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Armut bekämpfen, Verteilungsgerechtigk​eit fördern

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In Salz­burg fand am 24. und 25. Fe­bruar 2015 die 10. Österreichische Ar­muts­kon­fe­renz statt. Ich hatte Ge­le­gen­heit daran teil­zu­neh­men. Diese Ver­an­stal­tung war ein in­ter­essan­tes Gefäss für Aus­tausch, In­for­ma­ti­ons­flus​s und Ver­net­zung. Mein Fa­zit: Wir soll­ten eine sol­che Kon­fe­renz – und auch eine ent­spre­chende Web­site - auch in der Schweiz anbieten.

«Armut ist nicht Privates» wurde in einem Hauptre­fe­rat an der Ta­gung klipp und klar ge­sagt. Die Ökonomin Bri­gitte Unger zi­tiert Ari­sto­te­les. Der grie­chi­sche Phi­lo­soph be­ruft sich auf Pha­leas (400 v. Chr.) als den ers­ten Ver­fas­sungs­theo­re​­ti­ker, der die Ur­sa­che für so­ziale Un­ru­hen und Bürgerkriege in un­ge­rech­ter Vermögens- und Be­sitz­ver­tei­lung sah. Er habe laut Ari­sto­te­les ge­for­dert, bei der Gründung neuer Staa­ten bzw. Kolo­nien alle Bürger fi­nan­zi­ell gleich­zu­stel­len.

Der Schluss liegt nahe: Wenn die Einkommen gerechter ver­teilt sind, steigt auch die Sicherheit. Im Grunde eine logische Folgerung. In der Schweiz stimmen wir deshalb über die Erbschaftssteueriniti​ative ab, in Österreich wird wiederum eine Vermögenssteuer gefordert. Damit könnte ein Grossteil der Armut bekämpft werden, so lautet die Begründung dafür, denn Geld sei genug vorhanden.

Ungerecht​e Verteilung der Chancen

Einmal mehr wurden die Ursachen von Armut vor Augen geführt. Es handelt sich dabei um folgende Hauptpunkte: Keine Arbeit; Working Poor; fehlende oder ungenügende Bildung; Krankheit; Familiengrösse; Geschlecht (Armut ist weiblich). Da sieht man, dass die Armut strukturell bedingt aus der Ungleichverteilung entsteht. Neben der Einführung einer Vermögenssteuer will Österreich die Mindest­sicherung (eine Art Sozialhilfe) sicherstellen, Dienstleistungen ausbauen (wie Budgetberatungen, Hilfe bei Arbeitssuche, Familienbegleitungen etc.) existenzsichernde Arbeitsverhältnisse fördern.

Wenn die EU in ihren Mitgliedsländern einen Länderbe­zogenen Mindestlohn einführen würde, könnten bis zu 28 Millionen Personen davon profitieren. Eine unglaublich Zahl und eine riesige Verringerung von Armut – dies auf Kosten von heutigen Grossverdienern. Ich wiederhole mich, Geld ist vorhanden. In Europa werden jährlich 1000 Milliarden Schwarzgeld rein gewaschen, meinte eine Referentin.

Beim Thema Mindestsicherung (Sozialhilfe) wurde schliesslich auf ein alt bekanntes Problem aufmerksam gemacht. Bei einer Bezugsgemeinschaft (Familie) ist nämlich oft der Mann Ansprechperson. Er lässt sich das Geld überweisen, informiert seine Frau darüber nicht und gibt ihr kaum Geld. Leidtragende sind vor allem die Kinder. Das spricht dafür, dass Dossiers individuell oder partnerschaftlich geführt werden müssen. Das gilt auch für die Schweiz.

Zusammengef​asst zog ich aus der Armutskonferenz in Salzburg vor allem ein Fazit: Die Probleme bezüglich Armut, Sozialhilfe oder Working Poor kennt man in Österreich gleichermassen wie in der Schweiz. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2015

Frau Feri,

Wenn das Vermögen gerechter verteilt wären, gäbe es keine Armut, Sorry, denn da irren Sie sich gewaltig.
Nehmen Sie einmal allen Menschen ihr Vermögen weg, und geben Sie jedem Menschen $ 10'000 Starkapital, spätestens nach einem Jahr wird es wieder Vermögende, ebenso erfolgreiche Unternehmer geben, und noch mehr Mittellose, weil letztere alles sofort verprassten, einfach mit Geld nicht umgehen können. Darum bezahlt man einen Millionen Lottogewinn ja auch nicht mehr auf einmal aus, sondern man stellt dem Gewinner einen Berater zur Seite, weil er ansonsten z.B. sofort die Stelle kündigt, voller Übermut, das Geld allen bettelnden Verwandten grosszügig verteilt, und nach 2-3 Jahren völlig mittellos dasteht. Muss Ihnen doch bekannt sein, oder ?

