Gesundheitswesen > Sonstiges,

Gesundes Wohnen in der Schweiz

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Asbest und zu hohe Radon-Konzentration in der Raumluft zum Glück ein Relikt der Vergangenheit. Trotzdem sollten einige Dinge beachtet werden um ein gesundes und angenehmes Raumklima zu schaffen. Mit den folgenden Tipps lebt und wohnt ganz einfach viel gesünder.

Auch Möbel können giftig sein


Einrichtungsgegenstän​​de wie Möbel oder auch Textilien und Geschirr können sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit schädliche Substanzen enthalten. Viele dieser Schadstoffe sind unsichtbar und oftmals auch geruchsfrei. Somit ist es nicht immer auf Anhieb möglich diese Übeltäter zu entlarven. Beim Kauf der Utensilien für das neue Haus oder die frisch bezogene Wohnung sollte deshalb Wert auf gute Qualität gelegt werden, auch wenn sich dies manchmal im Preis niederschlägt.

Eine weitere Hilfe sind Gütesiegel wie die Label "Blauer Engel", "GuT" und "Oeko-Tex". Die so gekennzeichneten Produkte wurden umfassend im Labor geprüft und erfüllen hohe Standards. Wenn überhaupt, dann dürfen verwendete Schadstoffe für den Menschen unschädliche Grenzwerte nicht übersteigen.


Frische Luft sorgt für ein gutes Raumklima


Mit einem Schwall Frischluft von draußen werden nicht nur unangenehme Gerüche aus der Wohnung beseitigt. Zugleich wird auch die Luftfeuchtigkeit im Haus reguliert. Ist diese zu hoch, erhöht dies das Risiko von Milbenwachstum und Schimmelbildung. Die Hausstaubmilben, bzw. deren Kot kann vor allem für Allergiker zum Problem werden. Beim Schimmel besteht sogar ein akutes Gesundheitsrisiko, das in der Folge bis zu chronischen Erkrankungen der Lunge führen kann.

Deshalb sollte das Haus oder die Wohnung zwei- bis dreimal täglich gründlich gelüftet werden. Dabei genügt es für 5–10 Minuten die Fenster komplett zu öffnen. Auch ein Luftbefeuchter kann dabei behilflich sein. Die Zimmertüren sollten dabei ebenfalls geöffnet sein, damit ein Durchzug entsteht. Bei modernen Wohnungen mit Klimaanlage sorgt diese automatisch für einen konstanten Austausch der Raumluft und das Lüften erübrigt sich somit.

Versteckte Hygienegifte


Für folgende Produkte werden zur Herstellung nicht immer unbedenkliche Stoffe verwendet:

  • Reinigungs​​mittel
  • Pflegeprodukt​e​
  • Raumdüfte
  • Kerzen oder Brennpasten
  • Leim, Farben und Bastelmaterialien
  • Div​​erse Haushalts-Chemikalien​​



Etwas das eigentlich Hygiene und Wohnbehagen suggeriert, kann am Ende zum Gesundheitsproblem werden! Ein besonderer Trend der letzten Jahre sind stark desinfizierende Reinigungsmittel. Es wird mit Keimtötungsraten von 99% und mehr geworben. Doch im normalen Haushalt mit gesunden Bewohnern sind solch starke Desinfektionsmittel überflüssig. Meist genügt die Reinigung mit Wasser und Seife. Nur für Orte mit besonders hoher Keimbelastung wie die Toilette oder die Kochstelle ist die Verwendung spezieller Reinigungsmittel sinnvoll.

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Die Kommentarfunktion wurde vom Autor des Blogs geschlossen.

Noch keine Beiträge vorhanden. Schreiben Sie den ersten!