Sicherheit, Kriminalität > Armee,

Bundesbern tragt die Verantwortung für weniger Sicherheit

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

In den ver­gan­ge­nen Tagen wurde viel über das Pro­jekt „Weiterentwicklung der Armee (WEA)" be­rich­tet. Dass die Armee mit einem Rumpf­be­stand von 100‘000 Dienst­pflich­ti­gen und einem Fi­nanz­rah­men von 4,7 Mil­li­ar­den Fran­ken pla­nen muss, ist nicht die Wunsch­vor­stel­lung von De­par­te­ments­chef Ueli Mau­rer, wie ei­nige Kom­men­ta­to­ren mit Häme glau­ben ma­chen wol­len. Viel­mehr wur­den diese Vor­ga­ben von einer Mehr­heit in Bun­des­rat und Par­la­ment fest­ge­legt, in ent­schei­den­den Fra­gen gegen den Wil­len der SVP. Diese po­li­ti­schen Mehr­hei­ten tra­gen in Zu­kunft auch die Ver­ant­wor­tung für we­ni­ger Si­cher­heit als Folge der po­li­ti­schen Entscheide.

„SVP-Verteidigungsm​inister Ueli Maurer ist mit seinen Plänen für eine neue Armee erneut aufgelaufen"; solche und ähnliche Schlagzeilen folgten im Herbst 2010 fast im Wochenrhythmus. Dem für die Sicherheit des Landes zuständigen Verteidigungsminister​ wurde von der Mehrheit seiner Regierungskollegen die sicherheitspolitische​ Agenda diktiert. Das Wort Sicherheit wurde damals kaum verwendet und spielte für die Politiker nur noch eine untergeordnete Rolle. Dafür war viel von Finanzen, internationaler Kooperation und Friedensoperationen im Ausland die Rede. Wer bezüglich der Sicherheit des Landes eine andere Lagebeurteilung vornahm, wurde im freundlichsten Fall als „konservativer Anhänger eines Massenheers" (Tages-Anzeiger vom 9. September 2010) tituliert.

Keine Sicherheit zum Nulltarif
Die Diskussion fand ihre Fortsetzung im Parlament. Anträge der SVP, im Zusammenhang mit dem Armeebericht 2010 den Bestand nicht gleich zu halbieren, sondern zumindest bei 120‘000 Militärdienstpflichti​gen festzulegen und der Armee 5,2 Milliarden Franken zur Verfügung zu stellen, wurden von allen anderen Fraktionen deutlich abgelehnt. Das Parlament legte sich im Gegensatz zum Bundesrat, der 4,7 Milliarden Franken wollte (und an dieser Zahl noch immer festhält), zwar wenigstens auf einen Ausgabenplafond von 5 Milliarden Franken fest. Dies ist nota bene eine Milliarde weniger als noch vor 1990. Im Vergleich dazu haben sich die übrigen Bundesausgaben seit diesem Zeitpunkt verdoppelt. Während etwa in der Entwicklungshilfe seit Jahren die Devise „Klotzen nicht kleckern" gilt, darf die Sicherheit des Landes plötzlich nichts mehr kosten. Nach den aktuellsten Vorstellungen des Bundesrates müsste die Schweiz für die Entwicklungshilfe fast gleich viel ausgeben wie für die Sicherheit (über 4 Milliarden Franken gemäss Stellungnahme des Bundesrates zu den Empfehlungen des UNO-Menschenrechtsrat​es von Ende Februar 2013). Dieser liederliche Umgang mit der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht im krassen Widerspruch zur zunehmenden Betonung des gleichen Arguments, wenn es um die Standortqualität der Schweiz geht. Sicherheit und Stabilität seien ja viel wichtiger als beispielsweise das Bankkundengeheimnis oder andere Standortfaktoren, reden uns verschiedene selbsternannte Experten immer wieder ein. Alles Schall und Rauch, Widersprüche noch und noch. Die gleichen Kreise, welche für einen Abbau der Sicherheit sind, treiben auch sonst den Ausverkauf der Schweizer Standortvorteile voran.

