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DEMOS: GRIFFIGE MASSNAHMEN GEGEN DIE KLIMAERWÄRMUNG JETZT !

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Die De­batte im Par­la­ment um das CO2-­Ge­setz war pein­lich: Es ist fünf nach zwölf, aber die "bür­ger­li­chen" Par­teien wol­len gegen die Kli­mae­r­wär­mung immer noch KEINE grif­fi­gen Mass­nah­men unterstützen. Die Zu­kunft un­se­rer Ju­gend in­ter­es­siert sie nicht – und das im Wahl­jahr! Des­halb rufen nun junge Men­schen aus brei­ten Krei­sen zu einer lan­des­wei­ten Kund­ge­bung auf. Sie fin­det am Sams­tag, dem 2. Fe­bruar 2019, statt – in Ba­sel, Bellinzona, Bern, Biel, Fribourg, Genèv​​​​​​​​​e, Lau­san­ne, Lu­zern, Neuchâtel, Solothurn, St. Gal­len und Zürich. (klimademo.ch)

 

Es ist naiv und arrogant, wenn die "bürgerliche" Mehrheit des Nationalrats beschliesst, die Schweiz müsse keine inländischen Klimamassnahmen ergreifen. Das wird bei den Wahlen im Herbst abgestraft werden, nicht nur von den Jungen, sondern auch von den Klimaseniorinnen- und senioren.

Es braucht griffige Massnahmen gegen die Emissionen der Schweiz nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland: Wir fliegen und haben die Schwerindustrie ausgelagert. Verglichen mit dem nationalen Treibhausgasausstoss,​​​​​​​​​ sind die Auswirkungen der schweizerischen Konzerne im Ausland  22-mal so gross. Die global vernetzte Schweiz ist nicht so klein, wie uns immer weisgemacht wird, sondern trägt ganze drei bis vier Prozent zur globalen Klimaerwärmung bei. Dazu kommt der weltweite Handel mit Öl und Kohle, der zu einem grossen Teil über Genf und Zug läuft und u. a. mit der Konzerverantwortungsi​​​​​​​​​nitiative angegangen werden muss.

www.woz.ch/19​0​​​​​​​​5/wahljahr-201​9​/​u​n​s​e​​​re-idee​n-​si​nd​-v​ie​l-​we​​​ni​ger​-na​iv-​als​-​de​r​-g​l​​aub​e-au​f​-de​m​-je​t​zig​e​n​-​we​g-k​oe​nne​-e​s

 ​​

S​ind​​​ Sie auch für griffige Massnahmen der Schweiz gegen die Klimaerwärmung? Finden Sie die schweizweiten Demonstrationen eine gute Idee? Wird man Sie dort auch antreffen?

 

Den bereits 3017 (!) Leserinnen und Lesern am 19. Mai 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig zum Thema "Massnahmen gegen die Klimaerwärmung"​ über die aktuelle Entwicklung informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(16 Stimmen)
ueli hofer sagte February 2019

Da reisen die Klimanarren per Flugzeug von Konferenz zu Konferenz, schwingen grosse Reden, fressen und saufen grosse Mengen und schlafen ganz sicher nicht in der Jugendherberge. Am Ende jeweils trifft man sich gut gelaunt zum Fototermin, um uns und der übrigen Welt das schöne Bildchen in der News-Sendung stolz zu präsentieren und zu sagen, die Gespräche seien ergebnislos aber dennoch konstruktiv gewesen...

Guter Gedanke, zum Wachstumswahn, Herr Huber.
Das Problem - wir müssen dennoch wachsen, wir sind dazu verdammt!
Das kommt von Forschung und von der Entwicklung her.
Wenn wir nicht mehr wachsen sollen, müssen wir zuerst aufhören mit Weiterbildung.
Die Unis schliessen.
Wir müssen weiter an Vernichtungswaffen basteln.
Menschen klonen und genetisch verändern.
Früher hat es die Pest gegeben, die die Menschheit halbiert hat.
Auch der 30-jährige Krieg hat mitgeholfen.
Stalin,​ Hitler und Mao haben ebenfalls gesorgt, dass das Raubtier Mensch ein bisschen zurückgebunden wird.
Aber jetzt ist die Entwicklung und das Wachstum regelrecht im Schwung.
Sie gleicht einer Explosion.
Sie geht durch die Decke.
Wir werden uns selber vernichten.

