäter?
Lieber Dieter Bachmann, ich stimme Ihnen vollumfänglich zu.

Geschlechterst​ereotypen hat es immer schon gegeben und das muss auch so sein. Diese dürfen/sollen, je nach Alterklasse und Geschmacksrichtung mehr oder weniger betont gelebt werden. Dabei muss sich Mann/Frau aber bewusstsein, dass entsprechende Signale ausgesendet und dementsprechend rückgemeldet werden. Soweit so gut.
Hat aber mit sexueller Gewalt nicht im Geringsten zu tun. Und diejenigen die kein Mittel scheuen, um das Bild ihres Allerwertesten (oder anderes) in der Boulevardpresse zu sehen - bitte. Sie machen das freiwillig und dürfen sich nicht wundern, wenn es Reaktionen darauf gibt. Aus meiner Sicht ein echtes, europäisches Luxusproblemchen.

​Andere Szene: Ägypten, Tahrirplatz 2013. Wiederholte, dokumentierte sexuelle Gewalt an Frauen,unabhängig von Alter, Rasse und Gesinnung. Ganz ehrlich, eine Fachstelle gegen Geschlechterstereotyp​en ist wohl so ziemlich das Letzte, was die Frauen im nahen und mittleren Osten brauchen. Dort wird noch immer gegen Jahrhunderte alte Verhaltensmuster angekämpft. Es wird voraussichtlich noch Jahrzehnte dauern, bis derartige kulturell und religiös bedingte Verhaltensweisen aufgeweicht, resp. der Neuzeit angepasst werden können.

Aus meiner Sicht überhaupt nicht vergleichbre Szenarien. Apfel und Birne lassen grüssen.

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August 2013 Kommentar zu
Abtreibungsfinanzieru​ng ist Privatsache!
Fakt ist, dass ausnahmslos alle der genannten Beispiele Privatsache sind und freiwillig und im Bewusstsein der möglichen Konsequenzen erfolgen. Die Kosten für ebendiese müssen dann durch alle KK-Prämienzahler bestritten werden.

Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibe dahingestellt. In meinem Beitrag hat dementsprechend keine Wertung stattgefunden, lediglich das Aufzeigen, verschiendenster "privater" Kostenverursacher.


Es geht mir im Wesentlichen darum, dass die Kostensenkungen im Gesundheitswesen, durch Nichtfinanzierung von Schwangerschaftsabbrü​chen, nur äusserst marginal beeinflusst würden. Sprich der Kostenfaktor ist bei diesem Thema nicht das wirklich zentrale Anliegen.

P.S. Mein Rechtschreibefehler tut mir leid, trotzdem scheinen Sie mich ja verstanden zu haben.
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August 2013 Kommentar zu
Abtreibungsfinanzieru​ng ist Privatsache!
Frau Habegger, jeder der regemässig Krankenkassenprämien einzahlt ist diesem Fall ein Betroffener.
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August 2013 Kommentar zu
Abtreibungsfinanzieru​ng ist Privatsache!
0.03% der gesamten Gesundheitskosten ist ein im Gesamtkontext faktisch vernachlässigbarer Wert, was einmal mehr aufzeigt, dass es bei diesem Thema keineswegs um die Kosten, resp. Kostensenkung geht.

Wie sieht es denn beim Thema Kostensenkung im Gesundheitswesen mit anderen Gegebenheiten aus? z.B.:
- Der Amputation eines Raucherbeins dem eine freiwillige, bewusst gesundheitsgefährdend​e Aktivität vorausgeht.
- Teure Gefässchirurgie die sehr oft in Fällen angewendet wird, denen ein ungesunder Lebenswandel vorausgeht. Auch dieser Lebenswandel passiert bewusst und freiwillig.
- Langwierige, teure Krebsbehandlungen, die sehr oft auf die beiden vorab genannten Aktivitäten zurückzuführen sind.
- Behandlungs- und Heilungskosten von Patienten die in ihrer Freizeit, freiwillig und bewusst, hochriskante Sportarten betreiben.

Diese und viele weitere Beispiele sind ausnahmslos Privatsache. Auch die Berufswahl ist Privatsache. Und dass im Beruf des Gynäkologen Schwangerschaftsabbrü​che vorkommen können, ist sich jeder angehende Mediziner vollumfänglich bewusst. Sich erst im Nachgang darüber Gedanken zu machen und dabei einmal mehr Hypokrates zu bemühen ist ebenso verfehlt, wie das Jammern eines Lungenkrebspatienten,​ der jahrzehntelang geraucht hat.

Aber diese Argumentationen sind alle hinlänglich bekannt, oft geäussert und eigentlich ein 0-Summenspiel, dem man nur mit einer Abstimmung beikommen kann. Wie das mit der Fristenregelung bereits passiert ist. Und schliesslich soll doch der Volkswille gelten - oder?



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