Sozialpolitik, Sozialsysteme > Altersvorsorge,

Eine sichere Altersvorsorge für alle statt für wenige

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

In der Al­ters­vor­sorge wird das Volk das letzte Wort ha­ben. Damit ist gewährleistet, dass es nicht zu einem Ren­tenab­bau kom­men wird, denn einen sol­chen wird die SP zu­sam­men mit den Ge­werk­schaf­ten zu ver­hin­dern wis­sen. Doch die SP will mehr: Wir wol­len eine zeitgemässe Al­ters­vor­sor­ge, die auch der nächsten Ge­ne­ra­tion si­chere Ren­ten garantiert.  

Die Reformpläne, die unser Bundesrat Alain Berset letzte Woche vorgestellt hat, sind ein guter Start. Hinter den Vorschlägen ist das redliche Bemühen für eine Reform zu spüren, die dereinst vom Volk getragen werden soll. Eine solche Reform setzt bei der Finanzierung an und lässt die Finger von einer Erhöhung des Rentenalters oder einer Senkung der Renten.

Doch der Teufel steckt im Detail. Die vorgeschlagene Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8  auf 6 Prozent ist die grösste Rentenkürzung der Geschichte. Ob und wie sie so kompensiert werden kann, dass untere und mittlere Einkommen keine Einbussen erleiden, ist noch vollkommen offen. Hier sind insbesondere die Bürgerlichen gefordert, den Volkswillen ernst zu nehmen. Es gerade mal gut drei Jahre her, seit das Volk eine viel bescheidenere Kürzung des Umwandlungssatzes mit fast 73 Prozent der Stimmen abgelehnt hat. 

Auch die Anhebung des Frauenrentenalters war in den bisherigen Volksabstimmungen jeweils chancenlos – und sie wird es bleiben, bis die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern Tatsache ist. Deshalb fordert die SP die Koppelung der beiden gleichstellungspoliti​schen Anliegen. Das Frauenrentenalter soll in vier Schritten um je drei Monate erhöht werden und zwar immer dann, wenn ein noch zu schaffender Lohngleichheitsindex zeigt, dass sich die Lohngleichheit um einen Viertel verringert hat.

Die SP ist der Meinung, dass die AHV mehr Mittel braucht. Deshalb haben wir die Erbschaftssteuer lanciert. Diese bei weitem sozialste Steuer sichert die AHV, ohne die aktive Bevölkerung zu belasten. Beim Rentenalter erwarten wir Schritte in Richtung eines Lebensarbeitszeitmode​lls. Wer früher ins Erwerbsleben einsteigt, soll auch früher in Pension gehen können.

Die weiteren Ziele der Altersreform hat die SP an ihrer Delegiertenversammlun​g vom 2. März 2013 in Solothurn verabschiedet. Die SP ist willens, konstruktiv an diesem ehrgeizigen Projekt mitzuarbeiten. Unser Ziel ist es, die Renten für ein Alter in Würde zu sichern und die Altersvorsorge auf finanziell stabile Beine zu stellen – damit auch die Jungen sich auf unsere Sozialwerke verlassen können. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

50%
(4 Stimmen)
Jörg Matter sagte October 2013

Sehr geehrte Frau Jacqueline Fehr,

Mit den AHV-Versicherung dank unser Schweizer Sozialwerke bleibt stark.
Natürlich sichern wir zusätzliche Pensionskasse in die Zukunft vors Schweizer Volk seine Nachwuchsproblem fehlt sich grosse Haushaltsdefizit des Bundes ein.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

19%
(63 Stimmen)
Robert Mannes sagte July 2013

sehr geehrte Frau Habegger. Sehr geehrter Herr Selk. Besten Dank für die guten, Faktenbasierenden, richtigen Argumenten. Sie haben mit allem Recht. Braucht man nichts mehr hinzuzufügen. Einfach nur DANKE


