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DROGENPOLITIK: ALKOHOL VERBIETEN, CANNABIS ERLAUBEN ?

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Mit dem Be­griff Dro­ge wer­d​​​en um­gangs­sprach­lich rau­scher­zeu­gen­de Sub­stan­zen be­zeich­net. Da­bei han­delt es sich um Stof­fe, ­die so­wohl den kör­per­li­chen Zu­stand wie auch das Be­wusst­sein und die Wahr­neh­mung ver­än­dern kön­nen. Wel­che Dro­gen scha­den am meis­ten? Hier ist die ­Klas­si­fi­zie­r​​​ung ei­ni­ger Dro­gen von sehr schädlich bis leicht schädlich:

Alkohol, Heroin, Crack, Methamphetamin​​​, Tabak, Cannabis.

Die schlimmste Droge, der Alkohol, wird gesellschaftlich nicht geächtet und die am wenigsten schädliche Droge, Cannabis, wird verboten.

In der Schweiz besteht keine Einigkeit darüber, ob und in welchem Ausmass Drogenkonsum tolerierbar ist. Durch die nationale Gesetzgebung und internationale Abkommen sind Handel, Umlauf und Einnahme einiger psychotropen Substanzen zwar weitgehend reglementiert und eingeschränkt. Faktisch ist jedoch aufgrund der hohen Nachfrage nach streng reglementierten Drogen eine weltweite kriminelle Schattenwirtschaft en​​​tstanden.

Diese Schattenwirtschaft muss bekämpft werden, weil hier Preismonopole entstanden sind und die Verschmutzung der so gelieferten Drogen für die Benützer am gefährlichsten ist. Die Legislative muss deshalb bestimmen, wer welche Drogen verkaufen darf. Es werden auch strengere Vorschriften betreffend Werbung benötigt, so beim Alkohol. Würden Sie auch in dieser Richtung vorgehen, liebe Leserinnen*?


Kommentare von Lesern zum Artikel

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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 10 Tagen

8. November 2019

Juul, der Hersteller der amerikanischen E-Zigaretten, will Hunderttausende Raucher als Kunden gewinnen. Jetzt will das Unternehmen weniger strikte Grenzwerte im Schweizer Tabakproduktegesetz.

Mehr hier:
luzernerzeitun​g.ch/schweiz/schweize​r-juul-chef-fordert-h​oehere-nikotin-grenze​-fuer-e-zigaretten-ld​.1166978

Man müsste endlich den ganzen Drogenbereich nach denselben Kriterien gesetzlich regeln.


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6%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 20 Tagen

Die schlimmste Droge, der Alkohol, wird gesellschaftlich nicht geächtet und die am wenigsten schädliche Droge, Cannabis, wird verboten. Prävention und Massnahmen sollten aber der tatsächlichen Gefährdung einer Droge entsprechen. Vielleicht werden hier doch noch Vorschläge gemacht.


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83%
(6 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 23 Tagen

> Diese Schattenwirtschaft muss bekämpft werden, weil hier Preismonopole entstanden sind und die Verschmutzung der so gelieferten Drogen für die Benützer am gefährlichsten ist.

Das Problem ist nur, dass 'legaler' Cannabis mit absoluter Sicherheit dem Preismonopol des Staates unterliegen würde, der Traum von einer Verbilligung wäre daher nur eine Illusion. Der Saat ist der grösste Gauner, wenn es darum geht, Abhängigen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sei es mit Alkohol oder sonstigen Raucherwaren. Vielleicht mit Ausnahme von Bier und Wein, aber damit würde man halt auch breite Kreise der Bevölkerung gegen sich bringen, und das möchte eher niemand riskieren, in einem Land, wo Saufen zum Alltag gehört, und wir ja alle Bekannte haben, die vom Problem betroffen sind.

Und zudem braucht es für die Anpflanzung von Hanf auch keine Voraussetzungen, so könnte Jedermann sein Gras auf dem Balkon anpflanzen. Mit ein guter Grund, weshalb man Cannabis zu den gefährlichen Drogen zählt. Gefährlich vor Allem für das System, weil man sich daraum nicht einfach dumm und dämlich verdienen kann.

Bekämpfen aber wird man das Problem nicht (mehr) können, denn die DAMALS ~25-Jährigen sind mittlerweile ~70 und mehr, und die Allermeisten leben wohl immer noch, ohne eigentlich je gross aufgefallen zu sein. Und das in einem Umfeld, wo bereits ganz andere Substanzen immer mehr an Zuspruch gewinnen, mit teils gravierenden Konsequenzen für die Btroffenen, und natürlich auch ihre Angehörigen. Abgesehen von den gewaltigen Kosten die den 'Kassen' und der öffentlichen Hand dadurch teilweise anfallen.

Man hat es einfach versaut. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und zudem verlor man in weiten Kreisen als Staat die Glaubwürdigkeit, und auch als SVP, zum Beispiel, denn ihr GURU war ja ein dezidierter Bekämpfer von Allem, was nicht mit nur Alkohol zur Berauschung zu tun hatte.

