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FÜR DEN TIERSCHUTZ – GEGEN DEN ABSCHUSS AUF VORRAT

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Statt zu einer sanften Regulierung der Bestände führt diese Revision u. a. beim Wolf zu Abschüssen auf Vorrat. Die Rückkehr der Wölfe wird zum Anlass genommen, weitreichende Abschüsse geschützter Tierarten durchzusetzen. Durch die Gesetzesrevision werden nun auch dem Schutz von Biber, Graureiher oder Höckerschwan und anderer geschützter Arten die Zähne gezogen.​​ ​​ NEI​N zur Änderung des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG)

 

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9. September 2020

Nochmals: Stimmt bitte NEIN gegen die Revision des Jagdgesetzes. 
Argumen​te findet ihr hier: https://jagdges​etz-nein.ch/argumente​/ 

Das neue Jagdgesetz würde den Schutz der Wildtiere massiv verschlechtern:

Das Gesetz erlaubt den Kantonen neu, die Bestände von geschützten Arten zu "regulieren", sprich die Tiere abzuschiessen, noch BEVOR sie überhaupt einen Schaden verursacht haben. Schaden verursachende Tiere können bereits heute geschossen werden, aber es braucht richtigerweise eine Bewilligung des Bundes, der für den Schutz der Wildtiere zuständig ist. 

Neu erhält der Bundesrat die Kompetenz, neben Wolf und Steinbock weitere Arten auf die Liste der Arten zu setzen, die auf Vorrat abgeschossen werden können. Höckerschwan, Biber, Luchs, Gänsesäger und Graureiher werden die nächsten sein. Das Parlament hat es nur knapp abgelehnt, sie bereits in das Gesetz aufzunehmen.

Die Befürworter betonen, dass viele Arten neu nicht mehr jadgbar sein würden. Doch dies sind vor allem Entenarten, die in der Schweiz bereits heute fast nicht mehr bejagt werden. Die Jagd auf gefährdete Arten wie Feldhase, Alpenschneehuhn und Waldschnepfe wird weiterhin möglich sein.

Meine Schlussfolgerung: Das neue Gesetz ist ein massiver Rückschritt gegenüber dem heutigen Schutz.

 

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