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Armut bekämpfen, Verteilungsgerechtigk​eit fördern

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In Salz­burg fand am 24. und 25. Fe­bruar 2015 die 10. Österreichische Ar­muts­kon­fe­renz statt. Ich hatte Ge­le­gen­heit daran teil­zu­neh­men. Diese Ver­an­stal­tung war ein in­ter­essan­tes Gefäss für Aus­tausch, In­for­ma­ti­ons­flus​s und Ver­net­zung. Mein Fa­zit: Wir soll­ten eine sol­che Kon­fe­renz – und auch eine ent­spre­chende Web­site - auch in der Schweiz anbieten.

«Armut ist nicht Privates» wurde in einem Hauptre­fe­rat an der Ta­gung klipp und klar ge­sagt. Die Ökonomin Bri­gitte Unger zi­tiert Ari­sto­te­les. Der grie­chi­sche Phi­lo­soph be­ruft sich auf Pha­leas (400 v. Chr.) als den ers­ten Ver­fas­sungs­theo­re​­ti­ker, der die Ur­sa­che für so­ziale Un­ru­hen und Bürgerkriege in un­ge­rech­ter Vermögens- und Be­sitz­ver­tei­lung sah. Er habe laut Ari­sto­te­les ge­for­dert, bei der Gründung neuer Staa­ten bzw. Kolo­nien alle Bürger fi­nan­zi­ell gleich­zu­stel­len.

Der Schluss liegt nahe: Wenn die Einkommen gerechter ver­teilt sind, steigt auch die Sicherheit. Im Grunde eine logische Folgerung. In der Schweiz stimmen wir deshalb über die Erbschaftssteueriniti​ative ab, in Österreich wird wiederum eine Vermögenssteuer gefordert. Damit könnte ein Grossteil der Armut bekämpft werden, so lautet die Begründung dafür, denn Geld sei genug vorhanden.

Ungerecht​e Verteilung der Chancen

Einmal mehr wurden die Ursachen von Armut vor Augen geführt. Es handelt sich dabei um folgende Hauptpunkte: Keine Arbeit; Working Poor; fehlende oder ungenügende Bildung; Krankheit; Familiengrösse; Geschlecht (Armut ist weiblich). Da sieht man, dass die Armut strukturell bedingt aus der Ungleichverteilung entsteht. Neben der Einführung einer Vermögenssteuer will Österreich die Mindest­sicherung (eine Art Sozialhilfe) sicherstellen, Dienstleistungen ausbauen (wie Budgetberatungen, Hilfe bei Arbeitssuche, Familienbegleitungen etc.) existenzsichernde Arbeitsverhältnisse fördern.

Wenn die EU in ihren Mitgliedsländern einen Länderbe­zogenen Mindestlohn einführen würde, könnten bis zu 28 Millionen Personen davon profitieren. Eine unglaublich Zahl und eine riesige Verringerung von Armut – dies auf Kosten von heutigen Grossverdienern. Ich wiederhole mich, Geld ist vorhanden. In Europa werden jährlich 1000 Milliarden Schwarzgeld rein gewaschen, meinte eine Referentin.

Beim Thema Mindestsicherung (Sozialhilfe) wurde schliesslich auf ein alt bekanntes Problem aufmerksam gemacht. Bei einer Bezugsgemeinschaft (Familie) ist nämlich oft der Mann Ansprechperson. Er lässt sich das Geld überweisen, informiert seine Frau darüber nicht und gibt ihr kaum Geld. Leidtragende sind vor allem die Kinder. Das spricht dafür, dass Dossiers individuell oder partnerschaftlich geführt werden müssen. Das gilt auch für die Schweiz.

Zusammengef​asst zog ich aus der Armutskonferenz in Salzburg vor allem ein Fazit: Die Probleme bezüglich Armut, Sozialhilfe oder Working Poor kennt man in Österreich gleichermassen wie in der Schweiz. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(15 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Herr Bender hält hier regelmässig Vorträge über 'das Geld'. Frau Feri erklärt sich seltsam zu

'Armut ist nicht Privates' und 'Verteilungsgerechtig​k​​eit'. Mehr muss man dazu nicht mehr ergänzen!


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56%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2015

Weil die Erwerbsarbeit immer mehr abnehmen wird, resp. der Tauschwert der Arbeit/Leistung im Niedriglohnsektor, nicht mehr ausreicht, um einen ordentlichen Lebensunterhalt zu gewährleisten, muss die Politik den Rückzug aus dem Erwerbsleben organisieren und nicht an den Fehlkonstruktionen herum werkeln!

