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Händeschütteln gehört zu unserer Kultur

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In mei­ner Nach­bar­ge­meinde Ther­wil BL hat die Schul­lei­tung kürz­lich ent­schie­den, dass mus­li­mi­sche Schü­ler ihre weib­li­chen Lehr­per­so­nen nicht mehr mit Hän­de­druck be­grüs­sen müs­sen. Dies aus Re­spekt vor ihrer Re­li­gion, wel­che vor­schreibt, dass ein Mann eine Frau nicht berühren darf, wenn sie nicht seine Ehe­frau ist.

Nach den Diskussionen über den Schwimmunterricht für muslimische Mädchen und dem Kopftuchtragen an Schulen ist nun ein weiteres Thema aufs Tapet gekommen. Eigentlich geht es immer um die gleiche Grundsatzfrage: Wie weit lassen wir jene Werte von anderen Glaubensgruppen zu, welche unseren Werten und unserer Kultur zuwiderlaufen? Seit das Bundesgericht im letzten Jahr entschieden hat, dass ein Kopftuchverbot an einer Schule ein unzumutbarer und unverhältnismässiger Eingriff in die Religionsfreiheit ist, könnte ja auch ein Händedruck einer Lehrerin plötzlich eine Grundrechtsverletzung​ darstellen. Das Bundesgericht hat in seinem Entscheid ausgeführt, dass die Schule vielmehr Toleranz lehren soll, statt Verbote gegenüber religiösen Symbolen auszusprechen. Aber sollen wir mit unserem freiheitlichen Gedankengut und mit unserer grenzenlosen Toleranz intolerante Lebensarten tolerieren? Nein, das sollen wir nicht.

Das Händeschütteln ist ein in vielen westlichen Ländern gängiges Begrüssungsritual. Bereits in der römischen Zeit ist die Tradition des Händeschüttelns bekannt gewesen. Auf vielen römischen Münzen lässt sich das Händeschütteln als Symbol der Eintracht wiederfinden. Es ist ein Ritual, welches auf unseren Werten basiert. Es darf nicht mit Füssen getreten werden. Der Entscheid dieser Schulleitung darf keine Schule machen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(10 Stimmen)
Bernhard Ecklin sagte June 2016

Frau Schneider, ich unterschreibe jedes Wort in Ihrem Beitrag.
Vielen Dank dafür.



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83%
(12 Stimmen)
Bruno Zoller sagte May 2016

Gemäss Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) dürfen die Lehrer in Therwil nun auf einem Händedruck bestehen. Was auch immer man davon halten will, immerhin gibt es nun eine klare Regel die einzuhalten ist.


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91%
(22 Stimmen)
Mark Schafroth sagte April 2016

Als ehemaliger Auslandschweizer, kann ich nur sagen, man muss sich im Gastland den dortigen Gesetzen und Gepflogenheiten anpassen.Leben und Leben lassen und nicht versuchen mit Gewalt die eigene Religion und ihre Regeln durchzusetzen.Religio​n ist etwas persöhnliches und muss daher nicht von den Personen im Umkreis mitgelebt werden.


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63%
(16 Stimmen)
Bruno Zoller sagte April 2016

Ich habe am Wochenende etwas vernommen, das meine bisherige Meinung zu diesem Fall in seinen Grundfesten erschütterte.
Und zwar stehe im Koran nicht nur, dass Männer keine Frau berühren sollen welche nicht Ihr eigen ist, sondern auch dass wenn man das Gegenüber durch unterlassen gesagter Geste zu verletzen droht, dass man dann die verbotene Geste eben doch durchführen solle.
Das bedeutet dass man das Gegenüber so Respektieren solle, dass man es nicht verletzt.

Falls dies stimmt, rückt das die ganze Sache natürlich in ein anderes Licht. Demnach wären die beiden Brüder eventuell (das kommt dann auf die Lehrerin an) doch verpflichtet gewesen gemäss Koran, der Lehrerin die Hand zu geben. Leider kann ich das nicht überprüfen und werde deshalb in dieser Frage eine neutralere Position einnehmen. Was sagen Sie dazu Herr Hanel? Sie kennen den Koran vermutlich besser als ich...


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17%
(18 Stimmen)
Kurt Guido Meili-Henzi sagte April 2016

Habt ihr noch nicht begriffen, wir sind hier in einer multikulturellen Schweiz, oder multikult Land. Hier Bestimmt nicht das Gesetzt oder eine eine sogenannte Tradition, sonder hier bestimmt der Multikult. Alles klar?




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60%
(20 Stimmen)
Martin Meier sagte April 2016

Da gibt es überhaupt nichts zu Diskutieren, entweder Integrieren ,sei es Händeschütteln ,keine Burka und , Kopfttücher tragen ,dazu das freie Baden !Natürlich auch unsere Gesetze rigoros befolgen ,und das Schweizweit ,sonst Auslieferung !Wirtschaftsflüchtlin​ge gar nicht über die Grenze lassen !Würde halt schon in Griechenland Flugblätter verteilen ,wie man sich in einem andern Land zu benehmen hat !


