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Das Mass ist voll

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Das neuste SV­P-I­ni­tia­tiv­chö​r­bli ü­ber­quillt vor wurm­sti­chi­gen Ar­gu­men­ten. Die Be­gren­zungs­i­ni­ti​a­tive ü­ber­schrei­tet ein­mal mehr jede Grenze , v.a. die­je­nige der Sach­lich­keit.

Die Initianten wollen das Personenfreizügigkeit​sabkommen mit der EU abschaffen. Sie sprechen keine Sekunde lang darüber, wie wichtig dieses für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft ist.

Dem Initiativtext entnehmen wir, es sei der Personenfreizügigkeit​ zu verdanken, dass einheimische Arbeitsplätze gefährdet seien, ältere Leute ihre Stelle verlören, Wohnraum knapper würde, die Mieten und Hauspreise stiegen, Züge, Strassen und Schulen unsicherer würden und über die Hälfte der Sozialhilfebezüger Ausländer seien.

Da wird so ungefähr alles ins Chrättli gelegt, was bei Wutbürgern für einhelliges Kopfnicken sorgt. Die Initianten tun sich sichtlich schwer damit, Äpfel von Birnen zu unterscheiden. Als Bauerntochter kann ich da gerne etwas nachhelfen:

Erstens: Wir sprechen über die Personenfreizügigkeit​ mit der EU. Nicht über Asylbewerber oder Flüchtlinge, nicht über Nordafrika oder Eritrea. Ausserdem hat sich die Einwanderung der Arbeitnehmenden aus der EU in den letzten fünf Jahren halbiert.

Zweitens: Die Schweiz braucht Fachkräfte aus dem Ausland. Nicht erst seit der Personenfreizügigkeit​ mit der EU, sondern schon immer. Und nicht nur Grosskonzerne, sondern vor allem auch Spitäler, Pflegeinstitutionen, KMU, wie das Baugewerbe, Hotels oder Restaurants würden ohne ausländische Arbeitskräfte gar nicht funktionieren. Die Landwirtschaft übrigens auch nicht: Viele Betriebe überleben nur, weil sie Hilfskräfte aus Polen, Rumänien oder Bulgarien engagieren, die ihnen die Tiere versorgen, den Krautstil ernten und die Güllegrube leerpumpen.

Drittens:​ Die Schweiz profitiert seit 15 Jahren von Vorteilen der Personenfreizügigkeit​ mit der EU. Für die Unternehmen hat sich die Suche nach Talenten vereinfacht. Und seit 2010 wurden 600‘000 Stellen neu geschaffen. Die inländische Erwerbsquote ist seit Anfang des Jahrzehnts gestiegen.

Viertens: Die Schweizer Einkommen sind seit 2002 um durchschnittlich 1,1% gewachsen. Das Lohngefälle zwischen europäischen Einwanderern und hiesigen Arbeitnehmenden ist bei vergleichbaren Rahmenbedingungen nach wie vor unbedeutend.

Fünftens​: In der Schweizer Wirtschaft gehen in den nächsten zehn Jahren eine Million Menschen in Rente und nur eine halbe Million Erwerbstätige rücken nach. Damit fehlen etwa 500'000 Personen. Jene Unternehmer, die auch in Zukunft bestehen wollen, werden ihren älteren Schweizer Mitarbeitern Sorge tragen.

 Die «Volksinitiative für eine massvolle Zuwanderung» ist anmassend. Natürlich wollen wir die Einwanderung gezielt steuern und kontrollieren. Aber das richtige Mass dafür finden wir nur, wenn wir differenzieren. Zwischen den verschiedenen Arten von Einwandernden und zwischen den Aufgaben, die daraus entstehen.

Personen aus dem EU-Raum, die bei uns einer Arbeit nachgehen, tragen die Schweizer Wirtschaft entscheidend mit. Ausserdem sind sie massgeblich an der Finanzierung unserer Altersvorsorge beteiligt. Sie sind Teil unseres Wohlstands und darum auch Teil unserer Gesellschaft.

Wenn wir die Personenfreizügigkeit​ zur EU aufkündigen, kappen wir die für die Schweiz überlebenswichtige Mobilität von Personen, Talenten und Erfahrungen. Und wir schneiden uns den bilateralen Weg selber ab.

