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Aufhebung des Glühlampenverbots

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Am Frei­tag reichte ich eine Mo­tion zur Auf­he­bung des Glühlampenverbots im Na­tio­nal­rat ein. Diese wurde von 42 Mit­glie­dern des Na­tio­nal­rats un­ter­zeich­net. Dar­un­ter be­fin­den sich auch Un­ter­schrif­ten aus den Rei­hen der FDP, der Grünen und der SP.

 

Text:

Der Bundesrat wird beauftragt, das „Glühlampen-Verbot“ in der Schweiz per sofort aufzuheben.

 

Begrü​ndung:

Nach der EU beschloss auch die Schweiz ein Glühlampenverbot. Das Argument von damals war, dass wir mit den Stromsparlampen einen gleichwertigen Ersatz, aber mit viel kleinerem Energieverbrauch als die Glühlampen, besitzen. Das stimmt leider nicht:

 

-       Die hochgepriesene Sparlampe erfüllt in der Praxis die hohen Erwartungen nicht. Wie sich auch die häufig geäusserten Bedenken betr. Giftigkeit der Stromsparlampen bewahrheiten (Quecksilber).

-    ​   Um einem gesundheitlichen Schaden vorzubeugen reicht es nicht, einen Mindest-Abstand von 30 cm einzuhalten, wie das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt.

-       Das Problem der Quecksilbervergiftung​en hat sich in der EU mit dem Glühlampenverbot massiv verschärft.

-       Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) kommt in einer Untersuchung zum Schluss, dass die Herstellung der Sparlampe bei einer umfassenden Umweltbilanz schlechter abschneidet, als jene der Glühbirne.

-       Die Entsorgung der kaputten Sparlampen ist aufwändiger und deshalb teurer als bei Glühlampen.

-       Die Energie-Einsparungen der Lampen können zudem durch Mehrkonsum überkompensiert werden, wie in den USA definitiv nachgewiesen ist.

 

Die Regierung vom Neuseeland hat bereits im Dezember 2008 das Verbot der Glühlampen wieder aufgehoben. Die Begründung: Sie überlässt den Konsumentinnen und Konsumenten die Wahl, welche Lampen sie in welchen Bereichen gebrauchen möchten. Es ist auch noch zu bedenken, dass die Energie-Kosten bei der Herstellung der „Energiesparlampen“ sehr hoch sind und die potenziellen Gesundheits- Risiken aufgrund des giftigen Quecksilbers in diesen Lampen ernst genommen werden müssen.

 

Im Moment haben wir in der Schweiz keine gleichwertige Alternative zu den Glühlampen. Die Bevölkerung der Schweiz muss eine Wahlmöglichkeit zu den giftigen und gesundheitsschädigend​en Sparlampen haben. Das übereilte Verbot der ungiftigen, günstigen, angenehmen und umweltfreundlichen Glühlampen ist deshalb sofort aufzuheben.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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83%
(6 Stimmen)
Mischa Markert sagte August 2013

Man sieht hier positive Meinungen zu Led Lampen. Folgendes ist wahr: Seit Jahren sinkt die Qualität der klassischen Energiesparlampen, weil uns die grossen Akteure dazu zwingen wollen, ihre Led Produkte zu kaufen. Die Ledlampen haben im Vergleich zu Energiesparlampen zwar Vorteile (sofort Licht, etwas bessere Farbwiedergabe) aber auch entscheidende Nachteile (Rundumlicht kaum realisierbar, Abwärme entsteht punktuell, anstatt verteilt, benötigen Opalglas zur Lichtverteilung) Die Gesamteffizienz liegt bei Einbezug des unbedingt notwendigen Opalglasdiffusors nicht höher als bei einer guten Energiesparlampe.
Da​rüberhinaus hält keine auf dem Markt befindliche Retrofit Ledlampe, die ich kenne, die Temperaturvorgaben der Chiphersteller ein. (Schichttemperatur nicht über 85Grad für eine Lebensdauer von 30 - 50'000 Std bei einem Endwert von 75% Lichtausbeute, abhängig vom Ort des Einbaus der Lampe) Das Lichtspektrum einer 40 Watt Glühbirne mit Led's zu imitieren, ist schlichtwegs unmöglich. (ich versuche das seit 1 1/2 Jahren) Ledlampen mit einer Equivalenzleistung von grösser 60Watt bräuchten eigentlich eine aktive Kühlung, was bei Kompaktlampen nicht möglich ist. Ich habe schon viel Geld für den Eigenbau von Ledleuchten ausgegeben, mit teilweise guten Resultaten, aber der Ersatz einer 100 Watt Deckenleuchte bereitet bereits echte Schwierigkeiten. Abschlissend zur Lichtausbeute: Die besten Arrays von amerikanischen Hersteller Cree bringen es auf eine Lichtausbeute von kurz über 100 Lumen/Watt bei echten 2700 Kelvin. Davon sind aber 30% für das Opalglas und die Ansteuerung abzuziehen. Die Teile für eine 100 Watt Deckenleuchte kosten allein weit über 100 Fr. Diese Leuchten sind also skandalös teuer. Als Privatperson kann man die Chips nicht günstiger bekommen.
Kommerziel​le Produkte kaufe ich nicht.


