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Ehe für ALLE ?

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Der deut­sche Bun­des­tag ent­schied dies am 28. Juni 2017

 

 

Im Bun­des­tag streb­ten Lin­ke, Grüne und  SPD (ana­log wie in der Schweiz) die Gleich­stel­lung von Schwu­len und Les­ben seit Jah­ren an, nur die Union war stets gegen eine An­glei­chung. Al­ler­dings hatte sich die grosse Ko­ali­tion in ihrem Ko­ali­ti­ons­ver­tra​​​​​​g dar­auf ge­ei­nigt, zu die­sem Thema bis zum Ende der Le­gis­la­tur­pe­ri­o​​​​​​de keine neuen Be­schlüsse zu fas­sen. Die SPD hat sich bis kurz vor die­ser Ab­stim­mung - nach Ge­heimab­spra­chen Grü­ne, Sozis und Linke - an diese Ab­ma­chung vor­der­grün­dig ge­hal­ten.

 

 

30.06.2017

- Die Ehe für alle ist in Deutschland jetzt beschlossene Sache. Mit 393 Ja- und 226 Gegenstimmen und vier Enthaltungen wurde der Gesetzesantrag im Bundestag angenommen.

 

 

 

 

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Gleichstellung homosexueller Paare abstimmen.

(Foto: imago/photothek)

 

 

Deutschland

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D​ie​​ Mehrheit der Abgeordneten hat der Ehe für alle zugestimmt. Für die Gesetzesvorlage stimmten nach Worten von Parlamentspräsident Norbert Lammert 393 Abgeordnete bei 226 Gegenstimmen und vier Enthaltungen. Zuvor hatte es eine emotionale Debatte gegeben. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte gegen die Ehe für alle, wie sie nach der Abstimmung im Bundestag sagte. Eine Ehe sei für sie laut Grundgesetz Mann und Frau vorbehalten.

 

Frau Steinbach, eine Parlamentarierin mit Charakter und Standhaftigkeit

 

Eri​​​​​​ka Steinbach, 1943 in Westpreus­sen geboren, trat 1974 der CDU bei und war 27 Jahre Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Am 15. Januar dieses Jahres gab sie ihren Austritt bekannt, sowohl aus der Partei wie aus der Fraktion. Sie sei nicht mehr in der Lage, erklärte sie, die Politik der Kanzlerin mitzutragen; diese entscheide über die Köpfe der Abgeordneten hinweg, "notfalls auch unter Ausserachtlassung von Recht und Gesetz" und aufgrund einer "diffusen Gesinnung". Steinbach blieb fraktionslose Abgeordnete und wurde von ihren ehemaligen Parteifreunden fortan wie eine Aussätzige behandelt.

Am selben Tag, an dem der Bundestag das Gesetz über die "Ehe für alle" mit grosser Mehrheit verabschiedete, nahm auch Erika Steinbach Abschied von ihren Kollegen.

In einer knapp vier minütigen Rede vor dem Hohen Haus übte sie Kritik an der "Ehe für alle"   Regelung. Ehe und Familie stünden unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, der Verfassung. Die Ehe sei eine der Verbindung von Mann und Frau vorbehaltene Institution. Vom neuen Bundestag, so Steinbach, erhoffe sie sich, "dass er seine Kontrollfunktion gegenüber der Bundesregierung verantwortungsvoller wahrnimmt, als es in den letzten Jahren geschehen ist".
Und genau dies kann man auf diesbezügliche Verhältnisse in der Schweiz heute auch so sagen.
 

Kann die Union die Öffnung der Ehe dann noch verhindern?

Sobald das Gesetz in Kraft tritt, könnten sie in Karlsruhe beim Verfassungsgericht dagegen formell klagen. Einige der Abgeordneten haben bereits angekündigt, eben das tun zu wollen. Dabei hilft ihnen, dass eine Frage bisher nicht abschliessend geklärt ist: Braucht es für die Öffnung der Ehe eine Verfassungsänder​​​​​​ung?