Wir sägen am Ast auf welchem wir sitzen…


Kommentare von Lesern zum Artikel

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77%
(39 Stimmen)
Jakob Speiser sagte September 2019

Es ist erschrecked wie kurzsichtig, gedächtnislos und geschichtsverachtend viele unserer Politikerinnen und Politiker sind (daneben ist vieles in der Politik ohnehin zunehmend schizophren!). Alle reden immer noch daher, man wolle und müsse mit dem Rahmenvertrag die "Bilateralen" retten. Niemand sieht, dass die EU seit 2008, Finanzkrise, riesige zusätzliche Einnahmen benötigt. Von wem denn wenn nicht von der "reichen" Schweiz, jetzt sowieso falls die Nr.2 der Zahler (11 Milliarden pro Jahr), die Briten wegfallen sollten !! Die EU reklamiert, so gehe es nicht weiter, die Bilateralen müssen weg, ersetzt durch ein Rahmenabkommen. Danach wird logischerweise alles nur noch lateral aus der EU kommen. Sobald ein Rahmenabkommen steht, sind die "Bilateralen" Makulatur. Wer das nicht checkt (also nicht richtig Verträge lesen, geschweige denn abschliessen kann) sollte bitte nicht Politik machen.


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75%
(36 Stimmen)
Georg Stamm sagte September 2019

Frau Schneider Schneiter kann sagen was Sie will, unsere familieninternen Erfahrungen sind anders. Meine Frau und ich, beide berufstätig in den 60er bis 80er (meine Frau) und ich bis 2005, hatten vor der PFZ und den Bilateralen I mit der EU nie die geringste Schwierigkeit einen Job zu finden. Ich wechselte zum letzten Mal mit 48 Jahren als Biologe, also eine Berufsrichtung, die es nicht gerade an jeder Ecke gibt. Einer unserer Sühne, gut 41 Jahre alt und Grafiker (wie meine Frau) sucht seit Monaten eine Stelle. In allen Agenturen sitzen 25-35-Jährige, oft aus D dank PFZ. Das sind Erfahrungen, die Frau Schneider Schneiter vielleicht nicht gemacht hat und nicht in Ihre Weltschau passen. Die PFZ hat etwas gebracht, nämlich den Unternehmern und Managern: Ein unerschöpfliches Reservoir an potentiellen Mitarbeitern, wahrscheinlich sogar noch zu geringeren Kosten als vorher. Das ist aber auch alles.


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67%
(33 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

@Herrn Franz Krähenbühl
Es gäbe schon Möglichkeiten, die Zuwanderung zu beschränken. So, wie es die SVP in ihrer Zuwanderungsinitiativ​e wollte.
Andere Beschränkungsmassnahm​en, welche keine Verträge verletzen funktionieren nur übers Geld.

Zuerst muss der Hauptgrund erkannt werden. Dieser ist bei den Firmen zu suchen, welche lieber "billige Menschenroboter" für die Arbeit einsetzen wollen, anstatt auf die bewährten Fachkräfte im Inland zu setzen. Das ist in hohem Masse menschenfeindlich, nicht nur den "Neuen" gegenüber sondern denen, welche die Stelle weggenommen wird.  Ich anerkenne, dass Fachkräfte im Inland in einem grossen Teil, vorallem in Grossfirmen, verkrustet und eingebettet in einem Wohlfühlpaket. Sie handeln aber nur so, wie es auch die Neuen aus dem Ausland praktizieren.  Ich habe das mehrfach miterlebt, denn in KMU heisst es arbeiten. Das gilt in Grossfirmen nur Teilweise. Da wird gleich zu Arbeitsbeginn Kaffee getrunken, als Wartezeit bis zu Sitzung zu Sitzung, wo die Probleme bewirtschaftet werden anstatt Lösungen diskutiert werden.


Zurück zu den Massnahmen
Es wurde bereits diskutiert für die Firmen ein Eintrittstiket für neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu fordern.
Ich meinerseits bin für diese Massnahme nicht begeistert, denn da schmälert die Attraktivität für die Firmen. Eventuell wandern sie sogar ab.