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

74%
(57 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte July 2013

Ich denke wir müssen da die Robin Hood Parolen und Schlagwörter mal auseinanderhalten.
A​HV die wird ja schon lange von den Besserverdienern finanziert. Wir haben hier die soziale Komponente drin. Das soll man recht regeln.
Pensionskass​e ist die statistische Ausschüttung des einbezahlen - also ohne Sozialkomponente und das ist auch richtig so. Von Rentenklau zu sprechen ist sachlich einfach falsch.
Nach Ihrer Auslegung ist es Rentenklau wenn jemand in der PK nicht so viel bekommt wir er möchte, und derjenige der das nicht zahlt klaut
Hört endlich auf alles und jedes sozial umzulegen, das macht nur Euch Politiker mächtiger und ich glaube einfach nicht dass Parolendrescher damit vermünftig umgehen können.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



79%
(63 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2013

Da ist sicher einiges möglich, z.b. Mieteinnahmen und Kapitalgewinne durch Immobilienhandel Sozialabgabepflichtig​ sein muss da Immobilienzockeri Immobilien nur verteuern und anteilsmässig viel zu wenig an die Infrastruktur beitragen müssen. Warum soll der Arbeitnehmer für Strassen, Schulen, Kläranlage usw. mit seiner Einkommenssteuer das alles bezahlen.
Zusätzlich​ verteuern ebengerade diese Zocker Altersheime ohne eine Gegenleistung, dazu eben teuere Immobilien Arbeitsplätze vernichten und gefärden.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



76%
(76 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte July 2013

Um zum Thema zu kommen: Wir haben längerfristig ein gravierendes Finanzierungsproblem bei der AHV! Schon heute werden jährlich über 10 Mrd Franken an Steuergeldern verwendet um die AHV zu finanzieren, weil die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge bei Weitem nicht mehr reichen!

Heute gegen wir jährlich rund 40 Mrd für die AHV aus. Vor zehn Jahren waren es noch rund 30 Mrd. Also eine massive Zunahme innerhalb von nur 10 Jahren!

Das Ding ist so längerfristig nicht finanzierbar. Denn schon heute wird die Belastung für die Erwerbstätigen immer grösser. Wir haben eine massiv Umverteilung von jung nach alt:

http://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/rentner-pro​fitieren-junge-und-au​slaender-zahlen/

A​usserdem können wir nicht immer darauf bauen, dass die Ausländer unsere Rentner durchfüttern!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



77%
(82 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte July 2013

Anstatt eine seriöse Diskussion über unsere Sozialwerke zu führen kommen rechtspopulistische bis fremdenfeindliche Kreise wieder mit dem Ausländer- und Asylthema daher.

Einmal mehr sollen die Ausländer an allen Problemen Schuld sein....


Die Fakten:

1. Ohne Ausländer hätten wir zuzeit jährlich ein Loch von mind. 3 Mrd. in der AHV! Das weil Ausländer gesamthaft viel mehr einbezahlen als sie beziehen, im Gegensatz zu uns Schweizern!

2. Immer wieder das Gejammer von den Asylbewerbern für die wir angeblich so viel Geld ausgeben. Alles Unsinn!

Gewisse Leute scheinen einfach die Grössenordnungen nicht zu kennen! Wir geben pro Jahr rund 20 mal mehr für die AHV aus als für den Asylbereich und die Entwicklungshilfe zusammen!!!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



14%
(70 Stimmen)
Anton Keller sagte July 2013

Sozialhilfe nach Asylfürsorgeverordnun​g

Asylsuchende (Ausweis N) werden nicht wie die übrigen Sozialhilfe-Bezüger/i​nnen nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS unterstützt, sondern rund 30% unterhalb der dort vorgesehenen Ansätze. Höhe und Umfang der Sozialhilfe für Asylsuchende orientieren sich an der kantonalen Asylfürsorgeverordnun​g (AfV) von 2005 sowie an den Richtlinien der kommunalen Sozialbehörden.