Experten sind sich in dieser Frage uneins.

Laut Artikel 6 des Grundgesetzes stehen Ehe und Familie "unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung".

In Deutschland aber wie ja auch in der Schweiz (z.B. der Masseneinwanderungsar​​​​​​tikel No. 121 i.d. Bundesverfassung) spielt die Verfassung immer mehr eine untergeordnete Rolle, was äusserst bedenklich ist. Im übrigen hat Deutschland nicht ja gesagt. Die Mehrheit der Deutschen lehnt gemäss Umfragen eine "Ehe für alle" ab. Nur interessiert dass die Politik in Deutschland nicht, weil es keine Volksabstimmungen kennt. Das Besondere der Ehe macht aus, dass Mann und Frau sich dazu bekennen gemeinsam Kinder zu haben und diesen Kindern als Mann und Frau Vorbild zu sein. Leider scheitert dieses Ideal zwar allzu oft, aber das ändert nichts daran, dass kein anderes Paar das genauso kann. In allen anderen Dingen sollte hingegen Gleichstellung herrschen. 

 

Schweiz​​​​​​

Auch in der Schweiz sind diesbezüglich Forderungen pendent. Die Grünliberalen verlangen in einer parlamentarischen Initiative, dass die Ehe und die eingetragene Partnerschaft ("gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaften»​​​​​​" allen offenstehen müssen. Die Rechtskommission des Nationalrats hat dem schon zugestimmt, der Entscheid der ständerätlichen Schwesterkommission steht noch aus. Sollte die Initiative die parlamentarische Beratung überstehen, würde sie an der Urne entschieden, weil eine Verfassungsänderung ein Referendum bedingt.

Ein Adoptionsrecht.?

Geht​​​​​​ es um die Ehe für Homosexuelle, stellt sich auch die noch brisantere Frage nach dem Adoptionsrecht. Die Initiative der Grünliberalen verpflichte den Gesetzgeber nicht dazu, heisst es in der Begründung des Vorstosses. Das Bundesamt für Justiz, Vorsteherin Frau SP Bundesrätin S. Sommaruga ist jedoch der Ansicht, dass damit "auch diese Paare in den Genuss aller Rechts wirkungen der Ehe kämen und behandelt werden wie alle anderen "Ehepaare". Eine gemein schaftliche Adoption wäre also möglich.

Die Grünliberalen haben die parlamentarische Initiative "Ehe für alle" lanciert. Die Umsetzung sei ein Muss. Der abtretende GLP-Präsident Martin Bäumle hat in einem Interview mit der Nordwestschweiz ausgeteilt: "Ich bin immer wieder überrascht, wie rückständig die Schweiz gesellschaftspolitisc​​​​​​h ist."

Wenn man weiterhin zuwarte, würde man wie beim Frauenstimmrecht auch bei der Gleichstellung Homosexueller die Letzten in Europa sein. Die zivile Heirat homosexueller Paare und das Adoptionsrecht müssten nur schon aus liberaler Sicht unbedingt umgesetzt werden. Bei einem (möglichen) ja in beiden Parlamenten haben wir in der Schweiz die jedoch noch Möglichkeit als Souverän darüber einen anders lautenden Mehrheitsentscheidung​​​​​​ herbei zu führen. Die fragwürdige Tendenz ist aber auch hier: Im Namen der Rechtsgleichheit gleich mit ungleich gleichstellen zu wollen.

Die Mehrheit der Schweizer lehnt gemäss Umfragen eine "Ehe für alle" ab. Die direkte Demokratie erlaubt uns Schweizer/Innen aber immerhin noch mit einer Volksabstimmung Beschlüsse des Parlamentes und des Bundesrates zu wieder zu korrigieren, dies weil der Souverän oberste Instanz ist in der direkten Demokratie.