Wenn ich in der Politik wäre, würde ich die folgende Massnahme fordern:

Sie ist gratis für die Firmen, sofern sie die Arbeitskraft aus dem Ausland behalten.
Wenn sie sie jedoch nach kurzer Zeit, oder bis zu drei Jahre (der Zeitraum müsste dislutiert werden und ebenfalls Massnahmen, dass die Firmen nicht ausweichen dürfen), nach "Import" die Arbeitskraft wieder kündigen, müssten diese Firmen für die Sozialleistungen (Arbeitslosengeld) aufkommen. Wenn die Arbeitskraft wieder eine Stelle findet, sollte für die neue Firma ein Reset des Zeitraumes gelten. Dieses Damokletesschwert würde manchen Chef zum Überlegen bringen. Brauchen wir die Arbeitskraft aus dem Ausland, oder können wir auf eine bewährte hiessige Fachkraft zurückgreifen.
Mit dieser Massnahme würden ebenfalls die Arbeitskassen geschont.


Ich weis nicht, warum die Politik nicht auf solche Ideen kommt und stattdessen auf das Gefühl der Hosensackwärne des Herrn Fluri baut.


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61%
(23 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2019

So sieht eine massvolle Konkordanzpolitik aus.

negative campaigning um google-suchern nach Politikern Schmutz zu präsentieren. Für jeden Politer von rechts bis links gibt es passenden verbalen Prügel

Gerade die Partei, die sich so staatsmännisch gibt und den Ständerat für sich gepachtet hat.

Dagegen ist ein Wurmplakat geradezu harmlos.


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67%
(24 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

@Herr Willi Mosimann
Wo hat Frau Schneider-Schneiter den Durchblick?
Sie eröffnet einen Thread, sie kümmert sich aber nicht darum, gibt auf die von Ihr gestellten Fragen keine Antwort, gibt plakative Parolen von sich, Fakten aber, lässt sie vermissen. Die angeblich fehlenden Fachkräfte, hat sie von der UBS gibt sie unbesehen und ungeprüft weiter.
Doch, woher baut die UBS die Zahlen auf? Sind es etwas die Leute, die es benötigt, dass die leeren Wohnungen gefüllt werden. Die verfügbaren Arbeitskräfte sind einiges höher (830'000)


Die Schweiz konnte sich bisher auf 4 Punkte stützen.

Das "war" die Swissness, das Bankgeheimnis,  den Tourismus und die Elekrtizität.

Die Swissness gibt es bald nicht mehr. Die einst sehr gute Qualität wurde zerstört oder wird zerstört, entweder durch politische Plänkeleien (Beispiel Pilatus Flugzeugwerke), durch Verkauf (Beispiele: Sulzer, BBC, da sogar mehrfach (ABB, Alstom, General Electric), Sprecher und Schuh (Rockwell) und viele mehr. Grossfirmen, die einst hier produzierten, produzieren einen grossen Teil, oder alles im Ausland. Kleinfirmen und Mittelbetriebe wird es immer schwerer gemacht mit Verträgen wie den geplanten Rahmenvertrag.

Bei​m Bankgeheimnis muss ich gar keine Worte verlieren.

Der Tourismus wird ebenso zerstört, wie die beiden anderen Punkte. Bisher war die Schweiz attraktiv.  Die fehlenden Winter aber, und die Verbetonierung und die Verkrebsung unserer Landschaft hinterlassen eine unwiederbringende Narbe. So verliert der Tourismus ganz schnell seine Attraktivität.

Die Elektrizität. Wie soll diese noch produziert werden, wenn alle AKW's abgestellt werden, wenn die Gletscher schmelzen und bald kein Wasser mehr ins Tal fliesst (es bleibt noch Zeit sich darüber Überlegungen zu machen).
Der Energiebedarf wird immer höher. Eine Million mehr Einwohner, die in den letzten 10 Jahren zugewandert sind, benötigen nun mal mehr Energie, zur Mobilität und zum Leben in Häusern und bei der Arbeit.


Nun, ich wünschte mir, dass die drohende Blase endlich platzt. Je länger es geht, bis das geschieht, desto lauter wird der Knall und desto schlimmer sind Auswirkungen. Die Anzeichen deuten darauf hin, wie die leeren Wohnungen, die Verbauerei unserer Landschaft https://de.m.wikipedi​a.org/wiki/Wolkenkrat​zer-Index , die Negativzinspolitik und die drohende Rezession.