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77%
(22 Stimmen)
Josef Schlegel sagte April 2016

Ich gratuliere Frau Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter zu Ihrer Haltung. Auch der Meinung der Herren Salomon, Schüpbach und Schweizer kann ich nur zustimmen.

Mit ihrer Anpasserei, sei es in der Politik oder Religion, ist die Schweiz auf dem besten Weg dazu, ihre Identität zu verlieren. Immer wieder kommen neue Fälle dazu und unsere obersten Richter geben den Ausländern, die das Gericht anrufen, noch recht. Verständlich, dass sich diese Herren bei der letzten Abstimmung gewehrt haben, da sie ihren Handlungsspielraum eingeengt gesehen haben.

Einerseits wird Kopftuchtragen im Unterricht erlaubt, andererseits wird Schweizer Kindern verboten, mit Edelweisshemden in die Schule zu kommen. Wo führt das noch hin? Wir sind hier in Europa und im Abendland sind andere Religionen und Kulturen zuhause als im Orient.

Wenn sich jemand entschliesst, in die Schweiz zu kommen, hat er sich unseren Gepflogenheiten anzupassen und nicht umgekehrt.


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78%
(18 Stimmen)
mario salomon sagte April 2016

Nun nach meiner Meinung spitzt sich die Lage zu!
Nun wollen sich die Beiden auch noch einbürgern lassen.
Vater ist Iman, aber das ist seine Privatsache, aber scheinbar kein Vorbild
für eine gelungene Integration. Schickt er doch seine Töchter retour nach Syrien!
Der Grund ist laut Medien (Blick und BZ unter anderen) das ihm der Lebensstil in der Schweiz für seine
älteren Töchter seien wieder ins Heimatland Syrien verreist – noch bevor sie in der Schweiz die Schule abschlossen. Dem Imam passen die Schulen und Lehrer hier nicht: «Sie erzählen an den Schulen von ‹Mein Körper gehört mir›.
Es scheint mir da die Töchter in Syrien leben können angebracht das er im Sinne der rekursiven Familien-
Zusammenfü​hrung auch in seine Heimat gehen muss.
Integration ist nciht das wir uns anpassen, auch nicht bitte erwarten das wir unsere Christlichen Werte aufgeben sondern Integration bedeutet man wird ein Teil der Schweiz mit allen ihren Werten.



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(11 Stimmen)
Xaver Baumgartner sagte April 2016

Liebe Frau Elisabeth Schneider-Schneiter.

Lesen Sie bitte den Leserbrief von Paul Hug aus Ziefen der an Sie gerichtet ist. Den sollten Sie sich zu Herzen nehmen!


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87%
(15 Stimmen)
Rudolf Schüpbach sagte April 2016

Es ghet doch nicht in erster Linie um das Händeschütteln. Man kann aus verschiedenen Gründen auf das Händeschütteln verzichten. In diesem Fall der muslimischen Brüder in Therwil geht es um 2 Symbole, 2 Diskriminierungen die wir keinesfalls akzeptieren dürfen: 1. Die Diskriminierung der Frau: Ein (erhabener!) Mann gibt doch so etwas Minderwertigem wie einer Frau die Hand nicht! 2. Aber auch wir Männer werden diskriminiert: Wir (sex-orientierten Männer!) sind so schwach, dass uns eine Frau derart in Erregung, in Ekstase bringen kann, wenn wir sie berühren (auch wenn es nur mit der Hand ist).
Die Frauen sind nicht minderwertig und wir Männer sind nicht dermassen triebgesteuert. Solche Botschaften dürfen wir nicht akzeptieren.



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(15 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

Kann hier Herr Meyer nur recht geben - Die Verweigerung des Händeschüttelns ist nicht eine Toleranzfrage, sondern eine Kultur und Grundsatzfrage:

Zi​tat Meyer -> "Die Weigerung aus Glaubensgründen, einer Frau die Hand zu geben, verletzt einen Wert der westlichen Zivilisation, der ­keinerlei Relativierung duldet: die Gleichberechtigung der Frau – die Quintessenz unserer Freiheit.

Der Islam, den die Hintermänner der Therwiler Schüler vertreten, ist Feind der freien Gesellschaft, zu deren Grundsätzen die Gleichheit der Geschlechter gehört. Der Konflikt um die beiden Schüler ist ein bewusst provozierter Konflikt der Kulturen.

Muss die westliche Kultur der Freiheit, des Fortschritts, des Erfolges Rücksicht ­nehmen auf eine Kultur des Mittelalters, der wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolglosigkeit? Muss die schweizerische ­Kultur ein­gehen auf die ­Ansinnen einer Religion, ­deren Quintessenz die Unterdrückung der Frau ist?

....

Ja, es ist an der Zeit, der Impertinenz einer historisch verspäteten Herrschaftsideologie die Grenzen zu zeigen: in der Schule von Therwil, in der Moschee von Basel, in sämtlichen Zentren wahhabi­tischer, salafistischer oder muslimbrüderlicher Agitation.

Und hier noch eine historische Notiz: Im April 1983 schloss der Bundesrat auf Betreiben von Justizminister Rudolf Friedrich die sowjetische Nachrichtenagentur Novosti in Bern. Sie stand im Verdacht der politischen Agitation.