Sorglose Politik kann sich rächen
Wer die Armee auf Schönwetterphasen ausrichtet, muss sich nicht wundern, wenn sie im Krisenfall nicht zur Verfügung steht. Das lehrt nicht zuletzt auch die Geschichte. Die Verantwortung für eine kritische Situation, sei dies im Fall eines Konfliktes, von Terrorismus oder bei Naturkatastrophen, wird auf jeden Fall nicht die SVP zu übernehmen haben. Die Verantwortung ist von jenen Leuten zu tragen, die nun auch nicht jammern dürfen, dass eine Halbierung der Armee die Aufgabe von Waffenplätzen und den Abbau von Arbeitsplätzen mit sich bringt.

An dieser Stelle sei wieder einmal an die Grundsätze der SVP zur Sicherheitspolitik erinnert, die sie 2010 im Zusammenhang mit dem letzten sicherheitspolitische​n Bericht und dem nun durch Bundesrat Ueli Maurer umzusetzenden Armeebericht formuliert hat:

  • Die SVP steht zur Unabhängigkeit und bewaffneten Neutralitätder Schweiz.
  • Nur eine eigene, glaubwürdige Armee garantiert den Status als unabhängiger, neutraler und souveräner Staat.
  • Am Milizprinzip und an der allgemeinen Wehrpflichtist unter allen Umständen festzuhalten. Nur sie garantieren eine breite Verankerung der Armee in der Bevölkerung und ermöglichen eine umfassende Auftragserfüllung. Die untauglichen Konzepte der armeefeindlichen Linken (wie die am 22. September 2013 zur Abstimmung gelangende Volksinitiative zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht) sind klar abzulehnen.
  • Art. 58 der Bundesverfassung (Milizprinzip, Kriegsverhinderung als Kernauftrag der Armee) ist Nachachtung zu verschaffen. Diese Prinzipien sind faktisch durch den Armeebericht ausgehebelt (die in dieser Woche vorgestellte Konkretisierung durch das VBS dokumentiert dies eindrücklich).
  • Der Hauptauftrag der Armee ist die Landesverteidigung.
  • Die Armee muss sich in Zukunft wieder auf den „Worst Case" ausrichten, das heisst auf die Abwehr eines Angriffs auf unser Land. Damit können auch alle anderen Aufträge im Bereich der Unterstützung ziviler Behörden und der Bewältigung ausserordentlicher Lagen erfüllt werden.
  • Grösse und Struktur der Armee haben sich nicht an einer abstrakten Zahl, sondern am definierten Auftrag zu orientieren. Dies unter Berücksichtigung des Umstands, dass vom Gesamtbestand der Armee nur noch gegen ein Drittel der kämpfenden Truppe zuzuordnen sind. Auf dem Auftrag basierend sind personelle, materielle und finanzielle Mittel zu definieren, um diesen Auftrag erfüllen zu können.
  • Auf die bisherige Ausrichtung der Armee in Richtung internationale Kooperation (NATO und insb. EU), wie sie in den letzten 20 Jahren schrittweise erfolgte, ist in Zukunft zu verzichten. Das internationale Engagement der Armee ist entsprechend zurückzufahren.