Im übrigen was SP/Grüne mit den Eritreer anstellen, diese jungen Männer sind als anerkannte Flüchtlinge oder vorläufig aufgenommene zu 92 % jahrelang dann hier in der Sozialhilfe, obwohl sie arbeiten dürften, wobei diese so natürlich eifrig mithelfen, die sozialen Kassen Ihrer Wahlklientel dermassen zu plündern, dass für die arbeitenden Menschen immer weniger übrig bleibt.

Das muss sich auf die Wahlquote dieser Parteien negativ auswirken diesen Herbst 2015 bei den Parlaments-Wahlen.


Und zu guter Letzt, genau in diese machtbesessene & wortbrüchige EU will die SP (steht sogar im Parteiprogramm) die Schweiz führen, für mich völlig unverständlich;

ht​tps://www.youtube.com​/watch?v=g6_Yf2JC80I


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33%
(3 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2015

Frau Feri,

Ich helfe hilflosen Menschen gerne, bis sie wieder eigenständig "gehen" können, frage mich aber, warum speziell die SP & die Grünen alle Menschen aus Drittweltstaaten dermassen mit CASH & Tipp Topp Wohnungen verwöhnen, an das diese ja überhaupt nicht gewohnt sind, ohne jede Berücksichtigung des Kaufkraftunterschiede​s zu Eritrea & Nigeria z.B. ca. 120 bis 135 mal soviel. 100 CHF sind dort dann kaufkraftmässig 120'000 bis 135'000. Da verstehe ich sehr gut, dass sie alle schnell in die Schweiz reisen, wo völlig gratis "Milch & Honig" fliessen, und man noch ohne eigene Arbeit genug Geld nach Hause überweisen kann für die ganze Verwandschaft.


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43%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

Frau Feri, Sie müssen nicht Armut "bekämpfen",
Sie müssen Menschen ausschliesslich nur die Möglichkeit geben,
ihre Fähigkeiten selber zur Entfaltung zu bringen. Punkt.

Also nicht täglich Fische verteilen, wie die SP, um hungrige Mäuler zu stopfen,
sondern jedem eine Angelrute kaufen,
und EINMAL JEDEM zeigen wie man Fische selber fängt.

Darum sagte schon Jesus Christus;

"Wer nicht in den Weinberg geht und arbeitet,
bekommt nichts zu essen."

Wer also jahrelang von der Sozialhilfe sehr gut lebt ohne zu arbeiten,
wie über 92 % der anerkannten Flüchtlinge aus Eriträa,
straft Jesus Christus der Lüge, ebenso diejenigen, die solches aktiv noch unterstützen,
drücke​n damit nichts anderes aus, als;
"Wir wissen dies besser als GOTT".
(Mit Kirchen-Religiosität hat dies übrigens rein gar nichts zu tun)

*******

Es​ geht eine große und ewige Schönheit
durch die ganze Welt,
und diese ist gerecht über den kleinen
und großen Dingen verstreut.

von Rainer Maria Rilke


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67%
(12 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte May 2015

Es wundert mich nicht, dass Österreich die gleichen Probleme wie die Schweiz hat (gleiches System etc.). Armut ist nicht zwangsläufig weiblich (auch wenn Frauen weniger als Männer verdienen etc.). Bei einer Scheidung mit Kinder werden Männer aufs Existenzminimum gesetzt (Alimente dürfen ja bezahlt werden samt den Konstellationen wenn neue Partner vorhanden sind).

Working Poor und die Folgen der Subventionierung von Unternehmen. Sozialhilfe trotz Arbeit gehört diskutiert und im Rahmen der Möglichkeit eliminiert.

Wenn ein Unternehmen Lehrlinge oder IV-Rentner anstellt wird dieses Finanziell und Administrativ entlastet. Die Allgemeinheit bezahlt für Dinge, die seitens Unternehmen eigentlich Selbstverständlich sein sollen. Hier im Rahmen der Möglichkeiten einen Richtungswechsel vornehmen.

