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Es ist Zeit für eine öffentliche Krankenkasse

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Es ist Herbst und damit bald Zeit für das alljährliche Ri­tual des Kran­ken­kas­sen­wech​­sels. Die Kos­ten die­ser Kas­sen­wech­sel sind si­cher im­mens und führen auch immer wie­der zu Pro­ble­men bei der Be­rech­nung der nötigen Reserven. Vor zwei Jah­ren hat sich Franz Stei­neg­ger (FDP, SUVA-Präsident), dazu wie folgt geäussert: “Ein Pseu­do­markt mit hohen Kosten“. Mit der heu­ti­gen Si­tua­tion ist zwar den Kran­ken­kas­sen­ma­n​a­gern ge­dient, nicht aber den Ver­si­cher­ten. Kein Wun­der also, dass die SP-I­ni­tia­tive für eine öffentliche Kran­ken­kasse auf so gros­sen Zu­spruch stösst. Zwei Drit­tel der Be­frag­ten einer Um­frage des Kran­ken­kas­sen­ver­​ban­des gaben an, eine öffentliche Kran­ken­kasse zu befürworten. Nur 29 Pro­zent sehen im heu­ti­gen Sys­tem noch eine Zu­kunft.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




86%
(7 Stimmen)
Thomas Steffen sagte January 2012

Vielleicht sollten sich der Krankenkassenverband einmal dieses Video anschauen.

Der Herr hat Recht: 99% des Geldes in dieser Branche wird dafür gebraucht wie man Krankheiten heilt und nicht wie man sie verhindert:

http:/​/www.youtube.com/watc​h?v=Sg0vXEc21LY

Ab​er welche Pharmafirma will schon Krankheiten heilen ? Wer würde dann noch ihre Produkte ein zweites Mal kaufen ?


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77%
(13 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte January 2012

Ob eine Einheitskasse oder nicht. Fest steht, dass so oder so abgezockt werden könnte. Wie sieht es diesbezüglich mit dem Schutz für die Kunden von Krankenkassen aus? Verwaltungsräte versuchen jedenfalls sich mit Fusionen und wahrscheinlich zu Millionären zu machen während wir Prämienzahler gleichwohl immer mehr bezahlen müssen für (weniger) Leistungen. Doch wie man so nebenbei der Presse entnehmen konnte, dürfen ab und zu auch mehrere Köpfe rollen.... http://www.handelszei​tung.ch/unternehmen/k​pt-die-krankenkasse-i​st-zurueck-im-spiel . Was macht die Politik diesbezüglich? Sind doch vereinzelte auch in entsprechenden Gremien drin?


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40%
(10 Stimmen)
Thomas Steffen sagte December 2011

Irgendwie habe ich das Gefühl, man will mit einer Einheitskrankenkasse versuchen der Schlange den Kopf abzuschlagen. Dabei liegt das Problem nicht nur bei den KK, sondern bei den KK-Nehmern. Wann fangen wir endlich an, wie in Deutschland, für jeden Arztbesuch pauschal Sfr 50 zu verlangen ? Warum wird nicht viel mehr kontrolliert was die Aerzte warum für Medikamente abgeben ? Wenn man die Kostenexplosion im Gesundheitswesen stoppen will, dann muss man es bei der Wurzel anpacken, nicht beim Kopf !


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83%
(6 Stimmen)
Roland Steiner sagte December 2011

Die Einheitskrankenkase ist sicher ein Aspekt in unserem Gesundheitswesen der näher betrachtet werden sollte. Aber wenn man schon die Krankenkasse Bundesweit einheitlich regeln will, weshalb dann nicht auch die Gesundheitsversorgung​??

Somit hier wieder einmal mein Vorschlag:

-Die Gesundheitsversorgung​ wird über 50 unterschiedlich spezialisierte Spitäler gesammtheitlich sichergestellt. Dort werden alle planbaren grösseren Eingriffe und die Weiterversorgung von grösseren Notfällen durchgeführt.

-Für​ Notfälle sollen Notfallstationen gesammtschweizerisch so verteilt sein, dass eine von diesen von jedem Ort in der Schweiz innert vernünftiger Zeit erreicht werden kann. Dazu könnten z.B. ehemalige Spitäler zu Ärztezentren umgebaut werden. Dort währen mehrere Hausärzte mit einer gemeinsamen Infrastruktur tätig die auch gleichzeitig die Notfallversorgung gewährleisten würden.

-Die frei werdenden Einrichtungen und auch das Personal könnten weiterverwendet werden. Da unsere Bevölkerung immer älter wird, wird der Bedarf an entsprechenden Einrichtungen und Fachpersonal immer grösser.

Das Gute an meinem Vorschlag ist auch, dass sich durch die Spezialisierung die Qualität des schweizerischen Gesundheitssystems verbessern würde.

Leider werden solche Ideen nicht verwirklicht, da es zu viele Interessensgruppen gibt die vom jetzigen System profitieren. Und dies auf Kosten der Allgemeinheit.



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89%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte October 2011

Einheitskrankenkasse:​ Wagen wir dieses alternative Modell!

Versuchen wir doch einmal, zusätzlich zu den bestehenden Kassen eine öffentliche Einheitskasse mit kantonal verschiedenen Tarifen einzuführen, dann werden wir ja sehen, ob die privaten Kassen günstiger wirtschaften. Ich wette, dass die öffentliche Kasse besser abschneiden wird als die vielen privaten Kassen mit ihrer teuren Verwaltung, den unsinnigen Marketingkosten und dem ständigen Wechsel der Versicherten von Kasse zu Kasse. Denken wir an AHV, SUVA und die Gebäudeversicherungen​! Natürlich sind die Krankheitskosten bedeutender, aber wenn wir immer nur auf die "andern" zeigen, bei denen man besser sparen kann, kommen wir im Gesundheitswesen nicht weiter.



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