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FÜR GEMÜSE, FRÜCHTE UND GEWÄSSER OHNE PESTIZIDE

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Der Bundesrat will mit einem "Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln​​​​​​​​​​​" die Pestizid-Risiken senken – leider nur sehr halbherzig. Der Aktionsplan definiere langfristige Ziele zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt, schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft zum Start der Vernehmlassung. Der Plan lege für die nächsten zehn Jahre "ehrgeizige und messbare" Ziele fest – so beim Verbraucher- und beim Gewässerschutz. (Aktionsplan zur Ri­si­ko­re­duk­tion und nach­hal­ti­gen An­wen­dung von Pflanzenschutzmitteln​​​​​​​​​​​​​.pdf)

F​ü​r​​​ "Bio Suisse" ist der Aktionsplan nur ein längst fälliger erster Schritt. Der Verband bezweifelt aber, dass sich die Probleme längerfristig mit so kleinen Schritten lösen lassen, und bezeichnet den Entwurf als mutlos. Bio Suisse fordert den Ausstieg aus der Chemie-Landwirtschaft​​​​​​​​​​​​​ und verlangt eine viel stärkere Förderung von pestizidarmen und -freien Produktionsarten.

Gem​​​​​​​​​​äss "Kassensturz" nehmen wir mit​ einem Apfel (Bild) bis 4 Pestizide auf, die einzeln unter der als gesundheitlich nicht schädlichen Grenze liegen sollen, zusammen aber einen sehr gefährlichen Cocktail bilden. Auch die unterschiedlichen Pestizide in den Gewässern mögen einzeln unter den vorgeschriebenen Limiten liegen; zusammen sind sie aber für Flora und Fauna eine Zeitbombe.

Die Verwendung von Pestiziden sollte deshalb im Pflanzenschutz ganz verboten werden, und als erster Schritt muss die Subvention (!) von Pestiziden aus unseren Steuergeldern beendet werden. Sehen Sie das auch so? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

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5. Februar 2020

Den bereits 5000 Leserinnen* bis heute danke ich für ihr Interesse an diesem aktuellen Thema. 

(* Männer sind mit gemeint; die maskuline Bezeichnung ist in der femininen ja bereits enthalten.)

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14. Mai 2020

Heute hat dieser Blog bereits 6000 Leserinnen*, und alle meine Blogs haben heute zusammen 303000 Aufrufe erhalten.

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Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


13%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

6. Februar 2020

"Insgesamt bestätigt sich der Verdacht,
dass das Problemauch im
Kanton Bern dort am grössten
ist, wo am intensivsten Ackerbau
betrieben wird: im Seeland
und im Oberaargau. In diesen
Gebieten hat sich das Problem
weiter verschärft. So erhielten
die 20 Gemeinden, die an der
Seeländische Wasserversorgung
(SW​G) angeschlossen sind, bis
vor kurzem noch Wasser, welches
den Höchstwert nicht überschritt.
Nun hat sich das Bild geändert.
Wie Roman Wiget, Geschäftsführer
der SWG, sagt,
seien aktuell drei Fassungen in
Betrieb. Auch solche, in denen
der Höchstwert überschritten ist:
«Zurzeit können wir die lebensmittelrechtlich​en
Vorgaben nicht
einhalten.»
B​ei keinem Wasserversorger
des Kantons erhält man einen
so tiefen Einblick in die Messdaten
wie bei Roman Wiget. Er
war einer der wenigen, die
transparent informierten. Den
Behörden war er oft einen
Schritt voraus. So hat er ein Pilotprojekt
gestart​et, welches die
Abbauprodukte von Chlorothalonil
aus dem Wasser filtern
soll. Mittels Umkehrosmose ist
es möglich, die fraglichen
Stoffe zu entfernen. Eine solche
Anlage will sich die SWG nun
beschaffen. Der Vorstand wird
übernächste Woche über einen
Kredit befinden. Kosten: eine
Million Franken.
In diesem Punkt wird auch
eine Grundsatzfrage verhandelt:
Die Schweiz und ihre Versorger
wollen ihr Wasser nicht aufbereiten.
Es gibt Ausnahmen, etwa
Basel, das sein Wasser aus dem
Rhein bezieht. Generell aber sollen
im Wasserschloss Schweiz
keine energiefressenden und
teuren Maschinen die Aufbereitung
überneh​men." (ZITAT)

(Bieler Tagblatt)

Die Entgiftung des Wassers erfordert also teure Filter, so für die sog. "Umkehrosmose", welche die Gifte aber nur in die Gewässer ableiten kann ... Es ist zu erwarten, dass die Gemeinden den Bund auf hohe Entschädigungen einklagen werden; er hat die zu hohen Grenzwerte bestimmt und zu verantworten.


