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Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!

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Waffen lie­fern und dann er­staunt sein, dass sie in falsche Hände ge­ra­ten, ist eine ver­lo­gene Hal­tung, die ein­mal bös be­straft wer­den wird, wie beim Bank­kun­den­ge­heim­​nis! Die Flücht­lings­ströme sind die sicht­bars­ten Zei­chen die­ses un­heil­vol­len Ge­schäfts. Die Kriegs­ma­te­ri­al­au​s­fuhr ist eine Schande für das Rot­kreuz-Ur­sprungs­​land Schweiz!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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27%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 19 Tagen

Herr Alex Schneider,
Wie ist das, wenn ich Nahrungsmittel, Medikamente, Essbesteck, Chirurgisches Material, Betten, Schuhe, die Liste ist schier endlos exportiere, die dann in Armee Bestände kommen.
Was ist wichtiger in einer Armee, der Soldat an der Front, der kämpft...

Oder im Hintergrund ca 5 Personen für Logistik die Pro Soldat dafür sorgen, dass er kämpfen kann?

Wie ist es mit der Führung eines Landes, welches ohne UNO Mandat, Kriege führt, was laufend geschieht? Plus die Mithelfer Staaten, welche in dem Bündnis sind, und Mithelfen?

Ich kann eine Armee für die Verteidigung des Landes haben, Es sind die Regierungen die Politik, welche die Soldaten losschickt.
So, mit wem wollen wir noch Exporthandel betreiben, mit welchen Gütern, was sind Kriegswaffen..


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62%
(13 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte Vor 23 Tagen

Ein Volk das Waffen verkaufen muss ist ein geistig verarmtes Volk, das anscheinend nicht in der Lage ist seine Produktepalette so zu erweiteren, dass es keine Waffenverkäufe mehr braucht.


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43%
(14 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 28 Tagen

Herr Schneider

Ihr Text: «Waffen liefern ….. wie beim Bankkundengeheimnis!»​

Früher waren die meisten Schweizer stolz auf das Bankkundengeschäft.
​Aber das haben Sie wahrscheinlich vergessen.
Ein Vergleich der Waffengeschäfte mit dem Bankkundengeheimnis ist geradezu lächerlich.
Wären alle Länder dieser Welt so wie die Schweiz, gäbe es seit 1847 (Sonderbundkrieg), keine Kriege mehr. Armeen und Waffen bräuchte es nicht mehr. Leider ist es nicht so.

Soviel ich weiss, steht die Mehrheit der Schweizer hinter ihrer Armee.
Das heisst, dass sich die Schweiz bei einem möglichen Angriff von aussen, selbst verteidigen möchte.
Ein Staat, der sich selber verteidigen möchte, muss in der Lage sein, defensive Waffen, selbst herstellen zu können.

Dieser Umstand bedingt in kleinem Umfang einen Export an jenen defensiven Waffen, die die Schweiz zu ihrer Selbstverteidigung braucht, genauso wie auch Medikamente und med. Instrumente für Feldlazarette z.B. für das Rote Kreuz.



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36%
(14 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 29 Tagen

> Die Kriegs­ma­te­ri­al­au​​s­fuhr ist eine Schande für das Rot­kreuz-Ur­sprungs­​​land Schweiz!

Es war Genf, wo die Idee entstand, und nicht die Schweiz, sondern doch höchstens der äusserste Ableger davon. Und wäre die Menschheit in der Zwischenzeit zu guten Wesen mutiert, bräuchte es ja längst schon auch kein Rotes Kreuz mehr. Aber es ist auch logisch, dass sich das Rote Kreuz zwischenzeitlich zu einer professionellen Organisation entwickelte, wo sehr viel Geld mit im Spiel ist. Gäbe es also keine Kriege und Krisen mehr, wären wohl Einige dieser Organisation, und Derer, die auch geschäftlich davon profitieren, nicht sehr erfreut.

