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Gegen die menschenrechtsverletz​ende Genitalverstümmelung

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In der par­la­men­ta­ri­sche​n Ver­samm­lung des Eu­ro­pa­ra­tes wurde in der Herbst­ses­sion über Mass­nah­men gegen die Ge­ni­tal­ver­stüm­me​­lun­gen an Frauen be­ra­ten. Es ging ein­mal mehr um das The­ma, wie gehen wir mit frem­den Tra­di­tio­nen und Kul­tu­ren um. Und es ist halt ein­fach so, dass sich die Kon­flikte dabei oft an der Rolle der Frau ent­zün­den. Sei es bei der Ver­hül­lung der Frau, bei der Zwangs­ver­hei­ra­tun​g von Mäd­chen, beim Ver­bot von Schwim­mun­ter­richt mus­li­mi­scher Mäd­chen oder eben bei der qual­vol­len Ge­ni­tal­ver­stüm­me​­lung. Es geht immer darum was Frauen dür­fen oder nicht dür­fen oder was sie sol­len oder nicht sol­len. Und darü­ber ent­schei­den ihre Ehemän­ner, ihre Väter und Brü­der. Sie rich­ten über die Frau­en, wie sie sich ver­hal­ten sol­len, wel­che Klei­dung an­ge­mes­sen ist und wie sie leben sol­len. So be­stim­men auch Män­ner in ge­wis­sen Kul­tu­ren, dass Frauen be­schnit­ten wer­den müs­sen, damit sie gute Ehe­frauen wer­den kön­nen und stüt­zen sich dabei auf ihre Tra­di­tio­nen.

Weltweit leben mehr als 125 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Wir können uns nicht vorstellen, welches Leid alle diese Frauen ertragen müssen. Was sind das für Ärzte, welche ihr grausames Handeln damit begründen, dass Mädchenbeschneidung zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht bei Frauen führen würden. Frauen werden auf brutalste Weise verstümmelt, um sie gefügig zu machen.

In der Schweiz stellt die Beschneidung weiblicher Geschlechtsorgane eine Körperverletzung dar und ist verboten. Sie kann mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden. Wer eine weibliche Genitalbeschneidung durchführt, an ihr teilnimmt oder bei der Planung mitwirkt wird bestraft, egal ob es Arzt, Beschneider, Eltern oder Familienangehörige sind.

Obwohl die Schweiz die Genitalverstümmelung unter strenge Strafe stellt, nimmt sie aber auch bei uns zu. Es wandern Frauen aus Ländern ein, in denen diese praktiziert wird. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Schweiz rund 15‘000 betroffene oder gefährdete Mädchen oder Frauen leben, welche v.a. aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Ägypten einreisen. Es wird darüber berichtet, dass Beschneider aus diesen Ländern einreisen, um in Hinterzimmern diese Verstümmelung vorzunehmen. In einer Umfrage erklärten 4 von 5 Gynäkologen und zwei Drittel der Hebammen in der Schweiz, Kontakt mit beschnittenen Mädchen oder Frauen gehabt zu haben.

Diese Verstümmelung von Frauenkörpern dürfen wir aber nicht hinnehmen und müssen alles nur Erdenkliche unternehmen, dass diese weltweit unterbunden wird. Genitalverstümmelung ist eine unglaublich tiefgreifende Menschenrechtsverletz​ung und eine Missachtung der Würde der Frau.

Um Genitalbeschneidung zu verhindern, braucht es deshalb mehr als ein nationales Verbot. Nur mit internationalen Strategien und Kooperationen schaffen wir es, die Frauen von diesem unendlichen Leid zu befreien.

Und wir brauchen Männer, welche bereit sind, sich für diese Frauen einzusetzen. Es war beklemmend, dass sich an der Debatte Im Europarat vom vergangenen Donnerstag lediglich ein einziger Mann zu Wort gemeldet hat.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Carolus Magnus sagte December 2016

Frau Scheider-Schneitter
​​
Gerne hätte ich eine Antwort, wieso Sie meinen, nur gegen die weibliche Genitalverstümmelung vorgehen zu müssen. Sind Frauen die gesetzlich schützenswerteren als Männer oder sind Sie ein militantes, von Vorurteilen beladenes Mitglied feministischer Kreise, die meinen, Frauen hätten ihren Bonus als "schwaches Geschlecht" noch nicht ausreichend ausgeschöpft?