Fa​zit: Nur eine Sicherheitspolitik nach dem Konzept der SVP garantiert Sicherheit und Stabilität für die Schweiz. Die Sicherheitspolitik der SVP ist deshalb modern und zukunftsfähig.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


61%
(23 Stimmen)
Michael Meienhofer sagte August 2013

Mit der Armme ist es wie mit einer Antiquität: die einen höfelen und unterstützen sie, die andern möchten sie los haben. Zu den Ersten: die eigene Armee im Lande ist immer noch besser als eine fremde - oder glaubt jemand, in 20 , 30 oder mehr Jahren gäbe es keine Kriege mehr - der hat den Lauf der Geschichte der Welt vermutlich verschlafen. Zu den Zweiten. mas macht der Politiker mit soviel überschüssigen Militärgeld, das nicht mehr gebraucht wird? Glaubt da wirklich einer, es drücke die Steuern - es werde für Sozialzwecke oder Kultur eingesetzt oder vielleicht für sinnvolle JugendProjekte? Wer dies glaubt, sollte an den nächsten Parlamentswahlen soviele Gesinnungsgenossen mobilisieren, die unsere bestehenden Politiker alle abwaählen - und dann aber bessere wählen, die des Volkes Steuerfränkli nicht für private Macht-und Finanzspiele misssbrauchen!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

76%
(82 Stimmen)
Helmut Barner sagte June 2013

Herr Amstutz, Sie gehören auch zu denen, die unseren Staat unterhöhlen. Das Volk hat in der Verfassung klargemacht, was es von weiteren Gotthardröhren hält. Sie votieren und kämpfen voll gegen diesen Volksentscheid an. Wehe, es halten sich andere nicht an die Verfassung!
Oder wie sieht es bei dem Verfassungsartikel zum Zweitwohnungsbau aus? Setzen Sie sich voll dafür ein, geben alles, damit er auch im Berner Oberland durchgesetzt wird?
Verfassungstre​ue wird nur von anderen verlangt, man hält sich aber selbst nur dran, wo man keine Nachteile in Kauf nehmen muss.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



75%
(83 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte June 2013

Wie sich SVP-Politiker selbst bereichern! Auch auf Kosten der Polizisten und auf Kosten der Sicherheit!

http:/​/www.vimentis.ch/dial​og/readarticle/svp-po​litiker-geben-sich-me​hr-lohn/


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



24%
(82 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2013

@ Nationalrat Adrian Amstutz,

Bin zu 100 % mit Ihren Ausführungen einverstanden, nur lassen Sie sich doch von dieser SP/Grünen/CVP-Mehrhei​ten-Allianz bitte nicht in dieser Frage so in die Passivität abdrängen.

Der SP-NR Cédric Wehrmuth - welcher ja weder Militär- noch Zivildienst absolvierte, ist doch auch so ein „Armee-Abschaffer“ und hat mich folglich auf folgende Idee gebracht. Es gibt nicht nur Rechte, sonder eben auch Pflichten, auch wenn dies bei den Jüngeren nicht mehr so geläufig, so „modern“ zu sein scheint.

Gehen Sie in die Offensive und machen Sie einen Vorstoss im Nationlrat gemäss unserer Bundesverfassung, dem Verfassungsanspruch der Rechtsgleichbehandlun​g, dass, wie die Wehrpflicht bei Männern, jetzt auch ein Pflegedienst für die Frauen endlich eingeführt wird. In der Armee im Sanitätsdienst, im Zivildienst bei der Heim- & Altenpflege ihren Dienst - analog wie die jungen Männer - verbindlich als Pflicht zu leisten haben. Schluss mit dem Egomanentum; „Nur Rechte, keine Pflichten an der Allgemeinheit. Und Herr Amstutz, als bedeutenden Nebeneffekt könnten die immensen Gesundheitskosten auch noch mit Sicherheit massiv gesenkt werden, die jungen Frauen bekommen zudem Pflegewissen mit auf ihren Lebensweg, die sie auch später in der Familie als Mutter wieder gut anwenden können. Bei dieser Sachfrage, Senkung der enormen Alten-Pflegekosten - deren Abschiebung nach Asien ist doch keine menschlich-humane Lösung - müsste die SP mit der SVP doch mitziehen, oder sie macht sich total unglaubwürdig. Gegen die zu erwartende „Emanzenwut“ resp. Entrüstung müssen wir Männer dann halt - wie Winzenried - diesen Kampf mannhaft ausfechten.


