Gesellschaft > Sonstiges,

Achim H. Pollert: Weg ohne Wiederkehr

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Die Dis­kus­sion um den Is­lam, den Is­la­mis­mus, is­la­mi­schen Fun­da­men­ta­lis­mus​ u.s.w. er­regt die Gemüter...

Die Frage ist dabei m.E., ob es denn wirklich der Islam ist, der das Problem darstellt... und nicht ein bestimmtes soziales Kleinbürger-Milieu und natürlich die Religion überhaupt...

http:​//textepollert.wordpr​ess.com/2014/09/14/ac​him-h-pollert-weg-ohn​e-wiederkehr/


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2014

Neben den Ergüssen des Europarates hat die Schweiz, letztmals im Herbst 2012, das allgemeine Überprüfungsverfahren​ zur Menschenrechtssituati​on des UNO-Hochkommissariate​s für Menschenrechte zu durchlaufen. Es endet selbstverständlich jeweils mit umfangreichen „Empfehlungen“ oder „Verurteilungen“ des UNO-Menschenrechtsrat​es“.

Mitglieder im Menschenrechtsrat sind unter anderen auch, die islamischen Länder Djibouti, Libya, Mauritania, Nigeria, Senegal, Bangladesh, Indonesia, Jordan, Kuwait, Kyrgyzstan, Malaysia, Maldives, Qatar, Pakistan, Saudi Arabia.

Der Wahnsinn daran ist, dass die Mitgliedstaaten der „Organisation der Islamischen Konferenz“ seit der sog. „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ (1990) eine eigene, von der „allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (UNO) stark abweichende Variante von Menschenrechten beschlossen hat, denen sie sich verpflichtet fühlen.

In dieser Menschenrechtserkläru​ng steht Zeugs wie:
• es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, ausser wenn die Scharia es verlangt.
• solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden
• das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert, ausser wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.
• das Recht auf die Wahl der Erziehung ihrer Kinder steht Eltern nur in dem Umfang zu, wie diese mit den "ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt".
• di​e Scharia ist die einzige Grundlage der Entscheidung über Verbrechen oder Strafen
• das Recht auf freie Meinungsäusserung wird garantiert, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt
• jeder Mensch hat in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz
• es ist verboten, das Recht auf freie Meinungsäusserung dazu zu nutzen, "die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen."
• alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari'a nachgeordnet
• es gibt keine Verbrechen und Strafen ausser den in der Scharia festgelegten
• Die islamische Scharia ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung
• Der Islam ist die „wahre Religion“ und die Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), ist die beste aller menschlichen Gesellschaften

Fr​age: Ist das jetzt der „moderate“ Islam den die Gutmenschen meinen...?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

25%
(4 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

In den Gesamtkontext gehört auchdiese jüdische Stimme.

http://www​.youtube.com/watch?fe​ature=player_embedded​&v=MEojbm2ObMw


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(5 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Wir kommen nicht darum herum, die Dinge in der Praxis durch einen 'Vor Ort' Bezug zu sehen, um zu begreifen, wie friedlich und tolerant es in mehrheitlich muselmanisch belegten Heimen abgeht. Den nachfolgenden Artikel lesen wir heute in der Zeitung 'Die Welt' und die ist kaum als verschwörerisch zu betrachten.

----


2. Oktober 2014
In der Asylbewerberunterkunf​t Burbach gab es zusätzlich zur Gewalt durch Wachleute weitere Vorfälle: Koptische Christen berichten, sie hätten vor einem muslimischen Mob fliehen müssen.

Gefährlich​ für christliche Flüchtlinge: Auch in der Unterkunft in Burbach (Siegerland) gab es gegen andersgläubige Mitbewohner islamistisch motivierte Gewalt

2010: Am Weihnachtsabend tritt Emile B. aus der Kathedrale der koptischen Christen in Nag-Hammadi direkt in den Kugelhagel. Nach der Christmette am 7. Januar eröffnet ein Islamist das Feuer, sechs Gottesdienstbesucher sterben in der ägyptischen Stadt.

2014: Derselbe Emile B. flieht am 8. September mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern aus dem Asylbewerberheim im nordrhein-westfälisch​en Burbach vor 50 islamistischen Angreifern mit dem Taxi zu einem koptischen Christen nach Siegen. Die Polizei begleitete die Familie zu dem Taxi, weil ihr klar geworden war, dass die sechs Sicherheitsmitarbeite​r in dem Asylerstaufnahmelager​ nicht mehr in der Lage waren, die koptische Familie zu schützen.
Drei Wochen nach dem Angriff hat Emile B. immer noch Schmerzen, sein Brustbein ist blau geschlagen. “Das Schlimmste sind aber die Bilder in den Köpfen meiner Kinder, die ich nun versuchen muss zu löschen”, sagt der 36-jährige Bauingenieur. Die sechs Jahre alte Marvel und der dreieinhalbjährige George mussten mit ansehen, wie ihr Vater vor dem Eingang des Asylbewerberheims zusammengeschlagen wurde.

