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Gotthard-Tunnel: ZWEI Röhren sind EINE zu wenig

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Wenn man das Argument der Sicherheit zu Ende denkt, dann braucht es drei Röhren. Denn mit zwei Tunnel-Röhren kann die Sicherheit nicht gewährleistet werden.

Warum? Eine dritte Röhre braucht es für den Fall das eine Röhre saniert wird und die zweite Röhre in Folge eines schweren Unfalls für längere Zeit ausfällt.

Bei der heutigen politischen Gemengelage ist es schon völlig unrealistisch von einer dritten Röhre zu sprechen. Man muss froh sein, wenn es eine zweite Röhre gibt.

Die ganze Diskussion um die zweite Röhre ist surrelal.

Der Gotthard-Tunnel wird fit für die Zukunft gemacht. Wenn überhaupt, dann wird die zweite Röhre in einem anderen Zeitalter in Betrieb genommen werden.

In 10 Jahren wird der Übergang zu autonomen Fahrzeugen mit Ökoantrieb im vollen Gange sein. In den 2030er Jahren wird die Herausforderung lauten wie man Solarfahrzeuge in einem langen Tunnel mit Strom versorgen kann. Auch wird man sich Gedanken darüber machen müssen wo und wie die Güter von Solarlastwagen auf unbemannte Drohnen zur Feinverteilung verladen werden können. Selbstredend vollautomatisch ohne das fehleranfällige Menschen ein Chaos verursachen.

Wo sollen die Drohnen-Terminale dereinst stehen? Werden sie mit den Aushub aus dem Tunnel gebaut?

Schadstoffe, Lärm und Stau werden bis in 20 Jahren keine Probleme mehr verursachen. Die autonomen Elektro-Fahrzeuge werden weder Lärm noch Chaos veranstalten. Eine satellitengestützte Software wird die Reise-Geschwindigkeit​​​​​ so steuern, dass kein Stau entstehen kann.

Neuartige Software von Google & Co wird dafür sorgen, dass auch bei doppeltem Verkehrsaufkommen Murmeltiere an der sauberen Bergluft ungestört chillen können.

Gut möglich das alles was ich hier ausmale gar nie wahr werden wird, dass ich mich irre. Sicher ist nur das sich die Mobilität in den nächsten Jahren sich stark verändern wird. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber es ist anzunehmen das sie anders als die Gegenwart sein wird.

Die Gegner der zweiten Röhre sind in der Vergangenheit stecken geblieben. Sie wärmen die alten Argumente aus den 1980er Jahren zum Xtenmal auf. Ihre kurzsichtige Sichtweise mutet schon fast dramatisch an.

Die tonangebenden Leute in der SP haben den Bezug zur Realität verloren. Sie sind ein Fall für die Geriatrie. Und leider taugen der Nachwuchs aus der JUSO auch nicht für mehr. 

Die Debatte um die zweite Röhre ist ein Beispiel für das Unvermögen der Classe Politique sich mit der Zukunft zu befassen.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(2 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

@ Herr Kuske,

1. NEIN, eine 2. Röhre ist schon eine zu viel, denn dem steht der Verfassungsartikel, seit 1994 feste verankert i.d. Verfassung, fundamental entgegen.

2. Es sei denn, die Parlamente und der heutige Bundesrat, hält sich nicht an die Verfassung,


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