Sie versuchen sich hier als Expertin mit Scheuklappen in der Größe von Brauerei-Rossen in Sachen FGM zu profilieren, dennoch habe ich bis heute keine Antwort von Ihnen erhalten, wieso nur Frauen vor diesem Irrsinn geschützt werden sollen. Im nachfolgenden Artikel lade ich Sie ein, sich etwas weiterzubilden. «Wieso männliche und weibliche Beschneidung für beide Geschlechter gleichwertig traumatisierend sind»
http://www.sac​​kstark.info/?p=25706​

Carolus Magnus



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40%
(10 Stimmen)
Carolus Magnus sagte November 2016

Satire oder wahrer Kern - urteilen Sie selbst?

Nimmt es in dieser verlogenen political correctness noch jemand wahr, daß sich der Nabel der Welt stetig schneller nur um den der Frauen zu drehen hat? Sie sind gesetzlich schon seit einem Vierteljahrhundert weitaus besser gestellt, als Männer, kriegen aber den Hals noch immer nicht voll.

Irgendwann sollte Schluß sein. Man kann Bevormundung und Gutmenschentum wahrlich übertreiben, was Konsequenzen hat, die sich schon heute bemerkbar machen (Trump, Brexit, Oban, etc.) Integration ist nicht Assimilation. Eine freie, offene und tolerante Schweiz, wie sie sich selber gerne sieht und angeberisch nach aussen propagiert, kann einer schon länger nirgends mehr ausmachen und ist reine Realitätsverweigerung​.

Eine Vorhaut-Beschneidung der Knaben kann nicht rückgängig gemacht werden, dennoch wird sie staatlich sanktioniert. Eine Klitoris-Beschneidung​ kann jederzeit rückgängig gemacht werden, denn diese ist anatomisch nur die klitzekleine Spitze des Eisberges, die die Evolution irgendwann hervortreten ließ. Bis Mitte der 1960er Jahre war sich die Wissenschaft mit Schweizer Ärzten einig, dass Frauen zu keinem Orgasmus fähig seien; und die Frau genoss und schwieg.

Warum zum Teufel meinen Frauen, es gäbe nur ihr Geschlecht - und jedes andre sei notgedrungene Beilage? - http://www.sackstark.​info/?p=25706

Frauen, die die Zirkumzision bei Knaben in der Schweiz befürworten oder gar nicht daran denken, dafür aber bei demselben Ritus bei Mädchen ein Riesen-Theater veranstalten und nach Verboten schreien, weil es gerade so schön in den ausufernden, zentralistisch bevormunderischen Zeitgeist einer ziellosen Postmoderne in Bundesbern paßt, ist per Definition nicht nur ein Rassist, sondern entweder ein herdengetriebener Opportunist oder ein unterwürfiger Parteisoldat. «Ach, ist es nicht schrecklich, dass...» ist ein zutiefst frauenspezifisches soziales Gehabe, wie man sie auch bei Schmipansen beobachten kann. Es dient der Aufrechterhaltung ihres Bedürfnisses, allerorten unter Frauen Konsens zu schaffen. Dass Politiker sich rassistisch äussern dürfen liegt vermutlich an der Immunität des Parlaments vor der Verfolgung der Exekutive. - Warum ist Ihr Playdoyer und Ihre Empörung nicht generell gegen Beschneidung beiderle Geschlechter gerichtet?

ich nehme mir für einmal dieselbe rassistische, offenbar nur für Männer politisch inkorrekte Freiheit heraus:

Seitdem Maschinen die Arbeit gelangweilter Hausfrauen erledigen, stürmten letztere, 15 Jahre nach dem Frauenstimmrecht, in Scharen weg vom gemütlichen, nachmittäglichen Kaffee-Kränzchen, während ihre Männer harter Arbeit nachgingen, in die gut dotierten Stuben der Politik mit weitaus größerer Publikumsaufmerksamke​it, denn meckern konnten sie lange schon vor dem Frauenstimmrecht weitaus besser als die dadurch streßerprobteren, jedoch einsilbigeren Männer. Mit diesem Culture Clash kollidierte das jahrhundertelange männliche Primat des gesunden Menschenverstands in Politik und Gesellschaft mit den pingeligen Lifestyle-Verbotsgelü​sten schnatternder Frauen, die sich alleine schon aufgrund ihrer Tonlage, statt des Inhaltes wegen, besser Gehör verschaffen können. Das war übrigens im frauenstimmrechtslose​n Jahr 1908, beim Durchsetzen des 100 jährigen Absinth-Verbots schon ohne Parlamentarierinnen-S​tatus so. Die Eifersucht auf das Gesöff war so groß, daß sie sich für einmal mit hysterischem Geschrei lauthals einigen konnten, um ihre Männer abends wieder nach Hause in die Stuben und Betten zu zwingen. Heute ist mehr als die Hälfte aus vielerlei geschlechtsspezifisch​en Gründen nicht mehr verheiratet, also wurde das Verbot 2008 im frauendurchwobenen Parlament wieder aufgehoben.