Jetzt verraten sie mal, wo Frau Schneider-Schneider den Durchblick hat. Die Punkte blendet sie einfach aus und setzt auf das von der Economiesuiss propagierte "Schneeballsystem" Erfolg auf Wachstum, anstatt Erfolg auf Qualität.

Wenn die Blase platzt, dann gute Nacht und das Dank Politikern wie Frau Schneider-Schneiter und vielen mehr, die, weil ihnen aus der Zacke aus der Krone fallen könnten, der SVP in diesem Punkt nicht Recht geben. Stattdessen bewirtschaften diese Politiker den Kampf gegen die SVP.


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41%
(29 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2019

Ja, bei der SVP wimmelt es an wurmstichigen Argumenten, sie will gar das Rentenalter auf 68 Mann und Frau hochschrauben. Noch unverschämter ist nur noch die BDP, die fordert gar 69 für Mann und Frau. Wer solche Parteien noch wählt ist entweder bereits Rentner oder steinreich oder nicht ganz bei Trost!


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58%
(24 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

Es ist erstaunlich, wie blind einige Politiker sind, wenn es um die Verbetonierung unseres Landes geht. Die Zeitreise in den Karnwerken des Bundes könnte helfen, dass ihr Blick durch ihre rosarote Brille etwas klarer wird:
https://map.geo.admin​.ch/mobile.html?lang=​de&topic=emapis&bgLay​er=ch.swisstopo.pixel​karte-grau&catalogNod​es=3238,1916&layers=c​h.blw.emapis-zusammen​fassung,ch.swisstopo.​swissimage-product,ch​.swisstopo.zeitreihen​&layers_timestamp=,cu​rrent,18641231

Zud​em: die ETH verfügt über ein Fotoarchiv, wie die Schweiz einmal ausgesehen hat.
http://ba.e-pics.et​hz.ch/#1568710579361_​1

Die Zersiedelungsinitiati​ve, die ich ablehnte, kam auch nicht von ungefähr.
Warum lehnte ich sie ab? Weil die Ursachen bekämpft werden müssen und nicht Pflaster auf die Narben unserer Landschaft gelegt werden müssen.

Was ist die Ursache? Das ist der freie Personenverkehr.




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50%
(20 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

Die Kosten der Staus auf Schweizer Strassen ist extrem hoch.

https://www.​aargauerzeitung.ch/sc​hweiz/schweizer-staus​-kosten-rund-19-milli​arden-franken-1328972​92

Das ist ein Resultat des freien Personenverkehrs.

​Das kostet die Wirschaft offenbar nichts!?! Einige Politiker haben dieses Gefühl in der Handtasche. Andere meinen sogar, das aus der der Wärme des Hosensacks herauslesen zu können.

Von dem baldigen Kollaps bei der SBB rede ich hier schon gar nicht.


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52%
(21 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

Ich habe mir soeben die neuste Selbstmordrate angeschaut.

https:​//www.obsan.admin.ch/​de/publikationen/suiz​idgedanken-und-suizid​versuche-der-schweize​r-bevoelkerung

Was​ auffallend ist, dass die Selbstmordrate bei 50plus besonders hoch ist.

Ebenso bei 15 bis 24 Jährigen.
Währenddem​ die Jungen unter Liebeskummer und Zukunftsängsten leiden, kann ich die hohe Selbstmordrate bei 50plus nur dadurch erklären, dass sie ausgemustert werden und Dank der Personenfreizügigkeit​ keinen Job mehr finden.

Es heisst nicht vergebens, zu jung zum sterben, aber zu alt zum arbeiten.

Nach 65 sinkt die Selbstmordrate massiv, weil dann der Druck der Jobsuche massiv sinkt.

Viele Politiker sind einfach nur blind!