Entsorg​ung von Sonderabfall (Kölliken und Atommüll)
Wie man sicher weiss Kostet die Entsorgung das Vielfache der vorausgesagten resp. bereitgestellten Gelder http://www.blick.ch/n​ews/politik/fuenfmal-​mehr-als-gedacht-atom​-muell-kostet-uns-100​-milliarden-id3719343​.html und die Kosten zahlt der Steuerzahler. Dumm nur, dass die Kosten sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden. Folglich braucht es den Staat der als "Wirt" hinschaut, dass die Zeche nicht geprellt wird. Eigentlich sollte auch das Selbstverständlich sein, aber lieber in die eigene Kassen als mehr Steuern zahlen und die Umwelt (auch damit der Erhalt unserer Spezies) nach dem aktuellen Stand des Wissens und der aktuellen Technologie schützen.

Dass Unternehmen und Menschen kreativ sein können um Gesetze zu umgehen, Geld zu scheffeln etc. ist bekannt. Ebenso ist bekannt, dass es den Staat braucht und nicht alles liberalisiert und privatisiert sein kann. Denn der Markt reguliert sich nicht selber, privatisiertes ist nicht zwingend billiger und der Mensch liebt zwar Freiheiten, doch frage ich mich je länger je mehr, ob er denn mit voller Freiheit auch wirklich umgehen kann.


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27%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2015

Armut bekämpft man am besten, in dem Arbeitsplätze entstehen können, durch entsprechene Bildungsmöglichkeiten​ qualifizierte Arbeitnehmer entstehen können und die Wirschaft fördert, so dass Neueinstellungen attraktiv sind.

Nicht in dem nach linker Methode hohe Steuern erhebt und nur eine "Sozialindustrie" produziert, die nur sich selber dient.

Ungleichheit gab es immer, alles andere gäbe es nur mit Zwang a la Sowjetunion, die ja bekanntlich gescheitert ist, da irgendwann die Sowjetunion so bankrott war, dass die Auflösung so oder so erfolgen musste.


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38%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

@ Frau Y. Feri, SP,

Alle Bürger * f i n a n z i e l l * gleich zu stellen, wie Sie schreiben, und sich damit noch auf Aristoteles berufen, ist doch eine ungeheuerliche Zumutung an den Verstand und die Vernunft, also eine grosse Dummheit, weil die Menschen Individuen sind, keiner gleich wie der andere, ein Naturgesetz, welches es zu respektieren gilt.

Vollblut Parlamentarier F.J. Strauss, CSU Bayern referiert über die rot/grüne Politik;

http://gl​oria.tv/media/gQnjcH8​cuTe


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44%
(16 Stimmen)
Roman Adolph sagte April 2015

Solange wir weiter Armut importieren (Wirtschaftsflüchtlin​​​​​​​ge die nicht ausgeschafft werden) und eine unkontrollierte EU-Zuwanderung billigen, werden wir mit dieser Armuts-Problematik nie fertig....

In meinem Umfeld gibt es Bosnier, Kosovaren und Albaner, die wegen der fehlenden Sprachkenntnisse (kein Interesse / kein Muss) jemals eine Chance auf einen Arbeitsplatz haben werden und weiter unser Sozialsystem ausnutzen werden.

Es ist für mich übrigens schleierhaft, warum sich diese Leute überhaupt in der Schweiz aufhalten dürfen - es gibt seit vielen Jahren keinen Asylgrund mehr....

Da diese Leute auch zur Population beitragen und uns dadurch schleichend eine Überfremdung ins Haus steht (meist fehlender Wille zur Integration, Fortführung ihrer angestammten Kultur, Religion und Sprache = Bildung von Parallelgesellschafte​​​​​​​n), ist abzusehen, das die Armut in der Schweiz weiter zunehmen und das Land an Authenzität verlieren wird.

Es kann nicht sein, dass weiterhin tausende Menschen im dem Bewusstsein zu uns kommen, dass sie zwar eigentlich kein Recht auf Aufnahme haben, aber sowieso kaum abgeschoben werden....

Es ist Zeit für ein Umdenken - dringend.....

So, liebe Gutmenschen, jetzt könnt ihr diese Sachverhalte/Tatsache​​​n wieder schönreden, bezweifeln.....