Was andere Kulturen seit Jahrtausenden tun, ist nun einmal nicht des Schweizers politische Agenda. Kehren Sie erst vor Ihrer eigenen Türe, resp. packen Sie die Probleme der Schweiz an, aber bitte nur solche, um die gebeten wird, und nicht jene wildfremder Menschen, die nur ihre eigene Kultur pflegen. Sie leiden an einem schwerwiegenden Helfer- oder dem typisch weiblichen Empörungssyndrom, das zu bewirtschaften nicht Angelegenheit der Politik sein darf.

Ich bitte die Parlamentarier, nur Gesetze und Verbote zu verabschieden, um die das Volk - und damit meine ich natürliche, nicht juristische Personen - mehrheitlich bittet. Alles andre ist Diktatur!

Carolus Magnus




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22%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte November 2016

Die Genitalverstümmelung bei Frauen ist in den folgenden Religionen und Glaubensrichtungen üblich:

CHRISTENTU​​​M:
Kopten (Ägypten, fast beendet)

ISLAM / Kurdische Richtung (Irak)

ISLAM / Schiitische Richtung (Irak)

ISLAM / Sunnitische Richtung:
Hanafiten (Naher Osten ohne Saudi-Arabien)
Hanba​​​liten (Saudi-Arabien)
Mali​​​kiten (Nordwest-Afrika)
Sh​​​afi'i (Ost-Afrika)

JUDEN​​​TUM / Äthiopische Richtung

"TRADITIO​​​NELLE" RELIGIONEN:
Edo-Rich​​​tung (Nigeria)
Mungki-Ter​​​ror (Kenia)

(z. T. nach Wikipedia)


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50%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2016

Frau Sägesser Barbara,

und Frau Elisabeth Schneider-Schneiter CVP, versuchen​ Sie sich doch auch einmal in die "Schuhe" ihres jeweiligen Gesprächspartners/In zu versetzen, dann könnten Sie sicher auch einmal etwas objektiver diskutieren und nicht nur immer recht stur nur auf Ihren Meinungen bestehen. Herr Ecklin achtet Sie Frau Sägesser als Menschen genau so wie ich, wir beide vertreten nun aber mal was "Verstümmelungen" irgendwelcher Art, insbesondere an Menschen durch "Menschen", absolut verabscheuen. Ich selber würde mir auch nie erlauben, anderen Kulturen vorzuschreiben, wie sie leben sollten, bin aber absolut dagegen, dass völlig fremde Kulturen hier herkommen und sich um unsere Kultur grösstenteils futieren. Insbesondere sind Frauen- & Mädchenbeschneidungen​​ hier bei uns Ausdruck davon.
Als Mann muss ich Ihnen im übrigen sagen, ich verstehe absolut nicht, wie eine Frau einer Geschlechtsgenossin so etwas antun kann, und die eigene Mutter schaut auch noch zu. Gut es gibt einige wenige Mütter - ich kenne auch so eine - welche sich mutig weigerte, ihre Töchter beschneiden zu lassen, auch darum, weil sie diese Grausamkeit selber am eigenen Leib erfahren musste. Ich würde mir wünschen, dass sie und möglichst ALLE Frauen hier in Europa sich im Minimum jetzt endlich energischer dafür einsetzen, dass diese Beschneidungen (auch hier i.d. Schweiz illegal noch mit dem Messer von eingereisten Beschneiderinnen ausgeführt) endlich unterbunden werden. Dies gehört schwer bestraft werden, z.B. durch unverzügliche Ausweisung und Einreiseverbot i.d. Schweiz, lebenslang.