Ja genau, Sie haben es richtig erfasst; "Je weniger Gegenwehr durch eine intakte Armee von z.B. einer EU. zu erwarten ist, da kann man einfach "einmarschieren". Dies geschieht Heute ja schon mehrheitlich einfach am Verhandlungs- resp. Diktiertisch bei „unserem“ Bundesrat.

Der Münthefering, damals Präsident der SPD mit s. 72 Jahren, als er den Spruch von Steinbrück i.S. "Kavallerie schicken" noch glaubte etwas topen zu müssen mit; "früher hätten wir Soldaten geschickt", sollte doch JEDEM zu denken geben, auch JENEN, die zu bequem waren einen Dienst an der CH-Gesellschaft überhaupt zu leisten, sich hier aber noch erlauben, die Armee, den Zivildienst zu kritisieren.
Das ist eine formelle, direkte Gewaltandrohung einer auch Heute noch sehr grossen deutschen Regierungspartei, eines 80,5 Mio. Volkes, an ein kleines direktdemokratisches 8 Mio. Volk. Von jedem Minister ein Unding, aber von einem d e u t s c h e n SP-Parteipräsidenten,​ angesichts ihrer NS-Vergangenheit, ein absolutes "no go", noch für die nächsten 1000 Jahre, das ist für mich sicher. Der BR hätte eigentlich sofort eine energische Demarche des Protestes nach Berlin schicken müssen, aber eben, dazu braucht es "Eier in den Hosen", wie die Bündesräte zwischen 1939-1945.

Sind wir tatsächlich durch diese Wohlstandsgesellschaf​t,
von Unten bis Oben dermassen verweichlichte Menschen geworden ?

Mahatma Ghandi sagte diesbezüglich zutreffend & weise;

"Weil der Mensch aus der Geschichte nichts lernen will,
m u s s diese sich immer wiederholen".

Den​kt Bitte einmal darüber nach;
Jedes Land hat immer eine Armee,
die eigene oder dann eben eine Fremde.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

74%
(78 Stimmen)
adrian michel sagte June 2013

Kleines Lustspiel in zwei Akten.
Es treten auf:
Souverän (die Stimmbürger)
Ueli Maurer, Knecht
Ädu Amstutz, Vertreter


---- 1. Akt: Januar 2009, Szene: Ein Stall ----

Ueli: „Das ist ja eine Sauordnung hier!“

Souverän: „Das wird ja wohl auch Gründe gehabt haben, dass die Stellenvermittlung mir einen Neuen schickt. Also: Frisch ans Werk, hier ist der Besen. Bring den Stall auf Vordermann.“

Ueli:​ „Ich brauche mehr Geld!“

Souverän: „Hör mal zu, mein Junge: Zuerst macht Du hier Ordnung! Dann machst Du mir ein ordentliches Betriebskonzept. Und dann sehen wir weiter...“



---- 2.Akt: 2013, Szene: Derselbe Stall ----

Souverän (wütend): „Heitere Fahne! Da hat man gemeint Du würdest hier mal richtig anpacken, aber die Sauordnung ist ja noch schlimmer! Draussen steht noch eine ungewaschene Kanne von gestern, die Milchabrechnung stimmt nie genau, gestern Nacht hast Du die Tür weit offen gelassen und überall liegen noch alte Scherben herum: Schau, hier ist grad eine! Mensch Ueli - Dein Vorgänger war vielleicht nicht perfekt aber Du...“

Ueli (trotzig): „Ich brauche halt mehr Geld! Ohne zusätzliches Geld geht nichts!“

Souverän:​ „Hör mir bloss auf! Die Stellenvermittlung hat Dich zum aufräumen hergeschickt und nicht zum Geld ausgeben. Ich will zuerst Ordnung im Stall und dann ein brauchbare Betriebskonzept – vorher brauchst Du mir nicht zu kommen!“