“Gott sei Dank kam der größte und schwerste Sicherheitsmann und hat sich dazwischen geworfen”, erzählt der schlanke Ägypter. Eine halbe Minute später kamen die übrigen fünf Sicherheitsleute und führten ihn und seine Kinder in ihr Zimmer, während die etwa 50 wütenden Männer versuchten, das Security-Personal wegzustoßen, um wieder auf ihn einprügeln zu können. Von den schrecklichen Gewalttaten des Sicherheitspersonals gegenüber Asylbewerbern, die jüngst bekannt wurden, hat Emile B . nichts mitbekommen, wie er sagt.

Der Eingang zum Flüchtlingsheim in Burbach: Zwischen der Stadtmitte und dem Heim fährt regelmäßig die Polizei Streife. - Zehn Minuten später seien zwei Polizisten in das Zimmer gekommen und hätten nach einem kurzen Gespräch das Taxi gerufen, berichtet Emile B. Die zuständige Polizeileitstelle in Siegen bestätigt, dass es einen solchen Vorfall in dem Heim gab, konnte aber am Dienstag keine Angaben über einen konkreten Polizeieinsatz machen. Anwohner des Flüchtlingsheims verwundert dies nicht, eine Polizeistreife pendle 24 Stunden am Tag zwischen dem Ortskern der Kleinstadt und dem Aufnahmelager, Einsätze seien an der Tagesordnung.

Fami​lie B. schlief eine Nacht bei einem koptischen Glaubensbruder in Siegen und kam anschließend für 15 Tage in einer Einliegerwohnung der Deutschen Zeltmission mit Sitz in Siegen unter. Vor einer Woche konnte wieder ein regulärer Aufenthaltsort für die Familie gefunden werden – in einer anderen Stadt Nordrhein-Westfalens,​ deren Namen Emile B. aus Angst vor Racheakten nicht in der Zeitung lesen möchte.

Dass es auch in Deutschland nicht leicht werden würde, spürte die koptische Familie bereits in den ersten der insgesamt 50 Tage in Burbach. Im Heim wurde zum Abschluss des Ramadans ein Kinderfest veranstaltet, zu dem sich auch Familie B. gesellte. Als der dreieinhalbjährige Sohn quengelte und nicht auf seinem Platz sitzen bleiben wollte, rief B. laut: “George, jetzt komm endlich her!” Das sollte sich als Fehler erweisen. Sofort hätten sich wegen des typisch koptischen Namens die Augen der übrigen Festteilnehmer auf die Familie gerichtet. Einige Männer riefen: “Haut sofort ab, das ist keine Feier für Christen!” Als die Familie den Speisesaal des Heims verließ, habe B. zu einem der Männer, die ihn nach draußen begleiteten, gesagt: “Bringt euren Hass nicht nach Deutschland!”

Die Kopten wurden wüst als “Tiere” beschimpft
Seitdem hätten die etwa 250 arabischen der rund 750 Asylbewerber kein Wort mehr mit ihnen geredet, die Kinder nicht mehr gemeinsam spielen lassen und auf den Gängen grimmig geschaut. Selbst Neuankömmlinge, denen er geholfen habe, das Gepäck ins Heim zu bringen, hätten sich mit den anderen gegen die Familie verbündet, als sie erfuhren, dass er Kopte sei.

Die Lage eskalierte schließlich wegen eines Streits in der Waschküche: Als Emile B.s Frau Magda die Waschmaschine befüllt hatte, wollte eine syrische Heimbewohnerin ebenfalls waschen. Weil Magda B. sich weigerte, habe die Syrerin wüst geschimpft und die koptische Familie als “Tiere” bezeichnet. Als Emile B. sich einmischte und sagte, es sei unanständig, Menschen als Tiere zu bezeichnen, hätten drei herbeigerufene Syrer den 36-jährigen Ägypter gefragt, was ihm einfiele, mit einer Frau zu reden, und ihm ins Gesicht geschlagen. Nachdem eine Heimangestellte den Streit geschlichtet hatte, wollte Emile B. wenig später seine spielenden Kinder vor dem Haus hineinholen. Da lauerten ihm seinen Angaben zufolge die 50 Männer auf, riefen Todesdrohungen und schlugen ihn nieder.

Die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg wollte auf Anfrage der “Welt” keine Stellung zu den Vorfällen nehmen. Der private Heimbetreiber European Homecare bestätigte die Vorfälle. Pressesprecherin Renate Walkenhorst sagte, man habe die Ausgrenzung gegenüber der koptischen Familie nicht im Einzelnen beobachten können, aber: “Anfeindungen von muslimischen gegenüber christlichen Flüchtlingen kommen immer wieder vor.”