Ich respektiere, ja achte jeden Fremden Menschen der hier zu uns kommt und den gleichen Respekt gegenüber mir bekundet, was ich aber nicht dulde, wenn sie irgendetwas unterstützen, das die freie Selbstentscheidung anderer Menschen selber mit Füssen treten.
Wenn Frau Sommaruga z.B. auch Menschen aus völlig der unseren Kultur fremden Ländern unablässig importiert, wie z.B. nun seit Jahren massenhaft aus Eritrea - was Sie leider ja auch immer wieder unterstützen und verteidigen - dann praktizieren beide - meiner Meinung nach - eben eine ganz falsche Fremdenliebe, und vergessen zudem dabei ganz die Nächstenliebe zu den eigenen Menschen i.d. direkten Nachbarschaft. Für viele, so scheint es, ist der Nächste hier uninteressant geworden, sie richten ihre Augen in die Ferne und praktizieren Übernächstenliebe. Wenn ich wieder mehr Zeit finde, werde ich mich eingehender mit diesem interessanten Thema befassen.

In Eritrea beträgt die Prävalenz der weiblichen Genital-Verstümmelung​​en beachtliche
83 %. Sehen Sie sich, verehrte Frau Sägesser, aber auch die Bilder mutig auch an.

Hier mit diesem Link können Sie sich über dieses leidige Thema gut informieren, rechts hat es weitere Statistiken, bildlich dargestellt;

https​://www.google.ch/imgr​es?imgurl=https://upl​oad.wikimedia.org/wik​ipedia/commons/thumb/​f/f2/FGM_prevalence_U​NICEF_2015_de.svg/200​0px-FGM_prevalence_UN​ICEF_2015_de.svg.png&​imgrefurl=https://de.​wikipedia.org/wiki/We​ibliche_Genitalverst%​25C3%25BCmmelung&h=15​73&w=2000&tbnid=s5DTj​wnhRIwscM:&vet=1&tbnh​=160&tbnw=203&docid=c​-Skri8Pzow3yM&usg=__y​K3mPm9qRtQwsNocYXrriV​d7Iys=&sa=X&sqi=2&ved​=0ahUKEwj8ks3c45jQAhX​KVRoKHWMlCPkQ9QEIPjAA​#h=1573&tbnh=160&tbnw​=203&vet=1&w=2000


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62%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte October 2016

Man muss einigen Leuten, die hier "antworten", wohl erst einmal erklären, dass Sie Frau NR Schneider-Schneiter CVP, nicht zu verwechseln sind mit Ihren Kolleginnen der SP.
Was der ernsthaft interessierte, durchschnittlich intelligente Bürger leicht selbst erkennen könnte, würde er nur schon mal Ihre Beiträge hier lesen und nicht nur die "Antworten" der Leute die er, erst recht nicht kennt.

Ich halte Sie nicht für dumm, ganz im Gegenteil. Ich traue Ihnen sogar zu für sich selbst zu sprechen, sollten Sie sich von mir missverstanden fühlen. Und Sie hätten als NR doch sogar die Möglichkeit, und meiner Meinung nach eben auch die Pflicht als Volksvertreterin und last but not list intelligente, attraktive Frau die garantiert öfter, mehr oder weniger charmante Komplimente bekommt, auch Ihren selbst gestrickten Kolleginnen quasi, "den Kopf wieder etwas zurecht zu rücken".

Man muss den Leuten offenbar erst einmal erklären, dass Nichts in der Welt perfekt ist auch der männliche, westliche NR nicht und es Frauen auf dieser Welt gibt, die ganz andere Probleme haben und wir ihnen helfen sollten.
Sie tun das im Europarat und Sie wünschen sich mehr männliche Unterstützung. Bravo! Doch wieso fordern Sie nicht auch viel mehr weibliche Solidarität? Wir könnten hier bei uns erst mal, viel erreichen! Gemeinsam mit unseren Männern und den gemäßigten Muslimas und Muslimen im Land. Nur, grausam "Populär" wäre es sicher nicht in "Allerwelt" würde wir so viel Mut und Engagement zeigen...das ist klar.

Drum, unsere Prinzessinnen zu Bern, spielen ja lieber "Was sich liebt, das neckt sich", wie im Kindergarten! Die müssen sogar, aufschreien! (Und alle zusammen spielen Cowboy und Indianer, statt mal ihren Job zu machen!)