Wir sind sogar so blöd, dass wir das Kindermachen belohnen sollen.
So verlangen es zumindest die Linken und die CVP.

Wir glauben, dass wir mit grösserem Kindersegen unsere Altersrente sichern müssen.
Aber einschränken - niemals.
Ist das nicht ein absurder Gedanke?

Einmal habe ich zum Umweltthema in dieser Plattform eine kurze Geschichte geschrieben. Weil sie hier ebenfalls gut passt erlauben ich mir, sie zu wiederholen:
Da trifft der Planet Erde einen alten Freund, den er seit einigen Hundertmillionen Jahren nicht mehr gesehen hat.

«Hallo Erde, wie geht es denn so?» Fragt jener die Erde.

«Ach miserabel. Ich habe Mensch!» Entgegnet die Erde

Der andere Planet: «Das ist ekelhaft. Du tust mir leid. Aber keine Angst. Das vergeht wieder»



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63%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2019

Die These, dernach die Klimakatastrophen wegen einer menschengemachten CO2-Erwärmung der Erde zunehmen würden, ist totaler Mumpitz. Schlimm ist der aktuelle Versuch nun adoleszente Kinder ohne genügend eigene Kompetenzen zur Beurteilung der Sachlage zu indoktrinieren und wie Automaten auf die Strasse zum Demonstrieren zu schicken. Solche Kinder sind entweder gar nicht interessiert am Thema und nehmen nur die Gelegenheit zum Schulschwänzen und Zoff machen wahr, oder, viel schlimmer, sie sind tief verängstigt und traumatisiert durch die Weltuntergangsszenari​o-Indoktrination die sie von Lehrern und Mainstreammedien eingetrichtert erhalten.

Zur Linie der Panikmache der nicht widersprochen werden darf, gehört auch die Legende von den Extremwetterkatastrop​hen die zugenommen hätten und die nun als Beweis für die Wahrheit der menschengemachten Klimalüge gelten sollen. Schon die einfachste Suche im Netz bringt das völlige Gegenteil an den Tag:

• Schlimmster​ Hagelsturm: 1988 Indien mit 246 Todesopfern
• Schlim​mster Zyklon: 1970 Bangladesh mit 300‘000 Toten.
• Schlimmster​ Tornado: 1989 Bangladesh mit 1300 Toten.
• Schlimmster​ Blitzschlag: 1994 Simbabwe 21 Tote und Ägypten 469 Tote.
• Am 23. August 2005 ereignete sich in Brienz ein Murgang und zerstörte 28 Häuser. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. In der Datenbank Euro-Climhist zeigt sich, dass Brienz schon früher Schäden durch Wetterereignisse erlitten hat: Im September 1798 wurden beispielsweise Schäden durch Schnee schriftlich festgehalten.
• Hage​lschäden in der Westschweiz: Ein Gemüsetreibhaus und die Ernte werden in der Nähe von Lausanne am 23. Juli 2009 komplett zerstört. Die tennisballgrossen Hagelkörner scheinen für die Region nicht ungewöhnlich: Bereits im Juli 1737 und im Juni 1739 wurden Hagelschäden gemeldet.
• Der orkanartige Sturm Lothar bringt am 26. Dezember 1999 in Rüschlikon bei Zürich einen Baukran zum Umstürzen. Der Sturm richtet in der ganzen Schweiz grosse Schäden an. In Zürich gab es schon im September 1562 einen heftigen Sturm, der Schäden verursachte. Zudem wurde Zürich gemäss den Daten auf Euro-Climhist immer wieder überschwemmt.
• Im Mai 1999 waren weite Teile der Bodensee-Promenade in Rorschach überflutet und nur über provisorische Stege oder per Boot erreichbar. Die Region St. Gallen/Bodensee meldete aber bereits früher immer wieder Schäden durch Überschwemmungen, so zum Beispiel in den Jahren 1616, 1619 und 1627.
• Der sehr kalte Winter 1431/1432 bildet in Mitteleuropa den Auftakt für ein Jahrzehnt mit kalten Wintern, verbunden mit Hungerjahren. Schon Ende November frieren selbst große Flüsse wie Rhein und Donau zu.
• Usw, usf