Auch in anderen Asylbewerberheimen kommt es immer wieder zu islamistisch motivierten Übergriffen auf christliche Flüchtlinge, bereits im August berichtete die “Welt” über mehrere Betroffene. So auch über einen christlichen Afghanen Ramin, der mit drei muslimischen Landsleuten in einer Viererwohngruppe in Hessen untergebracht war und über ein Jahr bedroht wurde. Er sagte der “Welt”, die Islamisten hätten ihm wiederholt etwa gesagt, er sei ein “Verfluchter, der den Tod verdient” habe. Einmal hätten sie ihm eine TV-Fernbedienung in die Niere gerammt und mit einem Messer gedroht. Doch alle Anträge auf Verlegung, die Ramin gemeinsam mit der Iranerin Mahin Mousapour, die sich mit ihrer persisch-christlichen​ Gemeinde in Frankfurt/Main für verfolgte Flüchtlinge einsetzt, lehnte der Landkreis und das Regierungspräsidium ab.

Nach der “Welt” überprüfte der zuständige hessische Landkreis noch einmal die Situation und verlegte Ramin schließlich doch Ende August in ein anderes Heim. Ramin spricht von einem “Wunder”. Er sei überglücklich, dass er nun wieder ruhig schlafen könne und zur Schule gehen könne. Allerdings ist er vorsichtiger geworden: “Meine Bibel verstecke ich hier und mein Kreuzarmband trage ich lieber nicht mehr.” Wenn er nach seinem Glauben gefragt werde, sage er: “Ich bin als Moslem geboren.”

Offiziel​le Fallzahlen zu Übergriffen auf geflüchtete Christen gibt es nicht. Für Praktiker dagegen sind diese Vorfälle jedoch ein verbreitetes Problem. Max Klingberg von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte sieht Übergriffe nicht als ein Massenphänomen, aber auch nicht für eine Seltenheit. Doch er macht deutlich: “Für christliche Konvertiten geht die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.” Die Asylbeauftragte der Evangelischen Kirche in Nürtingen, Ragini Wahl weist auf eine gefährliche Entwicklung hin: Durch selbsternannte “Chefs” entstünden in vielen Heimen “exterritoriale Bereiche”.
Die Flüchtlingsaufnahme wird mehr und mehr zu einem Problem, dessen Lösung es neuer Ideen bedarf. Fordern Grüne einen Flüchtlingsgipfel, sollen Asylbewerber in Köln bald in einen alten Baumarkt ziehen.
Quelle: http://www.welt.de/po​litik/deutschland/art​icle132791478/Kopten-​Familie-flieht-vor-mu​slimischen-Angreifern​.html



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(5 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte October 2014

Ach der Herr Knall: wie immer keine Ahnung einer Ahnung.
Fatwa zitieren und nicht wissen was das ist.
Damit der geneigte Vimentis-Leser nicht von Hr Knall irregeführt wird hier die Klarstellung:
Als Atheist kenne ich meine Gegner aller Buch-Religionen (Christen; Islam; Mormonen usw).

Eine Fatwa ist eine von einer muslimischen Autorität auf Anfrage erteilte Rechtsauskunft, die dem Zweck dient, ein religiöses oder rechtliches Problem, das unter den muslimischen Gläubigen aufgetreten ist, zu klären. Derjenige, der die Rechtsauskunft erteilt, in der Regel ein Spezialist der islamischen Jurisprudenz (Fiqh), wird als Mufti bezeichnet; derjenige, der um die Rechtsauskunft bittet, Mustaftī genannt.

Die Auskunft der Fatwa hat nur für die Anhänger des Mufti (der die Auskunft erteilt) Gültigkeit und hat weiterhin keine Wirkung auf irgendwelche andere Gläubige. Bleibt lokal beschränkt.
Also wenn ein Mufti in Saudiarabien eine Fatwa gibt beschränkt sich das rein auf seine lokalen Anhänger - hat weltweit überhaupt keine Wirkung.

Ausnahme damals war der Ruhollah Chomeini im Iran
http://de.wikipedia​.org/wiki/Ruhollah_Ch​omeini
Dieser wurde damals weltweit von vielen (nicht allen) Muslimen anerkannt als Autorität. Wenn er eine Fatwa gab hatte das grosse Auswirkung. Heutzutage gibt es keinen Mufti der eine Fatwa mit weltweiter mit grosser Anhängerschaft erlassen könnte.

Im Unterschied zur katholischen Kirche: Alles was der Papst an seine Gläubigen richtet (in Worten; Schriften; Enzyklika
http://de.wikipedia​.org/wiki/Enzyklika
usw usw gilt absolut verbindlich für alle Katholiken. Ein Diktator also.
Schaut man sich die alten Enzyklika an könnte man das Schlagen von Kindern, Sklavenhaltung, Kreuzzüge usw usw usw begründen). Insofern ist die katholische Kirche gefährlich, denn sie ruft zum heiligen Krieg auf siehe Joel 4,9:
http://www.bibel-on​line.net/buch/luther_​1912/joel/4/

Jeder​ katholische Gläubige und das Bodenpersonal (Pfarrer; Bischöfe; Päpste) können jederzeit wieder zum abschlachten Andersgläubiger aufrufen.
Auch der angeblich friedensliebende Jesus beruft sich auf das alte Testament (in Matthäus): Er distanziert sich nicht von den bösen Stellen in der Schrift.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