Vo​n Asylsuchenden wird erwartet, dass sie in einem Mehrpersonenhaushalt leben. Bewilligungspflichtig​e Ausnahmen sind bei gesundheitlichen oder sozialen Gründen möglich. Ein Teil der Existenzsicherung ist der Grundbedarf für den Lebensunterhalt. Der Grundbedarf für eine Einzelperson in einem Mehrpersonenhaushalt beträgt CHF 494 pro Monat und beinhaltet Ausgabeposten wie Nahrungsmittel, Bekleidung, Verkehrsauslagen, Körperpflege, Haushalt. Nicht inbegriffen sind die Wohnungsmiete, die Wohnnebenkosten sowie die medizinische Grundversorgung.

A​nreizmodell zur Integrationsförderung​

Nicht-erwerbstäti​ge Personen, welche sich um ihre soziale und berufliche Integration bemühen, erhalten eine Integrationszulage von CHF 100 bis CHF 300 pro Monat. So gilt etwa eine Tätigkeit in einem Arbeitsintegrationspr​ogramm oder ein Einsatz bei den Gemeinnützigen Einsatzplätzen als Leistung, für die eine Integrationszulage ausgerichtet wird.

http://www.s​tadt-zuerich.ch/conte​nt/aoz/de/index/sozia​lhilfe/fuersorge/asyl​suchende/stadt-zueric​h.html



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

83%
(92 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte July 2013

Ach Frau Daniela Bächli : Sie sollten den Blödsinn und Mist den Sie in der Weltwoche gelesen haben nicht hier wiederholen. Die WW ist sowieso wie immer weit weg der Realität.
Sie schreiben : "...Ein Asylant in Zürich bekommt Fr. 900.- im Monat zur freien, persönlichen Verfügung......"
Ba​rer Unsinn. Völliger Quatsch.
Die Realität ist was folgt:
Der Bund bezahlt den Kantonen im Jahr 2012 für die Unterstützung von Flüchtlingen eine Tagespauschale von CHF 55.44 (schweizerischer Durchschnitt). Diese Globalpauschale setzt sich zusammen aus einem Anteil für die Mietkosten (CHF 11.76), einem Anteil für die Krankenkasse (CHF 2.19) und einem Anteil für die Sozialhilfekosten (CHF 41.49).
A c h t u n g : Dieses Geld geht -n-i-c-h-t- an den Asylant/Flüchtling sondern an den Kanton. Der deckt damit die Kosten der Gemeinden und die eigenen Kosten. Nochmals : der Asylant/Flüchtling bekommt die CHF 55.44 -n-i-c-h-t-.
Was bekommt ein Asylant/Flüchtling:
​Grundsätzlich gilt für die gesamte Schweiz: alles in Naturalien. Nix Geld.
Aber da die Gemeinden merkten dass das unzweckmässig ist (z.B. muss ja jemand telefonieren können: oder z.B. zu einer Asyl-Besprechung reisen ) gibt es Taschengeld.
-- Fr. 9.- für Erwachsene / Tag
-- Fr. 8.- für Kinder von 6-16 Jh. / Tag
-- Fr. 5.- für Kinder bis 6 Jh. / Tag
Das ist eine Vorgabe. Die meisten Gemeinden zahlen aber weniger !!! Im Kanton ZH ist soviel ich weiss diese Vorgabe eingehalten .
Siehe hier ist für jeden Kanton auch ZH aufgelistet wie die Kantone/Gemeinden die Sache handhaben auch finanziell http://sodk.ch/filead​min/user_upload/Fachb​ereiche/Migration/201​2.08.27_Schreiben_SOD​K_an_SPK-S_Asylgesetz​revision_Webversion_d​.pdf

Wenn nun ein Asylant/Flüchtling anerkannt wird erhält er die Aufenthaltsbewilligun​g (B-Bewilligung). http://www.bfm.admin.​ch/content/bfm/de/hom​e/themen/aufenthalt/e​u_efta/ausweis_b_eu_e​fta.html
Ab dann kann er Sozialhilfe beantragen . Die beträgt im Kt Zürich etwa 900.- pro Person. -A-b-e-r-: die Sozialhilfe muss zurückgezahlt werden. Auch jeder Schweizer muss zurückzahlen (sofern in guten finanziellen Verhältnissen; da hat aber jede Gemeinde der Schweiz (etwa 2400 Gemeinden) unterschiedliche Massstäbe).
siehe auch http://www.fluechtlin​gshilfe.ch/asylrecht/​status/anerkannte-flu​echtlinge

