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Frontalangriff auf unsere Traditionen

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Frontalangriff auf un­sere Traditionen

Mit zweifelhaften und auch nutzlosen Alibimassnahmen wird in den Brüsseler Amtsstuben versucht, eine falsche Sicherheit mit weitreichenden Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger vorzugaukeln. Die Terroranschläge in Paris und Brüssel wurden zum Anlass genommen, um schrittweise die Entwaffnung gesetzestreuer Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben.

Als Begründung für die Verschärfung des Waffenrechts mit Artikel 17 der Waffenrichtlinie wird die Sicherheit ins Feld geführt, namentlich sollen damit Terroranschläge verhindert oder zumindest vermindert werden, als ob sich ein Terrorist an Gesetze halten würde und seine Waffe legal erwerben würde, um damit die geplanten Attentate durchzuführen. Dabei ist diese aktuelle Verschärfung nur ein erster Schritt zur langfristigen Entwaffnung der Bevölkerung, denn es wird explizit festgehalten, dass die jeweiligen Massnahmen alle 5 Jahre auf Ihre Wirksamkeit überprüft werden und wenn innert vorgegebener Frist keine Erfolge erzielt werden konnten, werden bereits ab 2020 weitere Einschränkungen und Verbote folgen.

Es dürfte jedem klar sein, dass keine Erfolge erzielt werden, da die Massnahmen ins Leere greifen und nur unbescholtene Bürgerinnen und Bürger zum Ziel haben, die bereits heute über einen einwandfreien Leumund und einen lupenreinen Strafregisterauszug verfügen müssen. Mit den geplanten Verschärfungen, darunter sind Verbote für den Grossteil der halbautomatischen Handfeuer- und Faustfeuerwaffen, unter anderen die Armeesturmgewehre 57 und 90, werden letztlich die Schützinnen und Schützen pauschal als potentielle Terroristen verdächtigt, schlimm genug, dass der Bundesrat in dieser Pauschalisierung kein Problem erkennen will.

Das Schützenwesen ist wie kaum ein anderer Breitensport in der Schweiz sehr tief in der Gesellschaft verankert und Hundertausende Schützinnen und Schützen pflegen den Sport und die Tradition mit Leidenschaft und Hingabe. Der Bezirksschützenverban​​​​d Thierstein, um ein Beispiel zu nennen, wurde am 07.06.1885 gegründet und blickt damit auf eine 134-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Und jetzt soll die Schweiz Ihre Traditionen zu Grabe tragen, nur damit die fehlgeleiteten Geistesblitze einiger EU-Funktionäre umgesetzt werden?

Auf breiter politischer Basis von Links bis weit in die Mitte wird von «hinnehmbaren» und «nicht sehr einschränkenden" Massnahmen gesprochen und mit dem Mahnfinger auf das Schengen- und das Dublinabkommen hingewiesen und unnötig Angst geschürt, dass diese Abkommen im Falle eines Neins gekündigt werden können. Das folgerichtige Nein an der Urne löst lediglich neue Verhandlungen über die Fortführung des Schengen-Abkommens aus, welche innert 90 Tagen geführt werden müssen. Es liegt dann an der Schweiz diese zielführend zu einem positiven Ergebnis zu bringen.

Es dürfte mit ein wenig Sachverstand aber klar sein, dass die EU gar kein Interesse daran hat, ein Loch ins Herz des Schengener Raums zu reissen. Die Schweiz beteiligt sich auch finanziell überproportional an diesem System, von den ursprünglich propagierten 8 Millionen Franken sind die Kosten auf weit über 100 Millionen Franken jährlich gestiegen und dies obwohl wir über als Binnenland im Schengener Raum über keine zu bewachenden Aussengrenzen verfügen. Trotz der bestimmt auch positiven Aspekte mehr oder weniger kontrollierter Aussengrenzen sollte das Abkommen aber gerade auch hinsichtlich des Mehrwertes dennoch nicht überbewertet werden. Ein souveränes und unabhängiges Land wie die Schweiz darf sich nicht über bilaterale Verträge erpressen lassen und die eigenen Freiheiten durch fremde und vor allem wirkungslose Gesetzesbestimmungen aufgeben.