Entsetzen muss einem, dass den als Manipulationsmasse ausgesuchten Streik-Schulkindern ein von internationalen PR-Unternehmen gehyptes, behindertes Mädchen als Vorbild für ihre „Gesinnung“ vorgesetzt wird. Ein Mädchen, das gemäss Krankheitsbeschreibun​g unter einer „tiefgreifenden Entwicklungsstörung“ leidet, deren Merkmale einerseits "Schwächen in der sozialen Interaktion sowie Kommunikation" und andererseits "stereotypes Verhalten mit eingeschränkten Interessen" sind.

Das zeigt erneut, mit welchen unsäglichen Mitteln die leichtgläubigen und obrigkeitsgläubigen Volksmengen manipuliert werden sollen.


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15%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2019

Um die Erwärmung auf 1.5°C zu begrenzen, müssen die CO2-Emissionen weltweit drastisch gesenkt werden. Die Schweiz benötigt umgehend ein griffiges Gesetz mit Belohnungen und Sanktionen.

Die Temperatur ist in der Schweiz in den letzten fünfzig Jahren rund 1,6 Mal so stark gestiegen wie in der gesamten Nordhemisphäre. Wetterextreme wie Starkniederschläge, Hitzesommer etc. sind die ersten Anzeichen, die mit schmelzenden Gletschern (Trinkwasserquellen!)​, Ernteausfällen und Waldbränden bereits signifikante Folgen für die Schweiz haben. Wir können es uns nicht länger leisten zuzuschauen. Es ist fünf nach zwölf.




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26%
(23 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2019

Das Fliegen trägt 18% an die Klimaerwärmung bei:

"(...) Ein einziger Urlaubsflug kann das Klima stärker aufheizen als ein Jahr lang Auto fahren und das Haus mit Erdöl heizen zusammen. Der Flugverkehr ist zudem einer der am schnellsten wachsenden Verursacher von Treibhausgasen und wird in der Schweiz mittelfristig zum klimaschädlichsten Sektor überhaupt.

Global hat sich der Flugverkehr seit 1990 fast verdreifacht und legt weiterhin Jahr für Jahr um fünf Prozent zu. Schweizerinnen und Schweizer sind extreme Vielflieger. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern besteigen wir doppelt so häufig ein Flugzeug. Denn fliegen ist extrem günstig geworden, und immer mehr Menschen können es sich leisten. Für das Klima hat diese Art der Mobilität jedoch einen sehr hohen Preis. Die Fliegerei ist weltweit für knapp fünf Prozent des menschengemachten Klimaeffekts verantwortlich, in der Schweiz sogar für über 18 Prozent. Geht die Entwicklung so weiter wie bisher, wird dieser Anteil bis 2020 auf fast 22 Prozent anwachsen." (WWF)


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14%
(22 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2019

Die Klimaseniorinnen wollten den gesetzlichen Klimaschutz, der vom Bund nicht eingehalten wird, beim Bundesverwaltungsgeri​cht durchsetzen, weil genügend Sterbe- und Krankheitsfälle bewiesen sind.

Das BVG lehnte Ende vergangenen Jahres die Beschwerde der Klimaseniorinnen gegen den Bund ab, d. h. es trat auf ihr Gesuch für mehr Klimaschutz gar nicht erst ein. Aber gerade ältere Frauen werden durch Klimaerwärmung und Feinstaub stark geschädigt; es gibt leider bereits auch Todesfälle. Die Klimaseniorinnen lassen sich nicht so abspeisen: Sie reisten nach Lausanne. Am 21.01.2019 übergaben sie dort ihre Beschwerde dem Bundesgericht.

kli​maseniorinnen.ch/akti​vitaeten/



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60%
(15 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2019

Mit CO2 hat man ein Umwelt - Feindbild 1a geschaffen und der angeblich vom Menschenhand gemachte Klimawandel gehört dazu.