Und wie es typisch idiotisch ist wie manches in der Schweiz folgender Fall: Da muss jemand (Schweizer) Sozialhilfe zurückzahlen nach 30 Jahren !!!! Dümmer und Blöder gehts wirklich nicht siehe http://www.srf.ch/kon​sum/themen/geld/sozia​lhilfe-zurueckzahlen-​nach-30-jahren


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

24%
(88 Stimmen)
lula babalu sagte July 2013

Frage, ist das sozial/gerecht/fair?


Ein Asylant in Zürich bekommt Fr. 900.- im Monat zur freien, persönlichen Verfügung.

Eine IV Bezügerin, die kein Jahr berufstätig war, bekommt netto rund Fr. 3500.-

Eine 72 Jährige schweizer Rentenerin, bekommt inkl. Ergänzungsleistungen brutto knapp Fr. 3000.-, und muss jeden Rappen rechtfertigen.

Ein​/e gelerntr/e, voll beruftätige/r Detailhandelsverkäufe​r/in/Coiffeuse bekommt Fr. 3500.- Lohn, brutto.

Ein arbeitsloser Schweizer, 30 Jahre, muss seine Weiterbildung selber finanzieren, um seine Chancen auf dem Berufsmarkt zu erhöhen.

Einer arbeitslosen Brasilianerin 23 Jahre, wird alles, obwohl sie gar keine Weiterbildung besuchen will! Und gerade mal knapp ein Jahr beruftstätig war!

Sei schlau, stell dich blöd unfähig, krank oder als Randgruppe, dann wird dir alles auf dem Silbertablett serviert und chrampfen können die anderen (Schweizer)Deppen!


So funktionert der SP-Sozialstaat!

We​r als Ausländer in Dubai keine Stelle mehr hat, hat das Land(Ohne "wir zahlen auch damit du wieder gehst" Prämie) innert drei Wochen zu verlassen. Basta!

Wer in der Schweiz drei Wochen gearbeitet hat, hat das Recht den Sozialstaat zu schröpfen! Vorderungen zu stellen und mitreden zu wollen!

Was stimmt hier nicht?!






Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

16%
(77 Stimmen)
Carolus Magnus sagte June 2013

Mit dem Stopp der Sozialhilfe an Einwanderer will Eichenberger den Kollaps der Schweizer Sozialwerke abwenden. Denn sonst gehe die Rechnung für die Schweiz nicht auf. „Die Hauptgewinner der Zuwanderung sind die Zuwanderer selbst."

Die Debatte um die Sozialhilfe spitzt sich zu. Zuerst traten Gemeinden wie Rorschach SG aus der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) aus, weil sie sich im Stich gelassen fühlen.

Inzwischen​ dreht sich die Diskussion nicht mehr nur um Missbräuche und renitente Bezüger. Jetzt wird das ganze Sozialhilfe-System in Frage gestellt.

Eichenbe​rger, von der Universität Fribourg, legt einen explosiven Vorschlag auf den Tisch. Einwanderer sollen faktisch keine Sozialhilfe mehr erhalten. „Sie wird unbezahlbar, wenn alle profitieren, die in die Schweiz einwandern", sagt Eichenberger. Die Folge: „Es müssten die Leistungen für alle gekürzt werden."

Denn Fakt ist: Die Arbeitslosigkeit in Europa wandert zunehmend in die Schweiz ein. In diesen Wochen richten sich die ersten EU-Einwanderer, allen voran Spanier und Portugiesen, auf Campingplätzen ein.

Das belastet die Sozialwerke. Können sie eine Stelle vorweisen, steht einer Immigration nichts im Weg. Geht der Job verloren, wird's für die Schweiz teuer.

Über 45 % der Sozialhilfebezüger sind Ausländer. Diese Zahl ist extrem unverhältnismässig. Amerikaner schütteln nur ungläubig den Kopf. In den USA kann niemand verstehen, warum Einwanderer auf Kosten der Gemeinschaft durchgefüttert werden sollen. Und die USA sind ein Einwanderungsland.