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60%
(15 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte April 2015

Super Frau Fehri

Sie waren also an einem Kongress an welchem die Sozialindustrie wieder einmal mehr sich eine Daseinsberechtigung ausgesprochen hat. Vermutlich auch noch so was wie Moral Leadership. Dann habt ihr sicher auch rausgefunden, dass irgend jemand noch mehr hat als andere und man das sofort anders verteilen sollte - sicher haben Sie da einige NGO als Vorschlag.

Ich sehe das anders:
- Niemand will, dass es einem andern schlecht geht
- Es soll jedoch einen Unterschied geben, weil sonst der Leistungsanreiz fehlt (der Mensch ist halt so..)
- Wer Hilfe braucht dem soll geholfen - im Gegenzug wird erwartet, dass man mithilft so gut man vermag. Gerade Schweizer helfen in diesen Fällen sehr viel, still und unbürokratisch.

Wa​s einfach falsch ist:
- Eine Sozialindustrie die sich selber den Auftrag gibt; NGO und andere Organisationen mit eigentliche staatlichen Aufgaben zu betrauen - fern aller demokratischer Kontrolle und Legitimation
- Ein Konstrukt welches dem Missbrauch Tür und Tor öffnet.
- Mithilfe der Betroffenen wird oft bestraft ( wer etwas dazu verdient kriegt dann weniger als wer gar nichts macht).
- Und das mit der moralisch ethischen Erhabenheit kann sich die Sozialistische Internationale abschminken (Sozial sind wir alle, und das mit der Internationale kann man dann in vielen Staaten sehen)

Also etwas weniger Kongress, mehr Bodenhaftung sowie Gesetze & Strukturen die Hilfe zur Selbsthilfe bringen - das wären meine Wünsche.



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42%
(19 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2015

Frau Feri

Zuerst sollten wir mal definieren was ist Armut. Erst dann ist es sinnvoll einen Kongress abzuhalten.

Bisher​ lese ich nur "gejammer" auf extrem hohen Niveau. Aber den wirklich "armen" haben Sie und die heutige Politik noch nicht geholfen. Sonst würden nicht die Armen immer ärmer werden. Aber mit Sozialstaat lösen Sie das Problem auch nicht.


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35%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Auch der 'Krieg' in

- Mazedonien,
- Kosovo,
- Serbien,
- Albanien

und so weiter wird nicht dort geführt, er wird uns hier suggeriert.

Die Linksgrünen sind die Meinungsführer in dieser Sache, samt EU Brüssel, die schon vor vielen Jahren ein Programm propagierte, nach dem 30 Millionen Afrikaner in die EU als Arbeitskräfte geholt werden sollten und zwar genau Menschen mit dem tiefstem Bildungsniveau und vielfach archaischen Lebenswertvorstellung​​en.

Nichts ist gegen diese Menschen. Aber denen tut man generell keinen Gefallen, wenn man die in die EU 'importiert'. Und nach einem zugelassenen Import sieht es nun EU weit aus.

Die Folge werden US Ghetto-Pistolero-Zust​​ände sein, die wir nun fast täglich von dort via TV geboten bekommen. Menschenverachtender geht es nicht.

Aber Hilfe vor Ort wird seit mehr als 60 Jahren aus Europa geleistet. Es wird von >60 mia. EURO gesprochen, die seit dann 'versickert' sind.

Wäre das nicht so, bestände heute möglicherweise tatsächlich ein Potential an Arbeitskräften aus Afrika zur Verfügung.

Aber sogar in diesem positivem Falle hätten die Arbeit dort und müssten nicht in die EU importiert werden.

Das ganze läuft auf die Gleichung hinaus: die Korruption von dort wird EU 'veredelt' nach Europa importiert. Cue bono?


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39%
(18 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte April 2015

Frau Fehri, Sie respektive Ihre Partei importiert ja die Armut, zum grossen Schaden Ihrer "Schäfchen", wehe ihnen, wenn die es endlich merken sollten;

Gibt es in der Türkei Krieg ? Gibt es in Tunesien, Marokko, Kosovo, Rumänien, Bulgarien ect. Krieg ?
Das sind alles Wirtschaftsflüchtling​e die es in ihrem Land zu nichts gebracht haben.
Warum kommen nur junge Männer ausgerechnet in die Schweiz ?
Wo sind die alten Menschen, Frauen und Kinder ? müssen die nicht flüchten ?
Weshalb verbrennen die sogenannten Asylanten ihre Pässe und wollen ihre wahre Identität nicht Preis geben ?
Weil es vielleicht Verbrecher, Vergewaltiger und Mörder sind ?
Woher haben die bis zu 5000 Euro Schleuser Gelder ?