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43%
(21 Stimmen)
willi mosimann sagte September 2019

Der SVP geht es gar nicht um die Begrenzung der Einwanderer sonst hätten sie ja die Ecopop Initiative massiv unterstützen müssen.
Der SVP geht es primär darum alles was heute mit der EU besteht (BILA Verträge, etc) zu zerstören


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36%
(22 Stimmen)
willi mosimann sagte September 2019

Danke Frau Elisabeth Schneider-Schneiter, es gibt noch Politiker/innen die den Durchblick haben


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68%
(25 Stimmen)
Thomas Schibli sagte September 2019

Während meinem Leben hat sich die Bevölkerung in der Schweiz verdoppelt, trotz allen nur denkbaren Zuwanderungsbremsen: 2.Weltkrieg, Schwarzenbach, Saisonarbeiter, Kontingentierungen usw.
Meine Grosskinder dürften also die 16 Millionen locker erleben.
Danach lautet mein Motto: "Ein Land ohne freies Land kann kein freies Land sein".


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36%
(22 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2019

Jede Veränderung der Bevölkerung, wie auch immer, muss der Natur, Umwelt und Menschen und Kultur, Rechnung tragen.

Geld spielt dabei keine Rolle! Solange jedoch die Menschen, die Auswirkung der Geldschöpfung aus dem Nichts nicht begreifen können, wird das im Geldsystem nichtexistierende Links- Rechts Schema fortgesetzt!
Jede Geldschöpfung "finanziert" die Systeme aus Wirtschaft, Staat und Soziales! Die daraus folgenden systembedingten Abläufe zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung, mit oder ohne Erwerbsarbeit, korrekt umgelegt, ergibt Arbeitsplätze, Ersparnisse und Gewinne! Es kann kein Geld fehlen!

Mit diesem Wissen muss die Umlage zweckentfremdet werden, damit das Denkvermögen mit dem Virus Zahler infiziert werden kann! Dieses Vorhaben ist mit weltweiter Gehirnwäsche der betreuten Bildung, Regierenden, Justiz und Medien, fantastisch gelungen. Mackenroth hat 1947 die Abwicklung über das Erwerbseinkommen erfunden! Es funktioniert auch noch im 21. Jahrhundert, trotz Roboter und Informatik! Die Regierenden dürfen tagtäglich, die kreierten Betrugsspielzeuge hegen und pflegen! Siehe dieser Beitrag von Frau Schneider!
Das individuelle monatliche Geldvolumen wird von der Wirtschaft (Gegenwert der Leistungserbringung) zugeteilt. Der Staat muss im Rahmen der Volkswirtschaftstärke​, den Rückfluss, nicht bezahlen seiner Ausgaben einordnen!

Zusätzlich zur Betrugsgeldsystemlehr​meinung, gehört eben auch die Mangelbetrugslehre der Fakultät Ökonomie, welche der Geldschöpfung aus dem Nichts, das zweckentfremdende Delkredererisiko verordnete und ergänzend den Staat als Schuldner seiner eigenen Währung bestimmte. Der Geldkreislauf kann keine Bankpleite ergeben, wenn sich die Zentralbank im Sinne der Geldschöpfung, verhält, 2007 war ein Paradebeispiel der Betrugsauswirkungen!


Wie blöd können Menschen eigentlich gebildet werden?




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61%
(23 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2019

Schon gut Frau Schneider-Schneiter.

Sie wollen die Einwanderung steuern.
Ja, wie machen Sie das?
Sie wissen doch, dass die Strassen und die Schienen verstopft sind in der Schweiz.
Als Bauerntochter, wie Sie sagen, wissen Sie zudem, wieviel wunderbare Grünfläche Jahr für Jahr verschwindet.

Es geht doch nicht an, dass die Rohstoffe in die Schweiz gekarrt werden.
(Dazu die Geschichte der Alusuisse weiter unten)
Sobald die AKWs abgestellt sind (seinerzeitige Forderung der Alt-CVP-BR nach Fukushima), braucht es die Energie aus Frankreichs AKWs oder aus Deutschen Gaskraftwerken.
Den osteuropäischen Ländern die Akademiker wegschnappen, die sie teuer ausgebildet haben und selber dringend benötigen, gleichzeitig bezahlen wir durch die sog. Kohäsionsgelder wirtschaftliche Unterstützung. Das passt ja wirklich gut zueinander.
Dann gibt es ja noch das Risiko, dass man einen falschen Doktor zum Beispiel aus Rumänien anstellt.
https://www.srf.ch/​news/international/pl​agiate-epidemie-in-ru​maenien-wenn-der-fals​che-doktor-mit-dem-to​d-droht