In den USA erhält niemand Sozialleistungen, wenn er nicht 10 Jahre zuvor in die Sozialversicherung eingezahlt hat, also 10 Jahre lang gearbeitet hat. Wird jemand arbeitslos, so wird er nach sechs Wochen wieder ausgewiesen. In Kanada, Australien und Neuseeland bestehen ähnliche Bedingungen.

„Für einen Zuwanderer soll unser Sozialsystem eine Versicherung sein. Dafür sollte er aber zuerst eine Zeit lang einzahlen", sagt Eichenberger. Denn: „Wenn wir weiterhin so naiv grosszügig wie bisher sind, werden diejenigen, die arbeiten und für die Profiteure des Sozialsystems zahlen, Bürger zweiter Klasse."

So sieht Eichenbergers Modell konkret aus:

► Sozialhilfe sollen nicht mehr die Einwohnergemeinden zahlen. Das sollen Bürgergemeinden übernehmen, die dafür neu gegründet würden.

► Jeder Schweizer wäre automatisch Mitglied einer Bürgergemeinde. Finanziert würden sich diese aus Gewinnen von Nationalbank oder Kantonalbanken.

► Einwanderer können ebenfalls Mitglied dieser Bürgergemeinden werden, müssten sich aber einkaufen respektive zuvor genügend Geld einbezahlt haben.

► In einer einmaligen Aktion sollen Gemeinden ausländischen Sozialhilfe-Empfänger​n eine Prämie auszahlen, wenn sie ausreisen. Dieses Rückkehrgeld gäbe es bar auf die Hand, zum Vorteil aller: der Heimkehrer, ihrer Heimatländer und vor allem der Steuerzahler.

In der Schweiz wird dieser Vorschlag bereits diskutiert. Man darf gespannt sein, ob sich daraus eine Volksinitiative entwickelt oder ob etablierte Parteien wie die FDP bessere Vorschläge auf den Tisch legen, um das Problem ein für alle Mal zu lösen.

Quelle




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

25%
(75 Stimmen)
Roland Steiner sagte June 2013

Frau Fehr
Sie gehen das Problem an der falschen Stelle an. Euch Politikern ist doch die gesammtheitliche Betrachtung eines Problemes schon lange abhanden gekommen. Was ist die Ausgangslage:

Die Arbeitende Bevölkerung finanziert über Steuern, Abgaben und freiwillige Leistungen die nicht Arbeitende Bevölkerung.
Zur nicht arbeitenden Bevölkerung gehören z.B.:
- Kinder und Jugendliche in der Ausbildung.
- Arbeitslose und Ausgesteuerte.
- Invaliede und andere Arbeitsunfähige.
- Pensionäre und Rentner.
- Asylbewerber

Jetzt​ meine Frage: Wo muss als erstes angesetzt werden um Kosten zu reduzieren? Weil, wenn in einem Bereich Kosten reduziert werden, bleibt mehr für die anderen Bereiche übrig, ohne dass die Last der arbeitenden Bevölkerung erhöht wird.

Meine Antwort: Erste Priorität haben die Arbeitslosen und Ausgesteuerten. Wir müssen die Rahmenbedingungen so stellen, dass diese die Möglichkeit erhalten, ihren Beitrag an die Gesellschaft zu leisten.

Wenn ich die Geschichte anschaue, muss ich feststellen, dass die Arbeitslosenrate in der Schweiz seit der Wirtschaftskrise in den 30ern des letzten Jahrhunderts nicht mehr so hoch war wie die letzten Jahre. Wir hatten sogar eine lange Periode in der die Arbeitslosenrate unter 1% lag. Und auch mit dieser tiefen Arbeitslosenrate ging es der schweizerischen Wirtschaft gut. Auch waren die Löhne der unteren Einkommensklassen so gut, dass eine normale Familie nicht auf Vergünstigungen oder Hilfe des Staates angewiesen war.
Die Frage, was war anders? Die Antwort: Im schweizer Arbeitsmarkt hat das Prinzip von Angebot und Nachfrage noch funktioniert. Dies ist leider heute nicht mehr der Fall. Durch die hohe Arbeitslosigkeit im Ausland kombiniert mit der PFZ sind auf dem schweizer Arbeitsmarkt übermässig viele Leute auf Stellensuche. Das Pribzip von Angebot und Nachfrage funktioniert nicht mehr.