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13%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

13. Februar 2020

Die Schweizer Landwirtschaft müsse ökologischer werden. Das hat sich Bundesrat Guy Parmelin mit seiner Agrarpolitik 2022+ zum Ziel gesetzt. Im Fokus steht dabei die Pestizid-Problematik.​ Der Wirtschaftsminister will mit seiner "Agrarpolitik" aber die zwei entsprechende Volksinitiativen bodigen.

Herr BR Parmelin hat sich nur eine Halbierung des Risikos durch Pflanzenschutzmittel zum Ziel gesetzt. Wer im Rahmen des ökologischen Leistungsausweises Direktzahlungen erhält – und das sind praktisch alle Bauern – "soll auf Pflanzenschutzmittel mit erhöhtem Risiko verzichten, ausser es gibt keine Alternative dazu".

Der vorgesehene Absenkpfad sei viel zu lasch, kritisiert der WWF. Die geplante Reduktion reiche bei weitem nicht aus, um das durch die Überdüngung und Vergiftung verursachte massive Artensterben aufzuhalten.

Mehr hier:
blick.ch/news/​politik/bauern-sollen​-gruener-werden-so-wi​ll-parmelin-dem-pesti​zid-problem-herr-werd​en-id15747035.html


Das Ziel, den beiden Pestizid-Initiativen damit den Wind aus den Segeln zu nehmen wird so nicht erreicht. Stimmen auch Sie den beiden Initiativen zu, liebe Leserinnen*!


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0%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

Die Eidgenössische Volksinitiative 'Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide' ist am 25. Mai 2017 (!) eingereicht worden. Seit dem 27. Februar 2019 liegt sie bei den eidg. Räten ...

https://www.bk​​.admin.ch/ch/d/pore/​v​i/vis471.html

Die Eidgenössische Volksinitiative 'Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz' wurde am 18. Januar 2018 eingereicht. Seit dem 14. Dezember 2018 liegt sie bei den eidg. Räten ...

https://www.bk​.admin.ch/ch/d/pore/v​i/vis473.html


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13%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

Die Eidgenössische Volksinitiative 'Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide' ist am 25. Mai 2017 (!) eingereicht worden. Seit dem 27. Februar 2019 liegt sie bei den eidg. Räten ...

https://www.bk​.admin.ch/ch/d/pore/v​i/vis471.html


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90%
(10 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2020

Herr Oberli auch wenn sie noch so oft löschen und genau den gleichen Text einstellen gibt es nicht mehr Liks

Aber klar so erzeugt man Zugriffe.. zum prahlen


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0%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

5. Februar 2020

Den bereits 5000 Leserinnen* (zitiert nach Vimentis "Anz. Leser 5000") bis zum 5. Februar 2020 danke ich für ihr Interesse an diesem aktuellen Thema. Inzwischen haben die Trinkwasservergiftung​en in der Schweiz leider massiv zugenommen ...

Heute haben, nach Vimentis zitiert, alle meine Blogs zusammen "Artikel Aufrufe 242000".


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

31. Januar 2020

Pestizidrücks​​tände im Trinkwasser der Gemeinden: Das Pestizid Chlorothalonil ist seit anfangs Jahr verboten. Doch die Abbaustoffe des Pestizids, die sogenannte Metaboliten sind immer noch im Grundwasser vorhanden. Die zulässigen Grenzwerte der Abbaustoffe wurden neu festgelegt, doch viele Gemeinden schaffen es nicht, diese einzuhalten.

https​​://www.srf.ch/play/t​v​/10vor10/video/pest​iz​idrueckstaende-im-​tri​nkwasser?id=25fa2​dee-​018a-4651-a158-b​870bc​52a08c&expandDe​script​ion=true

Di​e Beschaffung nicht vergifteten Wassers und die Aufbereitung des vergifteten Wassers ist für die Gemeinden mit immensen Kosten verbunden, was sich auf die Wasserpreise auswirken wird. Schuld sind aber diejenigen, die das nicht verhindert und den gesetzlichen Auftrag nicht erfüllt haben: der Bund und die Kantone. Auf diese werden nun millionenschwere Schadensersatzforderu​​ngen zukommen. Auch auf die Landwirte.


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

29.Januar 2020

Am 9. Februar stimmt Chur über einen Landabtausch ab, damit das Militär den Standort der Kaserne aus der Innenstadt auf den Rossboden verlegen kann.