In Deutschland vermag das Verfassungsgericht dies noch zu ändern, und wenn es in diesem Fall an das formelle, eindeutige Grundgesetz sich hält, wird es diesen Entscheid aufheben müssen. Die Frage mag sich jetzt aber Jeder selber beantworten, welches der beiden Verfahren vorzuziehen ist.

 

Die glücklichste Ehe, die ich mir persönlich vorstellen kann, wäre die Verbindung zwischen einem tauben Mann und einer blinden Frau.

Samuel Taylor Coleridge
(1772 - 1834), englischer Lyriker und Literaturkritiker

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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36%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte July 2017

Was Sie schreiben Herr Eberhart entspricht leider zwar den Tatsachen, diese Entwicklung geht jedoch in die total falsche Richtung. Der Mensch ist doch kein Zuchttier, denn am Schluss hätten wir den "Lebensborn" der Deutsch-Nazis.

Jed​​es Kind braucht naturgemäss die Geborgenheit & Liebe primär seiner leiblichen Mutter. Wenn es die ersten vier Jahre die absolut notwendige Umsorgung, ihre Liebe erfährt, wird es dadurch erst liebesfähig, weil es zuvor die LIEBE erfahren, bekommen hat, kann es als Erwachsener diese dann auch weitergeben. Das Prinzip ist doch einfach: Nur was man hat, kann man auch geben. Das ist keinesfalls also bloss eine leere Theorie, sondern einfaches, aber sehr altes Wissen. Konfuzius lehrte (Chinese) vor 5000 Jahren: "Was ein Kleinkind die ersten 4 (vier) Jahre bei seiner Mutter lernt, kann ihm später keine Universität der Welt mehr ersetzen. Und was ist das?. Eben ..... Es ist eine Erhöhung des Weibes, wovon wir Männer doch nur träumen können. Dies obwohl der Mann und Vater natürlich als Vorbild sowohl für ein Mädchen (so ist und verhält sich ein Mann) wie für den Knaben (wie verhalte ich mich als Mann in welcher Situation). Tiere können ja nicht sprechen, doch durch vorleben lernen die Jungen fliegen, jagen ect., ohne ein einziges Wort der Be-Lehrung. Und so ist es eine leicht selber feststellbare Tatsache, dass der Mann sich immer eine Partnerin gleicher Wesensart wie die Mutter unbewusst aussucht, und das Mädchen unbewusst einen Mann nach der Wesensart und Verhaltensweise seines Vaters. In jeder Partnerschaft ist immer einer der gerne bestimmt, und der andere der sich gerne einfügt, anpasst. Naturgemäss ist ersteres der Mann, aber heute ist es zu 90 % genau umgekehrt, "Dank" dem heute vorherrschenden Gender-Wahnsinn.

I​​ch habe meinen Kinder empfohlen sich frohen Mutes mit dem Gegengeschlecht auseinander zu setzen, das ist "leben". Wenn ihr meint den richtigen gegengeschlechtlichen​​ Partner fürs Leben gefunden zu haben, lebt drei, sechs, wenn nötig 9 Monate zusammen und lernt ihn erst einmal durch und durch kennen ohne Sex in dieser Zeit, und wenn ihr dann so eingeschränkt immer noch mit diesem Partner zusammen bleiben wollt, ja dann ist es sicher der richtige, ja dann Sex in vollen Zügen als "Dessert" oben drauf auf diese Beziehung, dann wird diese Beziehung mit Sicherheit auch halten. Werden nicht zu Viele aber heute ausschliesslich durch den Sexualtrieb zu einem Partner ge-trieb-en? Ist nicht Ziel seinen eigenen Sexualtrieb am Anderen zu befriedigen?. Ist dies nicht eine andere Form der "Selbstbefriedigung? Echte Liebe gibt aber prinzipiell, und wenn das beide Partner können, werden auch beide befriedigt, erfüllt & zufrieden sein.

Wir Menschen halten uns für die Krone der Schöpfung, jedoch die Tiere machen die Aufzucht ihrer Jungen besser als der heutige Mensch. Das sollte uns doch zu denken geben.