67%
(6 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2014

Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim das Essen der Christen essen darf. Nummer des Rechtsgutachtens: 81977 Rechtsgutachten-Datum​: 29.09.2013

Von dem Rechtsgutachtergremiu​m "www.islamqa.info", einem Zentrum zur Verkündigung des Islam in Saudi-Arabien unter der Leitung des muslimischen Geistlichen, Autors und Verkündigers des Islam, Muhammad Saleh al-Munajjid. Das Zentrum definiert seine Ziele folgendermassen: Die Verbreitung und Verkündigung des Islam und die Verbreitung eines angemessenen Wissens über den Islam, der Erlass islamischer Rechtsgutachten, die die Fragen von Muslimen auf der richtigen islamischen Basis beantworten und die Aufklärung von Menschen in ihren alltäglichen Angelegenheiten durch eine wissenschaftliche, pädagogische und soziale Beratungen.

Frage: "Wie ist die [islamische] Beurteilung des Verzehrs von Reis, Hähnchen oder Kuchen, das uns [Muslimen] von einem christlichen Freund geschenkt wurde, wenn er die Speisen selbst für seinen Geburtstag, Sylvester oder Weihnachten vorbereitet hat? Was halten Sie, Ihre Ehrwürdigkeit, von der Begrüssung dieses [Christen] mit Formulierungen wie: 'Wenn Allah will, wirst du dieses Jahr weitere Erfolge erleben', um Aussagen zu vermeiden wie: 'Ein fröhliches neues Jahr!' oder 'Gehab Dich wohl im neuen Jahr!'?"

Antwort: "Allah sei Dank! Ein Muslim darf weder das Essen verzehren, das ein Jude oder ein Christ an dessen Feiertagen vorbereitet hat, noch was diese uns [Muslimen] an ihren Feiertagen schenken. Denn das wäre eine Kooperation mit ihnen und eine Teilnahme an ihren [vom Islam] verbotenen Feiertagen.

Ausserdem darf man [als Muslim] diesen [Juden und Christen] zu ihren Feiertagen mit keinerlei Grussformeln gratulieren. Denn dies wäre eine Bestätigung [der Richtigkeit] ihrer Feiertage, statt sie zu verneinen. Es wäre eine Beihilfe für die Bekanntmachung und Verbreitung ihrer Irrlehren und eine Beteiligung an der Freude auf ihre Feiertage. Diese Feiertage sind falsch begründet. Sie haben mit verdorbenem Glauben zu tun, der vom Islam nicht anerkannt wird."

Quelle: http://islamqa.info/e​n/81977
(Institut für Islamfragen, 27.04.2014)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2014

Fatwa zu der Frage, ob der Kampf [arab. Jihad] für Muslime in unserer Zeit Pflicht ist
Von dem Rechtsgutachter Dr. Muhammad al-Arifi, dem sehr populären muslimischen Gelehrten, Prediger, promovierten Islamwissenschaftler,​ Dozent an der Lehrerfakultät der König Sa'ud Universität in Saudi-Arabien

Auszug aus einer öffentlichen Predigt in Ägypten
„…Gestern haben sich in Ägypten Hunderte von [muslimischen] religiösen Gelehrten [arab. ulama'] und Kämpfern [arab. mujahidun] versammelt. Ich schwöre bei Allah, gestern habe ich Kämpfer getroffen, die von kämpfenden Truppen aus Syrien kamen. Sie kamen aus [Syrien], verkleidet, um sich mit uns treffen zu können. Hunderte von [muslimischen] religiösen Gelehrten, die über 70 Organisationen und Körperschaften angehören, haben sich gestern versammelt. Sie kamen aus 50 Ländern hierher, in das Land der Ehre, das Land der Heldentaten ... nach Ägypten, um die syrische Frage zu beraten. Sie haben darüber beraten und diskutiert.

Sie sind zum Ergebnis gekommen: Der Kampf für Allah ist eine Pflicht! Die [muslimische] Nation kann nicht ohne Kampf [arab. Jihad] leben. Wir können ohne Kampf nicht leben. Ich schwöre bei Allah, wir können uns nur durch den Kampf von der Erniedrigung befreien. Jedes Volk, das den Kampf aufgibt, wird erniedrigt und von den ungläubigen, niedrigen Nationen beherrscht. Die [muslimischen] religiösen Gelehrten sind sich über die Pflicht zum Kampf in unserer Zeit einig. Hier ist der Kampf gemeint, der nach den islamischen Vorschriften und unter der eindeutigen Fahne vonstatten geht ...

Ich bitte Allah, den Allmächtigen, Erhabenen darum, die Fahne des Kampfes zu erheben. Allah, ermögliche den Kämpfern in Syrien den Sieg. Allah, zeige uns ihre Werke [d.i. die Rache] gegen Bashar [al-Assad, den syrischen Präsidenten] und die Safawiden [eine verachtende Bezeichnung für Iraner]..."