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73%
(11 Stimmen)
nader golestani sagte July 2013

Sehr geehrte Frau Estermann
Eine Glühbirne besteht aus einem Blechgewinde, einem Glaskolben und einem Wolframdraht. Sie ist einfach zu erzeugen und kann gefahrlos im Hausmüll entsorgt werden.
Dimmbar
All​e Glühbirnen sind dimmbar und funktionieren mit handelsüblichen Dimmern, währendessen gibt es mittlerweile schon einzelne Kompaktleuchtstofflam​pen und LEDs, die mit speziell hergestellten Dimmern, die nicht gerade billig sind, funktionieren sollen.
Beste Farbwiedergabe
Die Glühbirne bietet angenehmes augenfreundliches, flimmerfreies Licht, welches wie die Sonne alle Farben enthält und wiedergibt. (lichtqualität )
Umweltfreundlich
D​ie Glühbirne ist umweltfreundlich, denn bei Produktion, Gebrauch (Wasserkraft!, Ökostrom!) und Entsorgung (gefahrlos im Hausmüll) verbraucht sie weniger Co2. Außerdem enthält sie keine Giftstoffe wie Arsen, Blei und Quecksilber.
Heiß - zusätzliche Raumwärme
Im Winter bietet sie zusätzlich nutzbare Raumwärme.

Ing.Nad​er Golestani-Dariani
Ta​vanir Co.
Iran,Tehran


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85%
(13 Stimmen)
Christopher Chandiramani sagte January 2013

Der Bundesrat hat auf dem Verordnungsweg die konventionellen Glühlampen verboten, nicht über Gesetzesänderung, damit wurde das Referendum umgangen. Diese Vorgehensweise ist unter Juristen umstritten.


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80%
(20 Stimmen)
Carolus Magnus sagte November 2012

LOBENSWERT - Schweizer Nationalrätin Yvette Estermann SVP reicht im Parlament eine Motion ein, um das GLÜHBIRNENVERBOT wieder aufzuheben, so wie es bereits NEUSEELAND Ende 2008 vorgemacht hat.

Dieter Kunz von der Charité in Berlin warnt vor möglichen Gesundheitsrisiken und spricht von Störungen in jedem Bereich der Medizin, Störung der inneren Uhr, Einfluß auf Tumor, Herzinfarkte, Depression und eine ganze Reihe andrer Erkrankungen durch den hohen Blauanteil im Lichtspektrum in Energiesparlampen, welche die Bildung des Schlafhormons «Melatonin» verhindert und so gravierende Schlafstörungen auslösen kann.

Professor Dr. Ing. Heinrich Kramer, Lichtdesigner an der Universität Aachen, ist sogar davon überzeugt, daß auch die neuen Energiesparlampen, die ein wärmeres Licht versprechen, das bedenkliche Blau in ihrem Spektrum enthalten: «Es ist und bleibt immer der selbe Blauanteil in der Lampe drin und der schädigende Anteil bleibt eben auch der gleiche. Es ist ganz unabhängig von der Art der Lichtfarbe, die ich kaufe, ob warm-weiß oder neutral-weiß oder Tageslicht-weiß». Auch hier die Frage: Weshalb wird derart auf dem erwiesenermaßen unschädlichen Passivtabakrauch weiter herumgeritten und andrerseits industriefreundlich die Gesundheit der Menschen leichtfertig aufs Spiel gesetzt?

Zum vollständigen Artikel
http://www.s​ackstark.info/?p=8175​




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25%
(55 Stimmen)
J. Wolf sagte October 2012

Guten Tag Frau Estermann

Ich frage mich echt, was die Motivation einer Politikerin (welche an sich die Zukunft im Blickfeld haben sollte) ist, auf Probleme des 21. Jahrhunderts mit Lösungen des 19. Jahrhunderts (so alt ist die Glühbirne nämlich!) zu antworten? Ich glaube nämlich nicht, dass es eine (heimische) "Glühbirnenindustrie​" gibt, welche hier um ihr Geschäftsmodell bangt. Ich glaube auch nicht, dass es uns an Alternativen zur "ach so schädlichen" Stromsparbirne fehlt.

