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Doppelbürgerschaft birgt Risiken

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Die Zahl der Dop­pelbür­ger*in­nen​ ist laut einer am 18. De­zem­ber 2018 ver­öf­fent­lich­ten Stu­die der Eidg. Mi­gra­ti­ons­kom­mis​­sion stark an­ge­stie­gen. 2016 leb­ten 570‘000 Dop­pelbür­ger*in­nen​ mit rotem Pass im Aus­land und 900‘000 in der Schweiz. Damit sind rund ein Vier­tel aller Schwei­zer*in­nen Dop­pelbür­ger*in­nen​.

Doppelbürgerschaft birgt Risiken. Doppelbürger*innen können in mehreren Staaten Pflichten haben – etwa Militärdienst oder die Entrichtung von Steuern. Die Studie nennt als Beispiel einen schweizerisch-griechi​schen Doppelbürger, der in der Schweiz lebt und militärdienstpflichti​g ist. Er riskiert aber, in die griechische Armee eingezogen zu werden, wenn er griechischen Boden betritt. Auslandschweizer*inne​n können zudem über Gesetze abstimmen, denen sie sich nicht unterwerfen müssen. Laut der Studie müsste diskutiert werden, wie lange Auslandschweizer*inne​n ihre Staatsbürgerschaft an nachfolgende Generationen weitergeben können und wie sie im Parlament vertreten sein sollen.


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