Es ist meine Überzeugung dass nur ein liebesfähiger Mensch ein erfülltes Leben auf Dauer führen kann, und zwar nach dem einfachen Leitsatz: "Behandle jeden Menschen so, wie Du selber behandelt werden willst". Darin wären dann alle 10 Gebote der Frühethik der Menschheit automatisch auch erfüllt. Eigenschaften der echten LIEBE sind: Sie ist langmütig, duldsam und fordert niemals". Und was ist der Leitsatz unserer untergehenden Kultur: "Ich will dies, ich will dass, ich will jenes, und zwar sofort".

Und genau Letzteres, sind dies nicht auch die Leitsätze der heutigen Mehrheit illegaler Migranten, rein die materielle Ebene, die materiellen Leistungen unserer Leistungsgesellschaft​​, für sie ohne Gegenleistung? Und darum dürfen wir ihnen nicht böse sein, weil diese heute ein Spiegelbild unserer sehr kranken Gesellschaft sind. Also doch unsere "Entwicklungshelfer"?​​.



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55%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2017

Im Grunde ist die Ehe seit dem Ende der Vernunftehe am Ende.

Früher heiratete man um die wirtschaftlichen Verhältnisse der Familien zu bewahren und auszubauen. In aristokratischen Kreisen galt es, jemanden zu wählen der den richtigen Stammbaum hatte. In Familien, die Könige und Kaiser stellten, galt es, die Macht zu sichern (und männliche Thronfolger zu gebären).

Seit der romantischen Ehe und dem Ende der Vernunftehe führen Ehen bei Scheidungen oft in den wirtschaftlichen Ruin.

Dazu hat die Einführung der Zivilehe, der Kirche das Primat in diesem Bereich entzogen. Rechtsgültig ist heute nur die Zivilehe, nicht die kirchliche Ehe.

Seit 1968 hat man sich liberalisiert. Unverheiratet zusammenleben und Kinder zu bekommen ist keine Sünde mehr. Personen, die ohne Partner ein Kind grossziehen sind auch keiner gesellschafttlichen Ächtung mehr ausgesetzt.

Da ist es nur konsequent, dass auch Mann-Mann und Frau-Frau heiraten können und wie heterosexuelle adoptieren können (oder auf anderen Wegen nachhelfen).

Wer weiss, vielleicht verzichtet man in der Zukunft die sexuelle Reproduktion und setzt nur noch auf die künstliche Befruchtung, um Erbkrankheiten und falsche Gene auszusortieren.


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43%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2017

Jeder der die „Ehe für Alle“ befürwortet, muss ich im Klaren sein, dass es dann keine Grenzen mehr gibt, die noch gezogen werden können. Konsequenterweise muss dann wirklich jede denkbare Kombination als gleichwertig mit der Ehe zwischen Mann und Frau akzeptiert werden.

Wie das zu verstehen ist, kann man am Beispiel von letzter Woche sehen, wo in Kolumbien eine Ehe zwischen drei Männern höchstrichterlich genehmigt worden ist. Eigentlich wollten sie zu viert heiraten, aber einer ist vorzeitig gestorben. Bereits 2015 haben in Rio drei Frauen geheiratet.
Und in Japan ist auch eine Ehe mit sich selbst schon möglich.

Wann werden auch hierzulande Kinder verheiratet? Wann das erste Tier? Gar mit einem Handy hat sich so ein Irrer in las Vegas schon mal trauen lassen (allerdings wohl noch nicht anerkannt, aber das ist nur eine Frage der Zeit).

Wer also aus lauter Erbarmen mit den einander ach so liebenden, aber lauthals jammernden, paar wenigen Homos welche ums Verrecken heiraten wollen, die Ehe für „alle“ befürwortet, der läuft geradewegs in den Zusammenbruch jeglicher ethischen und kulturellen Zusammenlebensformen unserer Zivilisation hinein.

