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GEGEN STEUERGESCHENKE AN REICHE ELTERN

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Höhere Steu­er­ab­züge für Fa­mi­lien bei der di­rek­ten Bun­des­steu­er? Das tönt  ­ver­heis­sungs­voll​​​​​​​. ­Doch was SVP, FDP und CVP als "Fa­mi­li­en­för­de­r​​​​​​​ung" ver­kau­fen, ist ein Steu­er­bo­nus für Top­ver­die­nen­de. Die SP Schweiz er­greift des­halb das Re­fe­ren­dum gegen diese Steu­erer­leich­te­ru​​​​​​​ng für rei­che El­tern, wel­che ­der nur zwei Wo­chen "bür­ger­lich" do­mi­nierte Na­tio­nal­rat am letz­ten Tag der Herbst­ses­sion 2019 noch schnell be­schlos­sen hat, näm­lich den ­Ab­zug von 6500 CHF pro Kind auf 10000 CHF zu erhöhen.

1. Es profitieren vor allem Eltern ab 150000 CHF zu versteuerndes Einkommen aufwärts.

2. Der Steuerbonus kostet 350 Mio CHF pro Jahr, für die der Mittelstand aufkommen muss.

3. Die Hälfte der Familien geht leer aus, weil sie keine Bundessteuern entrichtet und keine Abzüge machen kann.

Kurz: Ein fettes Steuergeschenk für Eltern, die es nicht benötigen. Helfen Sie bitte diesen unsozialen Steuerbonus für Eltern zu verhindern, liebe Leserinnen*! Hier könnenSie das Referendum unterschreiben:

https​​​​​​​://reichen-bonu​s​-​n​e​i​n​.ch

Heute​, am 22. April 2020, hat dieser Blog gemäss Vimentis bereits "Anz. Leser 2000", und alle meine Blogs zusammen haben heute "Artikel Aufrufe 289000" erreicht. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




73%
(15 Stimmen)
Ernst Jacob sagte October 2019

> Die Hälfte der Familien geht leer aus, weil sie keine Bundessteuern entrichtet und keine Abzüge machen kann.

Eigentlich logisch, dass, wer schon keine Bundessteuern zahlen muss, auch keine Abzüge machen kann....
Wie sollte denn sowas überhaupt funktioinieren ???



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9%
(23 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Direkte Steuern müssen nach Einkommen und Vermögen erhoben werden. Damit diese sozial abgestufte Besteuerung nicht verfälscht wird, dürfen vom Gesetz her nur die Gewinnungskosten abgezogen werden.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung listet für die direkte Bundessteuer jedoch über dreissig besteuerungsfremde Steuervergünstigungen​ auf – Abzüge und Steuerprivilegien. Ohne diese Abzüge könnte der Bund die Steuersätze halbieren, um netto auf den gleichen Steuerertrag zu kommen. Dasselbe Bild bieten die Kantone: Im Kanton Zug reduzieren solche Steuervergünstigungen​ die Steuereinnahmen um ganze zwei Drittel.

Mehr hier:
nzz.ch/wirtsch​aft/etikettenschwinde​l-mit-steuerabzuegen-​ld.1465647

Politis​chen Anliegen wie Familienförderung, Krankenkassenbeiträge​, Förderung der Landwirtschaft müssen von Bund und Kantonen durch Direktzahlungen nachgekommen werden.



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