Gesellschaft,

Die Familie sollte vom Staat mehr unterstützt werden

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Die Fa­mi­lie ist als kleinste Zelle des Staa­tes von gros­sem Wert.
Bezugnehmend auf die Ab­stim­mung der Fa­mi­lie­nini­tia­ti​ve vom 23. No­vem­ber 2013 wird deut­lich, dass der Fa­mi­lie sei­tens vom Staat zu wenig Be­ach­tung ge­schenkt wird.

Für Familien, in denen beide Elternteile aufgrund finanzieller Notwendigkeit arbeiten müssen, ist der Steuerabzug bei der Fremdbetreuung von absoluter Dringlichkeit.
Jedoch bin ich der Meinung, dass eine Familiengründung im Sinne einer gesunden Kindesentwicklung geschmieded werden muss. Betrachtet man die Psychologie des Menschen, so kann man den Fakt nicht umgehen, dass die von der Mutter gegebene emotionale Wärme und Zuwendung unabdingbar für eine positive frühkindliche Entwicklung eines jungen Menschen ist. Die Symbiose, mit welcher der Säugling im Leib seiner Mutter heranwächst, besteht in den ersten Monaten nach der Geburt fort - diese einzigartige Verbindung legt den Grundstein für eine sich positiv entwickelnde Psyche. Diese Nahrung an Liebe und Geborgenheit während den ersten Lebensmonaten eines Kindes lässt sich durch keine andere Person in diesem Masse ersetzen.
Kinder, die kurz nach der Geburt fremdbetreut werden, wachsen demzufolge mit einem riesigen Verlust auf, welcher der Boden legen kann für spätere psychische Erkrankungen.
Eltern, die sich Nachwuchs wünschen, sollten sich dessen bewusst sein und dementsprechend die Vorkehrungen dafür treffen, dass die Mutter während den ersten drei bis vier Jahren nach der Geburt für die Betreuung des Kindes hauptsächlich selber zuständig sein kann.

Somit sollte meiner Ansicht nach die Eigenbetreuung vom Staat ebenfalls finanziell unterstützt werden.
Junge Eltern dürfen nicht durch den Steuerabzug bei der Fremdbetreuung in Versuchung kommen, ihre Kinder von vornherein abzugeben.

Besonders auch die Notwendigkeit des Engagements vom Vater in der Familie wird vom Staat zu wenig anerkannt und folglich nicht genug gefördert. Eine neue Studie des Bundesamts für Statistik zeigt, dass sich die Beteiligung der Väter an der Kinderbetreuung nach wie vor sehr in Grenzen hält.
Zwar nehmen sich die Väter insbesondere am Wochenende Zeit für ihre Kinder, doch beruflich zurückstecken zugunsten der Familie vermag nur ein sehr kleiner Teil.
Der Rolle des Vaters kommt besonders ab dem Kleinkindalter sehr grosse Bedeutung zu.
Das Mädchen geht mit ihm die erste Beziehung zum anderen Geschlecht ein, welche prägend ist für die Wahl eines zukünftigen Partners. Der Junge braucht ihn zur Identifikation - wenn der Vater nicht erreichbar für ihn ist, hinterlässt dies eine grosse Leere. Knaben, welche keine richtige Beziehung zu ihrem Vater eingehen können, haben es sehr schwer, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen und ein Gefühl der eigenen Mitte zu entwickeln. Einige Psychologen gehen sogar davon aus, dass der von vielen vaterlosen Jungen verspürte Hunger nach männlicher Bestätigung und Anerkennung ein Grund dafür sein kann, wie Homosexualität entsteht.

Der Familie als kleinste und wichtigste Zelle des Staates sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es muss ermöglicht werden, dass Eltern ihre spezifische Mutter,- und Vaterrolle korrekt einnehmen können.



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36%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

@ Tibor Neidhart,

Absolut sehr treffend & folgerichtig formuliert, besser es gar nicht, Bravo & DANKE.

So wie es aus sieht, wächst eine jüngere Generation heran, die wieder vermehrt einen natürlichen,
gesunde​n Blick für das WESENTLICHE hat. Das lässt doch Hoffnung aufkommen für die Zukunft.


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