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Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?

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Erhöhung der Fran­chi­sen: Wel­ches wären denn kon­krete mehr­heits­fähige Ge­gen­vor­schlä­ge?

Natürlich sind hohe Franchisen ein Anreiz, nicht für jedes Wehwehchen sofort zum Arzt zu rennen und so Gesundheitskosten zu sparen! Welches sind denn die konkreten mehrheitsfähigen Vorschläge der Gegner der Franchisenerhöhung zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen?


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(8 Stimmen)
Raschle Felix sagte Vor 4 Tagen

Und was Herr Schneider emfehlen Sie denn den Chronischkranken? Einfach immer zahlen? Auch Sie werden älter. Ich hoffe Sie haben eine gute Altersvorsorge, dann wenn die KK's weiter so die Prämien steigern, werden Sie diese im Alter nicht mehr bezahlen können. Ich kenne viele Pensionierte, die trautrig sind, dass sie sich die Halbprivat-Versicheru​​ng, für die sie ein Leben lang eingezahlt haben und nie brauchten, jetzt kündigen mussten. Wie lauten ihre Vorschläge denn dazu? EL? Bekommen diese Leute nicht, auch wenn sie nie den Arzt oder das Spital benötigt haben. Dafür ist die Rene dann gerade noch ausreichend.


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0%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 4 Tagen

Die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit muss gefördert werden. Alternativen zur vorgesehenen schrittweisen Erhöhung der Franchise sind die Reduktion von bisher bezahlten Behandlungen und Medikamenten in der Grundversicherung oder eine hohe Franchise für alle, dafür mehr Prämienverbilligungen​.


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70%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 5 Tagen

Leserbrief im 20min.ch:

Mit dem Obligatorium kam der erste grosse Kostenschub, aber keine Lösung. Nur unser Parlament ist absolut nicht Willens das Übel an der Wurzel zu bekämpfen. Wie wäre es mit einem Bagatellkatalog? Alle darin aufgeführten Positionen zahlt der Patient. Außerdem muss die Pharmaindustrie ihre Preise in der Schweiz dem Niveau des billigsten Landes weltweit anpassen. Es kann ja nicht sein, dass wir doppelt soviel zahlen wie EU-Bürger. Damit würden wir viel Geld sparen.


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44%
(9 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 9 Tagen

Eine ältere Bekannte von mir hatte einen Unfall (Unfall bei KK versichert) und danach arg schmerzen im Fuss, humpelt jetzt schon über 2 Wochen, geht aber nicht zum Arzt, weil sie es sich nicht leisten kann. Toll !


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57%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 9 Tagen

Vom Spital zum Sozialamt: Krebs kann auch im Thurgau arm machen
200 Krebskranke aus dem Thurgau haben 2018 von der Krebsliga Überbrückungszahlunge​n erhalten, weil sie ihre Mieten oder Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen konnten. Noch schlimmer kommt es, wenn die Kasse das Krebsmedikament nicht vergütet.

https://www.tagbl​att.ch/ostschweiz/vom​-spital-zum-sozialamt​-krebs-kann-auch-im-t​hurgau-arm-machen-ld.​1100634?reduced=true


So sieht es also im Sozialstaat Schweiz mit einem der teuersten Gesundheitswesen aus.
Wenn man von einer schweren Krankheit getroffen wird hat man Pech gehabt und ist nicht nur krank sondern auch noch arm.



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64%
(11 Stimmen)
Georg Stamm sagte Vor 10 Tagen

Verehrter A. Schneider. Hier Vorschläge zur Reduktion der gesundheitskosten, die, anders als die Franchisenerhöhung, die Kosten senken und nicht einfach umverteilen von den Prämien an die Kassen direkt zum Patienten. Beispiel Generika: Ihr Anteil ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen von 2% gegen 30% am Medikamentenmarkt Schweiz. Das ist erfreulich, weniger erfreulich ist, dass diese Generika hierzulande um bis zu 40% teurer sind als im umliegenden Ausland. Das BAG (im Deptm. BR Berset) hat das schon lange erkannt, handelt aber extrem zögerlich und vertröstet immer wieder wenn es um Preissenkungsrunden geht. Weshalb ? Vielleicht wegen einer starken -Generika-Lobby in Bern ? Das Sparpotential dürfte um die 3-400 Millionen/a liegen. Damit dürfte allein diese Sparmassnahme mindestens soviel bringen wie eine Franchisenerhöhung um 50.-.


