Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 18. Mai 2014: Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung,

Alle verdienen eine med. Grundversorgung mit hoher Qualität

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Die Hausärzte ste­hen unter Druck. Eine hohe Ar­beits­last, ge­ringe per­so­nelle Res­sour­cen, zu ge­ringe Attraktivität und keine ein­heit­li­che Aus­bil­dung mit sol­chen Pro­ble­men haben die Hausärzte zu kämpfen. Diese Fak­to­ren er­schwe­ren zu­neh­mend in einer Ne­ga­tivspi­rale die Tätigkeit als Haus­arzt.

Jedoch bestehen diese Probleme nicht nur in der Hausarztmedizin. In anderen Berufsgruppen des Gesundheitswesens, welche auch für eine medizinische Grundversorgung zuständig sind wie z.B. der Physiotherapie oder der Pflege, bestehen ähnliche Probleme. Durch das Festschreiben der medizinischen Grundversorgung werden...

  • die Kantone und der Bund im Rahmen ihrer Kompetenzen dazu aufgefordert eine qualitativ hochstehende med. Grundversorgung für alle zu gewährleisten.
  • die​ zum Teil schlechte med. Grundversorgung in den ländlichen Gebieten wird gefördert.
  • die Beruf in der med. Grundversorgung gefördert in der Aus- und Weiterbildung
  • die verschiedenen Berufsgruppen aufgefordert für eine bessere Zusammenarbeit zu sorgen.
  • bisherige Strategien wie Gesundheit 2020, das Gesundheitsberufe​gesetzt, der Masterplan Hausarztmedizin und med. Grundversorgung etc. gestützt.
  • die Berufe auch auf die bisherige und vermehrt auch zukünftige Herausforderung der chronischen Erkrankungen, Multimorbidität und der zunehmend älteren Bevölkerung.

E​s würde sicher noch mehr Gründe für eine med. Grundversorgung geben. Alleine aus diesen Gründen werde ich jedoch für ein JA bei der medizinischen Grundversorgung stimmen.

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(8 Stimmen)
Lars von Lima sagte May 2014

Nein nicht via die Verfassung, sondern via Tarmed. Ablehnen.


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42%
(12 Stimmen)
Bea Habegger sagte May 2014

"Alle verdienen eine med. Grundversorgung mit hoher Qualität"

Richtig Herr Lüthi,

genau deshalb gilt es die Initiative abzulehnen.

Ein Blick in den Kanton Bern genügt, welchen Weg die Aerzteschaft als verlängerte WHO/EU/BAG-Hörige gehen wollen in den nächsten Jahren.

Zentralist​ischer Gigantismus finanziert über Prämien und unter dem Deckmänteli "Hausärzte stärken".

Söiligrippeli vermarkten, Impfobligatorien propagieren, Organspende erzwängen wollen, Betagten Dignitas schmackhaft machen, über die Nahrungskette Antibiotikaresstenzen​ der Bevölkerung schenken. Was noch? Wollen die heutigen Jungen so behandelt werden dereinst?

Es ist an der Zeit, dass (gerade junge) Politiker beginnen das höchste Gut ihrer Bürger/Innen zu schätzen und schützen (Gesundheit), statt sich zu profilieren für die Pharmamafia.


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55%
(11 Stimmen)
Roger Buchs sagte May 2014

Wo wird den im neuen Verfasungsartikel festgestzt, was eine medizinische Gurndversorgung ist? Denjenigen, der mir diese - für das SChweizer Volk rechtlich verbindliche Definition bringen kann - bezahle ich Fr. 100.- Finderlohn.
Denselbe​n Finderlohn gebe ich demjenigen, der mit im neuen Verfassungsartikel, über den wir gerade abstimmen, die Definition von Hausarztmedizion (natürlich ebenfalls rechtlich verbindlich) oder aber den Hinweis auf die Hausärzte bringt.
Viel Spass beim Suchen!
Dieses neue Gesetzist ein Freipass für den Bund, die Gesundheitsstrukturen​ völlig umzukrempeln und hilft weder den Ärzten noch den Kranken.


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31%
(16 Stimmen)
Bea Habegger sagte April 2014


Alle verdienen bei gesundheitlichen Problemen beste medizinische Betreuung, richtig:



Heuti​ge​r Durchschnittslohn eines frei praktizierenden Hausarztes ca. CHF 200'000.-

jener eines Spezialisten 350'000.-

hinzukommen Einkünfte des direkten Medikamentenverkaufes​​ (ca. 50 000.-).



