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Energie Zukunft Schweiz

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Ich will Klarheit

Von links bis rechts scheinen die Politiker und zukünftige Politer verschwunden zu sein oder geben nichts sagende Floskeln von sich.

Eigentlich erwarte ich jetzt von unserer Regierung, dass sie eine Taskforce einsetzt, unsere AKW’s überprüft und uns aufzeigt wo sie im Vergleich zu Japan stehen.

Energie und Klimafragen sind eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit. Denn wir sind von Strom-, ÖL- und Gasimporten abhängig. Fest steht auch, dass der Strombedarf in den nächsten Jahren eher zunehmen wird, als abnehmen. Wir brauchen jetzt einen Energieplan für die Zukunft.

 

Ich will klare Antworten auf Frage was unsere Energiepolitik der nächsten Jahre sein wird:

Was bedeute es, wenn wir unsere AKW morgen abschalten? Woher bekommen wir dann unseren Strom? Und dieser Strom den wir beziehen, der sollte natürlich kein Atomstrom sein. Wir können ja das Risiko der AKW’s nicht einfach auf die anderen Länder verschieben.

Welche Alternativen haben wir dann? Sind Kohlekraftwerke eine Option? Was ist dann mit den CO2 Ausstoss?

Was ist mit Wasserkraftwerken? Sollen mehr gebaut werden? Wenn ja, wo? Was ist dann mit dem Naturschutz?

Sollten​ wir ganze Windrad- oder Solarparken in unsere Landschaft bauen?

Oder soll jedes Gebäude eine Solardach oder gar ein eigenes Windrad im Garten haben?

Und was wird uns das Kosten? Wie hoch wird dann der Strompreis sein? Doppelt oder drei Mal soviel wie jetzt? Ist unsere Wirtschaft dann noch Konkurrenzfähig? Und sind wir Bürger dann gewillt mehr dafür zu bezahlen?

Wir sollten diese Fragen jetzt beantworten, nicht erst dann wenn es zu spät ist.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(5 Stimmen)
Robert Jakob sagte April 2011

Uns bleibt nicht mehr viel Zeit - wir haben unseren Planeten über die Massen hinaus bevölkert und verschmutzt. Wir zerstören den Planeten in einem selbstmörderischen Tempo. Unsere Ressourcen sind begrenzt und wir sind bereit, Kriege zu führen um sie zu verteidigen. Wir brauchen eine umweltpolitische Revolution. Das ist sicher nicht leicht, denn wir sind abhängig von Erdöl, fossilen und hochradioaktiven Brennstoffen.

Wir benötigen eine neue Technologie. Doch diese Technologie darf nicht käuflich zu erwerben sein. Sie muss frei zur Verfügung stehen. Für Jedermann! Ein Traum scheint wahr zu werden. Es gibt eine Lösung. Die Antwort ist überall. Um uns und in unbegrenzter Menge. Wasser, H2O, zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff. Es ist der Wasserstoff, hinter dem wir her sind. Wenn wir ihn verbrennen, wird Energie freigesetzt. Er ist absolut rein und man kann ihn überall verbrennen. Im Auto, in einer Turbine, in einem Stromaggregat in Ihrem Keller oder in einem Durchlauferhitzer ...

Ein einziges Glas mit dieser fantastischen Substanz enthält genug Energie, um eine Millionen-Metropole wochenlang mit Strom zu versorgen. Was wäre, wenn wir diese Energie effizient nutzen könnten? Wir würden die Welt verändern und vielleicht könnten wir den Kriegen ein Ende setzen. Natürlich müssen wir die Technologie noch entwickeln, aber es ist nicht mehr länger eine Utopie. Die Vision hat begonnen, Realität zu werden! Es ist für Jedermann im World Wide Web frei zugänglich und immer mehr Menschen arbeiten überall auf dem Globus an der Verwirklichung - ITER, Cadarache, Frankreich.



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71%
(7 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2011

Sehr geehrter Herr Martullo
Ich habe noch andere Fragen an Sie, die Sie mir sicher kompetent und schnell beantworten können und nicht erst, wenn es zu spät ist!:
Bei einem Atomkraftwerkunfall sagen wir mal in Mühleberg, wohin evakuieren Sie die Menschen um Mühleberg, sagen wir mal in einem 30km-Radius?
Wird die Bevölkerung gewillt sein, die dadurch entstehenden Kosten zu tragen? Wenn ja, wen haben Sie gefragt?
Ist unsere Wirtschaft noch konkurrenzfähig nach einem Super-Gau, nach Kernschmelze und so?
Warum halten Sie die Zuganker trotz gegenteiliger Meinung diversester Fachleute - auch des ensi, also nicht nur frömder Fötzel - als so sicher, dass Sie sich seit vielen Jahren nicht darum kümmern? Oder ist Ihnen das Volk so egal, Hauptsache die Wirtschaft läuft gut geschmiert?
Ich bitte um schnelle Antworten, bevor es zu spät ist




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56%
(9 Stimmen)
Fabienne Schwab sagte March 2011

Lieber Herr Holenweger, es freut mich, dass Sie eingesehen haben, dass wir Kompromisse machen müssen. Das ist der richtige Weg! Dass die Bahn weniger fahren würde, falls die AKWs abgeschaltet werden sollten, ist zweifelhaft, denn da die Bahn eines der sparsamsten Transportmittel ist, verbraucht sie weniger als 8% der Elektrizität. Viel wahrscheinlicher wäre, dass im Haushalt und in der Industrie gespart werden müsste, denn diese beiden Sparten verschlingen den Löwenanteil an Elektrizität, nämlich beide mehr als 30%.

Bei mega Solaranlagen in der Wüste bin ich auch skeptisch, doch es ist zum Beispiel sehr einfach machbar, sein Wasser mit Solarzellen auf 30 °C zu erwärmen, spart Strom, kostet auch nicht alle Welt und ammortisiert sich in einigen Jahren. Mich würde interessieren wie sie darauf kommen, Solartechnologie sei ein Auslaufmodell.

Ausserdem bezweifle ich, dass es die richtige Strategie ist, alle Hoffnungen auf eine Technologie zu setzen, bei der noch lange nicht klar ist ob sie wirklich je den Durchbruch schafft. Und bei der man, wie übrigens auch mit dem Uran für die Atomkraftwerke, von Edelmetallen und Radionukliden aus kriegsgebeutelten Regionen der Welt abhängig ist.


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23%
(13 Stimmen)
Johann Holenweger sagte March 2011

Wenn alle mal versuchen würden diese Fragen zu beantworten, merken dann auch die "Grünsten", dass wir Kompromisse machen müssen. Schalten wir alle AKW's ab fährt auch die Bahn nicht mehr so oft, weil die ja bekanntlich auch teilweise mit Atomstrom fahren. Solartechnologie wie sie heute verwendet wird ist meines Erachtens bereits ein Auslaufmodell. Mega Solaranlagen in der Wüste Sahara zu installieren ist wohl das allerdümmste was wir machen könnten. Wem gehört denn die Wüste und wie verlässlich sind jene Herrscher denen wir unsere Anlagen anvertrauen würden? Gaddafi lässt grüssen!
Wir sollten alle noch ein bisschen Geduld aufbringen und auf die Brennstoffzellen warten. Diese würden das Energieproblem weitestgehend lösen. Erste brauchbare Anlagen dürften in etwa zehn Jahren verfügbar sein. Da ist auch der Bund gefordert diese Forschung zu fördern.


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