Vernunft wäre eine mögliche Lösung. Reine Vernunft, und nicht nur Schriftgelehrten-Gesc​hrei. Denn WISSEN kann es ja nur, wer es auch tut, wie beim Geschlechtsverkehr, so einfach wäre es doch. Zumindest, würde man nicht die Leute in die Parlamente entsenden, die weder vom Einen, noch vom Anderen, eine grosse Ahnung haben.

Daher wird man das Problem wohl mittelfristig auch gar nicht lösen können. Nehme ich zumindest an.


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78%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 27 Tagen

Die Prohibition war die beste Konjukturmassnahme für die Mafia und viel profitabler als Koks, Prostitution, Geldspiele, Erpressung oder andere Geschäfte.




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83%
(18 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 28 Tagen

Herr Oberli die Roten = SP wollen immer verbieten und der Staat soll kontrollieren. In Amerika wurde Alkohol vier einiger Zeit verboten.....die Maffia hatte Hochkonjunktur , erreicht wurde nichts.



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89%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 28 Tagen

Hanf sprich Cannabis kann frei gegeben werden, ohne Probleme. Man kann an THC keine Vergiftung bekommen wie durch Alkohol.
Schauen wir den "Gesundheitsschutz an". Raucher hat es so viele wie noch nie, Alkohol wird von Jugendlichen ebenso gesoffen wie dass sie Joints rauchen, also absolut nutzlose Gesetze.

ab 16 Jahren freigeben...da bereits das Schutzalter 18 nicht eingehalten wird.

Alles was verboten ist reizt die Jugend um so mehr.


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79%
(19 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 28 Tagen

Assmann Stiftung für Prävention:
Wein in Maßen – ein herzgesunder Genuss!

Im Gebiet rund um das Mittelmeer trinken die Bewohner typischerweise ein Glas Wein zu den Mahlzeiten und in geselliger Familienrunde. In einigen Regionen ist es üblich, Wein mit Wasser gemischt zu trinken.

Wein in Maßen – Schutz vor koronarer Herzkrankheit

Zahl​reiche Studien belegen, dass maßvoller Alkoholkonsum (Frauen: 1 Glas eines alkoholischen Getränkes pro Tag; Männer 1 oder 2 Gläser eines alkoholischen Getränkes pro Tag) mit einem niedrigeren Risiko für koronare Herzkrankheit einhergeht. Worauf beruht der Schutzeffekt?

Alko​hol

Der Bestandteil Alkohol an sich führt zu einem Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins und wirkt damit herzschützend.

Sek​undäre Pflanzenstoffe

Der mäßige Genuss von Rotwein soll darüber hinaus durch den hohen Gehalt an Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstersekundären Pflanzenstoffen – insbesondere so genannter Flavonoide – eine zusätzlich schützende Wirkung haben. Diese Stoffe, die z.B. der Traube die rote und blaue Farbe geben, haben zum Teil sehr antioxidative Wirkung auf freie Radikale. Freie Radikale können Zellschäden verursachen und zur LDL-Oxidation beitragen – einem ungünstigen Prozess bei der Entstehung der Arteriosklerose. Um eine besondere Wirkung des Rotweins für die Vorbeugung von Herzinfarkt zu belegen, sind jedoch noch weitere Untersuchungen notwendig.

In Maßen… Wein

Trinken Sie Alkohol in Maßen!

Männer nicht mehr als ein oder zwei Gläser Wein oder Bier (oder ein anderes alkoholisches Getränk) pro Tag,
Frauen nicht mehr als ein Glas Wein oder Bier (oder ein anderes alkoholisches Getränk) pro Tag.
Trinken Sie Alkohol zu den Mahlzeiten

So wird er allmählich vom Körper aufgenommen.
Probier​en Sie Weinschorle – eine erfrischende Alternative!
Wenn Sie bisher keinen Alkohol getrunken haben, sollten Sie sich auch jetzt nicht veranlasst fühlen, aus gesundheitlichen Gründen Alkohol zu trinken.

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Alkoholgenuss Sie selbst oder andere in Gefahr bringt:

während Schwangerschaft und Stillzeit
vor und während einer Autofahrt
wenn Sie Probleme haben die Alkoholmenge zu kontrollieren
bei der Einnahme bestimmter Medikamente (fragen Sie dazu Ihren Arzt)



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5%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 28 Tagen

22. August 2019

Eine Stadtzürcherin zitiert Gottlieb Duttweiler und will Alkohol und Tabak im Kanton Zürich verbieten. Es sei medizinisch erwiesen, dass Alkohol schon in kleinsten Mengen gesundheitsschädigend​ sein könne. Deshalb hat sie eine radikale Initiative eingereicht, ein Verbot, Alkohol zu verkaufen oder auszuschenken. Und nicht nur das: Auch der Verkauf von Raucherwaren wie Zigaretten und Zigarren solle verboten werden, diese Genussmittel machten ebenfalls süchtig.

Mehr hier:
tagesanzeiger.​ch/zuerich/region/ini​tiantin-will-alkohol-​und-tabak-im-kanton-z​uerich-verbieten/stor​y/11843123

Stimmen​ Sie dieser Initiative zu, liebe Leserinnen*?


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