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GEGEN WEITERE STEUERGESCHENKE AN KONZERNE 2

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Mit der ge­gen­wär­ti­gen "bür­ger­li­chen" Mehr­heit in den Räten kom­men nur noch Kom­pro­misse zur Ab­stim­mung, in wel­chen so­ziale Leis­tun­gen nur er­hält, wer gleich­zei­tig "bür­ger­li­che Kröten" (> BILD) schluckt. Wenn man sie ab­lehnt, be­kommt man NICHTS, und man muss zurück auf START.

Diesmal sollen mit dem "Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung"​​​​​​​​​​​​ (STAF) weitere Steuergeschenke an die Reichen durchgewinkt werden, indem im "Gegenzug" die AHV etwas abbekommt: Unter 2 Mia CHF für die AHV gegen mehrere Mia CHF, die bei den Steuern fehlen werden.

Mehr hier:

luzernerzeitung​​​​​​​​​​​.ch/newstic​k​e​r​/​s​c​h​w​e​i​z​/s​te​ue​rv​or​la​ge​​-a​​hv​​-p​​ake​t-s​t​os​s​t-​b​ei​-​sp​-​d​e​l​e​gie​r​ten​-​auf​​-​zus​​t​imm​​u​ng-​​ld​.10​​57​695​​

I​ch​ schlage vor, dem Spatz in der Hand im Mai 2019 zähneknirschend zuzustimmen, dann im Herbst für eine andere politische Mehrheit zu sorgen und darauf den Kampf gegen die Steuergeschenke an die Konzerne wieder aufzunehmen – angefangen bei den Kantonen.

Was halten Sie von meinem Vorschlag, liebe Leserinnen*?

 

Den bereits 4000 (!) Leserinnen* am 3. November 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich zitiere Vimentis: "Anz. Leser 4000". Ich freue mich auch auf weiterführende Beiträge und werde selbst regelmässig zum Thema "Steuergeschenke"​ über die aktuelle Entwicklung informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Formen sind ja in den femininen bereits enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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12%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2019

Korrigierte Version:

Vier Minderheitsanträge von Herrn NR Aeschi (SVP) wurden bei der Beratung im NR abgeschmettert. Er hatte beantragt, für die Finanzierung der AHV die Ausgaben für Entwicklungszusammena​​rbeit zu kürzen (!), die Leistungen an Sans-Papiers und Asylbewerber/innen einzuschränken (!) oder die Kohäsionsmilliarde zurückzubehalten (!). Ausserhalb der eigenen Fraktion fand er für diese absurden Forderungen keine Unterstützung.


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6%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2019

(Korrigierte Fassung)

Die Delegiertenversammlun​​​​​​g der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz hat sich mehrheitlich für die Vorlage ausgesprochen. Hier drei Gegenstimmen:

"Be​​​​​​i einem Nein werde der Steuerwettbewerb unter den Kantonen noch brutaler, warnte demgegenüber Nationalrätin Susanne Leutengger Oberholzer (BL), eine der Befürworterinnen. Von den zwei Milliarden Franken für die AHV würden sehr viele profitieren. Zudem würden viele Steuerschlupflöcher gestopft, sagte SP-Fraktionschef Roger Nordmann (VD).

Die AHV sei derzeit im freien Fall, meinte Ständerätin Anita Fetz (BS). Jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass dieses Sozialwerk gesichert werde. Der Kompromiss trage dazu bei. Bei einem Nein habe man ein Problem bei der AHV und bei den Steuern nichts gewonnen.

Die Partei dürfe nicht zulassen, dass keine zwei Milliarden in die AHV fliessen und dass die Unternehmen weiterhin Milliarden an Steuern einsparen, sagte Nationalrat Samuel Bendahan (VD). Verschiedene Pro-Rednerinnen und Redner wiesen zudem darauf hin, dass der Kampf gegen Steuerprivilegien in den Kantonen geführt werden müsse."

Mehr hier:
luzernerzeitun​​​​​​g.ch/newsticker/​s​c​h​w​e​iz/steuervo​rl​ag​e-​ah​v-​paket-​sto​sst​-be​i-s​p-d​e​legi​erte​n-au​f-zu​s​tim​m​ung-l​d.105​769​5

Alle die abstimmen gehen, stecken in diesem Dilemma, nicht nur die SP ...


