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Antwort zu "Bundesrätin Doris Leuthard ist überfordert"

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Herr Jürg Wal­ter hat vor ei­ni­gen Tagen hier einen Ar­ti­kel pu­bli­ziert, wel­cher einer am­tie­ren­den Bun­des­rätin vor­wirft, mit ver­schie­de­nen "Pro­blem­fäl­len" in ihrem De­par­te­ment ü­ber­for­dert zu sein.
https://www.vime​ntis.ch/d/dialog/read​article/bundesraetin-​doris-leuthard-ist-ue​berfordert/

Dies hat er als treuer Parteisoldat der SVP als Kopie eines Textes des SVP-Nationalrates Ulrich Giezendanner veröffentlicht mit einem kleinen eigenen Kommentar im Sinne von "Diese Bundesrätin ist untragbar für die Schweiz". Sinnigerweise hat er zu diesem Artikel die Kommentar-Funktion deaktiviert.

Wer mit solchen Vorwürfen um sich wirft, sollte zuerst einmal schauen, dass in seinem eigenen Garten alles zum Besten bestellt ist.
Es grüssen hier die "Problemfälle" BodLuv, die dauernden "Neuausrichtungen" der Schweizer Armee, die verlorenen Abstimmungen zu Gripen und Unternehmenssteuerref​orm - oder als jüngstes Beispiel, die schwerwiegenden Fälle bei der RUAG, welche die Souveränität und Unabhängigkeit der Schweiz weit mehr belasten als die von Giezendanner angeprangerten sogenannten "Missstände" bei Frau Leuthard - welche übrigens seit 2006 in Volksabstimmungen nur zwei mal das Volk NICHT hinter sich wusste.


Die SVP und deren Bundesräte haben hier meines Wissens eine wesentlich schlechtere Bilanz, obwohl diese Partei immer so tut als ob sie die einzige legitime Vertretung des Volkes wäre...!

 

Wenn also der SVP-Slogan "Aufdecken, Anpacken und Ausmisten, damit die Schweiz Schweiz bleibt!" zur Realität werden soll, dann darf die SVP gerne bei sich selber zuvorderst anpacken.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(10 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte May 2018

Sorry, aber das Doris nicht unbedingt der hellste Stern am Himmel ist, war doch eigentlich schon immer recht offensichtlich. Trotzdem ist Sie oder wars mal in jüngeren Zeiten, eines der besseren weiblichen Pferde im Politstall. Ist ja auch offensichtlich. Aber vor allem wurde Sie nicht über Nacht CVP Bundesrätin, oder fiel vom Himmel. Wir kriegen was wir verdienen, als Wähler?
Überforderung, rückt Sie zumindest insofern nicht in ein schlechtes Licht, als man Ihr genau so gut mutwillige Vetternwirtschaft und Begünstigung aus niederen Gründen unterstellen könnte. Dies könnten wir dann aber wohl diversen gewählter Volksvertretern, anderen Kalibers. Ev. sollten wir unsere eigenen Spielregeln mal überdenken? Unternehmer, VR, Aktionär und Teilzeit-Volksvertret​er? Bringst doch irgendwie, nur noch für Die!
Ein Trump muss es wirklich nicht sein, aber die US Wähler haben wohl auch ihre Zweifel an Ihren hoch dotierten BWLern?


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69%
(13 Stimmen)
Marcel Homberger sagte March 2018

Von Überforderung zu sprechen ist etwas übertrieben. Klar sind in z.B. in Sachen Postauto Fehler gemacht worden. Aber das Parlament (rechter Flügel) hat immer gefordert, dass der ÖV gewinnorientierter arbeiten müsse. Nun wo das getan wurde kommen genau aus dieser Ecke die Vorwürfe. Die Schuld anderen zuschieben und nicht vor der eigenen Türe wischen ist unverantwortlich.


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47%
(15 Stimmen)
ueli hofer sagte March 2018

So wie ich es sehe, hat der zugrunde liegende Blog etwas mit dem BA für Verkehr zu tun. Nicht mit der RUAG. Herr Wolf orientiert sich hier nach dem Motto "Ich habe nicht - der Andere hat AUCH".


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25%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2018

Nur weil die SVP keinen Erfolg in den Städten hat, ist sie keine Verlierein.

Ist die SP etwas eine Verliererin, wenn sie auf dem Land keine Chance hat?

Es sei erinnert, dass der grosse Wurf der Linken in Sachen AHV im September 2017 gescheitert ist. Auch die Ausbau-Initiative der Gewerkschaften scheiterte klar.

National ist die SVP immer noch die stärkste Partei und wird es bleiben.

Eine Partei, die Abschaffung des Kapitalismus fordert kann man sowieso nicht ernst nehmen.


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58%
(12 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2018

Die SVP wird tendenziell zur Schweizerischen Verlierer Partei.

Diesen Schluss kann man aus den letzten Grossratswahlen des Kantons Bern entnehmen.


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