Aber natürlich, man könnte auch Jesus nacheifern, der meinte, man komme weiter, wenn man auch die linke Wange herhalten, wenn man auf die Rechte geschlagen werde. Nur gilt aber leider das nur für die Christen, oder zumindest einen vernachlässigbaren Teil davon, aber in allen anderen Religionen, und sogar im alten christlichen Testament, welches nicht vom Erdensohn, sondern von Gott Vater persönlich stammen soll, steht ganz eindeutig: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Nur, für uns hat das ja längst schon keine Bedeutung mehr, denn würde man alle so bestrafen, wie Gott Vater es wollte, und meinte, dann wären, allein in unserem Land, ganze Heerscharen von Akademikern arbeitslos. Und mit Ihnen auch Andere, die davon profitieren, dass es nicht nur lebenslang Strafe gibt, sondern auch lebenslang Arbeit.

Wir aber machen billige Ferien, dort, wo üble Straftäter noch an die Wand gestellt werden, oder auch gefoltert, so, wie es schon im Rom am Hof der christlichen Vorbeter früher Mode war. Und es interessiert uns keinen Scheiss, ob halt so auch Unschuldige, wie damals der Italo Reporter in Aegypten, auf brutalstmögliche Weise ums Leben kommen oder nicht, wieso denn sollte Jemand hier einen einzigen guten Grund haben, auf Arbeit und Brot zu verzichten, nur, weil irgend ein Henry aus Genf einmal eine gute Idee hatte, und zufälligerweise ein Kreuz dafür benutzte, welches unserem Schweizer Kreuz sehr nahe kam.

So nahe, dass es auf fast jedem erste Hilfe Kasten, z.B. in den USA, falsch rum darauf steht, und viele Leute logischerweise auch glauben, die Schweiz hätte wahrscheinlich etwas damit zu tun. Wir leben aber auch hier nicht im Himmel, auch wenn es manchen vielleicht so scheint.


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42%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 29 Tagen

Sie paniken da total im Laufrad der Schlagwörter, Herr Schneider. Das Geheule soll wohl glaubhaft machen, in den „Konfliktgebieten“ würden sich die Gegner mit Wattebäuschchen bewerfen und bekämpfen, wenn die Schweiz ihre paar Anhängerkupplungen nicht mehr liefern würde, weil diese auch an Militärlastwagen montiert werden können.

Nüchtern betrachtet muss man klarstellen:

• Der​ Export von Rüstungsgütern macht gerademal knapp 0.2 Prozent des gesamten Aussenhandels der Schweiz aus. 2016 entsprach das einem Wert von 412 Millionen. (Gesamtexport ca. 211 Milliarden).

• Sei​t zehn Jahren ist der Export solcher Güter rückläufig und hat den tiefsten Stand seit 2006 erreicht.

• Das Empfängerland mit dem grössten Anteil an Importen aus der Schweiz ist Deutschland. (ca.1/4 aller Exporte). Güter im Wert von z.Bsp. 26 Millionen exportiert an Pakistan oder 12 Millionen an Saudi-Arabien sind wohl kaum geeignet, als Begründung für „mehr Elend und Vertreibung“ verantwortlich zu sein.

• In der überwiegenden Hauptsache liefern Schweizer Rüstungsfirmen Flugabwehrkanonen, dazugehörende Radarleitsysteme und Schützenpanzer. Also praktisch ausschliesslich Defensiv- oder Verteidigungsmaterial​. Höchstens die ebenfalls exportierte „Munition für automatische Waffen und Jagdgewehre“ könnte man zum Angriff nutzen. Aber es gibt nicht einmal eine Statistik darüber, wieviel Munition in konfliktträchtige Länder geliefert wird. Wahrscheinlich keine.

Die völlig aufgebauschte Anklage gegen die Schweiz ist unredlich und nur dazu da, der inzwischen manischen Sucht nach Selbstbeschuldigung und Rufschädigung des eigenen Heimatlandes zu frönen.

https://ww​w.srf.ch/news/schweiz​/sieben-infografiken-​zu-waffen-exporten-au​s-der-schweiz



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44%
(16 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 29 Tagen

Die Schweiz ist sicher nicht die Nr. 1 im Waffenhandel.