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69%
(16 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte March 2019

Ja Herr Karlos Gutier

Es ist immer noch die gleiche Leier, man hält dem Hund ein Stückchen Fleisch zum Frasse hin. Er beisst hocherfreut begierig zu und merkt doch nie, nämlich dass ihm der "äusserst grosszügige Geber" eine ganze Seite eines Schweines vorenthält, er sich diese genüsslich selber einverleibt.

Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.
Mahatma Gandhi


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58%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2019

Ich werde klar NEIN stimmen, ich lasse mich nicht verarschen befürchte aber das es ein Ja gibt.

Noch eines, habe noch nie Steuergeschenke gesehen, hab auch noch nie erlebt, dass das Steueramt kommt und Geld als Steuergeschenke verschenkt. Es gibt schlicht keine Steuergeschenke, das ist eine Schutzbehauptung einiger Ideologen, alle wissen welcher.


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60%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2019

Ein weiteres Scheinargument: Für jeden Franken Steuerermässigung wurde ein Franken in die AHV fliessen.

Dabei beruft sich das auf die geplanten Steuervorlagen in den Kantonen, das neue AHV-Geld würde aber unabhänig davon fliessen, ob die Kantone Steuervorlagen beschliessen oder nicht.

Aber bekanntermassen funktoniert solche eine Abstimmung am besten mit Parolen und einfachen Botschaften. Allzu viel Informationen oder detaillierte Aussagen stören da nur.

Andererseits droht bei einem Nein, eine Minireform die nur die Abschaffung der "verbotenen" Steuererleichterungen​ beinhaltet und sonstiges Minium. Bei grossen Tempo könnte man das noch vor Ende Jahr durchbringen. Dann könnte man die graue oder Schwarze Liste für Steuersünder vermeiden und stünde nicht am Pranger.

Andererseits wollen die Ultralinken die Aufhebung ohne Ersatzmassnahmen für Steuererleichterungen​.


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63%
(16 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Diese Vorlage muss man nicht ablehnen weil sie „soziale Leistungen“ enthält, sondern weil sie völlig sachfremde Themen vermischt und damit die Einheit der Materie nicht gewährleistet ist.

Im Übrigen muss man sich bewusst sein, dass die Mär vom „Kompromiss“ einmal mehr eben eine Mär ist. Denn es ist ja nicht so, dass die nicht eingenommenen Steuermittel der einen Fragestellung mit den zusätzlichen AHV-Beiträgen der zweiten Frage kompensiert werden.
Denn die Steuermittel werden um 2 Milliarden geschwächt und gleichzeitig ist es derselbe Steuerzahler, der die erhöhten AHV-Beiträge von ebenfalls 2 Milliarden zu leisten hat.
Aus Sicht der Taschen der Bürger ist das Ganze unter dem Strich ein vier-Milliarden-Minus​geschäft!


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33%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Die Spielgestaltungen der Ökonomen und Regierenden sind nur möglich, weil die Umlage aus dem zirkulierenden Schuldengeld für die Leistungserbringung, sowohl des Staates als auch Sozialberechtigten, ökonomisch und rechtlich nicht begründet, über das Erwerbseinkommen anstatt direkt zwischen Wirtschaft und Staat, abgewickelt werden. Dieses eindeutige Betrugssystem, hat den Geist der Menschen vernebelt.

Warum sich die Menschen nicht 5 Minuten Zeit nehmen, um das Gelehrte mit der Funktion des Geldkreislaufes zu vergleichen, ist mir unerklärlich. Es schein, dass man glaubt, dass Geld fliegt vom Himmel und wird dann vernichtet!

Dieser​ einfältigen Vorlage muss man zustimmen, wenn man das Betrugsspiel von fehlendem Geld, nicht durchkreuzen will! Falsche Systeme brauchen immer abenteuerliche Korrekturen, damit der Bürger den Virus Steuer- oder Sozialzahler als Unterdrückungsvorauss​etzung nicht verliert und die Obrigkeiten, ihrer Spielwiese nicht beraubt werden. Die Obrigkeiten sind nicht so wichtig, wenn die Umlagen in Einklang mit dem Geldkreislauf zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung vorgenommen würden!


Die Journalisten sind ebenfalls vom Virus befallen, darum werden nur die Symptome besprochen. Ein sinnloses Unterfangen auf der Basis: Analphabeten diskutieren für Analphabeten wie man ein Buch schreibt!"


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59%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte March 2019

Dürfen Trolle den wählen, muss man da nicht erst die wahre Identität preisgeben.


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