Kennen Sie die spannende Geschichte der Alusuisse?
Nun, die Alusuisse war einst eine der grössten Aluminiumkonzerne der Welt, gegründet im Jahr 1888 durch einige Schweizerindustrielle​. Das Aluminium war schon längst entdeckt, aber die Herstellung war zu teuer und brauchte zu viel Energie. Bis der Franzose P.L.T. Héroult das Verfahren der Aluminium-Schmelzflus​selektrolyse erfunden hat. In Frankreich hatte niemand Interesse daran.

Ein paar Schweizerindustrielle​ haben sich zusammengetan, von dieser Erfindung gehört und Héroult ins Boot genommen. Nach einigen Jahren wurde die Alusuisse nach Chippis verlegt. Wegen des hohen Energiebedarfes war ein eigenes Kraftwerk nötig, das jetzt zur Atel-Gruppe gehört.

Bauxit, der Rohstoff für die Herstellung reinen Aluminiums, bezog man aus Australien. Die Alusuisse war sehr erfolgreich, besonders während der Weltkriege bis anfangs Neunziger. Alsdann konkurrenzlos billiges russisches Aluminium auf den Markt kam, ging es abwärts.

Das Trio Sergio Marchionne (CEO), Ebner und Blocher erkannten, dass da etwas zu machen sei. Sie deckten sich mit grossen Mengen Aktien ein, brachten den Konzern mit Modernisierungen und Sparmassnahmen wieder auf Touren und verkauften ihn im Jahr 2007 an die kanadische Alcan, mit unverschämt hohem Gewinn.

Linke Journalisten kritisieren dieses Milliardengeschäft. Sie sprechen von verscherbeln traditioneller erfolgreicher Schweizerunternehmen.​ Nun muss man folgendes wissen:
Während Jahren wurde gegen die Alusuisse wegen der Umweltbelastung von linker und von grüner Seite her gedonnert. Zu Recht, wie ich meine. Denn der Pfynwald wäre fast kaputt gegangen. Kommt dazu, dass das Heranbringen des Rohstoffes Bauxit in grossen Mengen eine Reise um die halbe Welt erfordert. Die WOZ berichtet nun, dass die Schweizer Financiers billig ins Ausland verscherbeln, ungeachtet der verlorengehenden Arbeitsplätze. Die Umweltprobleme von früher hat man vertuscht.

Man hat einen traditionellen Schweizerbetrieb veräussert. Und viel Geld verdient. Auch Pensionskassen und möglicherweise der Ausgleichsfond der AHV und viele Kleinaktionäre. Die Belegschaft wurde mit der Zeit von der Lonza aufgesogen. Aluminium wurde weiterhin produziert und zwar in Island, wo viel Energie gratis, aus dem Boden zur Verfügung steht.

Fazit:
Die​ Schweizer machen sollten was sie sehr gut können und was den knappen Boden nicht noch mehr belastet.
Mehr im Ausland produzieren.
Forschu​ng und Entwicklung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit den Universitäten weiter vorantreiben.



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45%
(20 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2019

Der Binnenmarkt ist veraltet und auf der Hälfte der Möglichkeiten im Schlamm steckengeblieben.

​Nur im Warenbereich funktioniert er einigermassen. Im digitalen Bereich ist er wirkungslos.

Darum​ haben die Internetgiganten aus Silicon Valley die Ehre des Binnemarktes übernommen. Von Portugal bis Finnland herrscht Alphabet ohne jede Konkurenz.

Die USA waren, sind und werden immer das "bessere" Europa bleiben. Die EU mit ihrem hilflosen Versuchen es den grossen USA nachzumachen, sind bisher grandios gescheitert.

Darum​ wird Arte auch weiterhin nicht ohne das Dauerbrennerthema USA auskommen. Besser das neueste aus den Kunstmuseen in Baltimore oder was Trump gerade tut, als was gerade in Lettland diskutiert wird.
Immer her mit den USA-Filmen wie "die Strassen der Bronx".

Die 5-Minuten-Nachrichten​ aus ganz Europa sind anscheinend wieder sang- und klanglos gestrichen worden.


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