Für mich ist CO2 Ausstoss so etwas wie "homöopathischer" Umweltschutz, im Klartext, man braucht so nicht viel zu ändern. Kann fast weiterleben wie bisher. Nur etwas teurer. Die Globalisierung und der Wachstumswahn kann so schön ungestört weitermachen. Die Firmen kaufen ein paar CO2 Zertifikate, die Mehrkosten werden auf das Produkt aufgeschlagen, der Konsument zahlt's.

Ändert sich dadurch etwas? Werden weniger Güter und Teile durch weniger Kontinente und Länder geschleust, ehe sie vor der Ladentheke stehen? Wird weniger Regenwald und Wald allgemein abgeholzt? Werden weniger Abfälle im Meer entsorgt? Gibt es weniger Massentierhaltung, geht der Fleischkonsum zurück? Wird weniger geflogen? Weniger Auto gefahren? Weniger Littering? Gibt es dadurch weniger Wegwerfprodukte? Fahren weniger mit Schweröl betriebene Containerschiffe auf dem Meer?

CO2 Zertifikate sind ein Bombengeschäft, viele namhafte Banken wie Goldman Sachs, JP Morgan etc. sind bei den sogenannten "Emissionszertifikate​n" dabei:

https://www​.handelsblatt.com/fin​anzen/anlagestrategie​/zertifikate/nachrich​ten/emissionszertifik​ate-das-milliardenges​chaeft-mit-dem-abgash​andel-seite-2/3531832​-2.html

Da stellt sich wieder mal die Frage, was ist wichtiger, Geld oder Erde?

Gedanken zum Wachstumswahn von Hans A. Pestalozzi

"Verdrängt man denn die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte? Warum ist man nicht fähig, einige ganz einfache Rechnungen zu machen? 2% Wachstum bedeutet Verdoppelung in 35 Jahren. Eine Verdoppelung muss man sich ganz konkret vor Augen führen. Dies heisst : In 35 Jahren von allem, was wir heute in der westlichen Industriewelt an materiellen Gütern und Dienstleistungen haben, doppelt so viel! Doppelt soviel Strassen Doppelt soviel Autos Doppelt soviel Häuser Doppelt soviel Ferienreisen Doppelt soviel Medikamente Doppelt soviel Bier Doppelt soviel Koteletten usw. Jeder nur einigermassen vernünftige Mensch sieht sofort ein, dass ein solches Rezept heller Wahnsinn ist. Aber die Herren wollen ja nicht 2 % Wachstum, sondern 6 %, um ihre Probleme lösen zu können."

https://e​pdf.tips/auf-die-bume​-ihr-affen.html



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57%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

Na dann: Verzicht auf Auto, Flugzeug und den heutigen Luxus.

Zurück in die glorreiche Zeit vor dem Erdölparadies.

Es ist wie bei der Ernährung: Jeder weiss es, nur will man persönlich nicht auf Luxus verzichten.


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50%
(12 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2019

1.Selbstverständlich darf in der Schweiz demonstriert werden. Alt und jung soll teilnehmen.
2. In Chicago kann die Bevölkerung jetzt gerade nicht wegen der Klimaerwärmung demonstrieren. Sie leben gerade jetzt , als Folge davon mit einer Kälte bis minus 35° C und Wintersturm .Während es am Nordpol leicht " wärmer" ist.

3. Die kleinkarierte Schweizer-Politik wird sich schwertun mit einer klaren Klimapolitik. Obschon - es gab schon früher "CO2-Vorgaben, welche aber stets wieder vor sich hergeschoben werden.
4. Es ist oft zu hören, dass es doch "keinen Wert" habe, wenn nur die kleine Schweiz etwas tue. Also lässt man es lieber sausen.
Ob die SVP-Bauern mit ihrer Partei gleicher Meinung sind, " es gebe keinen Klimawandel"?
5. Ob die Holländer und die Malediven dies auch so sehen, weiss ich nicht.
6.Trump macht sich angesichts des Notstandes in Chicago sogar noch lustig über die Klimaveränderung. Auch er streitet sie ab.



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