Man sollte schon mit offenen Augen durch das Leben gehen. Organisationen wie Pegida in Deutschland und der Schweiz haben nicht umsonst so einen großen Zulauf. Schau dich mal in Europa um, England, Frankreich ect. befinden sich ebenfalls im Umschwung. Diese Menschen können wohl kaum alle dumm sein. Die Schweiz ist doch nicht das Sozialamt der ganzen Welt. Sollte sich in den nächsten Jahren nichts ändern, wird es in der Schweiz, in ganz Europa in den jetzt zahlenden Ländern zu grossen Aufständen der eifachen Bürger & Bürgerinnen kommen. Wir brauchen in der Schweiz jetzt dringend darum Politiker/Innen, die in erster Linie an das eigene Volk denken. Ein ruiniertes Land kann nicht mehr helfen und die Schweiz ist schon fast ruiniert, namentlich durch Ihre Genossen & Genossinnen. Dank inkompetenter Politiker/Innen, Gutmenschen und Toleranzfanatiker/Inn​en.

2. Frau Fehri, die grosse Mehrzahl der Einwanderer/Asylanten​ sind ungebildet, lernen die Sprache nicht,
bei den Eriträer/Innen z.B. sind völlig integrier-resident sehr hohe 94 % seit Jahren in der Sozialhilfe. Sie und ihre Parteikollegen/Innen begreifen sie denn nicht, dass wenn sie eine PIZZA für 8 Personen zum Essen auftischen, und es setzen sich 12-15 Personen ungefragt und fordern einfach frech eines Tages an ihrem Tisch, dass es dann u.U. dann halt bald nicht mehr für Ihre ganze Familie reichen wird. Und in genau diese Situation haben die links/grüne/BDP/FDP/C​VP Regierungsmehrheit die Schweiz gebracht.

Der Ausländeranteil war 2012 schon bei 36.9 %, mit weiter stark zunehmender Tendenz.

"Jedes Tier verteidigt sein Revier", von Immanuel KANT.

Quellen-Nach​weis;

https://www.​google.ch/search?tbm=​isch&tbs=rimg%3ACc-sA​tc24HiOIjjc2e2JfYNqDz​buKZqH_1ECiX_1QLi6bP8​SZyKEv_1c3x35fWlN-KLO​JSqqb6c3TPFGSyCjp7lSQ​1T5yoSCdzZ7Yl9g2oPET8​tWnu93jVtKhIJNu4pmof8​QKIRAA5HkrMNnC8qEglf9​AuLps_1xJhFk0ms4dE5o1​CoSCXIoS_19zfHflEZgmb​FQ4HMXpKhIJ9aU34os4lK​oRssgNpPCxR2YqEgmpvpz​dM8UZLBHPFXendH5rPyoS​CYKOnuVJDVPnETmO4Oy6w​5Be&q=zuwanderung%20s​chweiz&ei=9EvZVNC6EYP​oOK_4gcAF&ved=0CAkQ9C​8wAA#imgrc=z6wC1zbgeI​6CFM%253A%3BrWyo7cWJl​SlUIM%3Bhttp%253A%252​F%252Fwww.keineheimat​.ch%252Fphp%252Fwp-co​ntent%252Fuploads%252​F2013%252F07%252Feu_a​uslaender_2012.jpg%3B​http%253A%252F%252Fww​w.keineheimat.ch%252F​php%252F%253Fp%253D15​07%3B620%3B465


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35%
(17 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte April 2015

@ Frau Feri,

Ihre Überschrift ist ja gut gemeint, tönt auch so menschlich "Armut bekämpfen & Verteilungsgerechtigk​​eit fördern", doch unterliegen Sie wiederum - dank zu linker Optik - zwei entscheidenden Fehlern;

1. Armut können & müssen Sie nicht BEKÄMPFEN, jeder Erwachsene hat in sich gute Fähigkeiten, er muss sie nur erkennen und anwenden WOLLEN, wie es Immanuel KANT sehr treffend schon formulierte;

"Erkenne den Ruf deiner Seele,
und mache diesen RUF zu deinem BERUF,
dann bist du zufriedener (Erfüllung durch tätig sein),
glücklicher & gesünder". Ja man wird überhaupt nicht krank, wenn man seine Bestimmung lebt.