Und er leugnet grundsätzlich den besonderen Schutz, den die heterosexuelle Ehe/Familie als Keimzelle jeglicher verlässlichen Gemeinschaft nötig hat.


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46%
(13 Stimmen)
Karlos Gutier sagte July 2017

„Es wäre auch das Ende aller Debatten – über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Ehe für alle, Kopftücher im öffentlichen Dienst, Gewaltenteilung in der Politik, Trennung von Staat und Kirche, Karikaturen und Satiren.“

Wer behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland, der muss auch die Scharia anerkennen – so sieht es zumindest der streitbare Publizist Henryk M. Broder.


In einem Essay für die Zeitung „Die Welt“ sagt Broder: „Wer also der Meinung ist, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte nicht zögern, einen Schritt weitergehen und erklären: Auch die Scharia gehört zu Deutschland. Denn ohne die Scharia gibt es keinen authentischen Islam.“

Die Scharia wäre „das Ende aller Debatten“

Voller Sarkasmus führt Broder aus, wie sehr die Einführung der Scharia „das friedliche Zusammenleben erleichtern“ würde: „Es wäre auch das Ende aller Debatten – über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Ehe für alle, Kopftücher im öffentlichen Dienst, Gewaltenteilung in der Politik, Trennung von Staat und Kirche, Karikaturen und Satiren.“

Längst finde in Deutschland ein schädlicher „Kulturkampf“ statt, so Broder. Die weltliche Kultur müsse sich gegen zahllose Verbote mühsam durchsetzen.

Dabei gehe es stets um kulturelle und religiöse Empfindlichkeiten von Muslimen. Andere Gruppen wie etwa die Sikh oder Armenier zeigten jedoch: Es ist auch möglich, eigene Bräuche zu pflegen, ohne sie anderen aufzwingen zu wollen.

http://www​.focus.de/politik/vid​eos/teil-des-authenti​schen-islams-autor-pr​ovoziert-die-scharia-​gehoert-auch-zu-deuts​chland_id_5540596.htm​l


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38%
(13 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte July 2017

Wer die EHE so tapfer & ausschliesslich verteidigt sollte vielleicht wissen, dass die Natur das einfach nicht so genau nimmt bei der rein zufälligen Genverteilung: nur rund 90 % sind yx oder xx aber 10 % yyx, xxy und andere rein natürliche "Abarten" nebst statistisch variablen Testosteron- und Östrogen-Verteilungen​. Was haben wir nur für Glück, dass wir nicht so sind wie die andere Mio von uns gerade bald 9 Mio; wenn es die nicht gäbe, was hätten wir dann für einen ruhigen Frieden und müssten nicht immer über den Sinn unseres zufälligen Lebens nachdenken!



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50%
(12 Stimmen)
Thomas Müller sagte July 2017

SPD, FDP und Grüne, also alle potentiellen Koalitionspartner der CDU nach den Wahlen, haben der Kanzlerin klipp und klar gesagt, dass eine Koalition nur infrage kommt, wenn man den Homosexuellen die gleichen Rechte einräumt wie den Heterosexuellen. Da hat die Kanzlerin den Fraktionszwaang aufgehoben, um das Geschäft schon jetzt im Parlament durchzubringen. Die ca 25% CDU Abgeordneten, die im 21. Jahrhundert leben, konnten so der Ehe für alle zustimmen.
Eine gute Sache. Bleibt zu hoffen, dass die Schweiz bald nachzieht.


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45%
(11 Stimmen)
Karlos Gutier sagte July 2017

Da unsere Regierung alle dem Deutschen Reich nachmacht, wir's bei uns auch bald die gleichgeschlechtliche​ Ehe mit allen Drum und dran geben.