Vielleicht liegt es einfach daran, dass ein Politiker seine persönliche Vorliebe zum Gesetz machen möchte und so der Welt beweisen kann, dass ER (oder alternativ SIE) recht hat? Aber glücklicherweise gibt es ja eine einzige Partei, in der sich die Personen sammeln, welche IMMER recht haben. Dadurch können wir beruhigt unser Vertrauen in ebendiese Partei legen und müssen uns nicht mehr um so komische Sachen wie "Sommerzeit", "parlamentarische Immunität" oder "Zottel" kümmern

Herzlichst​


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38%
(39 Stimmen)
Max Schulthess sagte October 2012

Sie behaupten: Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) kommt in einer Untersuchung zum Schluss, dass die Herstellung der Sparlampe bei einer umfassenden Umweltbilanz schlechter abschneidet, als jene der Glühbirne.
Eine Medienmitteilung der Empa, mit Titel: "Energiesparlampe als Öko-Siegerin" zeigt aber etwas ganz anderes. Mit folgendem Link können Sie die Mitteilung selber nachlesen. Es währe besser, wenn Sie Ihre Behauptungen mit einer Quellenangabe versehen würden.
http://www.n​ews.admin.ch/NSBSubsc​riber/message/attachm​ents/20827.pdf



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66%
(38 Stimmen)
Roger Seglias sagte October 2012

Sehr geehrte Frau Estermann

Leider ist mein Beitrag versehentlich als Antwort auf einen andern Kommentar an falscher Stelle gelandet, weshalb ich ihn hier nochmals veröffentliche:

We​lches Argument haben Sie gegen die Sparlampe? Ihren Quecksilbergehalt? In diesem Punkt stimme ich Ihnen vollumfänglich zu.
Was haben Sie gegen das Glühlampenverbot? Die Erfahrung zeigt, dass Nachfolgeprodukte einer Ware, welche in technischer Hinsicht zwar besser, preislich aber wesentlich teurer sind als ihre traditionell weit verbreiteten Vorgänger, eher einen schweren Stand hinsichtlich Markteroberung haben. Wir müssen aber einen wesentlich sparsameren Umgang mit elektrischer Energie effektiv in die Wege leiten und zur möglichst baldigen Umsetzung bringen - grenzen- und bedenkenloser Energieverbrauch wie vor 20-30 Jahren ist endgültig aus. Deshalb können wir uns die traditionale 'Fadenlampe' aus energietechnischen Gründen eigentlich schon heute nicht mehr wirklich leisten.
Dass die Sparlampe mit ihrem Quecksilbergehalt dazu keine Alternative ist, wurde schon in Ihrem ersten Vimentis-Blog zum Thema deutlich. Weshalb also halten Sie an etwas fest, das schon lange nicht mehr wirklich ein Thema ist? Die traditionelle Glühlampe hat endgültig ausgedient und muss deshalb so schnell wie möglich aus dem Gebrauchsalltag verschwinden.
Dürfte​ sie weiterproduziert werden, obwohl eine zuverlässigere und sparsamere Technik bereits Standard ist, würde Sie von vielen Konsumenten aus alter Gewohnheit weiterverwendet und Stromsparmassnahmen als lahme Übung verkommen lassen.

Die Alternative zur Glühlampe ist nicht die Sparlampe und auch nicht die Halogenlampe, sondern die LED.
Ich würde Ihnen vorschlagen: sparen Sie sich die Energie, die Sie zur Aufhebung des Glühlampenverbots benötigen und wenden Sie diese stattdessen etwas sinnvollerem zu. Zum Beispiel könnten Sie sich dafür einsetzen, dass die Bundesbeiträge zu Solaranlagen aufgestockt werden - laut eines Beitrages der Sendung „Einstein“ des Schweizer Fernsehens würden die bereits bestehenden Solarkraftwerke, zusammen mit den geplanten, aber wegen ausgeschöpter Beitragskasse bis auf weiteres aufgeschobenen Anlagen, nur minim weniger Energie liefern, wie zwei Atomkraftwerke. Energietechnisch würde es sich also ganz klar lohnen, diese Ressourcen so schnell wie möglich zu aktivieren.