Denn wenn es jedoch genau um diese 15000 Frauen geht die Sie meinen, hören sie die Schreie vor lauter Geschnatter ja nicht, nicht wirklich, da gehen sie nicht auf die Straße und stellen nicht, deren Männer an den Pranger! Geschweige den vor Gericht oder aus dem Land!

Dafür stellen Sie unsere an den Pranger und schieben Religionsfreiheit vor, um sich den echten "Matchos" ja nicht stellen zu müssen. Ziehen sogar noch auf Verderb und garantiert nicht auf Gedeih, oder genau umgekehrt, was den auch Immer gedeihen soll... "die Menschenrechte" herbei um Täter zu schützen, nur weil diese zufällig in der anderen Hälfte unseres Planeten geboren sind wo genau diese Menschenrechte, nicht gelten, sonder das düstere Mittelalter regiert! Dumm, ist da glaub eher noch ein Kompliment, oder. Mir kämen da noch einige bedeutend weniger nette Sachen in den Sinn.

Und nun kommen Sie, und schlagen in die selbe Kerbe! Einfach im Europarat.

Aber mein Fehler, wenn ich wenigstens von einigen Politikern immer noch, endlich mal etwas Ehrlichkeit und Tiefgang erwarte, anstatt ?... Immerhin bin ich christlich getauft, genau wie Sie!

Entschuldigung, ich bin wohl einfach wirklich etwas gar zu naiv... Doch wenigstens schieb ich's, nicht auf meinen Mann.










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20%
(15 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte October 2016

Man muss einigen Leuten, die hier "antworten", wohl wieder einmal den Europarat erklären, Frau NR Schneider-Schneiter. Sogar beleidigt werden Sie, weil Sie sich auf diese Organisation beziehen – mit "dümmer geht's nümmer".

Der Europarat ist eine heute 47 Staaten mit 820 Millionen Einwohnern umfassende europäische internationale Organisation. Die Schweiz trägt als Mitglied die Beschlüsse mit. Der Europarat ist nicht mit der Europäischen Union (EU) verbunden, wo die Schweiz nicht Mitglied ist. Er ist auch nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Rat und dem Rat der Europäischen Union.

(nach Wikipedia)



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93%
(14 Stimmen)
Susanna Beerli sagte October 2016

Ea aind normalerweise nicht Ärzte die Frauen beschneiden. Meistens sind das Frauen aus diesen Kulturen.


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69%
(16 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2016

Bevor man sich internationalen Problemen zuwendet, Frau Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP, müsste man erst mal im Land selber, der Schweiz für Ordnung und Gerechtigkeit sorgen.

So wird eine CVP weiter absinken, Stimmen verlieren...wenn das nicht geschieht



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67%
(18 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte October 2016

15000 ist in der Tat eine unglaubliche Zahl! Vor allem wenn man bedenkt, dass 1. diese Frauen bis jetzt aus Ländern kommen, die grundsätzlich kein Asylrecht hier haben....

"welche v.a. aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Ägypten einreisen. "

2. kommen die Frauen vermutlich nicht allein und ziehen die Familien nach, sondern wohl eher umgekehrt?! (Man rechne das mal hoch.... und vergleiche es mit den offiziellen Zahlen...)

Für mich heisst das aber vor allem eines:

Die jungen Männer aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Ägypten, die hier ein vorläufiges Bleiberecht bekommen, aus ideologischen Gründen (Bzw. weil Somasuga es so will) und nicht etwa, weil Sie tatsächlich an Leib und Leben bedroht waren, stehen offensichtlich auf verstümmelte Frauen und halten an dieser grausamen Kultur auch bei uns fest. (Kulturelle Bereicherung)
Dies tun jedoch nicht nur die Männer, sondern die Clans, sprich Mütter, Grossmütter, Tanten etc. sind genauso Täter! Sie stehen NICHT für ihre Töchter ein, im Gegenteil!
Das finde ich eigentlich noch schlimmer, sie tun dies Ihren Töchtern an, obwohl Sie selbst durch diese Hölle mussten! Die unmenschlichen Schmerzen am eigenen Leib erfahren mussten.

Und nun sind es ausgerechnet die Vertreter die hinter der Ideologie, dass die Täter unseres Schutzes bedürfen und wir sie deshalb nicht zurück schicken können stehen, welche nun deren Kultur absolut zu recht verurteilen, aber in einem Europarat!

