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Bildung weitsichtig gestalten

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Bildung ist unser wert­volls­tes Gut in einem res­sour­cen­ar­men Land. Des­halb ist die Frage um deren In­halt, Form und Qua­lität nicht nur be­deut­sam son­dern auch zu­kunfts­wei­send. Gute Bil­dung ist Grund­vor­aus­set­zun​g für die ak­tive Teil­nahme am ge­sell­schaft­li­che​n (de­mo­kra­ti­schen) Le­ben. Um immer kom­ple­xer wer­dende Her­aus­for­de­run­ge​n der Ge­sell­schaft (wie z.B. Kli­mae­r­wär­mung oder Tech­no­lo­gien) kon­struk­tiv an­zu­ge­hen und nach­hal­tig zu lö­sen, sind wir auf die Fähig­keit von dif­fe­ren­zier­tem Den­ken in kom­ple­xen Zu­sam­men­hän­gen an­ge­wie­sen. Dies er­for­dert at­trak­tive Bil­dungs­orte mit so­zial und men­tal an­re­gen­den Räu­men, in wel­chen kri­ti­sches und auch un­kon­ven­tio­nel­le​s Den­ken mög­lich ist. Die um sich grei­fende Stan­dar­di­sie­rung und kal­ku­la­to­ri­sche Steue­rung von Hoch­schu­len sind kaum Ga­rant für hohe Bil­dungs­qua­lität – im Ge­gen­teil!

Bildungsqualität zeichnet sich aus über akademische Freiheit. Es sind Bildungsorte zu schaffen und zu bewahren, in welchen kontrovers (aber fundiert) gedacht, gelehrt und geforscht werden kann. Bildung darf nicht top down und Output gesteuert verwaltet werden. Bahnbrechende Errungenschaften der Menschheit wurden selten entlang eines kalkulierten Prozessplans erfunden. Hochschullehrende und Studierende hingegen mutieren zunehmend zu Managern ihres eigenen Produktionsprozesses im Hinblick auf grösstmöglichen Leistungsoutput. Dem ist Einhalt zu gebieten. Das Plädoyer lautet: Weniger Quantifizierung (z.B. Rankings, h-Index, Leistungsfaktoren), mehr Substanz (Inhalt, echte Diskurse, geistes- und naturwissenschaftlich​). Dazu braucht es auch ungeplantes, zufälliges, zeitloses, mutiges und queres Denken.

Die Forderung nach wirklich guter Bildung ist weder messbar noch vermessen!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 16 Tagen

CO2 frei 2030 / 2050
Das Auto mit den Steuern und Abgaben ist eine Politische Woll Milch Sau. Mit allem, Strassenverkehrssteue​r, Mineralölsteuer und Zoll, Mehrwertsteuer, Treibstoff Steuer, CO2 Steuer, Zoll und Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer bim Fahrzeug kauf, Finanzierung der Strassen und des ÖV, dazu Bussgelder von Parkbussen über Tempokontrollen nebst Kontrollen der Fahrzeuge selber, nebst dem Autogewerbe plus den Berufen wie alle die mit dem Gewinnen Verkaufen Transportieren dieser Fossilen Medien zu tun haben, um das auch noch zu erwähnen.
Bei den Immobilien von AWEL über Luftreinhalte Vorschriften, ebenso Steuern, Zölle Abgaben, Kaminfeger und Servicetechniker, Feuerungskontrollen, was in dem Bereich alles anfällt, wird mit 2030 / 2050 nicht mehr notwendig sein.
Danach muss man auch keine Forschung mehr was CO2 anbelangt betreiben, also Vergangenheitsforschu​ng oder Auswirkungen von CO2 auf die Umwelt, Szenarien was geschehen könnte, Statistiken von Abgasen, Verkehrsfluss, Parken, wo Autofrei, Vignetten für Städte, Autobahnen, Tunnel, braucht es alles nicht mehr. Ebenso wenig Umweltschutz der Alpen, es fährt niemand mehr Fossil dorthin, es überfahren keine Autoreifen mehr Reptilien, das werden dann E Mobile und Fahrräder tun.



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64%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 18 Tagen

Wie unredlich das Gesülze über „attraktive Bildungsorte in welchen „kritisches und auch unkonventionelles Denken möglich ist“ in Wahrheit daherkommt erkennt man, wenn man statt dem Gerede mal anschaut, was bei den Grünen dahintersteckt.

-​ Die Weltweit besten Universitäten befinden sich in den USA, in Grossbritannien und… in der Schweiz. Die „allerbeste“ Universität in einem EU-Land (nach dem Brexit) vegetiert auf Platz 36. Alle anderen noch weiter zurück.

- Für das EU-Forschungsprogramm​ „Erasmus“ kommen die meisten Forschungsprojekte und Eingaben aus Grossbritannien. Nach dem Brexit fallen diese dort weg.

- Die Briten bieten der Schweiz an, zusammen mit ihnen und den amerikanischen Top-Unis in einer Forschungs-Top-Liga zusammenzuarbeiten.

Trotzdem wollen die Grünen und Linken und Netten am Forschungsabkommen mit der EU festhalten und dafür gleich den gesamten Rahmenvertrag genehmigen, der die Schweizer Forschenden an die EU binden und von der „freien internationalen Forschungszusammenarb​eit“, ausschliesst, die um sich greifende „Standardisierung und die kalkulatorische Steuerung von Hochschulen“ verstärkt und die „akademische Freiheit“ dadurch einschränkt.