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55%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 11 Tagen

Prof. Dr. Mathias Binswanger warnt vor falschen Anreizen:

Unerwüns​chte Mengenausweitungen:
​Wie sieht es nun mit den Mindestfallzahlen bei den Spitälern aus? Geht es hier um objektiv feststellbare Grössen wie bei den sportlichen Leistungen oder um subjektiv beeinflussbare Grössen wie bei den Schulnoten? Die Antwort liegt auf der Hand. Ob jemand ein künstliches Kniegelenk braucht oder nicht, ist letztlich ein subjektiver Entscheid, der stark durch ein Spital beeinflusst werden kann. Natürlich gibt es eindeutige Fälle, wo ein neues Kniegelenk notwendig ist. Doch es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss. Es existiert ein Graubereich, wo sich ein künstliches Kniegelenk nicht aufdrängt, aber dem Patienten suggeriert werden kann, dass ein solcher Eingriff gut wäre. Werden jetzt einem Spital Mindestfallzahlen vorgeschrieben, dann wird man diesen Spielraum schnell ausnützen. Wo immer möglich werden dann auch überflüssige Eingriffe vorgenommen, um so auf die Mindestfallzahl zu kommen.

https://www.tagbl​att.ch/meinung/fehlan​reize-durch-mindestfa​llzahlen-ld.1095120?r​educed=true


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75%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 11 Tagen

Da die meisten Ratsmitglieder Lobbyisten von Pharma, Krankenkasse oder sonst wie dem Gesundheitswesen sind, ist natürlich auch kein Interesse da eine wirkliche Reform des Gesundheitswesen bzw. der Krankenkassen anzugehen. Man hat sich daran gewöhnt, dass Milliarden sprudeln und will sich das erhalten. Da ist es einfacher sich wieder bei den Bürgern zu bedienen. Schande !!


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29%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 12 Tagen

So viel legen Schweizer für ihre Gesundheit drauf
In keinem anderem Industriestaat müssen Kranke einen so hohen Anteil der Kosten selber tragen. Deshalb verzichten hierzulande viele auf einen Besuch beim Arzt.

https://www.​nzz.ch/schweiz/schwei​zer-legen-fuer-die-ge​sundheit-am-meisten-d​rauf-ld.1327492

Un​d trotzdem kein Ende in Sicht mit der Kostensteigerung.
Bl​eibt wohl nur die Subventionierung durch den Staat übrig.



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21%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 12 Tagen

Die Gesundheitsbranche steht wie jede andere Branche auch im bedingten Wettbewerb! Da die Möglichkeiten der Geldschöpfung aus dem Nichts keinen Mangel erzeugen kann, ist einfach der Kreislauf sicherzustellen.

G​rundlagen zukunftsfähig und keine Pflästerlipolitik für die "Spielsüchtigen"!

Systemänderung wurde vom Volk abgelehnt weil es das Geldsystem nicht versteht!
Grundversicherung vom Staat organisieren und die Rückgabe über einen zu definierenden branchenspezifischen Umsatz und Tarife = Ablösung Lohnsumme als Betrugssystem! Das Geld ist im Produkt einkalkuliert! Spielformen der Regierenden endlich beendet!

Das gleiche gilt für die Grundsicherung der Vorsorge (BVG entsprechend auf AHV umlegen)

Mehrheits​fähig = Sicher
Voraussetzung​ = Virus Zahler befreien und Geldsystem in seiner Auswirkung in der gegenseitigen Leistungserbringung begreifen lernen = Schulung


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50%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 12 Tagen

Wenn die Franchisen erhöht werden bedeutet das einfach eine höhere private Beteiligung der Prämienzahler an den unveränderten Kosten der persönlichen Gesundheit.
Falls dabei nicht die Krankenkassenprämien entsprechend gesenkt werden, sind das einfach Mehrkosten, zusätzlich zu den unveränderten Prämien.
Falls die Prämien entsprechend sinken, ist das ein Nullsummenspiel ohne jeden Einfluss auf die Gesundheitskosten für den einzelnen Versicherten.

Wenn​ die Krankenkassenbelastun​gen für die Prämienzahler tatsächlich sinken sollen, dann kommen wir nicht um eine Straffung der bezahlten Arztleistungen herum. Wir müssen uns von der Einstellung verabschieden, dass jegliche mögliche medizinische Behandlung in unbeschränktem Betrag grundsätzlich allen jederzeit zustehen müsse.
Wir brauchen eine „obligatorische Versicherung“ welche eine grundlegende Gesundheitsversorgung​ garantiert und daneben die Möglichkeit, individuelle Risiken je nach Bedarf privat versichern zu können.


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46%
(13 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 12 Tagen

Die Erhöhung der Fran­chi­sen ist natürlich nichts als Kosmetik. Es ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, hält aber sicher niemand davon ab sein Wehwehchen dem Arzt zu zeigen.
Zumindest eine Fallpauschale wäre nachhaltig die bessere Lösung. Diese würde Kronisch Kranke nicht mehr belasten als eine Erhöhung der Fran­chi­sen aber den Wehwehchen Patienten zur Kasse bitten.



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