Überhaupt wurde den Schützen bezüglich der Abstimmung zum Schengenbeitritt von 2005 vom Bundesrat zugesichert, dass ein Ja keine einschneidenden Verschärfungen des Waffenrechts zur Folge haben wird. Der Wortbruch liegt schwer, das Vertrauen ist dahin, denn ein weiteres Mal versucht man jetzt der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen. Heute sind die Schützinnen und Schützen das Ziel und morgen?

Es ist wichtig und richtig, dass wir Standhaft bleiben und mit einem Nein zur Umsetzung der Waffenrechtlinie der EU klipp und klar aufzeigen, wo sich die roten Linien bewegen, welche nicht überschritten werden dürfen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(9 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 18 Tagen

Übrigens auch die NAZIS von EX-GROSS-Deutschland hatten - damals in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts - mit ähnlichen Begründungen (ein Holländer, ein Kommunist, ein Terrorist habe den Reichstag angezündet) die eigenen Bürger rechtlich schnell entmachtet, was auch heute noch allgemein bekannt sein sollte. NEIN zwei Fliegen auf einen Streich der Nazis, denn sie brauchten willentlich in Zukunft die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik gar nicht mehr. Die NAZIS verwirklichten dies damals ähnlich mit dem Ermächtigungsgesetz, wie jetzt die EU-Bürokraten mit dem neuen EU-Waffengesetz, damit wird die Schweiz noch mehr den EU-Erpressungsversuch​en ausgesetzt, das merkt doch jeder noch nicht total bescheuerter Normalbürger/In. Damit hatten sie die totale Diktatur über das eigene Volk, mit dem ebenso fadenscheinigen Argument der Terrorbekämpfung, auf "leisen Sohlen" legal eingeführt, mit der bis an hin geltenden parlamentarischen Demokratie. Auch darum muss ich die Begründungen der Befürworter wirklich mehr als fragwürdig bezeichnen, aus Überzeugung, mein gutes RECHT als Schweizer, geschützt durch unsere Bundesverfassung, das die freie Meinungsäusserung (noch) garantiert.

Vo​m​​​ Wandel der Freiheit

Habe noch nie so viel Lügen wie bei dieser Vorlage von der Befürworter-Falange vernommen. Alle Parteien - ausser der SVP - sind dafür, dass der Schweizer Bürger von der EU-Kommission an deren Spitze Kommissionspräsident Juncker mit pers. Alkoholproblem (keine 27 Personen) in Brüssel entwaffnet wird.

EU-Kommissionsprä​sident Juncker, leidet doch ganz offensichtlich unter Alkoholproblemen, und kein EU-Regierungschef tut etwas dagegen. Wer nicht hören will, der sehe, sofern er auch Augen hat, auch den Mut diese zu benutzen. Jean-Claude Juncker steht sinnbildlich für das destruktive Konstrukt namens Europäische Union, welches den Völkern Europas ihre Souveränität nimmt und durch zentralistische Bestrebungen die Demokratie immer weiter reduziert. Jetzt nimmt sie sich eben noch die kleine Schweiz, das lästige Stachelschwein mit den direkt demokratischen Bürgerrechten, dran, in der Hoffnung die REIN Wirtschaftsinteressie​rten lassen sich weiter korrumpieren. Und sollte dies der Fall sein, werden sie auch Erfolg haben.

