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Die Massnahmen zerstören das Soziale

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Die Mass­nah­men zer­stören das So­ziale

 

Eigentlich wollte ich nicht mehr über Corona schreiben, aber beim Verfassen der Medienmitteilung für Risch Tourismus ist mir aufgefallen, dass ich das Wichtige als Präsident eines neutralen Vereines nicht sagen darf, denn ich muss dplomatisch bleiben, deshalb noch einmal ein paar Gedanken über die sogenannte Corona Krise. Erstens: Corona wird behandelt, als wäre es gefährlicher als die Pest, HIV und Ebola zusammen, nur so können die zum grossen Teil völlig abstrusen Restriktionen gedeutet werden. Wer Statistiken lesen kann, weiss schon längst, dass wir völlig überreagieren. Die Gründe sind einfach aber beschämend: Erstens haben die Politiker bald gemerkt, dass sie den falsche Beratern aufgesessen sind und statt sich zu entschuldigen (Fehler darf jeder machen, egal wie viel sie kosten) spielen sie das Spiel auf Kosten der Kleinen bis zum bitteren Ende und hoffen irgendwie heil aus der Sache zu kommen. Die Lockerungen sind in Tat und Wahrheit absurd und nur die Grossen können es sich leisten so wieder zu öffnen, die Kleinen, die es versuchen, werden oft scheitern, aber das freut die Grossverteiler , denn eine Regierung, die ihnen alle kleinen Konkurrenten zerstört, ist ein Geschenk Gottes. Noch perfider ist aber ein übliches, übles, Spiel des Bundes. Jeder, der wiedereröffnet und scheitert, der scheitert nicht an den Bedingungen, sondern ist selber schuld und da er nicht mehr behördlich geschlossen haben musste, ist nicht mehr der Bund zuständig und alle Hilfen greifen nicht mehr. Am Schluss landet er bei den gemeindlichen Sozialämtern. Von den Kulturschaffenden und anderen rede ich schon gar nicht mehr, den in unserer kulturlosen Zeit sind solche Dinge eh unwichtig. Das wird sich aber noch rächen. Wir werden eine Gesellschaft haben, in der jeder nur noch mit äusserster Vorsicht ein Engagement eingehen wird. Das gesellschaftliche Leben wird noch mehr verarmen.

 

Für mich ist eines sonnenklar, bundesrätliche Vorlagen werden von mir ungelesen ein Nein erhalten, den seit 30 Jahren kommt von Bern nur unausgegorener Schund. Und Gesetze sind das Papier nicht wert auf dem sie entworfen wurden.

 

Bisherige Politiker, ausser den gemeindlichen, werde ich nicht mehr wählen, ausser wenn sie sich an der nächsten Session kompromisslos für eine völlige Aufhebung aller Massnahmen inkl. den Abstandsregeln einsetzen und liebe SVP, mit grosser Klappe mündlich zu opponieren genügt mir nicht, wenn man dann bei der Abstimmung feige mit Enthaltung einen Rückzieher macht. Ich bin völlig frustriert und glaube, ich lebe im falschen Film, aber gebe nicht auf, vielleicht schenkt uns der liebe Gott wieder Verstand und verscheucht die Angst, die diesen Irrsinn erst ermöglicht.

 

 


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