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Für ein Verbot der Pelzeinfuhr aus China

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Sehr oft sieht man ge­gen­wär­tig an Ka­pu­zen von Ja­cken wei­che bräun­li­che Pel­ze. Diese Felle stam­men aus China, wo man in Far­men die Art "Mar­der­hund" (Nyctereutes procyonides), englisch "Raccoon Dog", unter un­be­schreib­li­chen​​​ Be­din­gun­gen hält. 

 
In den Ver­kauf kommt der Pelz des Mar­der­hun­des jedoch mit der eng­li­schen Be­zeich­nung "Ra­ccoon"; das "Dog" fehlt. "Raccoon" ist aber die Artbezeichnung für "Wasch­bär" (Procyon lotor). Der Na­mens­teil "Do­g", also Hund, wird absichtlich un­ter­schla­gen und damit eine andere Tierart vorgetäuscht. Der Mar­der­hund gehört zur Fa­mi­lie der Hun­de, der Wasch­bär zur Fa­mi­lie der Klein­bären. Wasch­bär gilt als schwie­rig zu züch­ten, während der Mar­der­hund of­fen­bar ein­fa­cher zu "far­men" ist.
 

Die chi­ne­si­sche Pel­z­in­dus­trie be­dient sich die­ser täu­schen­den Be­zeich­nung u. a., um die Her­kunft der Pelze zu ka­schie­ren. Man verschleiert damit, dass für Pelz­be­satz an un­se­rer Klei­dung Hunde getötet wer­den. Of­fen­bar wer­den so auch die Ver­käu­fer getäuscht. In der Schweiz kon­trol­liert of­fen­bar nie­mand Her­kunft und Bezeichnung.

http://w​​ww.ndr.de/ra​tgeber/​v​erbraucher/Hu​ndefe​ll​-als-Pelzbesat​z,p​elz​134.html

Ich ging davon aus, dass alle Pelzimporte kontrolliert und wenn nötig gestoppt werden. Da die Pelztierfarmen in China nicht überwacht werden können, müssen Importe aus diesem Land generell verboten werden. Was sagen Sie zu dieser Forderung, liebe Leserin. lieber Leser?

 

 

 

 

 

 

Kommentare von Lesern zum Artikel

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jan eberhart sagte Vor 5 Tagen

Wo bleibt das Mitleid für Schweine, Kühe, Schafe und andere die täglich auf dem Teller landen?

Oder bei Insekten und anderen unsichtbaren oder ekligen Tieren?

In Neuseeland und Australien gelten eingeschleppte Säugetiere der weissen Siedler als Schädlinge, weil sie die einheimische Tierwelt gefährden, weil ursprünglich keine Katzen oder andere Säugetiere sich hier gebildet haben.


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(2 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 5 Tagen

3. NOVEMBER 2018

Seit 2014 kämpft der Zürcher Tierschutz mit der Kampagne «echt Pelz – echt grausam» gegen tierquälerische Pelzmode an. Im Frühling 2019 wird nun der renommierte Department Store Jelmoli pelzfrei. Nach anfänglicher Kritik konnte der Zürcher Tierschutz das Traditionsunternehmen​ durch kompetente Beratung zu einer konsequenten schrittweisen Reduktion des Pelzangebotes motivieren.
Der Grund waren vor allem die Kragenpelze aus China, wo Tiere in engen Käfigen gehalten werden und unglaublich grausam getötet werden.

Erste Erfolge erreichte man bereits 2016, als das Modehaus Globus bekannt gab, in Zukunft auf Echtpelz zu verzichten. Auch Modissa und PKZ machten Zugeständnisse.

na​turschutz.ch/news/jel​moli-verzichtet-in-zu​kunft-auf-echtpelz/12​7847


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25%
(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2017

Was können wir gegen die Tierquälerei unternehmen?

Die vielen Leute mit den graugelblichen Pelzbesätzen an der Kapuzen müsste man freundlich bitten, einmal die Warendeklaration im Innern zu kontrollieren.

Wie​ gesagt, die Bezeichnung "Ra­ccoon Dog" bedeutet "Marderhund" aus Qualzuchten in China. "Raccoon" könnte die korrekte Bezeichnung für "Wasch­bär" (Procyon lotor) sein. Meistens handelt es sich aber auch hier um einen Maderhundpelz.


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22%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte February 2017

Nur in einem sind sich Tierschützer/innen und Pelzverarbeiter einig: Wer einen Rotfuchspelz aus der Schweiz trägt, kann das mit gutem Gewissen tun – nur, es gibt kaum Rotfuchskleider zu kaufen.