Dabei wären im Binnenmarkt (Wettbewerbsfähigkeit​) die Grundwerte einfach zu lösen! Der Wettbewerb im Export, hindert uns daran, weil das Ausland die selben Gründe anführt wie wir (Patt-Situation)! Die Volkswirtschaftskrieg​e müssen ganzheitlich betrachtet werden und uns auf die eigenen Stärken besinnen (Binnenmarkt)! In der Schweiz leben ist lebenswert!


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60%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2015

Wenn das schwächste Glied der Wirtschaftspyramide zu Armut führt, dann stimmt meiner Meinung nach, mit dem System etwas nicht!
Die Tauschwerte müssen entsprechend austariert sein, damit die notwendigen Deckungsbeiträge möglich sind! Dabei darf die Kaufkraft für den Lebensunterhalt nicht geschmälert werden! Die Wettbewerbsfähigkeit im Binnenmarkt wird damit nicht tangiert, weil die Vorbedingungen (Kalkulation) identisch sind!
Die Sozialhilfe nimmt keinem Menschen Geld weg, es ist die grundlegende menschliche Einstellung welche geändert werden muss! Zwingend ist jedoch dabei, dass die Deckungsbeiträge, zentral administriert werden müssen! Verhinderung von Armutszentren!

Sat​ire: "Was ist daran sozial, oder gerecht, wenn wir Flüchtlinge aufnehmen und ihnen ein besseres Leben ermöglichen, wenn im Herkunftsland, ihre Landsleute weiter leiden müssen? Wo bleibt die Solidarität der Flüchtlinge?"





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38%
(16 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Zu den beiden Begriffen

1. Armut ist nicht Privates
2. Verteilungsgerechtigk​​​eit

frage ich mich, ob Frau Feri schon mal den Begriff 'Privat Konkurs' gehört hat? Oder gibt es das in Oesterreiche nicht. Oh, doch!

Und die Folgen solcher Privatkonkurse will Sie dann per 'Verteilungsgerechtig​keit' wem anlasten?

Total hanebüchen


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54%
(13 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2015

Es ist viel komplexer als es Frau Feri hier schreibt.

1. Gab es Schwarzgeld schon immer. Und wenn sich die Menge erhöht hat, sollte man das vielleicht mal in % setzen zu damals, dann ist es evtl. nicht mehr höher als früher. Und wenn. Wer fördert denn mit der internationalisierung​ und deren "Versteckmöglichkeite​n" ein solches Schwarzgeldverhalten?​ Ist es nicht immer so, dass je grösser ein "Verrein" wird, umso unübersichtlicher? Warum will man denn sich einer EU anschliessen die eine wirtschaftliche internationalisierung​ immer mehr fördert und somit auch das Roma-VErhalten der Bürger immer grösser wird?

2. Je grösser und internatinaler man Firmen werden lässt, desto mehr kommen diese unter Preisdruck und somit auch Lohndruck. Wir die Menschen wollen billige Preise, kaufen da wo es am billigsten ist. Bsp Bohrer SVP (es ist legal). Jedem sein Geldsäckel ist ihm am nächsten.

3. Solange man Firmen immer grösser werden lässt. Multi-Hyper-Konzerne mittels Tochterfirmen ihre Zugehörigkeit nicht offenlegen müssen. So auch niemand erkennt, dass der angebliche Preisdruck gar nicht mehr nötig wäre, weil man sich in der Firma intern "bekämpft" mit dem Preis, wird sich auch nichts ändern. Siehe Lebensmittelbereicht in CH-Verteilern... wem gehören denn die Firmen, welche man angeschrieben sieht und glaubt man kaufe eine Marke? Rund 3/4 aller Marken im Lebensmittelbereich gehören 3 Firmen Nestle, Procter-Camble, PhillipMorris (übrigens auch Ausländische Marken). Wie soll da noch ein korrekter Preis entstehen? Aber mit Tochterfirmen wird das so dargestellt, damit man die Löhne drücken kann.

3. Armut? Was ist Armut? Armut aus Faulheit, Armut aus Nachlässigkeit, oder Armut aus Gründen der Gesundheit und Umstände? Wenn man tatsächlich ein soziales System haben will, sollte dies nicht mittels Gieskanne geschehen, schon gar nicht mittels einem KESB usw. - Sondern regionale Entscheider die vor Ort erkennen um welchen Fall Armut es sich handelt. Solange ich die Gleichgültigkeit von Menschen sehe, welche einfach in den Tag leben, kurzerhand aus "Nichtdenken" z.B. Kinder in Masse auf die Welt bringen und dann in die Armut fallen, frage ich mich ob eine solche Armut nicht damit zu tun hat, dass man die Absicherung der Menschen zu gut gestaltet hat. Man hat die Eigenverantwortung entzogen. Wenn ich höre, dass man durch "Rumsaufen und am Morgen bei Job fehlen" seinen Job verloren hat und dann noch ALV bekommt in voller Höhe oder vielleicht mit Sperrfrist, welche dann das Sozialamt bezahlen muss, frage ich mich erneut nach der Eigenverantworung der Menschen.