Auf Arte war ein Doku über die deutsche/franzöische Rustüngsindustrie, die schamlos Länder wie Saudi-Arabien beliefert weil die genügend Kleingeld haben und gerne modernstes Kriegsmaterial im Hangar haben.

Die britische, russische, amerikanische und chinesische Rüstungsindustrie wurden gar nicht erwähnt. Auch die nicht die Söldnerarmeen der Amerikaner und die Milizen, die in Irak und Afghanistan im Einsatz sind/waren.

Krieg ist eben profitabel und der Frieden ist es nicht. Ohne 1. WK würde heute vieles nicht existieren im zivilen Bereich. Der Modernisierungsdruck brachte die Luftfahrt und die U-Boote in völlig neue Höhen.

GPS, Internet und vieles andere wurde vom US-Militär erfunden und dann der zivile Gebrauch erlaubt.



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61%
(18 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte Vor 30 Tagen

Auch wenn die Schweiz nicht direkt in Krisen- resp. Kriegsgebiete liefert, können die Waffen aus der Schweiz über andere Länder in Kriegsgebiete gelangen. Spannend fand ich Lieferungen in die USA und nach Deutschland gemäss diesem Link: http://www.conviva-pl​us.ch/?page=2735 Ja, die Vernetzungen sind entsprechend in der globalisierten Welt inkl. Waffenhandel vorhanden. Somit ist für mich «wenn wir es nicht tun, tun es andere» nicht wirklich ein griffiges Argument. Zudem las man ja auch über Verteilung von Flüchtlingen in der EU (Verteilschlüssel). Ev. könnte man als Verteilschlüssel dies ja auch reinnehmen «wenn man keine Wanderung/Flüchtlinge​ generiert, braucht man auch nicht aufzunehmen». Doch beim Generieren von Wanderungen resp. Flüchtlingen mischt die Schweiz mit.


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50%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 30 Tagen

Was hat nun wieder das Bankgeheimnis damit zu tun ... Die Flücht­lings­ströme kämmen auch ohne Schweizer Waffenexporte, da sind ganz andere Player im Spiel und die übernehmen gerne. Ich meine die Exporte, die Flüchtlinge natürlich nicht...


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63%
(16 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 30 Tagen

Wenn sich die Schweiz jeweils auf ihre "Neutralität" beruft, so steht dies im Gegenwind zur Lockerung im Kriegsmaterial-Export​gesetz. So wie ich es verstanden habe, soll die Lockerung darin bestehen, Waffen auch Länder zu verkaufen, welche sich gerade im Krieg befinden. Dann geht es auch um Ersatzteile, für früher verkaufte Waffensysteme, an Länder, welche dannzumal noch nicht kriegerisch tätig waren, aber heute schon. Und das sind derzeit viele! Vielleicht gelten "juristisch" jene Länder nicht als "kriegsführend", welche "nur nach innen" gegen die eigene Bevölkerung Krieg führen, um sog. "Aufstände" zu bekämpfen.
> Was bleibt: Unsere Neutralität wird untergraben - von uns selbst!
> ein anderer Krieg tobt jetzt um die Welt - der Handelskrieg - . angezettelt von Trump. Die Folgen für den Wohlstand der Bevölkerungen rund um die Erde sind unabsehbar. Verhehrend für die Arbeitnehmer, die Familien, die Ernährung. Ich sehe jetzt auch keinen Unterschied mehr im Verhalten von alten Männern in Regierungsämtern, welche auch Freunde wie Feinde behandeln. Ich sehe bald keinen Unterschied mehr im Regierungsstil zwischen den Staatschefs von China, Nordkorea, Russland, den Philipinen, Syrien und Amerika.
Und von in diesem Handelskrieg wird die Schweiz auch betroffen.





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56%
(18 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 30 Tagen

Mit Kriegsmaterial-Export​ Arbeitsplätze sichern ist derart zynisch und geistig unterste Schublade.

Wahrscheinlich wollen die geistig behinderten Regierenden auch noch das Rote Kreuz, beschäftigen?


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