https://www​.youtube.com/watch?v=​whzHcBxSWhw

Die Abschaffung der Armee wird dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf dem Fusse noch nachfolgen, nämlich wiederum mit einer "dynamischen" AUTOMATISCHEN Gesetzesübernahme NEUER EU-GESETZE. Da muss ja eine ungeheure Angst vor dem Souverän - den Stimmbürger/Innen - vorhanden sein, nicht mehr weiter integrieren & manipulieren zu können, am Volk vorbei, wie man es gerade selber will. So käme man schlussendlich ans Ziel der totalen Machtausübung über ALLE Völker Europas, inkl. der neutralen SCHWEIZ. Insofern ist es ja auch auffallend, dass alleine die SVP noch die Bezeichnung "Volk" in ihrem Parteilogo einsam, aber standhaft weiter trägt. Sie nimmt damit bewusst in Kauf, dass ihre Mitglieder demzufolge mit äusserst lukrativen EU-Parlamentarierpost​en NICHT belohnt werden können. Als Partei ist sie jedenfalls auf weiter Flur noch die einzige Partei, die sich in Wirklichkeit wahrhaftig für uns Bürgerinnen und Bürger, unsere Souveränität, unsere FREIHEIT, noch überhaupt einsetzt.

Wehret​​ den Anfängen, und macht den Zaun nicht zu weit.
Von Niklaus von Flüeh (späterer Bruder Klaus)

Aus all diesen Gründen braucht es am 19. Mai 2019 jetzt ein wuchtiges NEIN.




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40%
(10 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 21 Tagen

Hier stink's nach Troll


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57%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 22 Tagen

Hat der Troll Oberli wiedermal Kommentare gelöscht?


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50%
(16 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 28 Tagen

© FAKE "Rudolf Oberli"

Das Sie sich dümmer geben, als Sie selber wissen, hätte ich nicht gedacht. Was Sie hier wiederum den Leuten suggerieren, nämlich Herr Marcel Schenker (SVP) sei ein NAZI, geht gar nicht durch. Damit verstossen sie einmal mehr gegen die Vimentis-Forumsregel Nr. 1., und noch schlimmer, zusätzlich erfüllen sie auch den Straftatbestand (StGB) der Verleumdung, der bewussten Verächtlichmachung einer Person i.d. Öffentlichkeit, in einem öffentlichen Medium wie Vimentis es im Internet darstellt, mit dem alleinigen Ziel, hier wiederholt den Eindruck zu erwecken, Herr Marcel Schenker (SVP) & meine Wenigkeit Gilbert Hottinger, seien keine achtenswerte Personen, sondern Nazis.

Zur Frage selbst: Die Hand bedeutet glasklar, HALT für ANTISCHWEIZER, also Schweiz Hasser usw., wobei mit absoluter Sicherheit, meine persönliche Meinung nach, auch Sie dazu zu zählen sind, Alias FAKE TROLL "r. oberli." Sie "R. Oberli" beschimpfen namentlich die SVP Nähe von Sympathisanten regelmässig als NAZI, als äusserst rechtsextrem, spielen sich so öffentlich als moralischer Oberlehrer auf, und wollen hier gleich SELBER eine eigene linke ZENSUR bei VIMENTIS einführen. Das geht so nicht, die V-Moderatoren machen IHRE diesbezügliche Arbeit vorbildlich, also absolut kein Grund zu berechtigter Sorge.

So wie Sie jetzt erneut auftreten, sind Sie ein TROLL (und ein FAKE dazu) denn Sie haben kein Profil, agieren anonym, also zu feige mannhaft zu ihrer eigenen Meinung zu stehen. Schämen Sie sich.

Nochmals, was ist ein Troll

1.​​​ Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich.
2. Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
3. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.
4. Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen, etwa durch die Nutzung von sockpuppet (Sockenpuppen).