BR Somasuga bietet den Typen ja noch Support und glaubt sie lassen sich von unseren Pseudo-Emanzen, wie Kindergärtner einfach umerziehen? Dabei seit ihr euren eigenen weichgespülten Sozi-Softis nicht gewachsen?! Das ist doch mit gesundem (weiblichem) Verstand, schlicht nicht mehr nachvollziehbar!

Was diesen Frauen angetan wird ist unmenschlich! Aber um dieses Thema ernsthaft anzugehen, müssten wir erst mal den Mut haben mit diesem Religionsfreiheits-Sc​hwachsinn endlich abzufahren, aber dazu Frau Schneiter-Schneiter fehlt genau Euch doch der Mut! Uhhh... sind halt Muslime... die dürfen das! Hört endlich mit diesem idiotischen Schwachsinn auf und zeigt diesen Tieren wo bei uns, "Gott hockt"!

Dann sind sicher auch unsere Männer bereit sich für diese Frauen zu engagieren, es sei den sie haben gestern grad versucht einer von unseren Polit-Zicken, ein Kompliment zu machen. Dann denkt er vermutlich eher, mhh... bei dir hätten sie wohl besser auch was zugenäht.... (und Mund grad wieder zu, Als Frau erlaube ich mir so mit euch zu Reden, wenn ich mich schon ständig für euch fremdschämen darf )


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75%
(16 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte October 2016

"Und wir brauchen Männer, welche bereit sind, sich für diese Frauen einzusetzen. Es war beklemmend, dass sich an der Debatte Im Europarat vom vergangenen Donnerstag lediglich ein einziger Mann zu Wort gemeldet hat."

Es mag die Tage in politischen Kreisen ja grad in sein, auf unseren Männern rum zu hacken! So, kann es Frau ja aber nicht wirklich verwundern, wenn Normale Männer hier wenig Gehör haben. Plötzlich sollen sie die Verbündeten sein? Die selben bösen Männer, die inzwischen jedes Wort auf die Goldwaage legen müssen?! Dank unseren ach so emanzipierten und selbstbewussten Damen, die selbst ein Kompliment als sexuelle Belästigung empfinden?

Sorry, Frau Schneider-Schneiter, da seit Ihr wirklich Selber schuld!!! Von diesem heissen Eisen (Euch) MUSS Mann ja "die Finger lassen", wenn Mann nicht von allen guten Geistern verlassen ist! Denn Ihr erklärt unsere Männer, alle über einen Kamm gescheert, als EUER Feindbild... Also was erwarten Sie denn?

Das haben Ihre Kolleginnen mit dem Hysterischen überzogenen Gschiss um Nichts, erreicht!
Hoffentlich ist es das wert!


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85%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2016

Frau Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP

Die Menschen welche aus solchen Ländern einreisen, bringen ihre "Kultur" mit, die sich unter anderem dadurch auszeichent, dass eben die Frauenrechte für diese "Kulturen" gar nicht existieren.

Dass Frauen einreisen, denen das wiederfahren ist, in ihrer Jugend, in ihrem Heimatland, ist das eine Thema, dagegen können wir hier nicht viel tun.

Dass aber Junge Frauen hier verstümmelt werden, oder ausgeflogen werden um beschnitten zu werden, zeigt, dass diese Multi Kulti Liebhaber(innen) das ganze überhaupft nicht im Griff haben, und laufend nur leere Worthülsen des Entzetzens schreiben, die wirkungslos verpuffen.

schätzu​ngsweise 15'000 Frauen? eine unglaubliche Zahl...


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80%
(15 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte October 2016

"In der Schweiz stellt die Beschneidung weiblicher Geschlechtsorgane eine Körperverletzung dar und ist verboten. Sie kann mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden. Wer eine weibliche Genitalbeschneidung durchführt, an ihr teilnimmt oder bei der Planung mitwirkt wird bestraft, egal ob es Arzt, Beschneider, Eltern oder Familienangehörige sind."