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36%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2017

"Geht​​​​​ es um die Ehe für Homosexuelle, stellt sich auch die noch brisantere Frage nach dem Adoptionsrecht. Die Initiative der Grünliberalen verpflichte den Gesetzgeber nicht dazu, heisst es in der Begründung des Vorstosses. Das Bundesamt für Justiz, Vorsteherin Frau SP Bundesrätin S. Sommaruga ist jedoch der Ansicht, dass damit "auch diese Paare in den Genuss aller Rechts wirkungen der Ehe kämen und behandelt werden wie alle anderen "Ehepaare". Eine gemein schaftliche Adoption wäre also möglich."

Tja, dann muss ich den Vorstoss leider vollumfänglich ablehnen! bedanken darf man sich bei BR Sommaruga!
Das auch gleichgeschlechtliche​ Paare den Wunsch haben sich das Ja-Wort zu geben, ist nachvollziehbar und legitim, finde ich. Auch der Kinderwunsch ist nachvollziehbar. Nur ist das leben nun mal kein Wunschkonzernt! Bei den Kindern hört für mich der Spass def. auf! Kinder sind weder ein Hobby, noch Versuchsobjekte und ihre Bedürfnisse müssen zwingend immer Vorrang haben.
Und da ich kein Kind kenne, dass sich ein Mami mit Schindel wüscht oder einen Papa mit Brüsten, kann ich dem leider auch nicht zustimmen. Für mich müssten das zwei getrennte Vorstösse sein, und keine pro Homo- dä Fäufer und's Weggli-Packung!


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46%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2017

Schon der Titel dieses Begehrens ist reine Manipulation. Es geht hier nämlich keineswegs um die Ehe „für Alle“.

Tatsächlich wird unter dieser Schlagzeile ausschliesslich die Ehe für Schwule, Lesben und sonstige abnormen Sexualvarianten verstanden. Die natürliche Eheverbindung unter heterosexuellen Frauen und Männern ist keineswegs gemeint. Denn diese wird ja durch diese Begriffsumdrehung willentlich entwertet und zerstört.

Obschon das immer schön unter der Oberfläche gehalten wird, geht es insbesondere auch um „Kinder für Alle“. Also für Schwule. Und für Lesben. Und für Transen. Und für Pangender. Und für Cross-Gender. Und für Inter*Menschen. usw. (es stehen momentan mindestens 60-Gendergeschlechtsi​dentitäten zur Verfügung. http://de.wikimannia.​org/60_Geschlechtside​ntit%C3%A4ten

Die „richtige“ Ehe, die zwischen Mann und Frau wird hingegen in keiner Weise geschützt. Deren Anliegen und jene der Kinder, die sich in diesem unnatürlichen Umfeld nicht wehren können, finden kein Gehör. Aber das wären eigentlich die Meisten.

Einerseit​s soll die totale Individualität der sexuellen Ausrichtung über sämtliche Konventionen hinweg erzwungenermassen von Allen respektiert werden, andererseits wird das differenzierte Wahrnehmen dieser Individualität kurzum für „diskriminierend“ erklärt, sobald es um die Ehe und das Zulegen von Lifestyle-Kindern geht.

Wie gesagt, es handelt sich um reinste Manipulation mit dem Ziel der Zerstörung von Ethik und Moral, kurzum der Zivilisation des christlichen Abendlandes.

Bei der „Ehe für Alle (sexuell Abartigen)“ geht es um die staatlich anerkannte Ausbreitung von Dekadenz. http://de.metapedia.o​rg/wiki/Dekadenz
Auf​ dem Fusse werden folgen: Polygamie, Pädophilie, Sodomie, Nekrophilie…


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43%
(14 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte July 2017

Muss es denn unbedingt "EHE" heissen? Wichtig ist doch nur die juristisch absolute Gleichstellung zur EHE.
Warum denn unbedingt die Kirche herausfordern, wenn die Sprache ja doch viele andere "Termini juris" zur
Verfügung hat. lebendiges Beispiel: bei vielen Vögeln kennt man ja das Geschlecht gar nicht auf Anhieb, aber dennoch können sie "vögeln" und Kukuks-Eier unfreiwillig adoptiert übernehmen und grossziehen ohne dass man das unter EHE in den Büchern führt.


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