Das​ macht deutlich: Es geht den Eiferern nicht um echte „Bildungsqualität“, sondern wie bei sämtlichen leeren Behauptungen (Zusammenarbeit, Vorteile, Rechtsicherheit, Marktzugang usw) einzig um die Unterstellung der Schweizerischen direkten Demokratie unter die Macht- und Lenkungsdirektiven der EU.


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58%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 19 Tagen

Wer Grün wählt. wählt den Absturz unserer freien Zivilisation. Es ist eine Partei die vergleichbar mit der Inquisition des Mittelalters ist Mal Pädophil, mal gegen Energie, mal gegen Landwirtschaft und sowieso gen den Verkehr. Die Grünen sind mehr eine religiöse Sekte als Partei,
Ich befürchte das schlimmste für unsere Nachkommen.

Die eigene Weltbestimmung ist so gross, dass man vernünftigen Argumente nicht zugänglich ist. Es war die größte Errungenschaft von Vordenkern wie Immanuel Kant, dass die Kritik der reinen Vernunft religiöse Erklärungsmuster infrage gestellt hat. Dahinter scheinen manche heute wieder zurückgefallen zu sein. Der Glaube ist für Grünbewegte wieder zum zentralen Ankerpunkt geworden. Ob das der Höhepunkt des zivilisatorischen Fortschrittes ist, darf man getrost bezweifeln.


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62%
(13 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor 19 Tagen

Susanne Abegg sagt:
"Bildung ist unser wertvollstes Gut in einem ressourcenarmen Land."
Völlig einverstanden.

Fer​ner:
"Die um sich greifende Standardisierung und kalkulatorische Steuerung von Hochschulen sind kaum Garant für hohe Bildungsqualität – im Gegenteil!"
Was ist das, kalkulatorische Steuerung? Ich verstehe das nicht.

Und:
"Dazu​ braucht es auch ungeplantes, zufälliges, zeitloses, mutiges und queres Denken."
Glaubt die Verfasserin dieses nebulösen Textes, der kaum jemand versteht, dass die Forschenden und Studierenden in irgendeinem Labor unbeaufsichtigt Steuergelder verschleudern können, einfach wie es ihnen gerade so behagt?

Glaubt diese Grüne Dame, auf von Firmen wie Nestle, Roche, Novartis, UBS, Privatpersonen wie Hansjörg Wyss u.a. gesponserte Lehrstühle verzichten zu können?

Welch absurde Idee! Seltsam, wirklich seltsam.

Dabei ist eben erst die Schweiz für das fortschrittliche Bildungssystem mit dem 3. Platz weltweit geehrt worden.
https://www.srf.ch/​news/schweiz/bildungs​systeme-im-vergleich-​bronze-fuer-das-schwe​izer-hochschulsystem




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58%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 19 Tagen

Man kann natürlich Schreiben und lesen, Mathematik. Geometrie, etc lernen und in dem Sinne gebrauchsfähig für die Wirtschaft sein.

Ob man intelligent ist, nur weil man einen Universitätsabschluss​ hat oder einen Roboter bauen kann, der wie ein Hund laufen kann, ist wiederum eine andere Frage.

Man kann Geschichtsunterricht machen. Ob man darauf etwas für die Zukunft lernt, ist so ein Sache.

Waren es nicht Intellektuelle, die oft die Grundlage dazu lieferten, was dann die Robespierres, Lenins, Stalins, Napoleons und Hitlers für nötig hielten?


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36%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 20 Tagen

"Bildung ist unser wert­volls­tes Gut in einem res­sour­cen­ar­men Land."

Nun vielleicht braucht es noch ein paar Hitzesommer mehr mit Wasserknappheit bis man merkt, dass dieser Satz nicht stimmt?
Oder ist Wasser etwa keine Ressource?
Aber man vermisst etwas so lange nicht bis es einmal Mangelware ist.


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64%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 20 Tagen

Ich habe etwas das Parteiprogramm der Grünen gelesen ..

https://gruene-​zh.ch/unsere-themen

Und muss schon sagen, unglaublich was da alles geschrieben steht. Ob das alles wohlüberlegt ist?

Meine Befürchtung, nein..


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60%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 20 Tagen

So, so, Frau Abegg, „um immer komplexer werdende Herausforderungen der Gesellschaft (wie z.B. Klimaerwärmung oder Technologien) konstruktiv anzugehen und nachhaltig zu lösen, sind wir auf die Fähigkeit von differenziertem Denken in komplexen Zusammenhängen angewiesen?“

Mein​en Sie mit „differenziertes Denken“ die von Ihrer Partei inflationär verwendete Einschätzung von Skeptikern als „Klimaleugner“?
Oder​ meinen Sie mit „Bildungsqualität“ wenn Universitätsprofessor​en die „Todesstrafe (!) für Klimaleugner“ fordern?
https://tal​lbloke.wordpress.com/​2012/12/24/prof-richa​rd-parncutt-death-pen​alty-for-global-warmi​ng-deniers/

Irgend​wie haben Sie da etwas verwechselt, oder Sie sind eben eine Grüne…


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