Wahlen > Sonstiges,

Das Tessin und ... sein Bundesrat

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Mit dem Vor­schlag der SVP den Tes­si­ner Nor­man Gobbi in den Bun­des­rat zu wählen, ist die Dis­kus­sion über die Lega dei Ti­ci­nesi auf­ge­braust.

Es werden hier die schlimmsten Aussagen getätigt, die weit weg von der Realität sind. Immer wieder taucht die Zeitung „Mattino della Domenica“ auf. Diese Zeitung soll schlimmste Sachen schreiben.

Nun die Tessiner werden von Bundesbern seit langem falsch verstanden und überhört. Das bewegt diese Zeitung jeweils die Bundesräte in einem Satirefoto zu zeigen. Satire kann, wenn falsch verstanden, verletzen. Die Zeitung stellt aber alle Personen immer wieder in Satirefotos dar. Zum Beispiel auch den Gemeinderat von Lugano, deren Mitglieder zum grossen Teil der LEGA angehören, so auch der Stadtpräsident Borradori.

Wer im Tessin in den letzten Jahren etwas bewegen wollte, das Tessinern sozial half (Löhne, Miete, usw.), die Natur schützte (Strassen, Parkplätze, Wald, usw) und gleichzeitig kritisch den Verträgen mit Italien gegenüberstand, musste in der Lega politisieren.

FDP und CVP gebärden sich im Tessin als die Herren des Hauses. Wenig Verständnis für die Bevölkerung, die eigene Tasche füllen. Diese Parteien politisieren in anderen Kantone nicht so ohne Verständnis.

Der Präsident der Tessiner FDP hat ein Tankstellennetz , ist gegen jeden Vorstoss für naturfreundlichere Autos. Der CPV Politiker im Ständerat für das Tessin hat einen eigenen TV Sender und nützt diesen schamlos für seine politischen Ziele aus (Berlusconi im Tessin)

Gobbi ist ein Schweizer Staatsmann durch und durch. Ihm ist immer klar, dass das Volk der Souverän ist. Er hört die Stimme des Volkes und versucht Lösungen zu finden. Er ist kompromissfähig intelligent und durchsetzungssicher, ohne zu verletzen.

Da das Tessin ein Sonderfall ist (Italien ist ein schwieriger Nachbar), viele arme Tessiner beherbergt und vielen reichen Ausländer Platz bietet, braucht es einen Tessiner im Bundesrat. Das Tessin sollte einen ständigen Bundesrat haben, damit der soziale Frieden aufrecht erhalten wird. Andernfalls wird das Tessin sich immer allein mit Italien herumschlagen müssen, was auf lange Sicht zu unüberbrückbaren Situationen führen könnte.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

Noch keine Beiträge vorhanden. Schreiben Sie den ersten!

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?