Mehr hier:
http://www.bli​​ck.ch/news/schweiz/d​i​eser-pelz-ist-fair-​sc​hweizer-tierschuet​zer​-wuerden-fuchsfel​l-tr​agen-id6264958.h​tml




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44%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2017

Ich sehe zwei Möglichkeiten Herr Oberli, entweder sie sammeln Unterschriften für eine Initiative, meine Stimme haben Sie, oder Sie wenden sich an die Promis, vor allem an die US Musiker und Schauspielerszene. IT-Girls, "Spielerfrauen", und bei den Rich-Kid's.

Denn diese "Elite" setzt die Trend's, welchen unsere Mainstreamjugend nacheifern muss. Inkl. Daddy's übermotorisiertem SUV!


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30%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

Was sagen Sie zu Leuten, deren Kapuze mit einem Pelz versehen ist, der von einem zu Tode gequälten Marderhund stammen könnte?



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30%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

Die Art "Marderhund" (Nyctereutes procyonoides) gehört zu den häufigsten Opfern der tierquälenden Pelzindustrie. Sein Pelz landet an Kragen von Parkas oder Bommeln von Mützen.

"Chinesisc​​​​​he Pelzproduzenten deklarieren Marderhundpelz häufig als „Waschbär“. Wie PETA bei Stichproben in deutschen Geschäften nachweisen konnte, fehlt die Pelzkennzeichnung häufig auch komplett! Der ahnungslose Verbraucher denkt somit, es handele sich um Kunstpelz."

http:/​​​​​/www.peta.de/mard​e​r​h​u​nde#.WIg-nrGX​9U​c

Ich erwarte Ihre Vorschläge, wie man ein Verbot der Einfuhr erreichen könnte.



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45%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2017

Wie ist das eigentlich mit pelzbesetzten Burkas? Gilt da immer noch die "Religionsfreiheit"?


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92%
(12 Stimmen)
Bruno Zoller sagte January 2017

Pelze können heutzutage auch synthetisch hergestellt werden. Man nennt diesen Webpelz.
Echter Pelz sollte meiner Meinung nach in der Schweiz verboten werden. Sowohl Herstellung als auch Import, Verkauft und schliesslich auch das Tragen.


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31%
(13 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

An vielen Kapuzen ist heute ein Pelzbesatz Mode, sehr oft von chinesischen Marderhunden – ein Hinweis auf der Etikette fehlt jedoch häufig. Hersteller und Händler scheinen Bussgelder in Kauf zu nehmen.

http://www​.sueddeutsche.de/wirt​schaft/pelzhandel-mar​derhund-auf-dem-kopf-​1.2850519

Offenbar​ wird das gar nicht kontrolliert und geahndet.


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35%
(17 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2017

"Als diese Undercover Ermittler auf einer chinesischen Pelztierfarm waren, mussten sie sehen, dass viele Tiere noch am Leben sind und verzweifelt kämpfen, während Arbeiter sie auf den Rücken schmeißen oder an den Beinen oder Schwänzen aufhängen, um sie zu häuten. Wenn Arbeiter auf diesen Farmen den ersten Schnitt durch die Haut machen und den Pelz vom ersten Bein des Tieres abziehen, tritt das andere Bein noch um sich und windet sich. Arbeiter treten den Tieren, die sich zu sehr wehren, um einen sauberen Schnitt möglich zu machen auf den Hals oder auf den Kopf. Wenn die Haut schließlich den Tieren über den Kopf abgezogen wird, werden ihre nackten, blutenden Körper auf die Stapel all der anderen Leidensgenossen vor ihnen geworfen. Einige sind noch immer am Leben, atmen in kurzen Stößen und zwinkern langsam. Das Herz von einigen Tieren schlägt noch ganze fünf bis 10 Minuten lang, nachdem sie gehäutet wurden. Ein Ermittler machte Aufnahmen von einem gehäuteten Marderhund auf dem Leichenberg, der noch genug Kraft hatte, seinen blutigen Kopf zu heben und in die Kamera zu starren.

Bevor man sie bei lebendigem Leibe häutet, schleift man die Tiere aus ihren Käfigen und wirft sie zu Boden. Die Arbeiter knüppeln sie mit Metallrohren oder knallen sie mit Gewalt gegen harte Gegenstände, was zu Knochenbrüchen und Krämpfen führt, aber nicht immer zum sofortigen Tod. Und die Tiere müssen hilflos mit ansehen, wie die Arbeiter sich in der Reihe vorarbeiten."

http​://www.peta.de/chinap​elz#.WHvuHrGX9Uc


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