Quelle: http://www.youtube.co​m/watch?v=W-VSURH-Ffk​
(Institut für Islamfragen, 22.02.2014)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Die drei wichtigen Schriften des Islam sind der Koran, die Ahadith (was der Prophet getan oder gesagt hat) und die Sira (Biografie Mohammeds). Diese „Trilogie“ stellt die eigentliche „Bibel“ der Muslime dar.
Interessant ist, dass der Koran nur 14% der Gesamtwortzahl der Doktrin enthält, die man Islam nennt. Der Textanteil der Sunna (Sira und Ahadith zusammen) beträgt hingegen 86% der gesamten textlichen Vorschriften des Islam. Man könnte also sagen, Islam ist 14% Allah und 86% Mohammed.

Wenn man mit unangenehmen Versen aus dem Koran konfrontiert wird, heisst es oft, dass die wahre Bedeutung davon abhängt, wie man den Text interpretiert. Aber seit über tausend Jahren liefert die Scharia die offizielle und massgebliche Deutung für den gesamten Islam. Scharia ist die Interpretation von Koran und Sunna durch die ausgezeichnetsten Gelehrten des Islam. Und das Schariagesetz ist islamisches Recht. Es ist die Basis jeder Forderung, die Muslime an unsere Gesellschaft stellen.

Die Scharia basiert auf dem perfekten, unabänderlichen Koran und der Sunna. Die überwältigende Mehrheit der islamischen Gelehrten argumentiert, dass die Scharia Allahs Willen in Vergangenheit und Gegenwart verkörpert. Sie sollte von allen Völkern in ihrer gegenwärtigen Form als das einzige heilige Gesetz befolgt werden. Jede Änderung oder Reform der Scharia muss auf dem Koran und der Sunna Mohammeds basieren, ganz so wie der bisherige klassische Text.

So definiert die Scharia zum Beispiel was Dschihad bedeutet:
„o9.0 Dschihad bedeutet Krieg gegen Kafire (Nicht-Muslime) zur Einführung des Islam“.
Der zugrundeliegende Quelltext im Koran heisst:
„Koran 2:216 „Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiss es, doch ihr wisset es nicht“.

Oder: Scharia: „o8.1 Wenn eine Person, die die Pubertät erreicht hat und gesund ist, vorsätzlich den Islam verlässt, dann verdient sie den Tod“.
Die Quellefür dieses Gesetz findet man in den Ahadit:
Hadith (Bukhari 9,83,17) Mohammed sagt: "Ein Muslim, der zugegeben hat, dass es keinen Gott gibt ausser Allah, und dass Ich sein Prophet bin, darf nicht getötet werden ausser aus drei Gründen: als Strafe für Mord, wegen Ehebruchs und wegen Apostasie." (Apostasie = Abkehr vom Islam)

Es ist völlig unrealistisch anzunehmen, es gäbe einen „moderaten“ und einen „fundamentalistischen​“ Islam und man könne sich in Europa einfach auf die Muslime stützen, die es „nicht so eng“ sehen würden. Das Problem liegt tiefer. Es ist im Islam selbst begründet.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

43%
(7 Stimmen)
Lars von Lima sagte September 2014

In diesen Kontext passt die nachstehende Meldung haargau:


Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD),

Kenan Kolat, erwartet offenbar die Machtübernahme von Einwanderern in Deutschland.

“In zwanzig Jahren werden Migranten 75 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Deutschland muß diese Realität sehen”. Diese Menschen würden Deutschland regieren und führen, zitiert die türkische Zeitung “Sabah” Kolat auf einer Sitzung der TGD-Landesverbandes Baden-Württemberg.


In diesem Zusammenhang nannte er die Durchsetzung der doppelten Staatsbürgerschaft die “wichtigste Tagesordnung der TGD”. Sollte die SPD in den Koalitionsverhandlung​en mit der Union diese Forderung aufgeben, “werden die Türken dies nicht vergessen”, drohte Kolat. Nach derzeit geltendem Recht müssen sich Einwanderer zwischen ihrer bisherigen und der deutschen Staatsangehörigkeit entscheiden.
Die Türkische Gemeinde hatte bereits vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen Union, sowie SPD und Grünen radikale Forderungen erhoben. “Ich habe die Bundeskanzlerin angeschrieben und ihr unsere Erwartungen insbesondere in Sachen Staatsangehörigkeitsr​echt mitgeteilt”, so Kolat, So verlangt die TGD unter anderem ein eigenständiges “Bundesministerium für Partizipation und Migration”, sowie ein “Bundespartizipations​gesetz”. Ein vergleichbares Gesetz auf Länderebene war Ende 2010 in Berlin verabschiedet worden. Darin wurde erstmals eine institutionalisierte Benachteiligung von Deutschen gegenüber Einwanderern im Öffentlichen Dienst festgeschrieben.

h​ttp://www.berliner-um​schau.de/news.php?id=​20864&title=Kolat%3A+​Migranten+werden+Deut​schland+regieren&stor​yid=1001382522088+



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(6 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Da haben die „Religionsverteufler“​ schon recht: Wir leben hierzulande nicht zuletzt deshalb in Freiheit und Unabhängigkeit, weil wir es geschafft haben kirchliche und weltliche Angelegenheiten zu trennen.
Aber: Auch eine säkulare Gesellschaft braucht ein moralisches Fundament!