Ein möglicher Vorschlag um den schweizer Arbeitsmarkt wieder in ein vernünftiges Gleichgewicht zu bringen der gleichzeitig auf die Bedürnisse der Wirtschaft rücksicht nimmt sieht folgendermassen aus:

Die Zuwanderung in die Schweiz wird so gesteuert, dass die Arbeitslosenrate in der Schweiz unter 1% zu liegen kommt.

Dies hätte folgende Auswirkungen:
- Das Prinzip von Angebot und Nachfrage würde auf dem schweizer Arbeitsmarkt wieder vermehrt zu Gunsten der Arbeitssuchenden verschoben.
- Die unteren Löhne würden wieder etwas besser. Dies würde dem Staat automatisch auch höhere Steuererträge generieren.
- Die Arbeitgeber müssten wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen und die benötigten Fachkräfte selber ausbilden. Wenn sie dies selber machen müssen, können sie dies auch viel zielgerichteter tun. Somit steigt die Konkurenzfähigkeit der schweizer Arbeiter successive.
- Auch bekommen handicapierte Arbeitskräfte wieder eine Chance, ihren Beitrag an die Gesellschaft zu leisten.
- Die Kosten im Bereich Arbeitslosenkasse, im Sozialbereich und sogar bei der Invalidenkasse würden reduziert.

Es gibt sicher noch andere Vorteile. Sicher hat es auch ein paar Nachteile. Wobei wenn man die Sache gesammtheitlich betrachtet und die Priorität auf die Lebensgemeinschaft Schweiz legt, sehe ich keine. Falls jemand welche sieht, bitte aufzeigen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

24%
(95 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2013

Einnahmen aus Erbschaftssteuer, Frau Fehr SP, sind Profite die der Staat aus dem Tod seiner Bürger zieht. Die All-Gemeinheit ist bei einem Erbschaftssteuerregim​e also daran interessiert, dass möglichst viele Vermögende möglichst früh sterben. Je reicher desto stirb... ekelhaft!

Trotzdem​ sind die Staatsgierbefriediger​ letztlich auch noch inkonsequent:

Statt sie quasi auf Reichenfarmen zu mästen um die Todesrendite zu steigern, behindern diese Erbschafts-Neider bereits in allen Lebenslagen die Chrampfer, die Innovativen und alle die ihr Geld in die Zukunft investieren dabei, überhaupt reich zu werden oder es zu bleiben.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



28%
(93 Stimmen)
Gabor Balazs sagte June 2013

"In der Al­ters­vor­sorge wird das Volk das letzte Wort ha­ben." Sorry Frau Fehr aber in Ihre Partei wie auch in alle anderen Politiker habe ich gar kein Vertrauen mehr. Wie oft in den letzten Jahren hatte das Volk ihr letztes Wort und kein Deut wurde umgesetzt und dort wo das Volk gar kein Wort hat, siehe neue Pläne Bundesrat betreffend EU, dort wird einfach gewurstelt. Nein, in ein solches Parlament inkl. Bundesrat kann man wahrlich kein Vertrauen mehr haben. Punkt!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



23%
(98 Stimmen)
Josef Küng sagte June 2013

Alles, was die Sozis und Linken vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben willen „Konrad Adenauer“


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



22%
(94 Stimmen)
Josef Küng sagte June 2013

Wenn Besteuerung somit einen Zwangscharakter trägt und daher vom Diebstahl nicht zu unterscheiden ist, so folgt daraus, dass der Staat, der von der Besteuerung lebt, eine riesige kriminelle Vereinigung ist, weit grösser und erfolgreicher als irgendeine private Mafia in der Geschichte.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 2 | 1 2

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?