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83%
(54 Stimmen)
Anton Brunner sagte October 2012

Richtig Herr Remigi Odermatt.
Die herkömmlichen Lampen verbrauchen zu viel Strom für die Leistung. Das ist Unsinn. Wenn man die gleiche Leistung mit weniger Stromverbrauch haben kann.
Der Grund dass viele Leute noch an den herkömmlichen stromfressenden Lampen festhalten ist die Lichtfarbe/Farbtemper​atur (genauer: die Farbe die gelb oder weiss sein kann).
Eine herkömmliche stromfressende Lampe hat die Lichtfarbe die man in Kelvin misst von etwa 2500 Kelvin und ist etwas gelb.
Das Sonnenlicht an einem hellen Mittag hat so zwischen 5000 - 6000 Kelvin und ist weiss.
siehe http://www.supashop.c​h/news/artikel/lichtf​arbe-lichttemperatur-​kelvin-led/
Nun ist es so dass es LED-Lampen mit herkömmlicher Farbe oder mit strahlend weiss gibt. Man kann bei LED wählen was man will.
Als Beispiel LED-Lampe von OSRAM
http://www.elv.ch/o​sram-led-superstar-cl​assic-a75-14-5-w-led-​lampe-e27-warmweiss-d​immbar.html
Als Beispiel LED-Lampe von Philips
http://www.e​lv.ch/philips-master-​ledbulb-17-w-led-lamp​e-e27-dimmbar.html/re​fid/affiliatech
Es handelt sich bei beiden um dimmbare LED-Lampen mit dem Sockel E27 mit sehr niedrigem Verbrauch (15 und 17 Watt) mit sehr hoher Lichtleistung (1'100 Lumen entspricht etwa einer gewöhnlichen 80 W-Lampe) Lichtfarbe ist wie eine gewöhnliche Lampe. Es gibt sie aber auch mit strahlend weiss.
Also Stromsparlampen das ist Vergangenheit ...

Also ich hab im Wohnzimmer LED-Lampen (E27 Sockel) mit gelben Licht für abends und gleichzeitig LED-Lampen für strahlend weiss. So kann ich wählen je nach Tageszeit und Lust und


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69%
(55 Stimmen)
Remigi Odermatt sagte October 2012

So ein Quatsch! Weil die Sparlampen nicht gerade das gelbe vom Ei sind, sollen wir jetzt zu den uralten stromfressenden Glühhlampen zurückkehren? Diese alten Dinger mit einem Wirkungsgrad von gerade mal 5% gehören endlich ins Museum. Schon mal was von LED gehört?


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78%
(37 Stimmen)
Max Zimmermann sagte October 2012

Per Zufall bin ich darauf gestossen! Am 21.Oktober 1879 schrieb Thomas Alva Edison in sein Protokollbuch: "Heute erblicken wir endlich das, was wir schon immer erhofft hatten!" Edison brachte die erste Glühbirne zum leuchten. Nach nur 13 Stunden war die Herrlichkeit dahin, das Glas zersprang.
Ein Vergleich zu heutigen Leuchtmitteln zeigt auf, was Forschung und Entwicklung verändern konnte.
Wenn über Sinn oder Unsinn zur Verwendung von Glühlampen gestritten wird, so geht es ums Energiesparen, um Heizenergie. Wer glaubt ernsthaft, dass die Abstrahlwärme von Glühlampen zu einer überrissenen Zimmertemperatur führt?
Das Ziel eines Glühlampenverbotes ist eindeutig eine Bekanntgabe, was zukünftig an Gesetzen unter dem Deckmantel von Energiesparzwangsmass​nahmen zu erwarten ist!
Haben sich unsere Parlamentarier in Bern bezüglich Energiebedarf überlegt was es bedeutet, wenn jährlich bis zu 80'000 Menschen in die Schweiz eindringen und über die kalte Jahreszeit beleuchtet und beheizt sein wollen?


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56%
(34 Stimmen)
Dieter Schmid sagte October 2012

Das Hauptproblem ist die überbordende Bürokratie. Frau Leuthard baut bereits neue Verwaltungsgebäude, um ihre neue Energiepolitik verwalten zu können. Die Abschaffung des Glühlampenverbots ist deshalb zu begrüssen, wenn auch vollkommen ungenügend.
Die gestern zugestellte Propagandschrift "energie schweiz Extrablatt" gibt im Grunde genommen sehr gewunden zu, dass die "Energiesparlampe" der falsche Weg war:"Bereits gekaufte Energiesparlampen können deshalb durchas bis ans Ende ihrer Lebendsauer verwendet werden".
Die LEDs sind oft nicht akzeptabel, denn sie lassen die Farben verfälscht erscheinen, Vorschaltgeräte im Standby fressen Energie und der Ersatz von Glüohlampen ab 60 Watt ist nicht auf dem Markt erhätlich. Da sich die technisch ungenügenden Ersatzlösungen am Markt nicht durchsetzen können, werden sie vom Bund durch Verbote erzwungen.
Halogenla​mpen in den alten Glühlampenfassungen sparen etwas Energie ein und geben ein angenehmes Licht - nur werden sie in den nächsten Jahren von den Bürokraten ebenfalls verboten.