"(...) Bund, Kanton und Stadt wollen am Schiessplatz in einem der dichtest besiedelten Gegenden des Kantons festhalten. Boden ist begrenzt – da könnte die Armee auch ihren Teil beitragen und den Neubau der Kaserne – wenn schon – auf ihrem sowieso schon grossen Areal realisieren. Es kommt nämlich noch schlimmer: Das Land, das die Stadt der Armee abtreten will, liegt zum Teil in der Grundwasserschutzzone​ S3. Damit würde Chur einen Teil der Kontrolle über ihre Trinkwasserversorgung​ abgeben. Denn die Stadt bezieht einen grossen Teil des Trinkwassers aus dem Grundwasser im Gebiet Rossboden (die Zonen Stadt und Neustadt zu je 50%, nachzulesen auf der Webseite der IBC). Die Gefahr besteht, dass die Behörden dann dem Militär gegenüber betreffend Grundwasserschutz kuschen. Schliesslich wurden die Grenzwerte beim Schiesslärm auch überschritten und nichts ist passiert. (...)"

suedostschw​eiz.ch/leserbriefe/20​20-01-29/nein-zum-lan​dabtausch-kontrolle-u​eber-trinkwasser-beha​lten

Der Gewässerschutz geht natürlich vor – auch in Chur.


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

26. Januar 2020

Die Wasserversorgungen wollten die die Initiative für sauberes Trinkwasser und die Pestizidinitiative unterstützen. Doch der Vorstand des Gas- und Wasserverbandes hat ihnen einen Maulkorb verpasst.

Im Schweizer Wasser- und Gasverband (SVGW) brodelt es. Durch die Pestizidskandale der letzten Monate ist er als Hüter des Trinkwassers in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Nun zeigt es sich, dass die Trinkwasserspezialist​en im Verband nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu giftigen Pflanzenschutzmitteln​ im Wasser viel drastischere Massnahmen gefordert hatten. Doch die Verbandsspitze blockte sie ab.

Die Trinkwasserspezialist​en hatten 2019 einstimmig beschlossen, dass der Verband die Initiative für sauberes Trinkwasser und die Pestizidinitiative unterstützen solle, sofern kein substanzieller Gegenvorschlag zustande komme. So steht es im Sitzungsprotokoll. Man sieht darin aus fachlicher Sicht eine Notwendigkeit. Die Initiativen fordern ein Verbot der Pestizide.

Aber die Wasservertreter haben die Rechnung ohne die Verbandsspitze gemacht. Der Vorstand hat ihre Forderung gar nicht erst diskutiert.

Nach:

https://www.initiati​ve-sauberes-trinkwass​er.ch/wp-content/uplo​ads/2020/01/Maulkorb-​für-die-Hüter-des-Tri​nkwassers-SonntagsZei​tung.pdf

Stimmen Sie bitte im Herbst den beiden Initiativen zu! Danke.




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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2019

13. Dezember 2019

Der Nationalrat will endlich Pestizide aus dem Verkehr ziehen. In der neuen Besetzung wurde nun ein Gegenvorschlag zur Trinkwasserinitiative​ angenommen. JA stimmten die original grüne SP. die Grünen und die GLP sowie Leute aus der "Ratsmitte". (nach NZZ)


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5%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2019

10. November 2019

«Es besteht Handlungsbedarf!», steht ganz zu Beginn eines vierseitigen Faktenblatts des Wasserforschungsinsti​tuts der ETH (EAWAG). Die Forschung zeige, dass der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft die Wasserqualität in der Schweiz gefährde. «Negative Effekte auf Fortpflanzung, Entwicklung und Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen müssen befürchtet werden.»

Diese Feststellung ist brisant – gerade angesichts der hängigen Volksinitiativen, die den Pestizideinsatz stark einschränken oder ganz verbieten wollen. Doch davon sollte die Öffentlichkeit nach dem Willen von Herrn BR Parmelin nichts erfahren, denn der Landwirtschaftsminist​er hat dafür gesorgt, dass das Faktenblatt unter Verschluss bleibt, und er hat den ETH-Forschern einen Maulkorb verpasst. Parmelin sieht im Papier, das ursprünglich für das Parlament erstellt worden ist, eine politische Einflussnahme.

Die​ Forscher halten explizit fest, als unabhängige Forschungsstelle keine Stimmempfehlung zu den Initiativen abzugeben. «Ob, wo und wie die beiden Initiativen zu Verbesserungen der Wasser- und Gewässerqualität führen würden, ist mit dem aktuellen Wissensstand schwer abzuschätzen», heisst es am Ende des Faktenblattes.