2. Ich bin das 3. Kind von sieben Geschwistern, mein Vater erzog mich sehr streng schon früh in der Kindheit zur Arbeit (seine Devise; Zuerst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen). Eigentlich bin ich ein "Verdingkind" i.d. eigenen Familie.
Dadurch durfte ich aber erfahren, dass in mir - und jedem anderen Menschen - viel mehr an Talenten steckt, als jeder sich träumen lässt. Auch der Freiheitsdrang regte sich sehr stark schon mit 14.5 Jahren, wo ich ins Ausland schon ging, mich vom "Elternnest" früh abnabelte, auf eigene Beine kam.
Ich hatte später ganze sieben Berufe ausgeübt, solange einer mir gefiel, wenn nicht mehr, suchte ich einen anderen zu erlernen & auszuführen.
Ja Frau Fehri, darum heisst ja auch eine alte Volksweisheit; Jeder ist sein eigener Glückes Schmied.Wer sehr gerne etwas macht, macht es auch gut, und wenn er es gut macht, kommt das Geld automatisch auch hinterher, von alleine. LEBEN heisst inhaltlich übrigens auch sich BEWEGEN, also tätig sein, wer dies nicht versteht, ist schon lebendig "begraben".

3. "Verteilen" ist ja ein Hauptanliegen der SP-Schweiz, d.h. doch schlussendlich aber nichts anderes, als dass man die fleissigen Menschen bestraft, die faulen belohnt. Dabei sagte Jesus Christus doch treffend diesbezüglich;

"We​r nicht in den Weinberg geht,
und arbeitet,
der bekommt nichts zu essen".
(bin in keiner Kirche, jedoch spirituell sehr interessiert an allen Religionslehren, die schlussendlich alle das selbe sagen, die beste LEBENSHILFE darstellen, richtig verstanden natürlich, aber niemals DOGMA sich unterwerfen, weder religiös noch politisch).

4. Für alle dogmatisch abgerichteten Menschen hier die Möglichkeit, sich mal zu überlegen, ob wir nicht alle der Gefahr unterliegen, ständig total fehlinformiert & fremdgesteuert zu werden ? Wenn auf dem Maidan in der Ukraine bezahlte Nazi-Schlägertrupps die Polizisten niederknüppelten, um den Machtbereich der EU-Kommissare – schön in den offiziellen Medien kaschiert, nein verheimlicht, zu "erweitern" – dann besteht eben durchaus die reale Möglichkeit, dass unsere Schweizer/Innen EU-Turbos aus SP/Grünen/FDP/BDP völlig naiv & unwissend auf die falsche (politische) Seite setzen, diese somit noch unterstützen, welche Dragödie ?

Quellen;
http:/​/alles-schallundrauch​.blogspot.ch/2014/02/​kiew-bezahlte-randali​erer-schiessen-auf.ht​ml

http://www.klag​emauer.tv/?a=showport​al&keyword=ideologie&​id=1811

Wichtigste​ Personen des Jahrhunderts unterstützen Bevölkerungs-Reduktio​n".
Machten nicht bis 1945 bereits die Nazis diese Selektion ?

Frau Feri, weil es fleissige und faule Menschen nun mal gibt, etwas salopp ausgedrückt, könnten Sie gutgläubig alle enteignen und jedem Menschen GLEICHE CHF 1000 ZU GUTGLÄUBIG" aushändigen, nach einem Jahr gäbe es wieder Reiche & Arme, das ist nun mal ein Tatsache. Warum ?
Dies dürfte nun doch auch jedem klar sein, oder nicht ?