Und wieder sind wir beim Thema - macht die Welt immer noch internationaler, so wird die effektive Hilfe für Soziales immer noch stärker zur Giesskannen-Zahlung. Die Beträge in die Sozial-Versicherung wird immer mehr steigen, da die Eigenverantwortung jedes einzelnen dann immer mehr sinken wird.

Genau so mit Regelungen der Arbeit. Je mehr man solche erstellt, umso mehr werden ArbeiterInnen diese auch fordern, wenn's man kurz oder anders ist. Man hat das Recht. Aber hat damit verlernt, dass man erstens nur da arbeiten geht wo man das auch "verdient" oder auch da wo man sich richtig "verkauft und verhandelt" - Heute geht man davon aus, ich habe meine Rechte, wenn die nicht eingehalten werden, arbeite ich nicht und bekommt ja trotzdem Geld.

Und erneut sind wir bei den Multi-Hyperfirmen. Klein-Mittelbetriebe können sich solche sturen Regeln gar nicht leisten, sie sind näher beim Mitarbeiter, verhandeln meistens als Chefs noch selber, sehen selber welcher Mitarbeiter was verdient. Aber ein CEO einer Inter-Firma sieht nur die Zahlen auf Papier und nicht die Gesichter. Er will Zahlen sehen für die Aktionäre und sieht dabei nur die Kosten und nicht die Gesichter der Menschen.

Wir können das uns so vorstellen. Wir hätten viele Kriege weniger, wenn sich die Soldaten nicht mittels Knopfdruck oder Distanz töten müssten. So wie früher Aug in Aug würde sich heute vielleicht mancher überlegen ob er sein Gegenüber verletzen möchte oder würde, wenn er ihm in die Augen sehen müsste. Da es aber eine Regel/Vorschrift gibt, welche besagt, dass ein "Feind" mittels Knopfdruck vernichtet werden solle, drückt man diesen Knopf. Die moralische Eigenverantwortung ist somit geschützt durch eine Regelung/Vorschrift die existiert, wenn man im Militär ist.


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70%
(20 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte April 2015

Salzburg ist nicht weit weg. Die 11. Konferenz kann ruhig kommen ohne Parallelveranstaltung​ in der Schweiz. Die Erbschaftssteuer belastet unsere Wirtschaft und gefährdet Arbeitsplätze.

Ein​e Lösung ist eine Win Win Situation für die Schweiz:

IV-Abklär​ungen innerhalb von maximal 6 Monaten noch während dem Gang zum Arbeitsamt. Die heutige Abklärungsdauer von 3 - 5 Jahren ist eine Produktion der Armut des betroffenen Arbeitsunfähigen. Obwohl jemand sich wieder von einem Burnout oder einer temporären Depression erholt hat und in der 1. Wirtschaft keine Stelle mehr findet, wird eine solche Krankheit so lange hinaus gezögert, dass durch die Gesetzgebung und der psychiatrischen Gesundheitswirtschaft​, für den Patienten der finanzielle Abgrund droht . Rückwirkend muss das Bundesamt für Sozialversicherungen,​ wo die IV angegliedert ist, die Sozialämter der Gemeinden bezahlen. Ein angehender IV-Bezüger der Hausbesitzer ist, sollte sein Vermögen behalten können und während seiner Krankheitsphase durch die IV und den Arbeitsämtern zusammen wieder Fuss fassen können. Das ist ein Weg der für viele die Armut verhindert und die Kosten durch die IV werden gesenkt, da keine rückwirkende Zahlungen erfolgen müssen. Ausserdem können wir mit dieser Methode bei den Sozialämtern Stellen streichen.


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46%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2015

Ein fauler Mensch hat unsere Solidarität nicht verdient! Solche Menschen wird es immer geben!

Im Tauschwert Arbeit/Leistung ist der Sozialanteil, wie alle anderen Wirtschaftsfaktoren, ebenfalls mit Geld aufgewogen! Wir sind also per Gesetz sozial! Das Substrat Erbschaft oder Vermögen ist dazu völlig ungeeignet, weil jeder Mensch (Wesen), sowohl Egoismus als auch Soziales in sich trägt! Die Sozialquote gehört in den Tauschwert der Arbeit, darf aber die Kaufkraft für den ordentlichen Lebensunterhalt nicht schmälern! Diese Geldgenerierung zirkuliert zusammen mit dem Güter- und Dienstleistungspreis in den Wirtschaftkanälen (Tauschhandel)!