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67%
(51 Stimmen)
Jakob Speiser sagte October 2012

Bin voll ihrer Meinung. Es ist ein Unfug solche Dinge per Gesetz
zu verordnen. Jder zahlt ja schliesslich seinen Strom selbst.
Das neuset horrende Beispiel solchen Blödsinns ist Baselastadt, wo
200 Wohnungen, erst vor 4 jahren erneuert, nun bereits wider alle Küchengeräte herausgerissen werden un die neuen einen "Scheingewinn" erbringen, welcher erst nach 150 jähriger Benutzung zum tragen kommt.
Die Entscheidungsträger von heute sind sowas von dumm !!


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60%
(53 Stimmen)
Martin Steiger sagte October 2012

Sehr geehrte Frau Estermann
Können Sie bitte die Links zu den herangezogenen Quellen angeben. Ich bin auch so ein selbst denkender und in Eigenverantwortung handelnder Mensch und möchte ihre Aussagen überprüfen. Die Studie der EMPA ist schnell ergoogelt:
http://ww​w.empa.ch/plugin/temp​late/empa/*/100440. Ich hoffe wir reden von derselben Studie, oder haben Sie eine neuere, überarbeitete Version?
Titel der Medienmitteilung der EMPA zur Studie: "Energiesparlampe als Öko-Siegerin". Man höre und staune. Bereits ist einer Ihrer Gründe damit vom Tisch. Es ist wahr, dass Herstellung und Entsorgung von Sparlampen aufwändiger ist - die Hauptumweltbelastung erfolgt jedoch im Betrieb, also über den Energieverbrauch. Haben Sie diese Information absichtlich unterschlagen? Auf das korrekte Ergebniss der Studie wurde übrigens in einem früheren Kommentar hier schon hingewiesen. Empört hat sich aber anscheinend niemand darüber, es grenzt an Ironie: Ein Gesetz soll rückgängig gemacht werden, weil den Bürgern nicht die ganze Wahrheit über Sparlampen erzählt wurde - wobei diese "Wahrheit" aber wiederum aus Halbwahrheiten über Sparlampen besteht. So funktioniert Politik (?)
Frau Estermann, wie soll ich nun Ihren anderen Gründen gegen Sparlampen noch trauen? Ich habe zwei Möglichkeiten: 1. Sie veröffentlichen die Quellen zu den anderen Begründungen, und ich prüfe auch diese. 2. Ich ignoriere in Zukunft Ihre Vorstösse und Meinungen. Mit freundlichen Grüssen, und nicht vergessen das Licht auszuschalten!


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65%
(57 Stimmen)
Gregor Stöckli sagte October 2012

Weder gesundheitliche noch oekologische Aspekte sind Grund meiner vollen Zustimmung. Nein, ganz einfach die Tatsache, dass ich ein selbst denkender und in Eigenverantwortung handelnder Mensch bin. Als solcher will ich mir nicht alles von einer Behörde oder von der Politik vorschreiben lassen. Ich bin zudem sicher, dass nicht nur ich selber denken kann, sondern traue das allen meinen Mitbürgern ebenfalls zu und zwar auch dann, wenn sie sich eine andere Meinung bilden als ich. Wenn die Politik anfängt, sich um solche Trivialitäten zu kümmern, werden wir bald auch Bestimmungen zum maximalen Lebendgewicht der Bürgerinnen und Bürger sehen oder es gibt Vorschriften über die Art und Weise, wie wir unser Klopapier zu verwenden haben... Politikerinnen und Politiker finden sicherlich noch viel aberwitzigere Ideen. kommt.


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62%
(84 Stimmen)
Daniel Burckhardt sagte October 2012

Daniel Burckhardt: Stromsparlampen müssen nicht zwingenderweise Quecksilber enthalten; die neue LED-Technologie hat kein Quecksilber und erst noch eine grössere Lichtausbeute und wird stets weiterentwickelt. Wenn wir jetzt die Glühbirne, aus purer Konsumsucht, wieder zulassen, verbauen wir der neuen viel effizienteren Technologie zum Umweltschutz definitiv den Weg.


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