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Energie Schweiz fördert effiziente Antriebssysteme

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Bern - Ener­gie Schweiz, zu­stän­dig für die Sen­si­bi­li­sie­rung​​​ sowie die Aus- und Wei­ter­bil­dung von er­neu­er­ba­rer Ener­gie, hat ein Pro­jekt um ef­fi­zi­ente elek­tri­sche An­triebs­sys­teme aus­ge­schrie­ben. Den Be­wer­bern steht es frei, ihre An­träge bis zum 28. Sep­tem­ber ein­zu­rei­chen, so das Bun­des­amt für Ener­gie, kurz BFE.

 

Die An­träge wer­den vom BFE be­ur­teilt und aus­ge­wählt, wobei durch die Un­ver­bind­lich­keit​​​ der Aus­schrei­bung kei­nes­wegs ein An­spruch auf Zu­schlag zu­steht. Mit einem Ge­samt­bud­get von 500.000 Fran­ken sol­len vor allem Be­triebs­be­din­gun­​​​gen und Ab­läufe sowie der Er­satz von An­la­gen op­ti­miert werden. 

 

Diese ge­zielte Aus­wahl an der För­de­rung von ef­fi­zi­en­ten An­triebs­sys­te­men einschließlich elektrische Antriebstechnik macht durch­aus Sinn, wie Ener­gie Schweiz zu er­klären ver­steht. Denn fast 44 Pro­zent des jähr­li­chen Strom­ver­brauchs in der Schweiz werde für den elek­tri­schen An­trieb benötigt. Dar­un­ter fal­len etwa Pum­pen, Kom­pres­so­ren oder Ven­ti­la­to­ren. Der BFE meint, dass ef­fi­zi­en­tere Mo­to­ren und ein op­ti­mier­ter An­la­gen­be­trieb den Ver­brauch um bis zu 30 Pro­zent ver­rin­gern könn­te. Bis heute werde die­ses Po­ten­zial je­doch oft nicht er­reicht.

 

Die Gründe dafür lie­gen meis­tens bei der Un­ter­neh­mens­lei­t​​​ung. Sie seien näm­lich oft nicht be­reit, Pro­duk­ti­ons­abläuf​​​e zu än­dern oder zeig­ten sich skep­tisch ge­genü­ber der Durch­führ­bar­keit von ener­gie­ef­fi­zi­en­​​​ten Mass­nah­men. Manch­mal fehle der Un­ter­neh­mens­lei­t​​​ung je­doch auch die ent­spre­chen­den Fach­kennt­nis­se, um das Ener­gie­po­ten­zial rich­tig aus­zu­schöp­fen und ener­gie­spa­rende Mög­lich­kei­ten zu erkennen.

 

Dabei ist ein Um­den­ken von Sei­ten der Un­ter­neh­mens­lei­t​​​ung mehr als an­ge­bracht. Auch mög­li­che Be­den­ken der Un­ter­neh­mer, wie etwa, dass sich die Pro­duk­ti­vitäts­ste​​​i­ge­rung bei gleich­zei­ti­ger Sen­kung der Ener­gie­kos­ten aus­sch­lies­se, kann im Keim er­stickt wer­den. Denn be­reits der Be­trieb Ort­lieb lebt die­ses Prin­zip durch seine elek­tri­schen An­triebs­sys­teme vor. Neben der Be­wäl­ti­gung des stei­gen­den Wett­be­werbs­drucks sowie der an­hal­ten­den Pro­duk­ti­ons­ef­fi­​​​zi­enz bei gleich­blei­ben­der Qua­lität und der Ein­hal­tung neuer ge­setz­li­cher Um­weltauf­la­gen sind dies nur ei­nige Aspek­te, die die Firma Ort­lieb trotz Ener­gie­ef­fi­zi­enz​​​ per­fekt aus­zu­führen weiss.

 

Und das alles nur dank der elek­tri­schen An­triebs­sys­teme der Fir­ma, die im di­rek­ten Ver­gleich mit hy­drau­li­schen An­triebs­sys­te­men deut­lich mehr Vor­teile bie­ten. In die­sem Zu­sam­men­hang sei unter an­de­rem die er­höhte Um­welt­freund­lich­k​​​eit der Gerät­schaf­ten er­wähnt, da sie ganz ohne Öl aus­kom­men. Doch auch die leise Ver­ar­bei­tung der elek­tri­schen An­triebs­sys­teme führt dazu, dass der Ma­schi­nen­be­die­ne​​​r ef­fi­zi­en­ter und stress­freier pro­du­zie­ren kann. Dies wirkt sich wie­derum auch auf die Gerät­schaf­ten aus, da diese pro­duk­ti­ver ge­nutzt wer­den kön­nen als die hy­drau­li­schen An­triebs­sys­te­me.

 


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