Weil jedoch die Sozialaufgaben Regional geregelt werden, die Deckungsbeiträge jedoch in einer reicheren Region anfallen, fehlt das Geld in den Armutszentren! Hier liegt das Ei begraben, um die Hetze (Sozialschmarotzer etc.) zu ermöglichen!

Frau Feri habe ich in Mails auf diese Fehler im System hingewiesen! Im gleichen Kontext, sind die Substrate Erbschaft (abschaffen!), oder Vermögen, völlig ungeeignet! Sie will oder kann (Funktion des Geldsystems) diese Zusammenhänge scheinbar nicht verstehen? Lieber Aristoteles zitieren!



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45%
(20 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte April 2015

"Zusammengef​asst zog ich aus der Armutskonferenz in Salzburg vor allem ein Fazit: Die Probleme bezüglich Armut, Sozialhilfe oder Working Poor kennt man in Österreich gleichermassen wie in der Schweiz. "

Was für eine Erkenntnis Frau Feri SP! Erstaunlich.... gibt es nicht nur in der reichen Schweiz sogenannte Armut! wer hätte das gedacht.

1. Unser Sozialsystem funktioniert doch Tadellos! Zumindest behautet das die SP immer, wenn es darum geht Missbrauch zu verhindern...
2. Wenn Österreich nun eine Art Sozialhilfe und entsprechende Anlaufstellen ins Leben ruft, frag ich mich wir grausam fortschrittlich diese EU doch ist, zu der Sie immer so ehrfurchtsvoll schielen....
3. Verteilungsgerechtigk​​eit? Gerecht ist, wenn jeder das bekommt, was ihm zusteht, Frau Feri! Und faulen Hunden und Schmarotzern die den Ernst des Lebens nie begriffen haben, haben unsere Solidarität nun mal einfach nicht verdiennt! Da gibts nichts (nicht noch mehr) umzuverteilen!

4. Ihre ewig selbe Leiher von den armen, unwissenden, übervorteilten Frauen. Wer glaubt, der Olle werde es schon richten und sich blind drauf verlässt, will die Wahrheit doch gar nicht wissen, will sich nicht drum kümmern, bis das blaue Erwachen kommt. Das hat aber nichts mit Armut oder Ungerechtigkeit zu tun, sondern nur mit grenzenloser Dummheit und Naivität, oder dem Wissen das Vater Staat einen ja nicht einfach fallen lässt. Ob das mit dem Geschlecht zu tun hat oder nicht, lassen wir mal dahin gestellt Frau Feri! ;-) Mit Erziehung hat sicher zu tun, die lässt sich nun aber mal leider nicht gerecht verteilen... Ausser der Staat nimmts in die Hand und daran arbeiten Sie, an den Staasi äh Staatskindern....


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44%
(16 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte April 2015

Ist Ihre Arbeit am PC echte Arbeit - oder nicht auch Vergnügen und sich zu behaupten? Dann kann man eben wie früher die grossen Herren hoch zu Ross auch einem Armen einen Geldbeutel zuwerfen.



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47%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Ich nehme zwei linke Schlagwörter heraus:

1. Armut ist nicht Privates
2. Verteilungsgerechtigk​​eit

zu 1.:
Armut war immer eine Privatsache, abgesehen davon, dass Sie mal erklären sollten, was Armut eigentlich genau ist.

Ich habe mal einen Chef um mehr Lohn gebeten. Seine Antwort: damit ich selbst Fr. 100.- netto mehr bekomme, muss ich FR. 5000.- mehr Umsatz erzielen. Das war natürlich etwas übertrieben, in der Sache stimmt es aber.

Aber wo ein armer Unternehmer anfängt und ein reicher Angestellter aufhört: das bleiben Sie schuldig.

Stattdessen kommen Sie mit solchen inhaltslosen linken Schlagwortphrasen: Armut ist nicht Privates.

zu 2: Verteilungsgerechtigk​eit

Das ist auch so eine linke Schlagwortphrase. Verteilen kann man nur, was erarbeitet wurde und wird. Und zur Zeit nimmt der Staat immer mehr weg bei Steuern, Gebühren, Beiträgen.

Fazit:

Was ein Working Poor genau ist, bleiben Sie auch hier schuldig. Stattdessen werfen Sie mit inhatlslosen linken Phrasen herum.

Ihr Beitrag zielt total ins Leere.




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