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Die Schweiz soll 2019 ein neues Glücksspielgesetz bekommen

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Die Schweiz soll im Jahr 2019 ein neues Glücksspielgesetz erhalten, wodurch erwartet wird, dass Schweizer Online Casinos legalisiert werden. Zur Zeit ist es für Spieler zwar legal möglich, bei einem ausländischen Online Casino zu spielen, erklärt Anwalt Simon Palzer dem Tagesanzeiger, und auch für ausländische Anbieter sei es legal, Webseiten außerhalb der Schweiz zu betreiben, doch im Land ist bislang das Betreiben eines Online Casinos untersagt.

 

Für Schweizer Online Casinos ist das ein großer Hoffnungsschimmer. Bisher spielen viele Schweizer in ausländischen Online Casinos, was Konkurrenz für die heimischen Spielbanken bedeutet. Jährlich werden ungefähr 150 Millionen Franken in Online Casinos im Ausland ausgegeben, berichtet das Nachrichtenportal Blick. 2019 soll sich das also ändern, hoffen die Schweizer Betreiber. Für ausländische Unternehmen bedeutet das mehr Konkurrenz in der Zukunft. Kunden könnten vom erhöhten Wettbewerb allerdings profitieren, wenn das Gesetz 2019 in Kraft treten sollte.

 

Online Casinos werten ihren Service auf

Der große Konkurrenzkampf, der in der Online-Casino-Branche​​​ herrscht, kann für Kunden durchaus vorteilhaft sein. Denn gesteigerte Konkurrenz bedeutet für die Kunden potenziell, dass sich die Qualität des Angebots verbessert und versucht wird, einen überzeugenden Service​​​ anzubieten.

 

Verschi​ed​​ene Online Casinos versuchen sich durch attraktive Bonusangebote inklusive Freispiele von der Konkurrenz abzuheben. Andere bemühen sich, den Spielern ein möglichst sicheres Umfeld zu bieten und wirken ungesundem Spi​​​elverhalten durch Aufklärung entgegen. Die Website des Online Casinos Mr Green zum Thema Green Gaming bietet zum Beispiel Beratung und Hilfestellungen rund um die Suchtgefahr an. Sie bietet Kontaktmöglichkeiten und ermöglicht u. a. das Setzen von Limits für Einsätze, um die Finanzen beim Spielen im Blick zu behalten. Dadurch möchten Casinos signalisieren, dass sie am Wohlergehen ihrer Kunden interessiert sind und aktiv gegen ungesundes Spielverhalten steuern. Darüber hinaus wurde ein Prognose-Tool entwick​​​elt, das neben einer Selbsteinschätzung durch Spieler auch einen Algorithmus zur Vorhersage des Spielverhaltens beinhaltet. So können Spieler ihr Spielverhalten besser unter Kontrolle halten.

 

Kostenloses​​​ Spielen im Schweizer Online Casino

Andere Casinos wie das Grand Casino Baden haben sich Strategien überlegt, wie sie trotz derzeitiger Gesetzeslage dennoch Kunden für ihren Online Ableger anziehen können.

 

Da das Grand Casino Baden als Schweizer Casino keine Geldspiele anbieten darf, haben sich die Betreiber etwas ausgedacht: Auf einer eigenen Casinoseite können Spieler Casinospiele nicht um Geld, sondern für den Erhalt von Spielpunkten spielen. Erhält man eine gewisse Anzahl an Spielpunkten - auch wenn diese recht hoch zu liegen scheint - verdient man sich ein Lotterieticket oder einen Sofortgewinn durch ein Rubbellos. Zwar klingen Preise verlockend, doch Spielbanken wie das Grand Casino Baden werden sich bis zum Jahr 2019 wohl mit einem Kompromiss wie diesem zufriedengeben müssen, denn das Ziel eines durchschnittlichen Casinospielers sind immer noch die Geldpreise bzw. die Gewinne.

 

Schweizer lieben das Glücksspiel

Laut einer Studie aus dem Jahr 2004, die im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission​​​ und des Bundesamtes für Justiz durchgeführt wurde, nahmen 21,2 % der Schweizer über 18 Jahren häufig an Glücksspielen teil. Die deutschsprachige Schweiz spielte am wenigsten. Häufiger spielten Einwohner der französischen und italienischen Schweiz.

 

Das Glücksspielgesetz wird voraussichtlich vielen Schweizer Glücksspielfans gelegen kommen, auch wenn durch das Gesetz hauptsächlich das Monopol der staatlichen Spielbanken und Lotterien einzelner Kantone erhalten bleiben soll.


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