Meh​r hier:
blick.ch/news/​politik/wissenschaftl​er-duerfen-nicht-sage​n-wie-giftig-unser-tr​inkwasser-wirklich-is​t-parmelin-verpasst-e​th-forschern-maulkorb​-id15609381.html

U​nterstützen Sie die Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide" und die Trinkwasser-Initiativ​e, liebe Leserinnen*! Vor den eidg. Wahlen hat sich eine erdrückende Gegnerschaft dagegen zusammengetan. Das muss sich nun ändern.


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5%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

12. September 2019

170000 Schweizerinnen* tranken kontaminiertes Hahnenwasser. Zuerst wurden nur im Grundwasser chemische Stoffe gemessen, nun fanden sich aber auch im Trinkwasser einiger Schweizer Gemeinden Pestizide. Das geht aus einem neuen Bericht hervor.

Die Eidgenössische Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» fordert, dass die Subventionen an die Landwirtschaft nur für Bewirtschaftungsweise​n ausgerichtet werden, welche die Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden und das Trinkwasser nicht verschmutzen.

Mehr​ hier:
initiative-sau​beres-trinkwasser.ch/​initiative/

Die Abstimmung über diese wichtige Initiative erfolgt 2020. Stimmen Sie bitte ja, liebe Leserinnen*!


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5%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019


4. September 2019

Letzte Woche wurde bekannt, in welchen Kantonen das Grundwasser am stärksten mit dem Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil belastet ist. Nun zeigt sich, welche Zürcher Gemeinden konkret betroffen sind. Mit einer Umfrage bei sämtlichen kantonalen Umweltämtern wollte der «Tages-Anzeiger» herausfinden, wo das Grundwasser mit Abbaustoffen des umstrittenen Pflanzenschutzmittels​​ Chlorothalonil belastet ist. Dabei zeigte sich, dass der Kanton Zürich besonders stark betroffen ist, aber auch im Berner Seeland und in Solothurn gab es problematische Messwerte.

"An einer Messstelle in Zürich wurde der gesetzliche Toleranzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter sogar um das 13-fache überschritten. Wo genau, dazu wollten die Kantonsbehörden keine Angaben machen.

Die Zürcher Tageszeitung grub deshalb noch etwas tiefer – und beförderte eine Liste des kantonalen Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) zutage, die zeigt, wo sich die Grundwasserfassungen mit den problematischen Pestizid-Werten befinden. Der mit Abstand höchste Wert wurde laut einem Artikel vom Mittwoch in einer Grundwasserfassung in Waltalingen registriert – 1,34 Mikrogramm pro Liter waren es konkret. Die betroffene Quelle sei nicht mehr im Trinkwasserkreislauf und werde nur noch von Bauern zur Bewässerung genutzt, teilte der Gemeindeschreiber dem «Tages-Anzeiger» mit.

Zu den aufgeführten Gemeinden gehören unter anderem auch Trüllikon, Seuzach, Neftenbach und Wiesendangen. Ein Awel-Sprecher bestätigte die Echtheit der Liste. (...)"

bluewin.c​h​/de/newsregional/zue​​rich/in-diesen-28-gem​​einden-ist-das-grund​w​asser-mit-pestizide​n-​belastet-295030.ht​ml


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5%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

14. August 2019

Die Stadt Winterthur hat zwei kleine Trinkwasserquellen geschlossen – wegen zu hoher Belastung mit Abbauprodukten des Pflanzenschutzmittels​ Chlorothalonil.

toponline.ch/news​/winterthur/detail/ne​ws/winterthur-schlies​st-zwei-quellen-wegen​-fungizid-00117586/

Weitere Gemeinden werden folgen.


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10%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

22. August 2019

Public Eye hat Syngenta an deren Basler Hauptsitz eine Petition übergeben, in der 37'816 Unterzeichnende den Agrochemiekonzern auffordern, seine giftigsten Pestizide vom Markt zu nehmen. Denn diese gefährden die Gesundheit von Millionen von Menschen, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Brasilien, aber auch in der Schweiz, ist die Pestizidbelastung von Trinkwasser zurzeit ein heiss diskutiertes Thema.

In Schutzkleidung übergaben Mitglieder von Public Eye dem Schweiz-Chef Roman Mazzotta ein Paket mit der Petition, in der Syngenta aufgefordert wird, Produktion und Verkauf von hochgefährlichen Pestiziden wie Atrazin, Glyphosat und Paraquat sofort einzustellen.

Mehr hier:
publiceye.ch/d​e/mediencorner/medien​mitteilungen/detail/f​ast-38000-menschen-fo​rdern-von-syngenta-st​oppt-das-geschaeft-mi​t-hochgefaehrlichen-p​estiziden


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