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EU-Arroganz: Die Schweiz als Rosinenpicker bezeichnet

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Wir Schweizer - vor allem aber der Bundesrat - wir könnten vom Brexit, von von den Engländern, von Premier-Minister Johnson noch Wesentliches lernen, nämlich unsere Würde gegenüber den Forderungen der EU-Arroganz mehr zu wahren. Die Schweiz ist kein NICHTS, auch kein ROSINENPICKER wie sie all zu gerne von EU-Seite verunglimpft und so öffentlich an den Pranger gestellt wir.

 

Wir sind immerhin einer der wichtigsten Handelspartner der EU. Sowie einer der wichtigsten Investoren in der EU.

 

 

1.  Eine bodenlose Anmassung der EU-Kommission

 

Es ist eine bodenlose Anmassung der EU-Kommission, wie vor Kurzem der Schweiz mit «Ausgleichsmassnahmen​​​​​​​​​​​​» (Strafen) zu drohen, wenn wir nicht gefügig sind. Beim Schweizer Souverän kommt so etwas immer überhaupt nicht gut an, es bewirkt genau das Gegenteil was vielleicht ursprünglich erreicht werden sollte. Der Bundesrat hat für einmal genau richtig reagiert i.S. dem Börsenkonnflikt, war ein Schuss der EU-Kommissare für einmal in ihre eigenen Beine. Der momentan geforderte Preis von der EU, der ist ebenfalls völlig undiskutabel. 1.5 Mio EU-Bürger verdienen ihren sehr guten Lohn in der Schweiz, kein einziges EU-Land zahlt solch hohe Löhne wie die Schweizer Verwaltung, Industrie und das Gewerbe. Von den im Verhälntnis zur EU sehr hohen Sozialhilfen ganz zu schweigen. Jede Strafe, mit der uns Brüssel gefügig machen will, trifft auch diese ihre Menschen hier in der Schweiz. In der EU halten sich hingegen nur ca. 430’000 Schweizer/Innen auf, wahrscheinlich mehrheitlich für internationale Schweizerfirmen.

 

2.​​​​​​​​​​​​  Die Schweiz baute sichere Nord-Süd-Verbindung auf Schiene und Strasse

 

Wir wenden Milliarden harte Schweizer Fränkli auf, damit die EU zum günstigsten Preis drei kurze, sichere Nord-Süd-Verbindung auf Schiene und Strasse hat, diese auch mitbenutzen darf. Wir beteiligen uns finanziell sogar bedeutsam an den Kosten des südlichen Bahn-Anschlusses in Italien mit Verlade- und Entlade-Terminals, die eigentlich die Italiener schon lange hätten bauen müssen. Diesbezüglich verhält sich Italien wie ein 3. Weltland, Deutschland wie ein 2. Weltland. Denn beim nördlichen Anschluss in Deutschland passierte das genau gleiche wie BK-Merkel an der Eröffnungsfeier der Milliarden schweren NEAT ganz leise einem Reporter eingestehen musste: "Ja es stimmt wir sind damit in Verzug, denn die Schweiz hat hier etwas Prächtiges geleistet". Es war ihr merklich äusserst unangenehm, eben weil damit kein Blumentopf gewonnen werden kann. Die Schweiz subventioniert also dem Exportweltmeister Deutschland, die zur Hauptsache mit Frankreich das Sagen in der EU an sich gerissen haben, ihre Infrastrukturen. Und genau diese Schweizer werden ständig als "Rosinenpicker diffamiert i.d. Öffentlichkeit, wie erst kürzlich wieder von designierten, aber durchgefallenen zukünftigen EU-Kommissionspräside​​​​​​​​​​​​nten CSU-Weber aus Bayern. Die Deutschen bemühen sich kaum, in nützlicher Zeit die erforderlichen notwendigen Gleise Karlsruhe – Basel und dazu den ebenfalls erforderlichen Verladebahnhof zu bauen, auch dank Einsprachen der „Naturschützer“, den sogenannten "Grünen". Diese sonnen sich im populistischen Aufwind, haben jedoch keine Ahnung von den Notwendigkeiten der Wirtschaft.

 

3.  Unsere Behörden gaukeln dem Volke eine historisch tiefe Arbeitslosigkeit vor.

 

Durch die PFZ erleiden wir jährlich grosse soziale Kosten mit den Ausgesteuerten über 45-jährigen, zur Zeit weit über 100’000 noch arbeitsfähige Leute, die zum grössten Teil, ihren Job zu Gunsten von jüngeren EU-Bürgern, räumen mussten, die nicht mal mehr in der Arbeitslosenstatistik​​​​​​​​​​​​ erscheinen und unsere Behörden dem Volk eine historisch tiefe Arbeitslosigkeit vorgaukeln. Ich frage mich schon, was die EU noch alles von uns will, die von uns immer verächtlich als „Rosinenpicker“ reden. Vor allem ist auch bedenklich, was unsere «Volksvertreter» unserem Volk alles jetzt noch aufbürden wollen mit dem EU-Rahmenvertrag. Vor den Wahlen wurde von allen Parteien - mit Ausnahme der SVP - diesen sehr fragwürdigen EU-Rahmenvertrag richtiggehend totgeschwiegen, weil deswegen Wählereinbussen drohten. Schon bald aber wird  - nach den Allianz-Absprachen in den Hinterzimmern in Bern - der Versuch gestartet diesen jetzt dem Stimmvolk schmackhaft zu machen.

 

 

4.  Wir Schweizer bilden mehr ausländische Studenten aus als eigene.

 

Wir beteiligen uns namhaft an den Kosten für den UNO-Sitz in Europa, für das CERN, unterstützen weitere Institutionen wie ESA, IKRK und viele weitere Andere. Wir Schweizer beteiligen uns an internationalen Studien mit namhaften Leuten und namhaften Beträgen, mindestens soviel, wie wir von der EU angeblich bei Horizon 2020, „profitieren“.

 

Wir haben eine der höchsten Patentanmeldungen pro Kopf der Bevölkerung, weltweit.

 

Eine der höchsten Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten pro Kopf der Bevölkerung. Eine der höchsten Einbürgerungen pro Kopf der Bevölkerung. Die Liste der Leistungen der Schweiz könnte noch lange erweitert werden. Unsere "Volksvertreter/Innen​​​​​​​​​​​​" hätten haufenweise Argumente, die sie, betreffend der Verhandlungen mit Brüssel, endlich in die Waagschale werfen könnten,

 

um die guten,

bisherigen Beziehungen mit europäischen Staaten,

ANBINDUNGSFREI

weiter zu führen.

 

 

Schlussf​​​​​olgerung:

 

Die Schweizer sind keine Rosinenpicker,

im Gegenteil sind sie Nettozahler der EU

ohne EU-Mitglied zu sein.

 

 
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

 

 

W​​​​​​​​​​​er die Freiheit aufgibt,

um Sicherheit zu gewinnen,

wird am Ende beides verlieren.


 

Freihe​​​​​​​​​​​​it bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

(Astrid Lindgren)

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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53%
(17 Stimmen)
Hans Forestier sagte Vor 27 Tagen

Ja genau richtig was Sie sagen Herr Hottinger, ich finde auch die Engländer haben noch Würde und eigene Wertschätzung.

Danke für diesen Beitrag.



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52%
(21 Stimmen)
Frank Wagner sagte Vor 27 Tagen

Was hat denn das, was im Moment in Grossbritannien abgeht, mit „Würde“ zu tun?


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