Wenn so Etwas in unserem Land tatsächlich gemacht wird, ist das Sache der Polizei und der Justiz! Die gesetzliche Grundlage haben wir geschaffen. Allenfalls könnte man Missverständnisse ausräumen, in dem man konsequent bleibt und auch das Tragen der Burka / Niqab Bundesweit verbietet und unter Strafe setzt. (Verhüllungsverbot) Denn ob unter dem Lumpen eine Frau, ein Mann, ein Kind oder ein Verbrecher steckt, ist 1. nicht zu erkennen und 2. hat das ganze def. nichts mit dem Islam zu tun, also auch def. Nichts mit Religionsfreiheit.

Aber leider haben wir mehr als genug sogenannte Frauenrechtlerinnen in Land die aus mir absolut schleierhaften Gründen, diese "Kultur" noch verteidigen und offenbar ernsthaft glauben, sie täten diesen Frauen, oder den Muslimen in der Schweiz, damit einen Dienst.

Setzen Sie da an Frau Schneider-Schneiter, wenn Sie wirklich glauben, unsereiner diesbezüglich Aufklären zu müssen!

Oder ist Ihr Beitrag doch nur ein Herbstlochfüller?!


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41%
(17 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte October 2016

Waris Dirie und Fadumo Korn sind "nur" zwei der Aktivistinnen gegen die Beschneidung. Aufklärung tut Not. Dies allerdings an einer Religion zuzuordnen geht mir etwas zu weit. Nicht in jedem muslimischen Land wird beschnitten. Bei der Genitalverstümmelung geht es vielmehr um Tradition und Kontrolle der weiblichen Sexualität. Zu beachten gilt hier auch noch die Sauberkeit der Beschneidung, die gesundheitliche Betreuung danach ... Zu beachten gilt auch, dass sich Frauen Schönheitsoperationen​ unterziehen wenn sie mit ihren Schamlippen etc. nicht zufrieden sind, was ich auch riskant finde obwohl hier eine Freiwilligkeit vorliegt und ev. auch gesellschaftlicher Druck (Schönheitsideal etc.)


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67%
(21 Stimmen)
Urs Gassmann sagte October 2016

Ich schliesse mich völlig dem Kommentar des Herrn G. Stamm an. Das Problem ist, dass wir die
Einwanderung der Muslime in der Schweiz in diesem ungeheuerlichen Masse zulassen. Für
diese gilt nur die Scharia und die Auflage, dass andere Gesetze nicht zu beachten sind. Frau
Schneider-Schne​iter führt mit ihrer Nebensächlichkeit (die gewiss schrecklich ist) einen Schlag ins Wasser; positiv ist nur, dass sie damit aufzeigt (ohne dies aber fokussieren zu wollen), in welcher Grössenordnung Riesenscharen von niemals integrierbaren Eingewanderten mitten unter uns sind.
Ihr fehlt ganz klar die Seelenstärke, das Zentrale anzufassen, und sie bewegt sich ziemlich feige innerhalb der ihr vorgegebenen Themengrenze (umsichtigerweise exponiert sie sich höchstens in Sachen politische Fusionen und Anschlüsse). Wie der Teufel das Weihwasser fürchtet sie die Erörterung demografischer Probleme in der Schweiz; am bekömmlichsten ist ihr, sich immer schön den Wänden nach zu bewegen. Eine Politikerin, der ausschliesslich die Sicherung ihrer Mandatseinkünfte angelegen ist! Ihrer unbedarften Wählerschaft genügt es, wenn sie sich von Zeit zu Zeit öffentlich über irgendetwas empört.

Es käme mir nicht in den Sinn, die festgefahrene Kultur der Mohammedaner aufzuwühlen und mich
über dieses Thema aufzureiben, um darüber Energien für Wichtigeres zu verschwenden.



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15%
(20 Stimmen)
Francois Gaydou sagte October 2016

Man sieht den Splitter im Auge des Nachbarn viel deutlicher als den Balken im eigenen Auge. Die Europäer haben genug Dreck am Stecken, sie sollen nicht versuchen den unterentwickelten Völkern die Moral beizubringen. Was man den Europäer vorwerfen kann ist sicher der zweite Weltkrieg, die widerrechtliche Teilung Koreas, der folgende Krieg, der Vietnam Krieg und die heillose Unordnung im Nahen Osten, an dem die USA nicht unschuldig sind. Nein, die Europäer sollen in sich gehen und darüber nachdenken, wie viel Leid sind anderen Menschen zugefügt haben. Aus diesem Grund sind sie nicht berechtigt anderen Menschen Morallektionen zu erteilen. Lassen wir diese Völker sich normal entwickeln.



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