Die religiöse Indoktrination, die Saudi-Arabien für Hunderte Millionen von Dollars über Moscheen, Kindergärten, Schulen und Universtäten in Westeuropa betreibt, ist ebenfalls genau das: politische Agitation."

Hier ist zu Fragen, was ist Toleranz, wer muss oder soll diese haben? Warum muss ein Land wie die CH immer mehr "Rückständisch" werden, in das Relikt der Geschlechtertrennung verfallen? Sind wir so Rückständisch geblieben, dass wir einen solchen Rückschritt zulassen möchten?

Danke Herr Meyer - und ja tatsächlich, es reicht.

http://www​.blick.ch/news/politi​k/fam/frank-a-meyer-e​s-reicht-id4927052.ht​ml


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24%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Der Mensch ist an sich eine Schöpfung! Diese Schöpfung wird von gewissen Menschen, mehrheitlich von Nationalisten und Rechtsradikalen, aus- resp. ausgegrenzt! Der Begriff: "Eigene Bevölkerung" existiert nicht in meinem Denkmuster!

Für mich steht darum die freie, gesetzlich festgelegte Meinungsäusserung, nicht Unwahrheiten, über dem Verdikt der eigenen Befindlichkeit (Respekt), wie es Vimentis vorschreibt! Ich versuche mich jedoch anzupassen, weil ich meine sachliche Meinung, äussern möchte!
In diesem Beispiel ist nicht nur der Mensch welcher die Hand reicht, also die Benimmregeln übernimmt, eine Persönlichkeit! Der Mensch wird erst im Wirtschaftsleben und gegenüber dem Staat, zur Person = einfache Gesellschaft!




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53%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte April 2016

Selbst Mutti, bringt es fertig, ohne grosses Federlesen ein Integrationsgesetz zu erlassen, dass Rechte aber eben auch Pflichten (und ensprechende Sanktionen bei Verweigerung) der Migranten definiert!
Ging raz faz....
Aber wir hier, hinterfragen ohne Vernunft und Verstand jeden pipifax, eines jeden nicht integrationswilligen Migranten und lassen uns von den Querulanten und Extremisten auf der Nase rum tanzen (für blöd verkaufen lassen). Weil, wir zu feige sind, einfach das richtige zu tun! Punkt!

Hoffentlich​ spucken die beiden den Lehrern ins Gesicht, denn mit ihrem Glauben, können sie ja selbst das rechtfertigen und wir Deppen fressen es!
Dumm für den Rest, der diesen "Sonderstatus" nicht für sich in Anspruch nehmen kann. Das müssen unsere Kinder nun halt lernen! Man wird als Schweizer/Christ/Atei​st def. nicht gleichbehandelt und hat das zu akzeptieren, nur um ja nicht als intolerant zu gelten!

Je gefragt ob wir uns dieser "Toleranz bis zum bitteren Ende-Sekte" überhaupt anschliessen wollen, wurden wir aber nie! Dabei ist das auch eine reine Glaubenssache! Denn den Beweis, dass diese "Integrationsstrategi​e" funktioniert, bleibt man uns seit 20 Jahren schuldig! (Seit damals als es hiess, die gehen nach dem Krieg alle wieder nachhause und bauen ihre Heimat auf) Und die Fakten, beweisen wohl eher genau das Gegenteil. Aber um Fakten und Logik, ging es bei dieser Ideologie(Glauben) ja noch nie!


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42%
(19 Stimmen)
Helmut Barner sagte April 2016

Heisst das jetzt schon wieder: "Juden raus"? Orthodoxe Juden lehnen es auch ab, einer Frau die Hand zu reichen.


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55%
(22 Stimmen)
Hans-jörg Kalt sagte April 2016

Eine Diskussion die eigentlich den wahren Sinn nur wenig an die Oberflaeche bringt. Wir reden hier von Kultur, Toleranz, Anpassung, Freiheitliche Einstellung, Respekt und vielem mehr.

Alle die in ihren Heimatlaendern leben, erwarten von den Besuchern Anpassung, Respekt, ob dies nun im Zusammenhang mit Kleidern oder Bekleidung, Glauben, Essgewohnheiten und aehnlichem steht.

Dies koennen wir Schweizer nun wohl auch von unseren Gaesten erwarten. Ja wir sind ein Tolerantes Volk, was uns anscheinend jetzt an den Rand von solchen Diskussionen, und vorgaengigen Taten bringt. Also Toleranz muss nur der CH- ler erbringen, und alle duerfen es bis zum abkotzen ausreizen.

Wir haben in solchen Laendern KEINE Toleranz zu erwarten, auch keine Sonderzueglein werden wegen uns in anderen Kulturen gefahren. Anpassen heisst die Devise, ist ja gar rein nichts anderes als Respekt, der Grundstock einer guten Erziehung, und auch eine Charaktereigenschaft dies zu akzeptieren.

Also dieses gilt auch fuer andere Kulturen, Glaubensrichtungen und Aehnlichem die hier bei uns leben wollen. Aus pasta.


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