​​​​2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University in Winniped (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten of Manitoba Internet-Trollen untersucht. Bei einer Befragung 2013 von 418 Personen, die regelmässig eine Seite ansurften, welche zugleich die Möglichkeit bot, über Kommentare mit anderen zu kommunizieren, konnten 5,6 Prozent von ihnen als Trolle identifiziert werden und durchliefen anschliessend weitere Persönlichkeitstests.​​​​​ Bei diesen entdeckten die Wissenschaftler dann hauptsächlich Alltagssadismus, aber auch weitere Merkmale der sogenannten Dunklen Tetrade; für Psychologen ein bestimmtes Persönlichkeits-Profi​​​​​l, das sich aus verschiedenen sozial unerwünschten Eigenschaften zusammensetzt (Erweiterung der Dunklen Tiade zu einer Tetrade aus vier negativen Eigenschaften). Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören

- der Sadismus
- der Nerzissmus,
- der Marchiallismus
- und die Psychopathie.

Aus den Fallanalysen ergeben sich verschiedene Motivationen der Trolle:

1. Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache
2. Spass und Unterhaltung
3. Wunsch, der Community möglichst grossen Schaden zuzufügen.

Troll​​​​ "oberli" hat erneut öffentlich auf Vimentis mit diffamierenden, verleumderischen, hetzerischen Voten ganz bewusst den Eindruck erweckt, z.B. "Herr Schenker Marcel (SVP) ist ein Nazi, öffentlich sich strafrechtsrelevant verhalten.
Öffentliche Verleumdungen, Verächtlichmachung der Person mit dem alleinigen Ziel, Herr Schenker Marcel sei kein ehrbarer Mensch.

Das reicht für eine Verurteilung nach StGB wegen Verleumdung, übler Nachrede in dem öffentlich Jedermann zugänglichen Medium "Vimentis". FAKE "oberli" erweckt willentlich erneut & wiederholt ganz bewusst den Eindruck , Herr Schenker Marcel sei kein ehrbarer Mensch nach StGB Art. 173 & Art. 174. Die Ehre ist der Anspruch einer Person auf Geltung (Art. 173 bis Art 178 StGB, vgl. auch Bundesgerichts-Entsch​eid (BGE) in BGE 114 IV 16, in BGE 116 IV 37).

Geschützt wird der Ruf, ein ehrbarer Mensch zu sein. Auch das Internet ist KEIN Freibrief für Verleumdungen, und üble Nachrede wird auf Antrag mit Gefängnis bis zu sechs Monaten, oder mit Busse bestraft. Bei vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils muss der Straftäter zusätzlich mit einer saftigen Zivil-Schaden-Ersatzk​​​l​age rechnen.

Eine Strafanzeige ist "Rudolf.Oberli" jetzt absolut würdig.




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32%
(19 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 29 Tagen

Herr Marcel Schenker

Entweder man fühlt sich im Verbund mit anderen Staaten wohl, oder man tritt aus, aber Rosinenpickerei gehört nicht mehr zur Tradition!

Frohe Ostern


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43%
(21 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 29 Tagen

Stimmen wir am 19. Mai NEIN zum Waffenrecht, würde unsere Mitgliedschaft in Schengen rechtlich gesehen nach sechs Monaten automatisch enden. Einzig ein einstimmiger Entscheid aller Mitgliedsstaaten könnte dieses automatische Ende noch abwenden. Die Frist für die Notifizierung läuft bereits Ende Mai 2019 aus, die Frist für die Lösungssuche im gemischten Ausschuss Ende August. Noch einmal 90 Tage später, also pünktlich auf den Weihnachtsverkehr, könnte Schengen entfallen. Wer weiss, vielleicht lässt sich mit viel Glück auf politischem Wege eine vorübergehende Lösung finden – aber sicher ist, dass die Schweiz sich freiwillig in eine Situation begibt, in der sie unter extremem Zeitdruck wäre, in der extreme Rechtsunsicherheit herrschen würde und in der sie sich in extremer Abhängigkeit befände. Sie wäre dem Veto jedes einzelnen Mitgliedsstaates ausgeliefert. Wir müssen unbedingt vermeiden, dass wir uns selber in diese schlechteste aller denkbaren Verhandlungspositione​n manövrieren.

www.o​peration-libero.ch


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