Gesellschaft > Gleichstellung, Diskriminierung, Minderheiten,

Frauenstreik: Statt Lohn- nun Einstellungsdiskrimin​ierung?

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Frauenstreik: Weg von der Lohn- hin zur Ein­stel­lungs­dis­kr​i­mi­nie­rung?

Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen, nur noch Teilzeit arbeiten wollen oder Kinder kriegen hoch sind. Mögliche Schwangerschaft, Reduktion des Arbeitspensums oder Kündigung aus Rücksicht auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe für die Lohndiskriminierung der Frauen. Dazu kommen die Kosten der Einarbeitung und Finanzierung der Stellvertretung oder des Ersatzes nach einer Kündigung oder bei Teilzeitarbeit. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar aus Sicht des Arbeitgebers; wie bei Bankkrediten und Versicherungsprämien,​ bei denen schlechte Schuldner mehr bezahlen.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

43%
(7 Stimmen)
Karlos Gutier sagte June 2019

„Fehlen uns Frauen in der Politik?“, fragt Naomi Seibt in ihrem neuen Video. „Nein“, antwortet die 18-Jährige, „uns fehlen kompetente und differenziert denkende Menschen, die über andere nicht auf Grund ihrer Identität, sondern auf Grund ihrer Fähigkeiten urteilen.“ Sehen und hören Sie hier, was die junge Frau zum Thema Feminismus, Gleichberechtigung und Opferkult zu sagen hat.

https://www.y​outube.com/watch?time​_continue=46&v=1WmLFk​P3rRc



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2019

Die ganzen Lamentos von wegen Frauenlohndiskriminie​rung entsprechen der Grundthese von „gleicher Lohn für alle“. Es ist das Konzept des Kommunismus.
Viel sinnvoller ist aber ein „marktgerechter“ Lohn. Dabei spielen bei den Lohnfestsetzungen eben alle die Arbeitsstelle betreffenden Faktoren beider Vertragspartner eine Rolle. Auch das Geschlecht.

In bestimmten Bereichen und für bestimmte Aufgaben kann es vorteilhaft sein weiblich zu sein, umgekehrt gilt das auch für andere Berufe in denen Männer Vorteile rein durch ihr geschlechtsspezifisch​en Voraussetzungen aufweisen. In vielen Berufen ist die Geschlechterzugehörig​keit unerheblich.
Nur in absoluter Marktfreiheit wird es möglich, dass sich die jeweils besten Partner für die Erfüllung angestrebter Ziele finden. Das wird sich auch im Lohn bestätigen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

0%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

Die Diskriminierung u. a. von Frauen kann durch neutralisierte Bewerbungen verhindert werden, Herr Schneider.

Es gibt offenbar Personalberaterinnen*​​, die dem Betrieb vorerst neutralisierte Bewerbungen von geeigneten Bewerberinnen* übermitteln. Alter, Geschlecht sowie Vor- und Familienname werden abgedeckt. Beispiele dazu habe ich noch keine gefunden.

(* Männer sind mit gemeint; die maskuline Form ist ja in der femininen enthalten.)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

42%
(12 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte June 2019

Das ist Käse Herr Schneider! Wenn Sie ihr Arbeitspensum reduzieren wollen, ist das eine Vertragsänderung. Und Sie können Ihren Arbeitgeber sicher nicht zwingen, Ihnen einen neuen Vertag anzubieten.
Die Halbwertzeit unserer Projektleiterinnen ist knapp 2 Jahre, aber wegen Kindern hat keine gekündigt seit ich hier bin. Eher waren es Gründe wie 300.- mehr Lohn. Kürzerer Arbeitsweg, bessere Konditionen, weniger Stress. Oder schlicht eigene Überforderung! Und all die jungen Papis die sich vor lauter privater Prioritäten kaum auf den Job konzentrieren können? Von denen redet auch keiner!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2019

Mal Überlegen ob der Monatslohn und 13ter und Grati plus 4, 5, 6 Wochen Ferien, usw..auch wirklich für die Leistung messen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit geeignet ist.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



43%
(14 Stimmen)
Urs Gassmann sagte June 2019

Herr Schneider macht hier auf eine mit Sicherheit eintretende Konsequenz aufmerksam, falls die
Lohngleichheit einmal Wirklichkeit ist, sei diese via Gesetz erzwungen oder auf anderen Druck, etwa
Proskription durch die Medien.

