Wirtschaft > Geld- und Währungspolitik,

Die Schweiz wird diesen Mann NICHT vermissen

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Die Kom­men­tare zu den Zei­len von Frau Schnei­der-Schnei­ter​ sind in­ter­essan­ter als ihr Text.
Die Bank Sa­ra­sin, die sehr an­ge­schla­gen da­steht, meint sich durch ir­gend­wel­che un­wich­ti­gen Be­haup­tun­gen aus der Affäre zie­hen zu können.

Ich habe einen schlechten Eindruck von dieser Bank, weil sie den Kundenberater von Hildebrand „dazu gebracht hat“, seine Aussagen, die sich auf den E-Mail-Verkehr und seine Notizen stützten „abzuändern“ - alles sehr zurückhaltend formuliert.

Viele Zeitungen fühlen sich bemüssigt, in dieser trüben Sarasin-Suppe umzurühren. Sie ergehen sich in Vermutungen über die Qualität der Sarasin-Bankauszuge betreffend Hildebrand, die die Weltwoche vorgelegt hat. Warum wohl? Bundesräte wie der freisinnige Schneider-Ammann, die Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf stehen seit Anfang an und bis heute in einem schlechten Licht, das sie durch ihr kritikloses, enttäuschendes Verhalten selbst zu verantworten haben. Auch die Beiträge vieler schweizerischer Zeitungen sind enttäuschend: Zuerst sollte alles unter den Tisch gewischt werden, dann ergeht man sich in Vermutungen und Schuldzuweisungen auf Nebenkriegsschauplätz​en.

Ich wünsche mir Zeitungen wie hier in Deutschland, die nicht locker lassen und Wulff durchleuchten und kritisieren, so dass die Politiker-Kaste nicht anders kann, als Wulff in Frage zu stellen: Wulff ist in der deutschen Politiker-Kaste nur die Spitze vom Eisberg.  

Entscheidend sind die Fakten und die hat Hildebrand nicht wiederlegt, hat ihnen nicht widersprochen - weil er das nicht konnte.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Die Kommentarfunktion wurde vom Autor des Blogs geschlossen.