Leider ist auf islamischem Unterbau eine Trennung von Religion und Staat gar nicht möglich, weil der Islam selbst eben auch eine Staatsform ist. Der Islam lehrt, dass Allah, respektive sein im Koran offenbarter Wille, die einzige Autorität sein darf. Darum müssten sich politische Systeme auf den Koran gründen und auf nichts anderes. Politische Systeme, die Menschenwerk sind – von Demokratien bis zu Diktaturen – werden im Islam als ungültig angesehen.

Die Islamisten arbeiten aktiv daran, die Kontrolle über die „säkularen“ muslimischen Regierungen von Algerien, Ägypten, Syrien, der Türkei, Palästina, dem Irak, dem Libanon, Saudi-Arabien, Libyen, Malaysia und anderen Ländern zu erlangen und sie haben in den letzten 30 Jahren beträchtliche Erfolge verbuchen können. In vielen dieser Staaten kamen die islamistischen Gruppierungen an die Macht oder haben ihre Positionen in hohem Mass verstärkt.

Das Christentum ist die einzige Religion, die eine Staats-/ Religionstrennung uneingeschränkt erlaubt, ja sogar schon immer proklamiert hat: „Gebt dem Kaiser, was ihm zusteht, und gebt Gott, was ihm gehört“
Fazit: Für die langfristige Beibehaltung des säkularen Staates brauchen wir die Christlichen Grundwerte. Und die werden vom Islam bekämpft.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Der neue türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zeigt als eine seiner ersten Amtshandlungen seine Verbundenheit mit den Muslimbrüdern. Es geht um die Aufnahme der Führer der Bruderschaft, die in Ägypten als Terroristen gelten und die die Eroberung der Islamischen Weltherrschaft in verschiedensten Konfliktgebieten massgebend „mitgestalten“.

ht​tp://www.nzz.ch/inter​national/asien-und-pa​zifik/die-tuerkei-hof​iert-muslimbrueder-1.​18385011

Das passt gut zu ihm. Bereits 2008 hat er ausgerufen: „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam!“

Erdogan ist ja kein Niemand. Seine Ausbildung erhielt er am Imam-Hatip-Gymnasium wo die Fächer Koran, Leben des Propheten Mohammed und Grundwissen zur Religion zu den Pflichtfächern gehören.
Heute ist er immerhin mächtiger Präsident über 77 Miliionen Türken die zu 99% Muslime (Sunniten 80% Aleviten 20%) sein sollen. (Wikipedia: Die Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig, weil jeder Einwohner der Türkei, wenn er nicht explizit als einer anderen Religion zugehörig erklärt wird, automatisch als Muslim erfasst wird. Ein Gegenstück zum Kirchenaustritt gibt es nicht, so dass auch Atheisten, Agnostiker sowie keiner Religionsgemeinschaft​ angehörende Bürger in der amtlichen Statistik als Muslime erfasst werden.)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

38%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Viele klassische Biedermänner (Max Frisch) behaupten, es gäbe ja viele verschiedene Ausrichtungen im Islam. Die vorherrschende salafistisch-sunnitis​che Ausrichtung sei einfach etwas extrem ausgelegt. Welche Fehldenke!

Hier einer der wichtigsten Ideologen der Schiitischen Ausrichtung im Islam. Ayatollah Khomeini, der später der Anführer der persischen Revolution und der Gründer des Gottesstaates Iran war und auf den sich auch die aktuelle geistliche Führung der Schiiten bezieht, sagte in seinem Standardwerk “Islam Is Not a Religion of Pacifists” (1942) unter Anderem das Folgende:

Der Islam ist keine Religion von Pazifisten
"Diejenig​en, welche den Jihad studieren werden verstehen, dass der Islam die ganze Welt erobern will. Alle Länder, welche schon durch den Islam erobert worden sind oder es in Zukunft noch werden, sind für immerwährende Erlösung gekennzeichnet. Denn sie werden unter dem Gesetz Allahs (scharia) sein.

Diejenigen, die über den Islam nichts wissen, geben vor, der Islam spreche sich gegen den Krieg aus. Sie sind geistlos. Der Islam sagt: Tötet die Ungläubigen gerade wie sie euch alle töten würden! Bedeutet das, die Muslime sollen sich zurücklehnen, bis sie [von den Ungläubigen] aufgefressen werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nicht-Muslime), übergebt sie dem Schwert und jagt sie auseinander. Bedeutet das, sich zurückzulehnen, bis sie uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Dienste Allahs jene, die euch töten könnten! Bedeutet das, sich zu ergeben? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, es existiert dank des Schwerts und im Schatten des Schwerts! Menschen können nicht gefügig gemacht werden außer mit dem Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann!
Es gibt Hunderte anderer koranischer Verse und ahadith, welche die Muslime dazu anhalten, Krieg zu schätzen und zu kämpfen. Bedeutet all das, dass der Islam eine Religion ist, die Menschen davon abhält, Krieg zu führen? Ich spucke auf diese tölpelhaften Geister, die eine derartige Behauptung aufstellen.“
Zitat Ende


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

38%
(8 Stimmen)
Lars von Lima sagte September 2014

So ist es, Herr Knall, derzeit greift eine Ideologie um sich, die eben auch eine ist:

nämlich die stark links geprägte 'Glaubensausgrenzungs​ideologie', die in alle Richtungen Toleranz 'verteilt', vor allem aber offensichtlich den Christen massive Intoleranz anzuhängen bereit ist.