Ein Vertreter tritt auf:
Vertreter: „Tschou zämä. Hier braucht's einen neunen Stall!“

Souverän (giftig zu Ueli hinüber): „Ich brauche vor allem einen neuen Knecht...“
(zu Ädu): „Hallo. Du kommst gerade ungelegen. Wer bist Du überhaupt?“


Vert​reter (insistiert): „Ich bin der Ädu und hier braucht es dringend einen neuen Stall! Schau, Dir die Pläne an...“

Souverän (verärgert): „Ich brauche keinen neuen Stall! Der hier ist zwar nicht topmodern aber ich habe schiesslich einen langjährigen Servicevertrag bei der SVP – obwohl...“(wieder giftig zu Ueli hinüber): „...diese Firma mir nicht immer bestes Personal liefert!“

Ueli: „Hoi Ädu!“
Ädu: „Tschou Ueli!“

Souverän (erstaunt): „Ach, Ihr kennt euch? Na egal, zeig mal her Deinen famosen Plan...“

Ädu: „Das ist der beste den Du kriegen kannst.“

Souverän (überfliegt den Plan): „Soso.....Hm... Teure Angelegenheit. Und wer sollte den neuen Stall dann in Schuss halten? Mein Knecht hier...“ (deutet unwirsch auf Ueli und brummelt etwas unverständliches)

​Ädu: „Da machen wir einfach einen neuen Servicevetrag! Und mit Ueli hast Du unsern zweitbesten Mann im Stall - Mach Dir da mal keine Sorgen...“

Souverä​n (verdutzt): „Was meinst du mit: «unsern Mann»? Bist Du etwa von derselben Stellenvermittlung wie dieser Held da?“

Ädu: „Aber sicher! Und was den neuen Servicevetrag betrifft...“

Souve​rän (kugelt sich vor lachen): „Sagt mal, Ihr zwei Clowns: Für wie blöd haltet Ihr mich eigentlich!?“


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



74%
(69 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte June 2013

Zum Thema Armee empfehle ich ganz unbescheiden diesen meinen Artikel:

http://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/der-myt​hos-von-der-erfolgrei​chen-schweizer-miliza​rmee/


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



28%
(69 Stimmen)
Bea Habegger sagte June 2013

Üsi schön Heimat Schwyz geit nid kaputt dür Lüt wo sech nid z'schad si dräckigi Häng z'übercho im Autag oder sech ufzlehne gäge Ugrächtigkeite. Nei si droht am i de letschte Jahre nachhautig züchtete "Managergehabe u em ufblasnige Bürokratismus uf aune Äbenine" z'ersticke.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

20%
(64 Stimmen)
Elmar Hutter sagte May 2013

Sehr lesenswert für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die über die Zukunft der Schweizer Armee faktenbezogen und konstruktiv mitreden wollen: "Mut zur Kursänderung - Schweizerische Sicherheitspolitik am Wendepunkt". Die Verfasser dieses neuen, bemerkenswerten Buches sind unabhängige Schweizer Fachleute mit ausgewiesener Sachkenntnis. Darunter befinden sich ehemalige Generalstabsoffiziere​, ein Schweizer Botschafter a.D. und ein langjähriges Mitglied des International Institute for Strategic Studies,London. (2013, Eikos Verlag)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



71%
(78 Stimmen)
Heinz Mahler sagte May 2013

Interessant zu wissen wäre ob die Dienstpflicht beibehalten werden soll um Einnahmen mit dem Pflichtersatz zu haben, um Schafe zu bewachen oder um Hilfspfleger in Altersheimen zur Verfügung zu haben. Wenn schon müsste man den Ersatzdienst auch für Frauen und Ausländer einführen. Aber das würde vermutlich in einem totalen Politcomic enden sollte das realisiert werden wollen. 100`000 Soldaten Stünden dazu auch in keinem Verhältnis.

