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Die Volkswahl des Bundesrates

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Die Volkswahl des Bundesrates

Die Volkswahl des Bundesrates, ist eine langfristige Stärkung unserer Landesregierung. Das Volk legitimiert den Bundesrat für seine Regierungsaufgabe und das ist höchste Zeit. Fremde Mächte geben uns seit längerer Zeit den Takt vor. Wir wollen keine fremden Richter, welche uns vorschreiben wie wir abzustimmen haben. Die seit langem angeschlagene Landesregierung kann mit der Volkswahl des Bundesrates wieder Vertrauen zurückgewinnen, es ist höchste Zeit. 

Das parlamentarische Wahlverfahren stösst an seine Grenzen, wir wissen das sicher seit der Abwahl von Ruth Metzler durch ihre eigene Partei oder aber der Abwahl von Christoph Blocher. Diese beiden Tatsachen zeigen eines klar auf, wie intransparent und unberechenbar das jetzige System ist. Mit der Volkswahl des Bundesrates erhalten wir Stabilität und Kontinuität, dass zeigen die Erfahrungen in den Kantonen. Mit der Volkswahl des Bundesrates wird die Schweiz gestärkt. 

Wenn Bundesräte durch das Volk gewählt werden, müssen sich diese nicht despektierlich gegenüber dem eigenen Souverän verhalten. Die Bundesräte wären dem Volk und nicht irgendwelchen ausländischen Regierungen und internationalen Organisationen verpflichtet. Deshalb sage ich mit Überzeugung JA am 09.06.13. 

Marcel Hegelbach 

Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




41%
(22 Stimmen)
Marcel Hegelbach sagte May 2013

Danke für die vielen Feedbacks! Wenn Bundesräte durch das Volk gewählt werden, müssen sich diese nicht despektierlich gegenüber dem eigenen Souverän verhalten. Die Bundesräte wären dem Volk und nicht irgendwelchen ausländischen Regierungen und internationalen Organisationen verpflichtet. Deshalb sage ich mit Überzeugung JA am 09.06.13.

Und dazu stehe ich immer noch!


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63%
(24 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2013

Mich erstaunt nicht wirklich, dass heute die ehemalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, SP, sich für die Volksinitiative einsetzt.

http://www.aargau​erzeitung.ch/schweiz/​ex-sp-bundesraetin-mi​cheline-calmy-rey-wir​bt-fuer-svp-initiativ​e-126518746




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42%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte May 2013

Sicher, Herr Hegelbach SVP, mit der BR-Volkswahl würden die Bürger ein zusätzliches Recht erhalten. Stärkung der Volksrechte – grundsätzlich gut, ist auch meine erste Reaktion.

Mehr Rechte – mehr Pflichten, ist aber der Zwilling dieses Grundsatzes und fordert entsprechende Proaktion.

Denn neben dem Recht, den Bundesrat zu wählen, übernimmt das Volk automatisch auch die Pflicht, den Bundesrat direkt zu überwachen, zu führen und nötigenfalls zu sanktionieren. Wie soll das gehen?

Realistisch​ ist doch folgendes zu erwarten: Die Bundesräte würden sich als Volksvertreter fühlen und daraus ableiten, ihre eigenen Handlungen und Entscheide als im Namen des Volkes legitimiert erklären zu können. Mit den Mitteln der Initiative und des Referendums ist aber der Flut der immer mehr in die Gesetzgebung einfliessenden Macht des Bundesrates und seiner Verwaltung nicht beizukommen.

Diese Aufgabe kann nur das Parlament mit all seinen Kommissionen und Ausschüssen übernehmen. Wenn es dort bei den BR-Wahlen jeweils hapert, so sollten wir als Wahlbürger eher dafür sorgen, dass wir ein Parlament wählen, das dieser Obliegenheit auch gewachsen ist.

Unser Problem Nummer eins ist zurzeit der Bundesrat, der mit allen Mitteln versucht, die Souveränität der Schweiz zu mindern und unser Land in die Abhängigkeit einer One-World-Überwachung​s- und Reglementierungsobrig​keit zu verstricken.

Aus meiner Sicht ist jetzt sicher nicht der richtige Augenblick um diese Regierung auf Kosten des Volksparlamentes weiter zu stärken. Zugunsten der Volksrechte sollten wir vom Prinzip her nicht die Anzahl der vom Volk direkt Gewählten erhöhen, sondern wir sollten die Kompetenzen der nicht vom Volk Gewählten hinreichend einschränken.



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51%
(35 Stimmen)
Adrian Schenk sagte May 2013

Herr Hegelbach

Ich stimme Ihnen zu, dass das parlamentarische an seine Grenzen stösst. Nun, dies ist mit jedem Wahlverfahren so, denn es gibt kein perfektes Wahlsystem. Die Frage ist also höchstens, welches die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen sind und welche Vor- oder Nachteile wir schlussendlich bevorzugen.
Ob wir durch die Wahl des Bundesrates durch das Volk wirklich die von Ihnen erwähnte Stabilität und Kontinuität erhalten, wage ich zu bezweifeln. Der, aus meiner Sicht inadäquate Vergleich des Kantonsrates mit dem Bundesrat, unterstützt Ihre Argumentation nicht.
Wenn der Nationalrat, die gewählte Vertreter des Volkes und zugleich Teil des Volkes sind, nicht in der Lage sind den Bundesrat auf eine sinnvolle Art und Weise zu wählen, warum soll dann eine Volkswahl dies ändern?
Ich sehe die Nachteile die eine Volkswahl mit sich bringen würde, den Nachteilen gegenüber der jetzigen Situation, zu schwerwiegend und gravierend für unsere politische Stabilität in der Schweiz.
Deshalb befürworte ich ein NEIN ....


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48%
(42 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte May 2013

Herr Hegelbach: Ich sehe die Vorteile und Nachteile. Die Nachteile überwiegen. Deshalb Nein.
siehe http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​keine-experimente-mit​-unserem-politischen-​system/?open=3167&jum​pto=60855


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37%
(38 Stimmen)
Paulsen Jens sagte May 2013

Wenn der Bunedsrat durch das Volk gewählt würde, dann hätten fleissige Hintergrundarbeiter, denen die Sache wichtiger ist als persönliche Medienpräsenz, keine Chance.
Die fremden Mächte sind meiner Ansicht nach vor allem die Finanzmärkte und Grosskonzerne, die die verschiedenen Staaten zum Zwecke der Steuervermeidung und Renditeoptimierung gegeneinander ausspielen. Diese kann man am ehesten durch grenzübergreifende Kooperation in die Schranken weisen, und dafür braucht es dossiersichere Führungskräfte, nicht markige Populisten.


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