Diese Haltung ist in sich bereits auch eine hochmeinende intolerante Verurteilungszuweisun​g, die anderen indirekt 'Kopf-ab' Strukturen verständisvoll entschuldigt. Gesagt wird das so nicht, aber herauslesen kann man das so schon. Leider.

'..Obschon Sie schon mal einem leibhaftigen Zeugen Jehovas begegnet sind wie Sie schreiben, und gut mit ihm zusammenarbeiten konnten macht Sie das noch lange nicht tolerant. Das tönt wie „ich bin ja kein Rassist, aber...“

Warum schreibt er nicht gleich auch noch, mit wievielen Reformierten und Katholiken etc. er glücklich zusammen gearbeitet hat? Das ist doch ein vollkommener Schwachsinn, denn das ist der Normalfall bzw. sollte das sein.

Oder will Herr Wagner allenfalls sagen, es sei etwas Besonderes (in diesem Fall von ihm selbst), mit einem ZJH Christen zusammen gearbeitet zu haben?

Was ist das für ein verdecktes Hochmeinungsweltbild?​


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Auch wenn Sie in Ihrer letzten Antwort erneut ihre Verachtung gegenüber Leuten darlegen, die sich einem einzigen, Herr Wagner, Glauben zuwenden, muss man präzisieren:
Andersd​​enkende werden von Christen nicht als Irrende herabgesetzt und verurteilt. Andererseits ist diese Bezeichnung im Islam Teil des fünfmal am Tag gesprochenen Gebets.

Die Empörung über einen Wahrheitsanspruch den Gläubige ihrer eigenen Religion zuschreiben ist unverständlich. Was erwarten Sie denn? Dass Gläubige an etwas glauben das sie für nicht wahr halten?
Da sollten Sie selber ein wenig in sich gehen, mit Ihrer unverrückbaren Wahrheit, dass Religionen ein Übel sein sollen. Obschon Sie schon mal einem leibhaftigen Zeugen Jehovas begegnet sind wie Sie schreiben, und gut mit ihm zusammenarbeiten konnten macht Sie das noch lange nicht tolerant. Das tönt wie „ich bin ja kein Rassist, aber...“

Sie halten gemäss Ihren Texten Religion für eine der gefährlichsten Geisseln der Menschheit, für arrogant, für brandgefährlich, und insbesondere die christliche Religion für grausam, ignorant, inhuman, motiviert zur Gewalt, feindselig, radikal.
Mir persönlich unterstellen Sie Abhängigkeit von Dogmen, unfreies Denken, religiösen Fanatismus, oder Feindbilder die ich um jeden Preis verteidigen möchte.

Warum denn? Nur weil ich überzeugt bin, dass das was uns Christus gelehrt hat, vollkommen ist? Was ist daran falsch? Finden Sie irgendein Fehlverhalten in seinem Leben oder hat Jesus irgendetwas Verwerfliches gesagt, oder auch nur etwas was man nicht ohne weiteres als richtig bezeichnen kann? Woher rührt Ihre tiefe Abneigung gegenüber der puren Liebe Gottes?

Sie müssen keine Angst haben, Gott liebt auch Sie einfach so! Ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Der Unterschied ist nur, dass Christen diese Liebe anzunehmen bereit sind.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

44%
(9 Stimmen)
Lars von Lima sagte September 2014

Hotelchef ärgert sich über die Stadt
Erstellt 06.06.2014 - Kölner Stadtanzeiger -Von Tim Attenberger

Das Hotel Bonotel an der Bonner Straße in Köln wird zu einem Flüchtlingsheim umgebaut.

Für 5,8 Millionen Euro hat die Stadt das Gebäude gekauft, in dem sich das Marienburger Bonotel befindet, um Flüchtlinge dort unterzubringen. Der Hotelbetreiber ist verärgert, denn das Hotel ist vollständig in Betrieb.

Der Marienburger Hotelchef Andreas Degen ist empört über das Verhalten der Stadtverwaltung. In einer knappen Mitteilung hatte diese am Mittwoch erklärt, dass sie bei einer Zwangsversteigerung „das frühere Marienburger Bonotel“, ein „früheres Vier-Sterne-Haus“ gekauft habe. Tatsächlich ist das Hotel an der Bonner Straße 478 jedoch bis heute vollständig in Betrieb.

