Volkswirtschaftslehre,

Donald Trump: für viele die einzige Chance

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Das hatte ich vom Bauch­ge­fühl her be­fürch­tet: Do­nald Trump ge­wäl­ht. «It is the eco­no­my, stu­pi­d!». Zu deutsch: «Ihr Idio­ten, nur die wirt­schaft­li­che Si­tua­tion zählt!».

Nachher ist das Hirn so schlau wie der Bauch

Man hätte es wissen sollen. Für viele Amerikaner abseits der Honigtöpfe von Hollywood, Silicon Valley, Washingten, Harward und New York ist die wirtschaftliche Situation schlimm. Viele leben in einem Haus ohne Wert, haben ein oder mehrere schlecht bezahlte Jobs, Schulden und keine Hoffnung auf Besserung. Da gibt es Probleme, die kann sich ein Schweizer nicht vorstellen: zum Beispiel, dass das Geld fehlt leerstehende Häuser abzureissen.

Make Americe Great Again!

Die USA waren great (grossartig) und Trump hat tatsächlich ein Programm: die Infrastruktur erneuern und die Grenzen dicht machen. Dieses Programm überzeugt. In einer globalisierten Wirtschaft nützen Konjunkturprogramme wenig. Durch Billigimporte geht das Momentum verloren. Mit Einschränkungen des freien Handels bleiben die in die Infrastruktur investierten Gelder hingegen im Land und bringen Wehlstand für alle. Zwar stimmt es, dass von Freihandel beide Seiten profitieren, aber nicht alle Personen auf beiden Seiten. Freihandel hinterlässt Verlierer.

Make Donald Trump Great Again

Vielleicht füllt Trump nur seine Taschen. Return on investment der Wahlkampfgelder, wie alle in Washington. Aber er hat die Möglichkeit (als selbsternannter Republikaner) und eventuell auch die Ambitionen, den Leuten wirklich zu helfen. In den USA winkt Leuten wie Donald Trump grosser Ruhm. Infrastruktur Projekte, die bei uns Mattmark, Grand Dixance oder Gotthard-Basis-Tunnel​​ heissen, nennen sich in den USA Hoover-Damm, JFK-Airport oder Verrazano-Bay-Bridge.​​ Donald Trump hat hier die Möglichkeit seinen Namen so bekannt zu machen wie Dschingis-Khan in Asien. Ich schätze,  er wird diese Chance nutzen und ein gewaltiges Investitionsprogramm lostreten. Hoffen wir, er richte sonst nicht zu viel Landschaden an.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

75%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2017

Sicher, Freihandel erzeugt immer Gewinner und Verlierer.

Ja, es gibt die Elite an der West- und Ostküste, aber auch das Landesinnere, dass unter dem Niedergang des 2. Sektor gelitten hat.

Ja, viele im rust belt haben rebelliert und haben Trump gewählt, weil sie sich nicht vertreten fühlten von der bisherigen Elite in Washington. (Es heisst ja nicht umsonst rust belt).

Ob Turmp und seine Politik die Lösung ist? Tatsache ist, dass viele Arbeitspläzte durch die Robotisierung verschwunden sind und die grossen Fabriken der Vergangenheit nicht wiederkommen. Roboter sind efiizienter und billiger. Die US-Automobillherstell​er sind mit der Konkurenz nicht mitgekommen und haben gegenüber Japanern und Deutschen nicht mithalten können. Wer fährt schon einen US-Wagen ausserhalb der USA? Da sind die Deutschen oder Japaner doch deutlich stärker.

Trump macht es sich zu einfach, wenn er einfach sagt, dass Mexikaner und Chinesen die Arbeitsplätze gestohlen haben und man diese Arbeitsplätze einfach wieder zurückholen müsste.

Aber wie so oft sind Phrasen, Sündenböcke und einfache Lösungen attraktiver als die komplexe Wahrheit.





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



78%
(9 Stimmen)
Heini Lüthi sagte January 2017

Hm, Trump erinnert eher an den letzten Präsidenten vor 1929...
http://www.t​agesanzeiger.ch/wirts​chaft/konjunktur/star​oekonom-warnt-vor-tru​mpcrash/story/1024334​1

geben wir ihm eine Chance - o.k. Aber wenn konservativer Protektionismus funktioniert - würde damit nicht die ganze liberale Wirtschaftslehre diskreditiert?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

27%
(11 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte November 2016

Bravo, gut geschrieben! Geben wir Ihm eine Chance ausserhalb des Sumpfs für ein bessere Politik zu sorgen!

Bei uns geht es dank politsumpf auch nicht wirklich vorwärts für den Arbeitenden und Mittelstand! Was die Sozialisten wollen ist ja schön und gut, aber so nicht bezahlbar. Es kann ja nicht sein das immer weniger Beschäftigte mehr leisten müssen, der massive Druck auf Arbeitnehmer der dank PFZ noch viel grösser geworden ist, ist nebst ungesund und Kostenverursachend der Sklaverei nach! Nach wie vor haben wir Schlupflöcher die von der Linken Bewirtschaftet werden aber leider auch nur Alibi mässig! Ansonsten würden Reicher nicht immer reicher und Arme Ärmer.

ES WIRD ZEIT, DAS DIE KRANKENKASSE DEN MIT VERURSACHER, DER WIRSCHAFT UND DER SP AUFERLEGT WERDEN.

Oder nennt das übe doch mal beim Namen, Die Globale Welt fordert von uns ganz einfach tiefere Löhne. Das Problem liegt doch aber darin, dass die Mieten nicht gesenkt werden wollen, der Bodenpreis durch Zuwanderung stetig wächst. Das wir Schuldzins auf Wertloses Papier zahlen. Bin ja auch nicht dafür, dass wie in Sozialistischen Staaten, Zwangsenteignung stattfindet. Aber ich denke es ist jetzt genug abgesandt worden, jetzt muss mal gegen die stetig Unproduktive Geldmascheine wie z.B. Vermietung angegangen werden.

KEIN UNTERSCHIED IM m2 PRESI bei, Landwirtschaft oder Bauland. Es kann ja nicht sein das, dass selbe Land plötzlich um das mehrfache wert sein soll!



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?