Die Soziologie stellt fest, dass die Frauen 18% weniger als die Männer verdienen, wovon 9% „unerklärbar“ seien. Ich glaube, alle von Herrn Schneider aufgezählten Kosten und Risikoprämien seien bereits im erklärbaren Anteil enthalten, womit der Arbeitgeber vom „unerklärbaren“ Teil als Ausgabenminderung profitiere. Nun wäre jeder Arbeitgeber bescheuert, wenn er nicht, wo immer möglich, ausschliesslich Frauen einstellen würde. Dem ist aber nicht so, und die demonstrierenden Frauen prangern offen oder stillschweigend Geringschätzung oder Verachtung für oder Hass gegen Frauen an. Doch in der Wirtschaft zählen derlei irrationale Momente nicht, wo es gilt, Kosten zu vermindern; es muss also einen handfesteren Grund geben für die Bevorzugung der Männer. Wer – unschicklicherweise - diesen Grund beim Namen nennt, hat vonseiten des heuchlerischen Politpöbels einen Shitstorm zu gewärtigen, der, sobald die Nennung von einem Beamten, Magistraten usw. kommt, sich wie eine Zäsur in seinem Leben ausnehmen wird.

Wer Ambitionen hat, gewählt oder wiedergewählt zu werden, wird deshalb leider kaum je die hier von Herrn Schneider sehr zutreffende Prognose aufnehmen, geschweige denn mitvertreten. Man wird also weiterhin die Abschaffung der „Lohndiskriminierung“​, einer Schimäre, betreiben und prompt auf die Ausweichfolgen stossen!




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



54%
(13 Stimmen)
Inge Votava sagte June 2019

Interessant, Herr Schneider, eine eventuelle Schwangerschaft wird als Risiko betrachtet, der sichere Militärdienst der Männer aber als "gottgewollt" hingenommen. Und warum müssen Mütter mit Kindern Teilzeit arbeiten? Warum übernehmen Väter nicht einen Teil der Erziehungsarbeit und reduzieren auch ihr Arbeitspensum? Eine Lohngleichstellung würde da sicher hilfreich sein.
Damit es keine Missverständnisse gibt, ich bin schon lange pensioniert, mein Kommentar ist also vollkommen selbstlos. Aber ich hasse Ungerechtigkeiten!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



23%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2019

Auch die Frauen zahlen Nichts! Der Gegenwert ihrer Leistung wird im Vergleich zu den Männern, nicht korrekt eingestuft! Zur Bedürfnisabdeckung tauschen wir unsere gegenseitige Leistungserbringung.
Der Preis (Kosten und Erträge) sind kalkuliert und sollten von der Wirtschaft, Kaufkraftkonform angeboten werden. Im Wettbewerb mit Bangladesch, nicht so einfach!
Der Staat könnte auch eine Grundsicherung statt Erwerb, der Wirtschaft auferlegen! Die Geldschöpfung gibt diese Möglichkeit!
Die Kaufkraft oder Geld ist eben Planwirtschaft! Es ist vorhanden!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

18%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

Sie listen in einem neuen BLOG minutiös auf, in welchen Bereichen die Frau Ihrer Ansicht nach WENIGER leiste als der Mann. Sie unterschlagen, dass die Forderung natürlich lautet: GLEICHER Lohn für GLEICHE Leistung. D. h. weniger als 100% Leistung > weniger Lohn. Das gilt aber für die Männer auch.

Aquas in mare fundere. (Ovid)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



61%
(18 Stimmen)
Peter Aebersold sagte June 2019

Ja, es ja nicht wirklich um Gleichstellung, sondern um gleichen Lohn. Von gleicher Leistung ist allerdings nie die Rede. Es gibt sozialistische Länder, da hat es dazu geführt, das man Leute nicht mehr entlassen kann, auch wenn sie schlechte Leistungen erbringen. Und um zusätzlich neue einzustellen, fehlt dann das Geld. Man kann sich vorstellen, was das z.B. für den Tourismus für Auswirkungen hat. Wer möchte in so einem Land, noch Ferien machen, wenn man miserabel bedient wird?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?