​Viele Schulmediziner agieren heutzutage immer mehr als verlängerte Arme von Präventionsfantasien sowie Pharmalobbyismus (riesiges Geschäft), statt das höchste Gut (Gesundheit) und Patienten zu betreuen. (Propaganda für Impfzwängereien, Söiligrippehystrie etc. sind uns aus der Vergangenheit noch sehr geläufig)

Nein zu gesetzlich verankertem Mindestlohn für (versteckte) Pharmavertreter!

D​​ie Gesundheit ist unser aller höchstes Gut und gehört weder Schulmediziner, noch der dazugehörenden boomenden Präventionsfantastere​​i und schon gar nicht der Pharmaindustrie)

A​usführengen, welche gegen den Beschluss sprechen unter:

http://www.​​vimentis.ch/d/dialog​/​readarticle/mindest​lo​ehne-fuer-aerzte/





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36%
(11 Stimmen)
Roland Steiner sagte April 2014

Herr Lüthi, die aktuelle Vorlage ist wieder ein Beispiel mehr wie mit Pflästerlipolitik dem Bürger vorgegaukelt wird, dass etwas unternommen wird. Schlussendlich wird sich aber nicht viel ändern und die Kosten werden weiter ansteigen.

Es geht meist nur darum, die Kosten anders zu verteilen. Das Gesundheitswesen ist in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Die Anzahl der Behandlungsmethoden ist angestiegen. Auch schreitet die Technisierung immer mehr fort. Dies bedeutet, dass jedes Spital immer mehr und kostenintensiver nachrüsten muss, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Leider führt dies aber dazu, dass diese Gerätschaften und das dazu notwendige Personal vielerorts nicht mehr effizient genutzt werden.

Somit gilt es für die kleine Schweiz als erstes, im Bereich des Gesundheitswesens, vom Föderalismus wegzukommen. Grundsätzlich bin ich ein grosser Befürworter des Föderalismus. Aber im Bereich der Gesundheitsversorgung​ muss ein Umdenken stattfinden.

Danac​h müssen Profizentren für die unterschiedlichen Krankheiten und Gebrechen geschaffen werden. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Spitäler in der Schweiz von über 300 auf etwa 50- 60 Spitäler reduziert werden könnte.
Z.B. würde ein Zentrum für Herztransplantationen​ und Herzprobleme reichen. Dadurch würde es in der Schweiz ein Spital geben, in dem die Infrastruktur und auch das Personal und die Ärzte auf diese Art von Krankheit spezialisiert wären und auch die entsprechende Erfahrung hätten. 3 Zentren wie jetzt sind zu viel und die Zahl der Transplantationen reicht nicht aus um die Ärzteteams genügend Erfahrung sammeln zu lassen.
In diesen Zentren werden somit alle planbaren grösseren Eingriffe und die Weiterversorgung von grösseren Notfällen durchgeführt.

Natü​rlich verschwinden die anderen Spitäler nicht, oder mindestens nicht alle. Ein Teil wird umgenutzt und in Notfallstationen umgebaut. In diesen könnten z.B. Hausärzte Zentrumspraxen mit einer gemeinsamen Infrastruktur bilden. Diese könnten auch gleichzeitig den Notfalldienst für die entsprechenden Regionen oder Gebiete übernehmen. Diese Notfallstationen sollten es jedem gesamtschweizerisch ermöglichen, innert nützlicher Frist, ärztliche Hilfe zu bekommen. Solch ein System würde auch wieder die Aufgaben der Hausärzte aufwerten und diesen Bereich wieder attraktiver machen. Gleichzeitig wäre der Beruf des Hausarztes viel flexibler und auch Teilzeit wäre überhaupt kein Problem.

Natürlich​ braucht es nicht so viele Notfallzentren. Aber wir stehen mit der Überalterung der Bevölkerung in der Schweiz vor einer neuen Herausforderung. Die restlichen frei werdenden Spitäler könnten z.B. zu Alterszentren für pflegeintensive Pensionäre umgebaut werden. Auch das frei werdende Personal könnte in diesem Bereich eine neue Aufgabe finden.

Das Gute an meinem Vorschlag ist, dass sich durch die Spezialisierung die Qualität des schweizerischen Gesundheitssystems verbessern würde. Der Beruf des Hausarztes würde wieder interessanter und auch flexibler. Zusätzlich werden die bestehenden Ressourcen durch Umnutzung weiter verwendet.





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50%
(14 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2014

Soweit ich verstanden habe, soll das Einkommen von Haussärzten dann in der Verfassung stehen?

Wenn dem so wäre, gab es das noch nie.

Wann darf ich mich melden, um ein verfassungsmässig festgeschriebenes Einkommen zu erhalten?

Ich lehne das derzeit ab.


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