Unsere Politiker machen es ja vor das die Swiss Army nicht funktioniert. Siehe Fis Heer.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



65%
(107 Stimmen)
Stefan Pfister sagte May 2013

Seit 17 Jahren ist das VBS in SVP-Hand, aber wenn was schief läuft, sind die Linken schuld. Das Übliche.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



68%
(80 Stimmen)
Heinz Mahler sagte May 2013

Ogi und Schmid waren ja SP Bundesräte. So einfach ist das


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

74%
(84 Stimmen)
adrian michel sagte May 2013

Lieber Herr Amstutz
Würde mir die Sicherheit des Landes anvertraut, so müsste ich alle Anstrengungen unternehmen um im Rahmen meiner Möglichkeiten die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Würden meine Möglichkeiten durch andere Kollegen beschränkt, so verdoppelte ich meine Anstrengungen noch, um ihnen die Schamröte auf das Gesicht zu treiben: Indem ich denen zeige, wie man einen Laden auch unter erschwerten Bedingungen führt. Danach würden mir meine Forderungen anstandslos gewährt, weil alles andere politischer Selbstmord wäre.

Der SVP wurde unserer Sicherheit 1996 anvertraut. Das sind 17 Jahre.

Wer nach dieser Zeit die Unverfrorenheit aufbringt zu schreiben: „Die Verantwortung für eine kritische Situation, sei dies im Fall eines Konfliktes, von Terrorismus oder bei Naturkatastrophen, wird auf jeden Fall nicht die SVP zu übernehmen haben“ hat diese 17 Jahre ganz einfach schlecht gearbeitet. Er unterschreibt damit eine Bankrotterklärung.


Man darf mir durchaus ultimativ Defizite benennen, die aufgrund von Geldmangel gefährlich werden könnten – Aber man muss mir gleichzeitig einen Laden präsentieren, der überall sonst blitzt und blinkt.

Blitzt und blinkt Ihr Laden? Wohl eher nicht.

Ich habe dazu ein ganz passendes Zitat gefunden:
„Von Verantwortung reden alle - zumindest, solange es andere betrifft. Aber selbst Verantwortung übernehmen, dazu sind nicht alle bereit.“


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



61%
(84 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte May 2013

Zum Thema Schweizer Armee empfehle ich folgende ausgezeichnet Artikel:

http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2011/02/02/eine​-entmythologisierung-​der-armee/

http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/2012/10/01/ch​aos-im-vbs-maurer-hat​-versagt/

http://s​chlemihlsblog.wordpre​ss.com/2011/07/18/uel​i-maurer-verirrt-sich​-nach-china/


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



61%
(92 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte May 2013

Wenn es Herrn Amstutz wirklich um die Sicherheit gehen würde, dann müsste er für eine ganz andere Armee plädieren:

- kleiner aber professioneller!
- international vernetzter!
- mehr bedrohungsorientiert und weniger Trachtenverein!


​Es ist doch völlig klar worum es geht: Viele SVP-Anhänger und -Mitglieder haben ein schönes gemütliches Pöstschen bei der Armee...


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



58%
(90 Stimmen)
Stefan Pfister sagte May 2013

Herr Amstutz leiert hier sein Parteiprogramm herunter inklusive darin enthaltener Widersprüche.

"•D​er Hauptauftrag der Armee ist die Landesverteidigung."​

Und dafür reichen gemäss Erhebung des Bundesrats 22 500 Mann.
Die Armee hat mehr als viermal so viele Leute wie sie für ihren Hauptauftrag benötigt! Es sind also nicht zu wenige, wie Herr Amstutz hier behauptet, sondern zu viele. So viele subsidiäre Aufgaben kann es gar nicht geben, um 77 500 Mann sinnvoll zu beschäftigen.

Wie war das nochmal mit Pöstli-Jägern und geldverschwendender Staatsindustrie?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1