Gesellschaft > Gleichstellung, Diskriminierung, Minderheiten,

Gedanken über den modernen Feminismus

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Ein Jour­na­list schrieb kürz­lich Die «al­ten weis­sen Män­ner» schla­gen zurück. Ich muss ehr­lich ge­ste­hen, dass es auch end­lich Zeit wird! In einer Zeit, in der von to­xi­scher Männ­lich­keit ge­re­det wird, ist es drin­gend not­wen­dig «­zurück­zu­schla­gen​», in einer Zeit, in der unter dem Titel MeToo Er­pres­sungs­ver­su­​che an Lauf­me­ter ge­sche­hen, müs­sen wir uns weh­ren. Aber Män­ner sind zum schwei­gen­den Ge­schlecht ge­wor­den und viele haben re­si­gniert und ge­trauen sich ihren Frust ge­genü­ber den stän­di­gen Be­lei­di­gun­gen durch die «­Gen­ders­tern-Ta­li​­ban­In­nen» nicht mehr öf­fent­lich zu äus­sern und neh­men schwei­gend zur Kennt­nis, dass sie sich als Mann ge­fäl­ligst schul­dig zu fühlen ha­ben. Die mi­li­tan­ten mo­der­nen Fe­mi­nis­tin­nen haben mei­ner An­sicht nach null Ah­nung, was sie für einen ge­sell­schaft­li­che​n Scha­den an­rich­ten und wie sie dazu bei­tra­gen, das Klima zu ver­gif­ten. Wenn sie so wei­ter ma­chen, wer­den sie noch Jahr­zehnte war­ten müs­sen, bis Mann und Frau sich auf Au­gen­höhe unter Ak­zep­tie­rung ihrer Ver­schie­den­hei­ten​ re­spekt­voll be­geg­nen und das ist ei­gent­lich scha­de. Liebe Män­ner lasst euch nicht ver­un­si­chern und ü­ber­legt sel­ber, wie ihr be­han­delt wer­den wollt und be­han­delt die Frauen auch so, aber wehrt euch, wenn sie Euch nicht ak­zep­tie­ren. Es ist keine Schuld ein Mann zu sein und es ist auch keine Schuld ein weis­ser alter Mann zu sei, aber da ist eine an­dere Ge­schichte und geht unter dem Thema Ras­sis­mus Ich auf jeden Fall bin stolz ein weis­ser äl­te­rer he­te­ro­se­xu­el­ler​ Mann zu sein und lasse mich von «Fa­na­ti­ke­rIn­nen»​ nicht ver­un­si­chern. Ich be­han­dele An­dere (Frauen an­dere Eth­nien oder «­ge­pol­te») re­spekt­voll aber nicht mit Samt­hand­schu­hen. Natür­lich ist alles eine Macht­frage und wir hat­ten die Macht lange in den Hän­den (We­nigs­tens gegen aus­sen). Aber in einer zi­vi­li­sier­ten Ge­sell­schaft än­dert man da Sys­tem und for­dert nicht, dass nun Jahr­hun­derte lang nur noch die Frauen die Macht ha­ben!  


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2019

M. Ebinger:
---------- ihren Frust ge­genü­ber den stän­di­gen Be­lei­di­gun­gen durch die «­Gen­ders­tern-Ta­li​​­ban­In­nen» nicht mehr öf­fent­lich zu äus­sern und neh­men schwei­gend zur Kennt­nis, dass sie sich als Mann ge­fäl­ligst schul­dig zu fühlen ha­ben.
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​Mir kommt es schon seit längerem so vor, aber im Objektiv dieser obskurer Kräfte im Westen sind eigentlich nur die weissen, heterosexuellen, nicht moslemischen, nicht links-grünen, arbeitenden und für Familien und Gesellschaft Verantwortung übernehmenden Männer.

Diese sind in den Augen dieser gender Damen und deren Pantoffeln für das ganze Elend der Welt verantwortlich, darum will man diese Männer mit allen Mitteln ausschalten.


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70%
(10 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2019

Damit habe ich eigentlich kein Problem, im Gegenteil, ich mache mir länger schon ein Hobby daraus, auf Facebook den Frauen zu denken zu geben. Und das mit relativ klaren Worten, und teilweise recht langen Beiträgen, auch wenn es natürlich nicht ganz allen gefällt.


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