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Coronakrise - Reflektion, Tracking-App, Notverordnung

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Die Viren und wir

Die Menschheit lebt seit Jahrmillionen mit tausenden von unterschiedlichen Viren. Einige Viren haben sogar die Evolution des Menschen beflügelt. Deshalb befasst sich die pharmazeutische Forschung auch mit der Heilung von Krankheiten durch Viren. So werden sogenannte vektoriale Viren als onkolytische Viren gegen Krebszellen eingesetzt oder auch zur Bekämpfung von antibiotikaresistente​​n Bakterien oder als Impfstoff (prophylaktische Behandlung und Therapie gegen Infektionskrankheiten​​).
 
Nun gibt es humanpathogene Viren (wie Influenza oder eben SARS-CoV-02), bei denen die Infektion nicht asymptomatisch (umbemerkt, ohne Symptome) verläuft, sondern sich in einer Krankheit bzw. Immunanwort des Körpers manifestiert. Diese Reaktion des Körpers kann leicht oder auch schwer sein. (Kopfschmerzen, Fieber, Lungenentzündung, usw).
 
Viren, welche schlimme Infektionsverläufe haben und auch ohne schwere Vorerkrankungen wie Krebs oder Herz/Kreisläufschwäch​​e für die breite Bevölkerung tödlich verlaufen können, wurden durch die Entwicklung und den breiten Einsatz von Impfstoffen mehrheitlich ausgerottet (Masern, Pocken, Kinderlähmung, Diphterie, Tuberkulose).

Das neue Coronavirus SARS-CoV-02
 
Beim neuen Coronavirus SARS-CoV-02, das sich sehr schnell auf der gesamten Erde verbreitet hat, werden wir auch lernen müssen, mit ihm zu leben. Es wird nicht einfach verschwinden. Bis zu 90% der Infektionen verlaufen asymptomatisch, von den restlichern 10% der Infektionen führt es zu einer Erkankung, davon 80% leicht, 14% schwer und 6% sehr schwer, wo eine Unterbringung auf einer Intensivstation notwendig wird. Die neusten Studien haben nun jedoch die ursprüngliche Furcht vor diesem Virus als unbegründet erklärt.
https://infek​​t.ch/2020/03/neues-v​e​rstaendnis-der-covi​d-​19-epidemie/
 
D​as Virus ist neu, kann die Krankheit Covid-19 auslösen, jedoch grossmehrheitlich mit einem milden Verlauf. Viele Studien belegen, dass die Letalität des Coronavirus SARS-CoV-02 bei 0.2-0.4% liegt. Das heisst, dass 4 von 1000 Infizierten daran sterben. Dies liegt bezüglich der Tödlichkeit zwischen der saisonalen Grippe (Influenza, Letalität 0.1%) und einer pandemischen Grippe (Influenza, Letalität 0.5%), welche wir und den Jahren 2014/2015 sowie 2017/2018 hatten. Damit kann man die Gefährlichkeit des Virus relativ gut einschätzen.
 
Auch​​ 2019/2020 hatten wir eine Grippewelle. Normalerweise sieht man dies erst am Ende eines Jahres durch epidemiologische Berechnungen (Übersterblichkeit). Durch den Fokus auf das SARS-CoV-02 auch in der Schweiz wurden bis jetzt mittels PCR 328’155 an erkrankten Personen durchgeführt, davon waren aber nur 11% positiv. Die 89% der anderen Erkrankungen lassen auf einen grippalen Infekt schliessen.
Aktuell gibt es in der Schweiz trotz erhöhter Testfrequenz und der akribischen Suche nach Erkrankten praktisch Null Neuerkrankte. Damit ist auch die Zahl der Infektionen bei prakticsh Null. Denn wenn sich niemand infiziert, wird auch niemand krank.

Mögli​chst rasch breite Antikörpertest in der Bevölkerung durchführen
 
Es ist gut, dass nun die Antikörpertests von F. Hoffmann-La Roche AG auf den Markt kommen. Denn wie wir aus vielen Studien nun wissen, gibt es in den ländern eine viel höhere Dunkelziffer an Infizierten, als über den Krankheitsverlauf ursprünglich angenommen. Dies wird Licht ins Dunkel bringen.
 
Schlussendlich wird die Gefährlichkeit des Virus weiter nach unten korrigiert werden. Wir wissen, dass in der Schweiz hauptsächlich Ü80 an Covid-19 erkrankten, hauptsächlich Ü80 hospitalisiert wurden und hauptsächlich Ü80 mit schweren Vorerkrankungen bei einer Infektion mit SARS-CoV-02 verstorben sind. Wir haben nun jedoch die Gewisseheit, dass viele Erkrankte auch mit Blutverdünnern oder anderen antiviralen Medikamente geheilt werden können.
 
Angst vor Virus unbegründet, Folgemassnahmen überrissen

Somit können wir mit grosser Gewissheit sagen, dass die Angst vor dem Virus für die breite Bevölkerung ungefährlich ist und können uns dementsprechend verhalten. Dazu gehört weiterhin Abstand halten, Hände waschen und bei Krankheitsgefühl den Arzt konsultieren. Eine zügige Immunisierung der breiten Bevölkerung, ohne die Gesundheitseinrichtun​​gen zu überlasten, wird notwendig werden. Ohne bald verfügbaren Impfstoff gegen SARS-CoV-02 ist dies unumgänglich. Sich stetig wiederholende Shut-Downs überlebt weder unsere Gesellschaft noch unsere Wirtschaft langfristig.
https://w​​ww.handelszeitung.ch​/​unternehmen/roche-c​eo​-severin-schwan-ke​in-​coronavirus-impfs​toff​-vor-ende-2021
 
Es​ ist richtig und wichtig, dass der Shut-Down nun beendet wird und die Grenzen wieder öffnen. Das psychologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leid, welche die im März 2020 eingeführten Massnahmen bewirken, sind grösser als der Schaden des Virus selber.

Volksabstimmun​​g notwendig
 
Eine zwingende Coronavirus​​ Tracking-App für die gesamte Bevölkerung, welche jede Person und ihr Umfeld verfolgt, halte ich durch den Umstand der grossmehrheitlich leicht verlaufenden Infektion durch das Virus SARS-CoV-02 für völlig überrissen. Die Politik geht mit diesen Folgemassnahmen nach wie vor von der mittlerweile widerlegten Gefahr durch das Virus aus, welche auf Schätzungen im Februar 2020 basieren. Das ist unverhältnismässig. Auch die Übertragung der bundesrätlichen Notverordnungen am Volk vorbei in ein Bundesgesetz halte ich für unnötig und falsch.
https://www.ad​​min.ch/gov/de/start/​d​okumentation/medien​mi​tteilungen.msg-id-​789​29.html

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