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(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte April 2015

"Der Schluss liegt nahe: Wenn die Einkommen gerechter ver­teilt sind, steigt auch die Sicherheit. Im Grunde eine logische Folgerung. In der Schweiz stimmen wir deshalb über die Erbschaftssteueriniti​​ative ab,"

Der Komunismus lässt grüssen! Frau Feri, sie politisieren im falschen Land! Ihre Umverteilungsideen ziehen hier nicht. weil wir in einer FREIEN Marktwirtschaft leben. Und so gesehen, ist hier jede Armut selbstverschuldet sowie jeder Erfolg, selbst ERARBEITET ist. Jeder der hier eingeschult wird, hat bereits Chancengleichheit und das unabhänig vom Geschlecht. Bessere Chancen, kann an sich glaub kaum noch wüschen. Die Frage ist was mach das Individum daraus und wie viel Selbstverantwortung darf man dabei von ihm erwarten? Die SP erwartet generel erst mal gar keine! Und da müssen Sie ansetzen, bei Ihrem Klientel! Nur ständig die hohle Hand machen und Jammern, damit lösen Sie das Problem nicht! Im Gegenteil! Irgendwann haben wir den Zinit an Solidarität erreicht... ;-) Working poor ist das eine, harte Arbeit lohnt nicht mehr, ist das andere Frau Feri, wenn sie immer mehr von ihrem Lohn, "unverteilen" dürfen!

Und lassen Sie den Erben ihr Erbe! Diese Art von Umverteilung ist nun wirklich das Letzte!


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69%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2015

Auszug aus der Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen:
In den vergangenen 800 Jahren mussten neue Freiheitsrechte immer wieder errungen werden: Die zivilen, die kulturellen, die politischen und die sozialen Rechte. Jetzt kommt die Zeit für das Recht auf ökonomische Sicherheit. Das Grundeinkommen ist ein folgerichtiger nächster Schritt in der Geschichte unserer Zivilisation. Das Anliegen ist nicht neu, dass ein garantiertes Einkommen im Zeitalter des Überflusses möglich wird und die Chance eröffnen würde, den Begriff der Freiheit neu zu denken: weg vom dominanten Paradigma der Eigentums- und Konsumfreiheit – hin zur Form der Freiheit auf eine produktiv-tätige Persönlichkeit!

Ei​n fast nicht zu gewinnende fortschrittliche Idee, obwohl M. Keynes überzeugt war, dass bis spätestens anfangs des 21. JH., der Kampf um die Existenz überwunden wäre, weil bis dann eine ausreichende Geldmenge geschaffen ist! In der Geldmenge hat er sich nicht getäuscht, jedoch hat er die Ökonomievertreter völlig falsch eingeschätzt!

Wir müssen den Rückzug aus dem Erwerbsleben organisieren damit die Gesellschaft bei fehlenden Arbeitsplätzen, nicht auseinander fällt! Die Konservativen werden ihre liebe Mühe haben, ihr Denkmuster zu korrigieren?



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50%
(18 Stimmen)
Paula Brown sagte April 2015

Armut wird vom Staat und von der Familie getragen. Nicht jeder Arme ist selbst Schuld an seiner Armut. Da die Sozialapparate da sind, sind sie auch dafür da genützt zu werden......Und da fängt der Gedankenfehler an bei vielen: es ist kein Lifestyle sondern als Überbrückung gedacht, damit man so schnell als möglich wieder ins Erwerbsleben oder zu einer gerechten IV kommt. die IV dauert solange, weil es so viele Fälle gab, die sie ausgenützt haben. Immer wieder müssen sich die Betroffen Verhören und Überprüfungen ausliefern, damit sicher gestellt wird, das auch wirklich eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt. doch generell gehe ich davon aus, dass die Sozialapparate nicht benötigt, sondern geschröpft werden als Modern Lifestyle. Man sollte so manch einen täglich zum Sozialhilfelohn auf den Steinbruch zur Arbeit schicken. Wieviele würden sich dann eine Arbeit beim Take Away oder in der Pflege suchen? Und der Allgemeinheit nicht mehr zur Last fallen.
Sozialhilfeämter haben hunderte von Dossiers abzuarbeiten und geben dann zur schnellen Erledigung und zur leichten Arbeitsbewältigung, lieber mal das Geld der Öffentlichkeit himmeltraurig aus. ( hat mir ein Sozialarbeiter selber erzählt) und unsere Arbeitslosenkasse gibt auch an so manch einen Geld, der gar keine Stelle will- aber einfach mal chillen angesagt ist.
Ich will mein Steuergeld nicht mehr so verteilt sehen. Ein Mindestlohn würde sicher Abhilfe bei der Armut schaffen. Und obwohl die Initiative nicht durchgekommen ist, hat so manche Firma auch aus Prestigegründen das Lohnniveau erhöht.


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