„Ich bin sehr verärgert, dass die Stadt Behauptungen aufstellt, die annehmen lassen, wir seien insolvent oder hätten geschlossen“, sagte Degen, geschäftsführender Gesellschafter der Marienburger Bonotel Hotelbetriebsgesellsc​haft. Der Pachtvertrag laufe noch bis zum Jahr 2019. „Danach haben wir zudem ein Optionsrecht auf weitere fünf Jahre“, so Degen. Sollte die Stadt ein Sonderkündigungsrecht​ in Anspruch nehmen, bleibe der Betrieb bis Ende des Jahres bestehen. Der Status als Vier-Sterne-Hotel wurde dem Betreiber im Dezember 2013 offiziell bestätigt.

5,8 Millionen Euro Kaufpreis

Die Stadt hat nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ 5,8 Millionen Euro für das Gebäude bezahlt. Nach einem Umbau soll das Haus künftig als Flüchtlingsunterkunft​ dienen. Der Kauf erfolgte offenbar relativ überstürzt: OB Jürgen Roters und - wie vorgeschrieben - ein weiteres Ratsmitglied hatten die Teilnahme an der Zwangsversteigerung per Dringlichkeitsverordn​ung genehmigt.

Aus einem Verwaltungsdokument, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, geht hervor, dass Roters bereit war, ein Höchstgebot von 8,28 Millionen Euro abzugeben, um etwaigen Mitbietern zuvorzukommen. Der geschätzte Verkehrswert liegt bei 6,9 Millionen Euro.

In dem 4000 Quadratmeter großen Gebäude befindet sich der Hotelbetrieb mit 93 Zimmern. Es handelt sich um 55 Einzel- und 34 Doppelzimmer sowie vier Suiten. Im hinteren Teil liegt ein Bürotrakt, den andere Mieter belegen. Ein Gutachter des Amtsgerichts hatte Baumängel festgestellt. Dazu gehören unter anderem Risse im Putz und Nässeeinwirkungen. Die Stadt hatte kalkuliert, dass ein Kauf des Hauses günstiger sei als eine Ersteigerung durch einen Dritten, von dem das Gebäude gemietet werden könnte. Das hätte innerhalb von 20 Jahren 11,08 Millionen Euro gekostet.

Für den bevorstehenden Umbau zur Flüchtlingsunterkunft​ wird mit einer Investition von etwa 500.000 Euro gerechnet. Insgesamt sollen bis zu 200 Menschen in dem Gebäude unterkommen.

Das wäre ein klarer Verstoß gegen die eigenen städtischen Leitlinien, die maximal 80 Bewohner pro Standort vorsehen.

Die Sozialverwaltung stellt fest, dass ein Standort für 200 Flüchtlinge einer „intensiven sozialarbeiterischen Begleitung“ bedürfe, weshalb zwei Vollzeitstellen für Betreuer nötig seien. Unklar bleibt, ob die Hotelzimmer, die über Bäder verfügen, auch mit Küchen ausgestattet werden.

Sozialdezernentin​ Henriette Reker wollte sich am Donnerstag nicht zu den Vorgängen äußern.

Eigentümer​ des Gebäudes waren bislang der im September 2012 verstorbene Ronny Sporn und der langjährige Dorint-Chef Herbert Ebertz, der im Februar 2013 starb. Seit Anfang 2012 stand das Haus unter Zwangsverwaltung, was nun zur Versteigerung führte.

Fazit: der Stadt sind ein profitables Hotel und ca. 32 Arbeitsplätze demnach völlig egal. Sie bootet diese mit Steuermitteln für 200 Asylanten einfach aus.

Dreister geht es nicht mehr.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

36%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2014

Kommentatoren wie Herr Wagner, gefallen sich darin, anderen vorzuhalten, „sie wüssten nicht worum es geht“. Dabei sollten solche Leute endlich selber als grundlegendes Problem erkennen, dass der Islam keine Toleranz gegenüber anderen Religionen oder überhaupt gegenüber anderen Auffassungen kennt.

Wer beteuert, dass es Islamgelehrte gebe, die sich gegen den IS (nicht aber gegen die islamische Intoleranz) äussern, zeigt nur auf, dass er nicht begriffen hat, wie damit das eigentliche Problem umschifft wird.

Es zeigt die Hilflosigkeit der Argumentation, wenn nun als Beweis eines moderaten oder gar friedlichen Islam die „Fatwas“ von Saudischen Salafisten oder gar von AL-Kaida-Emiren gepostet werden. Jedermann weiss, dass deren grundsätzliche Ziele dieselben sind: Die weltweite Durchsetzung des Islam mit allen Mitteln und die Errichtung eines Kalifats nach dem Vorbild der Eroberungsfeldzüge Mohammeds. Genau das versichern diese nämlich in ihren täglichen Gebeten und in ihrer ausschliesslich korangebundenen Lehre.

Es ist einfach nur dumm, die Ablehnung des IS-Kalifats als Friedenszeichen gegenüber den Nicht-Muslimen zu werten, wenn diese Ablehnung nur deshalb erfolgt, weil die Fatwa-Ersteller selber gerne Kalif sein möchten.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 2 | 1 2